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Experimentelle Sensomotorik

"Wer an der Überzeugung festhalten will, dass alle Lebewesen nur Maschinen sind, gebe die Hoffnung auf, jemals ihre Umwelten zu erblicken." Jakob von Uexküll, 1933

Im Zentrum der grundlagenorientierten Forschung des Arbeitsbereichs Experimentelle Sensomotorik steht die Verzahnung der Motorik mit Prozessen der Wahrnehmung und Kognition. Von besonderem Interesse sind dabei die Kontrolle von manuellen Körper- und Werkzeugbewegungen, die Konsequenzen von Expertise im Umgang mit Werkzeugen für Wahrnehmung und Handlungssteuerung und allgemein die Rolle des sensomotorischen Systems für höhere kognitive Prozesse wie Prädiktion und Kategorisierung (embodied cognition).

In der Anwendungsforschung liegt der Schwerpunkt auf der Optimierung motorischer Lernprozesse in Sport, Schule und Arbeitswelt. Besonderes Augenmerk liegt hier auf dem Altersverlauf des Erlernens neuer motorischer Transformationen und der Rolle von Aufmerksamkeit für den Fertigkeitserwerb.