Studierende und Projektbeteiligte der „One Health Teaching Clinic“ auf der CARN-DACH-Tagung an der Universität Wien
04.02.2025
Gemeinsam mit Studierenden und Projektbeteiligten anderer Standorte (Universität Münster, HAUP Wien) des Projekts „One Health Teaching Clinic“ (OHTC) waren Prof. Kerstin Kremer, Sascha Johann und die beiden Gießener Biologie-Lehramtsstudentinnen Johanna Otto und Luisa Sophie Klein vom 03.02.-04.02.2025 auf der CARN-DACH-Tagung in Wien. Die OHTC ist ein Seminar, dass den innovativen One Health-Ansatz in die Lehramtsausbildung integriert. Gemeinsam mit Fachexpert:innen und der fachdidaktischen Kursleitung haben Studierende des Kurses ein Semester lang den Transfer von One Health-Fachthemen in die Schule vorangetrieben. Prof. Kerstin Kremer, Sascha Johann sowie Luisa Sophie Klein und Johanna Otto stellten in diesem Rahmen ihre Forschungsprojekte und -ergebnisse zur Diskussion.
Prof. Kerstin Kremer moderierte den zweistündigen Workshop „Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kontext von One Health: Interdisziplinäre Perspektiven und integrative Ansätze“. In diesem Rahmen gab Sascha Johann Einblicke in seine aktuelle Forschung sowie in Ergebnisse des Vortrags „Implementierung von One Health in eine Bildung für nachhaltige Entwicklung – Synergien und Umsetzung im Rahmen der One Health Teaching Clinic“.
Die Studierenden des Instituts für Biologiedidaktik, Luisa Sophie Klein und Johanna Otto, stellten in einer Poster-Session ihr Projekt „Förderung der Bewertungskompetenz am Beispiel des Eschentriebsterbens“ vor. In Kooperation mit Prof. Dr. Michael Steinert (TU Braunschweig) haben die Studierenden ein Simulationsspiel zur Thematisierung anthropologischer Einflüsse auf europäische Eschenbestände für die 7. Klasse entwickelt. Dieses wurde zuvor am Wetterau-Gymnasium in Nidda (Hessen) erprobt. Die Schule ist Partnerschule der OHTC für den Standort Gießen.
Gemeinsam mit Dr. Ulrich Hobusch (HAUP Wien) stellte Sascha Johann in einer weiteren Vortragssession in Kooperation mit Teilnehmenden des One Health-PhD-Programms der Veterinärmedizinischen Universität Wien das Thema „Förderung des Wissensaustauschs durch kollaborative Aktionsforschung im Kontext One Health-relevanter Themen: Überwindung disziplinärer Silos zwischen naturwissenschaftlicher Lehrer:innenbildung und veterinärmedizinischer Forschung“ vor.
Neben einem umfangreichen Tagungsprogramm mit diversen weiteren Beiträgen, konnten die Teilnehmenden die Stadt Wien kennenlernen. Die Studierenden konnten zudem interessante Einblicke in fachdidaktische Aktions- und Praxisforschung erlangen.
JLU-Studentinnen Johanna Ott und Luisa Sophie Klein präsentieren ihr Poster zum Eschensterben
Die Projektgruppe vor der Abreise zurück nach Deutschland
Autor: Sascha Johann