Studie: Kinder psychisch kranker ElternWir wissen aus verschiedenen Studien, dass sich elterliche psychische Erkrankungen auch auf die Kinder auswirken und die Kinder ein erhöhtes Risiko haben, selber zu erkranken. Wir wissen aber auch, dass sich die Behandlung der Eltern positiv auf die Kinder auswirkt. Allerdings gibt es insgesamt nur sehr wenige Studien, die dies genauer untersucht haben. Deshalb wollen wir mit dieser Studie herausfinden, wie es Eltern mit psychischer Erkrankung, ihrer Familie und speziell ihren Kindern geht und wie sich die Psychotherapie auf die Kinder auswirkt. Das Therapieangebot für Eltern mit Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren ist Mittelpunkt des multizentrischen Forschungsprojekts COMPARE (children of mentally ill parents at risk evaluation; Leitung am Standort Gießen: Prof. Dr. Christina Schwenck), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Mehrere universitäre Zentren für Psychotherapie arbeiten dabei zusammen. Ziel des Forschungsprojekts Mögliche Übertragungswege der psychischen Erkrankung von den Eltern auf die Kinder sollen wissenschaftlich untersucht werden. Dabei interessiert uns v.a. die Emotionsregulation und –verarbeitung der Kinder und das Interaktionsverhalten zwischen Eltern und Kindern. Die Studie misst außerdem die Auswirkungen der Psychotherapie (Kognitiven Verhaltenstherapie) bei den Eltern auf ihre Kinder und prüft, ob ein zusätzliches Elterntraining (Triple P) zu weiteren Effekten führt. Ein solcher Vergleich ist bislang noch nicht durchgeführt worden. Davon erhoffen wir uns Aufschluss über Ansatzpunkte präventiver Maßnahmen, um den Teufelskreislauf zu durchbrechen und zu verhindern, dass die Kinder selbst erkranken. https://www.uni-giessen.de/de/fbz/fb06/psychologie/abt/psychologie/psychol/Studie%20Kinder%20psychisch%20kranker%20Eltern/viewhttps://www.uni-giessen.de/@@site-logo/logo.png
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Studie: Kinder psychisch kranker Eltern
Wir wissen aus verschiedenen Studien, dass sich elterliche psychische Erkrankungen auch auf die Kinder auswirken und die Kinder ein erhöhtes Risiko haben, selber zu erkranken. Wir wissen aber auch, dass sich die Behandlung der Eltern positiv auf die Kinder auswirkt. Allerdings gibt es insgesamt nur sehr wenige Studien, die dies genauer untersucht haben. Deshalb wollen wir mit dieser Studie herausfinden, wie es Eltern mit psychischer Erkrankung, ihrer Familie und speziell ihren Kindern geht und wie sich die Psychotherapie auf die Kinder auswirkt. Das Therapieangebot für Eltern mit Kindern im Alter zwischen 6 und 12 Jahren ist Mittelpunkt des multizentrischen Forschungsprojekts COMPARE (children of mentally ill parents at risk evaluation; Leitung am Standort Gießen: Prof. Dr. Christina Schwenck), das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird. Mehrere universitäre Zentren für Psychotherapie arbeiten dabei zusammen. Ziel des Forschungsprojekts Mögliche Übertragungswege der psychischen Erkrankung von den Eltern auf die Kinder sollen wissenschaftlich untersucht werden. Dabei interessiert uns v.a. die Emotionsregulation und –verarbeitung der Kinder und das Interaktionsverhalten zwischen Eltern und Kindern. Die Studie misst außerdem die Auswirkungen der Psychotherapie (Kognitiven Verhaltenstherapie) bei den Eltern auf ihre Kinder und prüft, ob ein zusätzliches Elterntraining (Triple P) zu weiteren Effekten führt. Ein solcher Vergleich ist bislang noch nicht durchgeführt worden. Davon erhoffen wir uns Aufschluss über Ansatzpunkte präventiver Maßnahmen, um den Teufelskreislauf zu durchbrechen und zu verhindern, dass die Kinder selbst erkranken.