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Stratosphären-Missionen

Ordner mit Beschreibungen und Dokumentationen von Missionen mit Stratosphärenballons.

Am 6.11.2020 hat ein Team von insgesamt zehn Studierenden und Mitarbeitern des II. Physikalischen Institutes einen Helium-Ballon aufsteigen lassen. Der Payload bestand u.a. aus einem Ozonsensor und Platten mit Kernspuremulsion zum Nachweis subatomarer Teilchen oberhalb der Atmosphäre. Der Ballon erreichte nach etwa 3 Stunden die Stratosphäre, wobei sich sein Volumen sich aufgrund des verminderten Außendrucks um einen Faktor 8 vergrößerte, und er folglich zerplatzte. Der Payload landete mit einem Fallschirm in einem Waldstück im Sauerland, wo er geborgen wurde.

Der Start erfolgte am 18.05.2022. Der Ballon hat nachweislich eine Höhe von 31229 m erreicht. Danach ist der Kontakt abgerissen. Im Radio und in Tageszeitungen wurde zur Hilfe bei der Suche nach den Überresten und insbesondere der wissenschaftlichen Experimente aufgerufen.

Der Start erfolgte am 19.11.2022 unter der Leitung von Akad. Rat Hans-Georg Zaunick. Der Ballon hat nachweislich eine Höhe von 34.800 m erreicht, ist dann geplatzt und wurde später in Thüringer Wald gefunden und geborgen. Als tiefste Temperatur wurde -53 Celsius während des Falls bei einer Höhe von etwa 21.000 m gemessen. Instrumente zur Bestimmung der Rate von subatomaren Teilchen in der kosmischen Höhenstrahlung haben eine maximale Rate von 110 Hz bei einer Höhe von etwa 17.700 m gemessen.