2025
Geldvorstellung: Un-Sichtbarkeiten der Geldschöpfung
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/geldvorstellung
- Geldvorstellung: Un-Sichtbarkeiten der Geldschöpfung
- 2025-06-15T15:00:00+02:00
- 2025-06-15T19:00:00+02:00
15.06.2025 von 15:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Frankfurt LAB und online via Zoom
Mit: Andrea Binder, Jakob Feinig, Carmen Losmann, Florian Kern und VOLL:MILCH, ⭢ Infos zu den Gästen auf www.vollmilch.me
„Money makes the world go round“ singen Joel Grey und Liza Minnelli im Musical Cabaret und wer würde widersprechen? Aber zwischen Bargeld, Buchgeld, Zentralbankreserven, Eurodollar, Aktien, Derivaten, Staatsanleihen, Gold, Fiat- und Kryptowährungen stellt sich die Frage, was denn nun genau dieses Geld sei, das die Welt antreibt? Und vor allem: Wie, wo und durch wen entsteht dieses Geld?
Über die Auseinandersetzung mit populären Bildern, Vorstellungen und Inszenierungen von Geld, fragen wir nach der Funktionsweise unseres modernen Geldsystems und den Un-Sichtbarkeiten, die damit verbunden sind. Was ist das besondere Privileg der Geldschöpfung von Geschäftsbanken und was erzählt es über die Verbindung zwischen Banken und Staat? Welchen Einfluss auf politische Handlungsmacht haben die Geldmärkte und was hat der Offshore-Finanzmarkt damit zu tun?
Gemeinsam mit Expert:innen aus Politikwissenschaft, Ökonomie, Soziologie und Kunst holen wir das Geldsystem auf die Bühne, um seine historisch gewachsenen, gesellschaftspolitischen Dimensionen zu beleuchten, kritisch zu hinterfragen und neue Sichtbarkeiten zu schaffen.
Gefördert von: Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachsen, Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main, GLS Bank Stiftung
In Kooperation mit: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen e.V.

Zeit: Sonntag, 15.06., 15-19 Uhr inklusive Pause
Ort: LAB Frankfurt in FFM und online (für Zugangslink bitte anmelden)
Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten.
a native Princess sitting Pretty
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/anativeprincess
- a native Princess sitting Pretty
- 2025-06-13T16:00:00+02:00
- 2025-06-13T17:00:00+02:00
13.06.2025 von 16:00 bis 17:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Was haben Sarah Baartman*, Afrikaanerinnen im Post-Apartheid-Südafrika und die Völkerschauen gemeinsam? Mit der Form des „Non-Sequitur“, ein erzählerisches Stilmittel, das abrupte Themensprünge macht, versucht diese Performance, die Vergangenheit freizulegen, um Gegenwart begreifbar zu machen. Im Anblick des performenden Körpers der Künstlerin und durch die Anwesenheit der Zuschauenden verschränken sich die von Intersektionalität geprägten Vergangenheiten und Gegenwarten. * Sarah Baartman war eine Khoikhoi, die 1810 als junge Frau von Südafrika nach Europa gebracht und dort wie ein Objekt ausgestellt wurde. Nach ihrem Tod 1815 wurde ihr Körper seziert und partiell konserviert.
Weitere Aufführungen:
13. Juni um 16 Uhr, 17 Uhr, 18Uhr
14. Juni um 16 Uhr, 17 Uhr, 18Uhr
- Tanz
- Performance
trembling heart, panicked desire (this is not a participatory performance)
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/trembling
- trembling heart, panicked desire (this is not a participatory performance)
- 2025-06-10T19:00:00+02:00
- 2025-06-10T20:00:00+02:00
10.06.2025 von 19:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Trying (not) to be noticed and getting caught in their own web: Marie Kübler. Co-Criminals: Levin Eichert, Barbara Krzoska, Nikolas Stäudte. Dramaturgy: Olen Mamai. Sounddesign: Jannis Wulle. Sound: Max Smirzitz. Lightdesign: Franka Fix. Stage: Anna Maria Pahlke. Costume: Lois Hess, Kindly supported by HTA and Institut der Angewandten Theaterwissenschaft. Rehearsed in the spaces of ID Frankfurt and Frankfurt LAB. Thanks to Vo Lam Zen Dao Regensburg, Dr. Livia Andrea Piazza, Prof. Dr. Xavier Le Roy, Dr. Giulia Casartelli, Dr. Philipp Schulte, Bernhard Siebert, Patrick Henschen, Nicole Horny, Stephan Hirschpointner, Jenny Flügge, Mia Constantine
„trembling heart, panicked desire (this is not a participatory performance)” is about revealing everything and finding out if something is actually there. This room is empty. You are in my head. While I do not have a gender, my anxiety apparently has. I am terrified, and yet: You are here. You are here. I feel criminal because I feel.
Surrender.
Duration: 45-60 minutes. MA final piece. CN: Blickkontakt
- Probe
Theatermaschine 2025
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/tm2025
- Theatermaschine 2025
- 2025-06-04T10:00:00+02:00
- 2025-06-08T22:00:00+02:00
04.06.2025 10:00 bis 08.06.2025 22:00 (Europe/Berlin / UTC200)
,,I See Red”, unter diesem Motto laden wir euch herzlich zur diesjährigen THEATERMASCHINE ein!
Das Theaterfestival ist eine Werkschau des Instituts für Angewandte Theaterwissenschaften der JLU. Hier zeigen wir als Studierende unsere künstlerischen Arbeiten. Dich erwarten Performances, Tänze, Theaterstücke, Workshops und Nachgespräche mit den Künstler*innen.
Und das alles auf Spendenbasis!
Vom 04.-08. Juni wird rund um das Festivalzentrum (Theaterlabor, Bismarckstraße 24a) ein buntes Programm stattfinden. Komm und schau vorbei! Wir freuen uns auf ein geselliges Zusammenkommen und bereichernden Austausch.
Bald heißen wir auch dich unter der heißen, giessener Sonne, bei unserem belebten Festivalzentrum willkommen!
- Festival

Unlived Lives. The Reenactment.
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/unlivedlives
- Unlived Lives. The Reenactment.
- 2025-06-03T16:00:00+02:00
- 2025-06-03T19:00:00+02:00
03.06.2025 von 16:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Frankfurt LAB
Ida Daniel, Jenny Larson, khattieQ, Todor Stoyanov
Du bist herzlich eingeladen zu einem Entfalten von Fragen, die nachhallen: über Freundschaft, Nationalismus und was es heißt, „ein gutes Leben“ zu führen. Wir bringen historische Nachstellungen, schlechte Witze, gutes Essen und berührende Geschichten mit. Manche Momente laden dich ein, deine Stimme zu erheben; andere schenken dir die Ruhe der Stille. Wie auch immer du bei uns sein willst – du bist willkommen. Vor zehn Jahren begannen wir, unsere ungelebten Leben aufzuschreiben. Zuerst an der Schwarzmeerküste, dann in der texanischen Wüste. Unsere Listen waren lang und ausführlich – und unsere Fantasien schweiften ab. Neugierig, was sich in diesen zehn Jahren verändert hat, trafen wir uns im März unter einer texanischen Eiche wieder. Und jetzt – in der kühlen Weite des Frankfurt LAB und an der legendären Bar des TNT Marburg. Wir sind bereit, unsere neu geschriebenen Listen, neu entdeckten Dringlichkeiten und neu empfundenen Freuden mit euch zu teilen. Kommt, wie ihr seid, und bleibt, so lange ihr mögt.
Weitere Termine:
04.06., Frankfurt LAB, 19.00 - 22.00
05.06., Frankfurt LAB, 19.00 - 22.00
07.06., TNT Marburg, 16.00 - 19.00
- (Relaxed) Performance
- Installation

Sew Me to Your Pillow, Maman
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/copy_of_sewmetoyourpillowmaman
- Sew Me to Your Pillow, Maman
- 2025-05-13T20:30:00+02:00
- 2025-05-13T21:30:00+02:00
13.05.2025 von 20:30 bis 21:30 (Europe/Berlin / UTC200)
Theaterlabor, Gießen
Raha Dehghani Vinicheh, Ala Dehghani Vinicheh, Katja Cheraneva, Lagha Ghavam, Nikolas Stäudte, Ali Choupani Nejad, Carlos Franke, uvm.
Wie schreiben sich Verlust und Trauer in Körper ein? Wie fluide sind diese Spuren? Die iranische Choreografin und Künstlerin Raha Deghani Vinicheh entwirft ein poetisches Duett mit ihrer jüngeren Schwester Ala Dehghani Vinicheh, das unveröffentlichte Texte ihrer Mutter in Bewegung versetzt. Als Teil eines Autorinnenkollektivs in Isfahan verarbeitet Afsaneh Irani den frühen Tod ihres Mannes und ihre Position als alleinerziehende Mutter in einer patriarchalen Gesellschaft. Im Spiegel dieser Texte werden verloren geglaubte Kindheitserinnerungen greifbar. In „Sew Me to Your Pillow, Maman“ entsteht ein berührendes Porträt über Zusammenhalt, Selbstbestimmung, Schwesternschaft und die Kraft der Worte.
- Performance
- Tanz

Sew Me to Your Pillow, Maman
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/sewmetoyourpillowmaman
- Sew Me to Your Pillow, Maman
- 2025-05-13T19:00:00+02:00
- 2025-05-13T20:00:00+02:00
13.05.2025 von 19:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Theaterlabor, Gießen
Raha Dehghani Vinicheh, Ala Dehghani Vinicheh, Katja Cheraneva, Lagha Ghavam, Nikolas Stäudte, Ali Choupani Nejad, Carlos Franke, uvm.
Wie schreiben sich Verlust und Trauer in Körper ein? Wie fluide sind diese Spuren? Die iranische Choreografin und Künstlerin Raha Deghani Vinicheh entwirft ein poetisches Duett mit ihrer jüngeren Schwester Ala Dehghani Vinicheh, das unveröffentlichte Texte ihrer Mutter in Bewegung versetzt. Als Teil eines Autorinnenkollektivs in Isfahan verarbeitet Afsaneh Irani den frühen Tod ihres Mannes und ihre Position als alleinerziehende Mutter in einer patriarchalen Gesellschaft. Im Spiegel dieser Texte werden verloren geglaubte Kindheitserinnerungen greifbar. In „Sew Me to Your Pillow, Maman“ entsteht ein berührendes Porträt über Zusammenhalt, Selbstbestimmung, Schwesternschaft und die Kraft der Worte.
Weitere Vorstellung am 13.05. um 20:30 Uhr.
- Performance
- Tanz

Drama für den Kopf. (Ein Klamauk)
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/dramafuerdenkopf
- Drama für den Kopf. (Ein Klamauk)
- 2025-04-19T19:30:00+02:00
- 2025-04-19T21:00:00+02:00
19.04.2025 von 19:30 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Hessisches Landestheater Marburg
Regie: Henriette Seier, Bühne: Pauline Malack, Kostüme: Phin Mindner, Dramaturgie: Petra Thöring, Theaterpädagogik: Mia Scarcello, Regieassistenz: Laetitia Schroeter, Inspizienz: Phin Mindner, Soufflage: Isa Perski, Schauspiel: Sven Brormann, Lisa Grosche, Georg Santner
Ein Theaterabend läuft schief, immer und immer wieder. Und immer wieder versuchen die Akteur*innen ihn zu retten. Zwischen gähnender Leere, vorbeirauschenden Krankenwagen und der Angst vor Bedeutungslosigkeit zeigt sich eine große Sehnsucht nach Verbundenheit. Eine Frage steht im Raum: „Warum ist es so schwer, verstanden zu werden?“. Doch nicht nur sie steht dort, sondern auch die Stimmung, die Regieanweisungen, die Werbung, eine Schnecke, und was es sonst noch so auf und außerhalb der Bühne zu finden gibt.
So versuchen die Figuren (zu denen alle gehören, die Teil eines Theaterabends sind) diese Lücke zwischen dem Selbst und dem Anderen zu überwinden. Sie scheitern – das müssen sie, denn so steht es im Text und der Text ist ein Diktator – aber zumindest das haben alle gemeinsam.
Weitere Aufführungen:
7.4.2025 von 19:30 bis 21:00 Uhr
19.4.2025 von 19:30 bis 21:00 Uhr
27.4.2025 von 19:30 bis 20:30 Uhr
2.5.2025 von 19:30 bis 20:30 Uhr
21.5.2025 von 19:30 bis 20:30 Uhr
- Abschlussstück
- Theaterstück
Crimes of the Future
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Adrian Tripod legt die fragilen (Un-)Gleichgewichte der Kontrolle offen - in der Klinik, in seinem Körper und in einer Welt, in der die Hypervisibilität von Zeugenschaft und Komplizenschaft verschwimmt. Während das Publikum seinen Abstieg verfolgt, stellt das Stück diese Perversion erneut dar und fragt: Was ist das Böse in einer Gesellschaft, in der es keine Moral mehr gibt und die von Besitz besessen ist? Sprache: Englisch. Hinweise zum Inhalt: Empfohlen ab 16 Jahren. Der Text beschreibt Gewaltszenen, in denen es um Psychiatrie, Machtmissbrauch und Geisteskrankheiten geht. Explizite Beschreibungen von körperlicher Gewalt Credits:Regie, Kostüm, Konzept & Text:
Lena Appel
Performance, Mitarbeit Konzept & Text: Maj-Britt Klenke
Dramaturgie: Lou Behr
Bühne: Lena Marie Emrich
Ton: Lisa Strozyk
Dokumentation: John Hussain Flindt
Poster: Maria Moritz
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main und das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Forschung, Kunst und Kultur.
Termine:
Tags:
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Die Dunkelheit
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/diedunkelheit
- Die Dunkelheit
- 2025-04-14T20:00:00+02:00
- 2025-04-14T21:00:00+02:00
14.04.2025 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
14.04.2025 von 20:00 bis 21:00
15.04.2025 von 20:00 bis 21:00
Studio Naxos Frankfurt
KONZEPT, CHOREOGRAFIE: Verena Billinger & Sebastian Schulz, TANZ, PERFORMANCE SOLO: Sebastian Schulz, TANZ, PERFORMANCE TRIO: Jungyun Bae, Magdalena Dzeco, Camilla Fiumara, PROJEKTORGANISATION: Neele Renzland/transmissions GmbH, PRODUKTION: Billinger & Schulz
Sebastian tanzt! Und er tanzt „die Dunkelheit“: dunkle Emotionen, Trauer, Wut, das „Böse“– aber auch Party und Exzess. In Billinger & Schulz’ neuster Choreografie setzt Sebastian sich mit sich selbst auseinander und mit aktuellen Untiefen sich abgelehnt fühlender, frustrierter Jungen und Männer. Zu aufputschenden Nightcore-Songs, die im Internet Teil männlich geprägter Foren sind, begibt er sich in digitale Parallelwelten und gesellschaftliche Rückzugsräume. Er beschäftigt sich damit, wie es sich für Männer und Jungs anfühlt, mit fortschrittlichen Befragungen, was ein Mann ist oder wie er sein soll, genauso wie mit pauschaler Ablehnung von Männern konfrontiert zu sein und setzt sich kritisch mit diskursiven Beschreibungen von Männlichkeit als „toxisch“ auseinander. Dabei unterstützen ihn Jungyun Bae, Magdalena Dzeco und Camilla Fiumara als dem Internet entsprungene, auf der Bühne Realität gewordene, projektive Animegirls und langjährige künstlerische und freundschaftliche Verbündete. Zusammen mit ihnen erforschen Billinger & Schulz die Spannung zwischen stereotypen Bildern und dem Umstand, dass Beziehungen nur mit echten Menschen möglich sind, was natürlich auch die Möglichkeit der Zurückweisung umfasst. Die drei Tänzerinnen werden zu Sparringspartnerinnen für ein atemloses Beziehungstraining, in dem sie und Sebastian sich in immer neuen Konstellationen begegnen, die bekannte Konflikte, aber auch Alternativen und Auswege aufscheinen lassen.
- Wiederaufnahme
and counting
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/andcounting
- and counting
- 2025-03-14T20:00:00+01:00
- 2025-03-14T21:00:00+01:00
14.03.2025 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC100)
Frankfurt Lab
Antje Cordes, annu koetter, Vicente Antunes Ramos, Till Bürgin, Amparo Lippek
"and counting" sets up a performance arena that answers to synthetic rules and is filled by synthetically expanded bodies. In this arena, words become numbers, numbers become agents of measuring, of direction, of grasping something that is otherwise unspeakable but constantly present. Inflatable costumes from recycled materials become choreographers of movement, of (im)possible interactions with a world out of proportions, in which two performers are trying to situate themselves and their words, to make sense of it all. If we understand human bodies as a volumen of numbers, then how can they position themselves in a world that heavily relies on numbers in creating meaning and value? An experiment in choreographic writing, "and counting" is an attempt to capture states of motion, meaning and communication in a world that is increasingly difficult to count on. A performance inviting both audience and performers to enter a state of logical delirium, where 1+1 can equal 3, if only you are willing to believe in it.
- Premiere
- Performance
- Tanz
1* FC Ultra
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/einsfcultra
- 1* FC Ultra
- 2025-03-06T20:00:00+01:00
- 2025-03-06T21:30:00+01:00
06.03.2025 von 20:00 bis 21:30 (Europe/Berlin / UTC100)
06.03.2025 von 20:00 bis 21:30
07.03.2025 von 20:00 bis 21:30
08.03.2025 von 20:00 bis 21:30
National Theater Mannheim
Regie / Bühne: Jäckie Rydz Dramaturgie: Beata Anna Schmutz Artistic Producer & Dramaturgie: Greta Katharina Klein Kostüm & Maske: Helene Scheithe Licht: Ronny Bergmann Musik: Martix Navrot Choreografie: Pamela Moraga Performer*innen: Benze C. Werner, Andrii Punko, Jäckie Rydz Projektleitung: Nazli Saremi Leitung Mannheimer Stadtensemble: Beata Anna Schmutz
Im Tanzstück 1* FC Ultra geht es um eine queere Gegenerzählung zur cis-männlich dominierten nationalistisch und militärisch motivierten Fußballkultur. Das Mannheimer Stadtensemble jubelt als Ultra-Fanclub für ein zärtliches Miteinander.
- Premiere
- Tanz
- Performance
OVER THE TOP
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/overthetop
- OVER THE TOP
- 2025-03-21T19:00:00+01:00
- 2025-03-21T20:30:00+01:00
21.03.2025 von 19:00 bis 20:30 (Europe/Berlin / UTC100)
21.03.2025 von 19:00 bis 20:30
22.03.2025 von 19:00 bis 20:30
Frankfurt LAB, Halle 1
Directing, performance, video: Olen Mamai; Performance, video: Linda Gao-Lenders; Performance, sound: Hanna Launikovich; Performance: Nastya Dzyuban; Video: Daria Maiier, Vladislava Shuster; Costume & Stage Design: Ruth Süpple; Outside eye: Xdzunum Danae Trejo, Paula Moré; Helping hand: Eszter Sonnevend; Support project management: Marie Kübler; Special thanks to: Bojana Kunst, Xavier Le Roy, Ruth Schmidt, Martina Ruhsam, Claire Sobottke, Giulia Casartelli, Jonas Harksen
Die Bilder hängen, die Beschriftungen sind an der Wand und das Personal steht bereit, um bei der Führung Anekdoten aus dem Leben des Künstlers zu erzählen. Aber der Künstler ist nirgendwo zu entdecken. Ist er an der Grenze aufgehalten worden? In einem Bombenattentat gestorben? Hat er sein Leben in einem Kampf gelassen?
Wie dem auch sei, die Geschichte ist bereit erzählt zu werden. Denn es gibt jemanden, der weiß, wie man vermitteln muss, um das künstlerische Werk zugänglicher zu machen – und intellektuell leichter verdaubar. Dieser Jemand kennt die richtigen Worte, besitzt die perfekte Artikulation und weiß, wen er mit seinen Worten erreichen muss. Achtung, da bleibt jeder sprachlos zurück: Der Kurator kommt.
Wenn man die politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Schichten abstreift – was bleibt dann von dem Künstler? Kann ein Künstler aus dem krisengeschüttelten Osten nicht in der Übersetzung, sondern in der Interpretation verloren gehen? Oder grundsätzlich – kann man jemals seine eigene Geschichte kontrollieren?
OVER THE TOP ist eine multimediale Performance, die Elemente von Theater, Video, bildender Kunst und Drag miteinander verbindet. Sie untersucht Imperialismus, toxische Männlichkeit und Queerness. Dabei handelt es sich um das Abschlussprojekt von Olen Mamai aus der Ukraine im Studiengang Choreography and Performance an der Justus-Liebig-Universität Gießen.
March 9, – Pre-Showing in Gießen, Lebenshilfe, Büro für Einfache und Leichte Sprache, Walltorstraße 3, Gießen, 19:00, appr. 40 min
- Premiere
- Abschlussstück
- Performance
Ödipus / Haus der Dunkelheit
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/oedipus
- Ödipus / Haus der Dunkelheit
- 2025-04-05T18:00:00+02:00
- 2025-04-05T19:00:00+02:00
05.04.2025 von 18:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
Aquarium Staatstheater Braunschweig
Leon Bornemann, Ana Yoffe, Amy Lombardi, Lina Witte, Ines Schiller, Saskia Taeger
Eine Seuche durchzieht die Stadt Theben. Ödipus wird gebeten die Stadt zu retten, noch einmal, nachdem Ödipus sie bereits von der Sphinx befreit hat. Ödipus hat Kreon zum Orakel von Delphi geschickt, um herauszufinden, was der Stadt helfen kann. Kreon kommt zurück mit der Info, die Stadt könne nur gerettet werden, wenn der Mörder von Laios gefunden wird. Ödipus rückt in einem Verhörungsprozess der Wahrheit zu Leibe ... und sich selbst. Vor der eigentlichen Prophezeiung fliehend, den Vater zu töten und die Mutter zu heiraten, kommt ans Licht, dass sie sich bereits erfüllt zu haben scheint. Teiresias, eine Figur , die als blinde Sehende die Wahrheit kennt, wird von Ödipus missachtet. Durch Zeugenaussagen kann Ödipus den Tatsachen schließlich nicht mehr entrinnen...
Weitere Aufführungen: 22.05.2025, 20 Uhr, Aquarium Staatstheater Braunschweig
- Premiere
- Schauspiel/ Szenische Lesung
Die Dunkelheit
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/copy_of_diedunkelheit
- Die Dunkelheit
- 2025-04-14T20:00:00+02:00
- 2025-04-14T21:00:00+02:00
14.04.2025 von 20:00 bis 21:00 (Europe/Berlin / UTC200)
14.04.2025 von 20:00 bis 21:00
15.04.2025 von 20:00 bis 21:00
Studio Naxos Frankfurt
KONZEPT, CHOREOGRAFIE: Verena Billinger & Sebastian Schulz, TANZ, PERFORMANCE SOLO: Sebastian Schulz, TANZ, PERFORMANCE TRIO: Jungyun Bae, Magdalena Dzeco, Camilla Fiumara, PROJEKTORGANISATION: Neele Renzland/transmissions GmbH, PRODUKTION: Billinger & Schulz
Sebastian tanzt! Und er tanzt „die Dunkelheit“: dunkle Emotionen, Trauer, Wut, das „Böse“– aber auch Party und Exzess. In Billinger & Schulz’ neuster Choreografie setzt Sebastian sich mit sich selbst auseinander und mit aktuellen Untiefen sich abgelehnt fühlender, frustrierter Jungen und Männer. Zu aufputschenden Nightcore-Songs, die im Internet Teil männlich geprägter Foren sind, begibt er sich in digitale Parallelwelten und gesellschaftliche Rückzugsräume. Er beschäftigt sich damit, wie es sich für Männer und Jungs anfühlt, mit fortschrittlichen Befragungen, was ein Mann ist oder wie er sein soll, genauso wie mit pauschaler Ablehnung von Männern konfrontiert zu sein und setzt sich kritisch mit diskursiven Beschreibungen von Männlichkeit als „toxisch“ auseinander. Dabei unterstützen ihn Jungyun Bae, Magdalena Dzeco und Camilla Fiumara als dem Internet entsprungene, auf der Bühne Realität gewordene, projektive Animegirls und langjährige künstlerische und freundschaftliche Verbündete. Zusammen mit ihnen erforschen Billinger & Schulz die Spannung zwischen stereotypen Bildern und dem Umstand, dass Beziehungen nur mit echten Menschen möglich sind, was natürlich auch die Möglichkeit der Zurückweisung umfasst. Die drei Tänzerinnen werden zu Sparringspartnerinnen für ein atemloses Beziehungstraining, in dem sie und Sebastian sich in immer neuen Konstellationen begegnen, die bekannte Konflikte, aber auch Alternativen und Auswege aufscheinen lassen.
- Wiederaufnahme
Jump, Baby, Jump!
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/jumpbabyjump
- Jump, Baby, Jump!
- 2025-04-04T18:00:00+02:00
- 2025-04-04T19:00:00+02:00
04.04.2025 von 18:00 bis 19:00 (Europe/Berlin / UTC200)
04.04.2025 von 18:00 bis 19:00
05.04.2025 von 18:00 bis 19:00
Künstler*innenhaus Moustonturm, Frankfurt am Main
Jonas Harksen Melina Hepp Michelle Koprow Marina Rengel Lucena Anton Svoboda
„Meine Damen, meine Herren, liebes Publikum! Welcome – Καλώς ήρθατε Bienvenidos, Ласкаво просимо – Herzlich Willkommen zum Floh-Varieté der ganz besonderen Art! Tauchen Sie ein in die funkelnde Welt der Miniaturmanege – lassen Sie sich blenden, verzaubern, verführen von den Kunststücken der Dressur-Parasiten!“ Ausgehend vom Flohzirkus und der Konditionierung von Flöhen denken Koprow und ihr Team über psychische Manipulation nach. Denn Wirklichkeit und Wahrheit sind umkämpfte Felder. Wie lassen sich Wahrnehmung und Handeln lenken? Und warum verfangen manche dieser Manipulationsversuche so gut? Wird die Gesellschaft verführt, oder gibt sie sich nur allzu gern einfachen Erklärungen hin? Neben all diesen hochpolitischen Fragen beweist Koprow mit viel Humor, dass der Flohzirkus ein völlig zu Unrecht vergessenes Genre ist, das keinesfalls länger von der Hochkultur ignoriert werden darf.
Content Note: Es wird emotionale Misshandlung in Form von psychologischer Manipulation thematisiert.
- Premiere
- Performance
- Abschlussstück
The flickering flame of memory
The piece is a choreographic conversation with the things that are bound to disappear and the things that persist as I recall them in dance. It is a dialogue with remains that can’t be touched, with ghosts and wounds who dance between memory and forgetting. My body is the flesh manifestation of ancestral genealogies who have meshed through centuries of hybridization. My ancestors and I bear the ongoing injury of colonization, and my mestizaje in the world webs itself among southamerican cosmologies, western performativities of masculinity, and dance imaginaries. To acknowledge my body as a construct of mestizaje, is to recognize the layers of history, politics and poetics that reside within it. The work is about loss… letting go, learning to cope with the disappearance of things, what is no longer there, what dies a little, oblivion.
Credits:
Funder and (co)producers: Hessische Theaterakademie, Kulturamt Gießen, Kulturamt Frankfurt, Künstler*innenhaus Mousonturm
Termine:
- 12.02.2025 von 20:00 Uhr bis 21:30 Uhr, Mousonturm Studio 1
- 13.02.2025 von 20:00 bis 21:30, Mousonturm Studio 1
- 14.02.2025 von 20:00 bis 21:30, Mousonturm Studio 1
Weitere Informationen unter: https://www.mousonturm.de/en/programm/veranstaltungen/14054/the-flickering-flame-of-memory
Tags:
- Abschlussstück
- Tanz
- Performance
brand (v. Volker Schmidt)
- https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb05/atw/veranstaltungen/2025/brand
- brand (v. Volker Schmidt)
- 2025-09-12T20:00:00+02:00
- 2025-09-12T21:30:00+02:00
12.09.2025 von 20:00 bis 21:30 (Europe/Berlin / UTC200)
Leon Bornemann (ATW Gießen), Leon Koenig (MA Dramaturgie Goethe-Uni), Martina Holzhauer und Ensemble Staatstheater Braunschweig
»brand« ist ein road movie: Auf der (verbotenen) Suche nach dem Haus ihrer Kindheit, einem Ort voller Erinnerungen, begegnet Maëlle erst Koé, dann Andrii. In der Nacht, wenn die Erde abkühlt, explodiert das Leben in der scheinbar verlassenen Stadt: Ekstatisch, rauschhaft, aber auch verstörend und zart ist die Liebe zwischen Maëlle, Koé und Andrii. Die nahenden Feuer lassen kaum Zeit zur Einordnung der Gefühle, die Katastrophe scheint unabwendbar, als ein fantastischer, dramaturgischer Twist einen Hoffnungsschimmer hervorzaubert.
Weitere Aufführungen:
18.09. 20 Uhr
21.09. 18 Uhr
28.09. 19 Uhr
- Schauspiel
- Premiere