Veranstaltungen im SS 2015
Seminare:
"Aktuelle empirische Forschung in der Literaturdidaktik", Mi., 10-12, B 128, Phil. I
Seit der ersten PISA-Studie im Jahre 2000 und spätestens seit dem Symposion Deutschdidaktik in Lüneburg im Jahre 2004 gehört die Forderung nach einer empirisch fundierten Deutschdidaktik zu den oft wiederholten Desideraten der universitären deutschdidaktischen Forschung. In dem Seminar wird der Frage nachgegangen, wie die Kernbegriffe der Literaturdidaktik „Lesekompetenz“, „literarische Kompetenz“, „literarisches Lernen“ aktuell beforscht werden; Ziele, Methoden und Ergebnisse exemplarischer aktueller Forschungsprojekte werden erarbeitet und diskutiert. Das Seminar führt auch ein in grundlegende Konzepte der Forschungsmethodologie.
Voraussetzung für die Bestätigung einer „aktiven Teilnahme“ ist die Lektüre der im Seminar behandelten Texte. Die Voraussetzung für eine Teilnahmebestätigung ist zudem das Abfassen eines Essays auf der Grundlage von Themen ausgewählter Sitzungen.
Eine Literaturliste wird in Stud.IP zur Verfügung gestellt, wo auch die behandelte Forschungsliteratur bereitgestellt wird. Wer Interesse hat, sich vorab bereits mit dem Thema zu beschäftigen, dem sei der Sammelband von Frickel, Daniela; Kammler, Clemens; Rupp, Gerhard (Hg.): Literaturdidaktik im Zeichen von Kompetenzorientierung und Empirie. Perspektiven und Probleme. Freiburg: Fillibach 2012 empfohlen.
"Grundlagen der systematischen schulischen Leseförderung", Mi., 18-20, B 210, Phil. I
Seit der ersten PISA-Studie im Jahre 2000 und spätestens seit dem Symposion Deutschdidaktik in Lüneburg im Jahre 2004 gehört die Forderung nach einer empirisch fundierten Deutschdidaktik zu den oft wiederholten Desideraten der universitären deutschdidaktischen Forschung. In dem Seminar wird der Frage nachgegangen, wie die Kernbegriffe der Literaturdidaktik „Lesekompetenz“, „literarische Kompetenz“, „literarisches Lernen“ aktuell beforscht werden; Ziele, Methoden und Ergebnisse exemplarischer aktueller Forschungsprojekte werden erarbeitet und diskutiert. Das Seminar führt auch ein in grundlegende Konzepte der Forschungsmethodologie.
Voraussetzung für die Bestätigung einer „aktiven Teilnahme“ ist die Lektüre der im Seminar behandelten Texte. Die Voraussetzung für eine Teilnahmebestätigung ist zudem das Abfassen eines Essays auf der Grundlage von Themen ausgewählter Sitzungen.
Eine Literaturliste wird in Stud.IP zur Verfügung gestellt, wo auch die behandelte Forschungsliteratur bereitgestellt wird. Wer Interesse hat, sich vorab bereits mit dem Thema zu beschäftigen, dem sei der Sammelband von Frickel, Daniela; Kammler, Clemens; Rupp, Gerhard (Hg.): Literaturdidaktik im Zeichen von Kompetenzorientierung und Empirie. Perspektiven und Probleme. Freiburg: Fillibach 2012 empfohlen.
"Reise- und Expeditionsliteratur", Do., 10-12, B 106, Phil. I
Die Reiseliteratur umfasst in literaturwissenschaftlicher Betrachtung sowohl Reiseberichte wie Reiseromane bzw. Reiseerzählungen als auch Reiseführer - und handbücher. Gegenstand des Seminars sollen in erster Linie Reiseberichte sein, die gattungsspezifisch schwierig zu definieren sind, da sie als Erzählung, Tagebuch, Brief oder sogar Gedicht abgefasst sein können und außerdem eine Nähe zur autobiographischen Literatur aufweisen. Konkret geht es um Texte wie beispielsweise John Krakauers In die Wildnis, Joe Simpsons Sturz ins Leere, Heinrich Harrers Sieben Jahre Tibet, Fridjof Nansens Die Wunder der Welt, Ernst Shackletons Mit der Endurance ins Ewige Eis, Roald Amundsons Die Eroberung des Südpols, Thor Heyerdahls Kon-Tiki. Dass einige dieser Expeditionsberichte zur Grundlage fiktionaler Texte wurden, zu erwähnen sind an dieser Stelle beispielsweise Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt oder Sten Nadolnys Entdeckung der Langsamkeit, ist bemerkenswert, steht aber nicht im Zentrum des Seminars. Neben der Rekonstruktion der beschriebenen Expedition vor dem Hintergrund der Entdeckungsgeschichte sollen die zeitgenössischen Welt- und Menschenbilder ermittelt werden; außerdem sollen narratologische und literarästhetische Fragen reflektiert werden.
Wenn Sie an dem Seminar teilnehmen wollen, sollten Sie zunächst eingehend prüfen, ob Sie tatsächlich Interesse daran haben, sich mit Berichten über Entdeckungsfahrten zu beschäftigen. Es ist wichtig, dass Sie über die zu lesende Reiseliteratur hinaus auch eine eigene Motivation für dieses Thema mitbringen, sodass es für Sie keine „Arbeit“ bedeutet, sich beispielsweise einmal über die Geschichte der Besteigungen des Mount Everest, der Durchquerungen der Eiger Nordwand, der Antarktis-Expeditionen, der Suche nach der Nord-West-Passage oder der ersten Überquerungen des Pazifik in Richtung Südamerika zu informieren. In den letzten Jahren sind zahlreiche Expeditionsberichte verfilmt worden, z.B. Stölzls Nordwand (2008), Markowitz‘ In eisige Höhen (1997), Macdonald Sturz ins Leere (2003), Ronning/Sandberg Kon-Tiki (2012), Annaud Sieben Jahre Tibet (1998). Für die Analyse dieser Filme bräuchte man ein weiteres Seminar - im Sommersemester 2015 sollen nur die schriftlichen Texte im Vordergrund stehen.
Voraussetzung für die Bestätigung einer „aktiven Teilnahme“ an dem Seminar ist die Lektüre der im Seminar behandelten Texte. Die Voraussetzung für eine Teilnahmebestätigung ist zudem das Abfassen eines Essays auf der Grundlage von Themen ausgewählter Sitzungen. Ein benoteter Leistungsnachweis kann durch eine Hausarbeit erworben werden.
Wenn Sie sich vorab über die Themen und Gegenstände des Seminars informieren wollen, dann empfehle ich Ihnen die Lektüre eines der oben genannten Beispiele für Reiseberichte (also nicht der Romane von Nadolny und Kehlmann).
"Liebeslyrik im Epochenvergleich", Do., 16-18, B 128, Phil. I
Die Reiseliteratur umfasst in literaturwissenschaftlicher Betrachtung sowohl Reiseberichte wie Reiseromane bzw. Reiseerzählungen als auch Reiseführer - und handbücher. Gegenstand des Seminars sollen in erster Linie Reiseberichte sein, die gattungsspezifisch schwierig zu definieren sind, da sie als Erzählung, Tagebuch, Brief oder sogar Gedicht abgefasst sein können und außerdem eine Nähe zur autobiographischen Literatur aufweisen. Konkret geht es um Texte wie beispielsweise John Krakauers In die Wildnis, Joe Simpsons Sturz ins Leere, Heinrich Harrers Sieben Jahre Tibet, Fridjof Nansens Die Wunder der Welt, Ernst Shackletons Mit der Endurance ins Ewige Eis, Roald Amundsons Die Eroberung des Südpols, Thor Heyerdahls Kon-Tiki. Dass einige dieser Expeditionsberichte zur Grundlage fiktionaler Texte wurden, zu erwähnen sind an dieser Stelle beispielsweise Daniel Kehlmanns Die Vermessung der Welt oder Sten Nadolnys Entdeckung der Langsamkeit, ist bemerkenswert, steht aber nicht im Zentrum des Seminars. Neben der Rekonstruktion der beschriebenen Expedition vor dem Hintergrund der Entdeckungsgeschichte sollen die zeitgenössischen Welt- und Menschenbilder ermittelt werden; außerdem sollen narratologische und literarästhetische Fragen reflektiert werden.
Wenn Sie an dem Seminar teilnehmen wollen, sollten Sie zunächst eingehend prüfen, ob Sie tatsächlich Interesse daran haben, sich mit Berichten über Entdeckungsfahrten zu beschäftigen. Es ist wichtig, dass Sie über die zu lesende Reiseliteratur hinaus auch eine eigene Motivation für dieses Thema mitbringen, sodass es für Sie keine „Arbeit“ bedeutet, sich beispielsweise einmal über die Geschichte der Besteigungen des Mount Everest, der Durchquerungen der Eiger Nordwand, der Antarktis-Expeditionen, der Suche nach der Nord-West-Passage oder der ersten Überquerungen des Pazifik in Richtung Südamerika zu informieren. In den letzten Jahren sind zahlreiche Expeditionsberichte verfilmt worden, z.B. Stölzls Nordwand (2008), Markowitz‘ In eisige Höhen (1997), Macdonald Sturz ins Leere (2003), Ronning/Sandberg Kon-Tiki (2012), Annaud Sieben Jahre Tibet (1998). Für die Analyse dieser Filme bräuchte man ein weiteres Seminar - im Sommersemester 2015 sollen nur die schriftlichen Texte im Vordergrund stehen.
Voraussetzung für die Bestätigung einer „aktiven Teilnahme“ an dem Seminar ist die Lektüre der im Seminar behandelten Texte. Die Voraussetzung für eine Teilnahmebestätigung ist zudem das Abfassen eines Essays auf der Grundlage von Themen ausgewählter Sitzungen. Ein benoteter Leistungsnachweis kann durch eine Hausarbeit erworben werden.
Wenn Sie sich vorab über die Themen und Gegenstände des Seminars informieren wollen, dann empfehle ich Ihnen die Lektüre eines der oben genannten Beispiele für Reiseberichte (also nicht der Romane von Nadolny und Kehlmann).