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Herzlich Willkommen beim Panel on Planetary Thinking

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Wir suchen zum 01.09. Verstärkung für unser Kern-Team durch eine/n Wissenschaftliche Hilfskraft (m/w/d) mit Fokus auf Wissenschaftskommunikation & Outreach über 82h/Monat (Laufzeit 15 Monate). Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2025 befristet. Wir bieten eine abwechslungsreiche und flexible Tätigkeit in einer transdisziplinären Initiative und freuen uns auf Bewerbungen bis zum 01. Juli 2024.

Das Panel on Planetary Thinking bündelt das Wissen an der Universität Gießen, um mittels einer eigenen Forschungsperspektive zum planetaren Denken die international geführte Debatte mitzugestalten. In Zusammenarbeit mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen, sowie mit internationalen Künslerinnen und Künstlern, werden ganzheitliche Perspektiven in Fragen rund um Planet-Mensch-Beziehungen an der JLU und darüber hinaus vorangetrieben.

Im aktuellsten Activity Report des Panels finden Sie einen Überblick über die durchgeführten Aktivitäten zwischen 2022 und 2023.

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Aktuelles

Hier finden Sie alle aktuellen Veranstaltungen, Publikationen und Neuigkeiten des Panel on Planetary Thinking.

Titel Beschreibung Startdatum Bild
Call for Applications 2025: Planetary Scholars & Artists in Residence Program Das Panel schreibt zum vierten Mal Stipendien im Planetary Scholars & Artists in Residence Programm (2022-2025) aus. Die finale Kohorte an Fellows soll die Bauteile für den Prototyp einer PLANETAREN DEMOKRATIE erarbeiten; eine neuartige, demokratische Regierungsform mehr-als-menschlicher Akteure mit dem Ziel, die Erde bewohnbar zu halten. 2025 werden ACHT dreimonatige STIPENDIEN an Einzelpersonen/transdisziplinäre Teams verliehen, die für die Leitthemen (1) PLANETARY AGENCY und/oder (2) PLANETARY POLITICS relevante, künstlerische und/oder akademische Leistungen vorweisen können. Bewerbungsschluss ist der 24. Juli 2024 – Details finden Sie in unserem Call for Applications. 24.07.2024 00:00
Ausschreibung PLANETARY FUTURES Wettbewerb Vol. III Das Panel on Planetary Thinking schreibt vorerst zum letzten Mal den Planetary Futures Wettbewerb (2022-2025) aus. Ziel ist die finanzielle Förderung transdisziplinär ausgerichteter Forschungsvorhaben, die sich in der Anbahnungsphase für einen Drittmittelantrag befinden. Die Bewerbungsfrist ist der 07. Juli 2024. 07.07.2024 00:00
13. Juni 2024 | Teamexkursion durch den Bergwerkswald zum Kletterwald Gießen Am 23. Juni 2024 verabschiedete sich das Panel von Connor Cook, dem Sommerfellow der Planetary Times, mit einer Wanderung durch den Bergwerkswald in Gießen, die in einem Besuch des Abenteuerparks „Kletterwald Gießen“ gipfelte. 13.06.2024 00:00
03. Juni 2024 | Masterclass "Environmental Humanities: Natural History and Literatures in English" (IPP Masterclass) Die Masterclass wird geleitet von Prof. Dr. Clara Dawson und beleuchtet mithilfe von Impulsen von Expert:innen, so auch von Panel Team-Mitgliedern Liza Bauer und Meike Wiegand, verschiedene Aspekte der Environmental Humanities und den Einfluss auf unterschiedliche Forschungsrichtungen. Die Veranstaltung richtet sich an alle, die sich für neue Entwicklungen in den Environmental Humanities interessieren. 03.06.2024 00:00
Planetary Times Summer Workshop 2024: Bioreactors and Biospheres Vom 28. bis 29. Mai 2024 findet der diesjährige Sommerworkshop zum Thema “Bioreactors and Biospheres in der Kunsthalle Gießen (unser Kooperationspartner) statt. Der zweitägige Workshop, den Planetary Times-Fellow und Medienkünstler Connor Cook zusammen mit dem synthetischen Biologen Darren Zhu organisiert, umfasst eine Diskussionsrunde zur Theorie einer ‘Informatischen Evolution des Planeten’, eine Filmvorführung mit anschließender Diskussion sowie die gemeinsame Schaffung immersiver audiovisueller Welten unter Verwendung eines Raspberry Pi-fähigen Bioreaktors (Pioreaktor). Außerdem wird es eine audiovisuelle Performance des Künstlers geben. Der Link zum vollständigen Veranstaltungsbericht ist hier zu finde. 28.05.2024 15:00
21.05.24 | Erster Workshop in der "Planet B" Reihe (Clemens Finkelstein) Unser Wissenschaftlicher Mitarbeiter Clemens Finkelstein leitet die Workshopreihe "Planet B" in den Deichtorhallen Hamburg im Rahmen der Ausstellung "Survival in the 21st Century". Der erste Termin befasst sich mit Geologischer Planetarität. 21.05.2024 15:30
13. Mai 2024 | Rezepte mit Zukunft: Wie geht eigentlich nachhaltiges Kochen? Kochshow mit Veganatural Gießen (Das Parlament für die Zukunft) Kochen für's Klima: Dass Ernährung auch einen Teil zum Klimaschutz beitragen kann, ist allgemein bekannt. Deshalb widmen wir uns im fünften Teil der Reihe "Das Parlament für die Zukunft" dem Thema "Rezepte mit Zukunft: Wie geht eigentlich nachhaltiges Kochen?" Gemeinsam mit dem Gießener Restaurant Veganatural und der Journalistin Michaela Maria Müller wird im Stadttheater regionale Küche auf ressourcenschonende Weise neu interpretiert. 13.05.2024 19:00
10. Mai 2024 | Stadtspaziergang mit Dr. Markus Dietz (Das Parlament für die Zukunft) Wie sähen Städte ohne städtische Natur aus und wie können Städte in Zukunft entwickelt werden, um sowohl Menschen als auch Wildtieren Platz zu bieten? Aufbauend auf dieser Frage organisiert das Panel in Zusammenarbeit mit dem Stadttheater Gießen einen Stadtspaziergang durch den Philosophenwald und die Wieseck-Aue mit dem Biologen Dr. Markus Dietz. 10.05.2024 20:00
03. Mai. 2024 | „Religion in Krisen – Lösung oder Teil des Problems?“ (Diskussionsrunde) Was können Religionsgemeinschaften, spirituelles Denken und Seelsorge zum planetaren Denken beitragen? Darüber diskutiert Claus Leggewie mit dem Autor Otto Kallscheuer und Gießener TheologInnen. 03.05.2024 06:00
23. und 24. April 2024 | 2001 - A Space Odyssey (OmU 1968, Stanley Kubrick), Filmgespräch mit Bert Rebhandl und Workshop "Kino als planetares Medium" (PlanetaryCineScience) Der Film "2001 - Odyssee im Weltraum" bleibt auch heute noch ein einflussreicher Klassiker der modernen Kinogeschichte, der aktuelle planetare Diskussionen beeinflusst. Das Panel on Planetary Thinking veranstaltet gemeinsam mit dem Kinocenter Gießen eine Filmvorführung gefolgt von einer Diskussion mit dem Filmkritiker Bert Rebhandl. Am nächsten Tag findet ein begleitender Workshop statt, in dem gemeinsam über das Potenzial des Kinos als Ort planetaren Denkens reflektiert wird. Tickets für die Vorführung sind im Kinocenter Gießen erhältlich, um Anmeldung für den Workshop wird gebeten. 23.04.2024 19:00
Jonathan S. Blake & Nils Gilman: Children of a Modest Star: Planetary Thinking for an Age of Crises (2024, Stanford University Press) Unsere 'Planetary Portal' - Kollegen Jonathan S. Blake und Nils Gilman vom Berggruen Institute haben ein neues Buch veröffentlicht: CHILDREN OF A MODEST STAR entwirft eine Vision für ein neues System der politischen Governance zur Bewältigung planetarer Probleme und ihrer lokalen Konsequenzen. 23.04.2024 00:00
Ein herzliches Willkommen an den neuen Fellow im Planetary Scholars & Artists in Residence Programm! Wir freuen uns sehr, unseren Fellow Connor Cook für das Sommersemester im Planetary Hub begrüßen zu können! Das diesjährige Fellowship Programm steht unter dem Leitthema PLANETARY TIMES. 02.04.2024 00:00
12. Februar 2024 | "Animal-Aided Design: Für eine Architektur des Artenreichtums", Vorlesung von Prof. Dr. Thomas E. Hauck (Das Parlament für die Zukunft) Wie sieht ein fröhlicher Klimaschutz aus, der den Artenreichtum sichert und die Zukunftsfähigkeit unserer Städte garantiert? Können Mensch und Tier überhaupt friedlich koexistieren? Im „Parlament für die Zukunft“ geht das Panel on Planetary Thinking in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen diesen Fragen nach und entwirft verschiedene Szenarien des nachhaltigen Zusammenlebens. Der Vortrag "Animal-Aided Design: Auf dem Weg zu einer Architektur der Biodiversität" von Thomas E. Hauck (Studio Animal-Aided Design, Technische Universität Wien) konzentriert sich dabei auf nachhaltige und verantwortungsbewusste Stadtplanung. 12.02.2024 20:00
26. und 27. Januar 2024 | Claus Leggewie spricht zum Auftakt des Netzwerkworkshops „Neues Denken oder Neue Technologien?“ Vom 26.01. bis zum 27.01. fand im Neuen Schloss ein Netzwerkworkshop des FB04 zu den interdisziplinären Herausforderungen der sozial-ökologischen Transformationen statt. Claus Leggewie sprach dabei im Rahmen des Veranstaltungsauftaktes. 26.01.2024 19:00
Clemens Finkelstein, Claudia Hartl & Mathias Kessler: Planetary Forest (2024, Distanz-Verlag) Neue Publikation - Eines der von unseren Planetary Spaces-Fellows durchgeführten Projekten zum Thema Planetary Materials war die Intervention “Planetary Forest”. Das kürzlich veröffentlichte Buch “Planetary Forest” dokumentiert den Forschungsprozess und die Entwicklung des Projekts. Mit Beiträgen von Liza B. Bauer, Clemens Finkelstein, Frederic Hanusch, Claudia Hartl, Chiara Juriatti, Mathias Kessler, Holger Laake, Claus Leggewie und Volker Wisseman. 05.01.2024 00:00
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Kontakt

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Liebigstr. 35, 35392 Gießen
E-Mail: panel@planet.uni-giessen.de
Tel: +49 641 16191

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Öffnungszeiten Büro Liebigstraße:
Dienstag / Donnerstag: 9.00 bis 12.30 Uhr
Montag / Mittwoch: 13.00 bis 17.00 Uhr

 

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Veranstaltungen

Aktuelle Veranstaltungen

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Bioreactors and Biospheres: Planetary Times Summer Workshop 2024

Zweitägiger Workshop von Connor Cook (Planetary Times-Fellow und Medienkünstler) und Darren Zhu (synthetischer Biologe).

Datum: Mai 28-29, 2024
Ort: Kunsthalle Gießen
Anmeldung für den zweiten Tag bis zum 21. Mai 2024 über panel
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Stadtspaziergang mit Dr. Markus Dietz

Datum: 06.05.24
Uhrzeit: 20 Uhr
Startpunkt: Eingang Philosophenwald, Tannenweg
Teilnahme: Alle Interessierten
Anmeldung über Stadttheater
zur Veranstaltung
...

2001: A Space Odyssey

OmU 1968, Stanley Kubrick) und Filmgespräch mit Bert Rebhandl

Uhrzeit: 19 Uhr
Ort: Kinocenter Gießen, Bahnhofstraße 34, 35390 Gießen
Ticketverkauf durch das Kinocenter
zur Veranstaltung
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Thomas E. Hauck zu "Animal-Aided Design: Für eine Architektur des Artenreichtums"

Die Veranstaltung findet am 12.02.24 um 20:00 Uhr im Salon des Stadttheaters statt.

Tickets für die kommenden Veranstaltungen können im Ticketshop des Stadttheaters oder an der Abendkasse erworben werden

zur Veranstaltung

Veranstaltungsreihen

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Parlament für die Zukunft

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Planetary Workshops Series

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Ausstellungen

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Planetary Lecture Series

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Planetary Colloquium

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Planetary CineScience

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Fellowship Program

Call for Applications 2025

Planetary Scholars & Artists in Residence Program

PROTOTYPING A PLANETARY DEMOCRACY
Eight Fellowships on Planetary Agency & Politics

Click here to download a PDF Version of the Call

In political responses to anthropogenic planetary distress, the core principle of freedom no longer seems to be a priority. As the Earth’s critical biophysical systems are growing increasingly fragile, approaching collapse, the bases for the livelihoods of millions of people and more-than-human beings are under threat. Equipped with reformative control mechanisms dating back to the onset of the environmental movement (e.g., the sustainability paradigm or the IPCC), democratic systems have failed to avert the present polycrisis . Instead, fossil-fueled, extractive ways of living off — as opposed to with — the planet continue to prevail while ecosystems collapse, species go extinct, and geopolitical conflicts abound. In the meantime, democracies have transformed from proactive into reactive forces. Unexpressive of the collective “will” of other than human political agents, nation-state- and human-centered governments remain incapable of coordinating collective action to keep the Earth habitable. However, the freedom of all humans, including future generations, is inextricably linked to the vibrancy of the biosphere; the struggle for civil rights and the struggle for the planet are one. To preserve democratic values and avoid dictatorship in answer to the planetary crisis, political institutions need to recalibrate towards the earthly multitudes that shape the condition of our lives.

A starting point from where to think further Local Māori tribes and the government of New Zealand share guardianship of Mount Taranaki, which has been declared a legal person in 2017 © United States Geological Survey 2020

The Panel on Planetary Thinking at the Justus-Liebig-Universität (JLU) in Giessen, Germany, seeks scholars and artists with visions of designing these future institutions. For the periods April-June and September-November 2025 , we award eight fellowships for scientific and creative projects that conceptualize and experiment with strategies to integrate more-than-human agencies into politics. To restore the proactive capacity of democratic systems to foster freedom, equality, and solidarity, all “voices” that pose demands to and are affected by their decisions must participate. Democratic thinkers consider these to include not only the perspectives and intelligences of more-than-human life but also those of ecosystems, ecoregions, and planetary forces, as well as the ones provided by the emergent technosphere or (in)animate matter. However, concrete plans are missing for realizing this political practice or differentiating between the collectives and individuals within this unwieldy crowd. To contribute to closing this gap, we need insights on (1) how PLANETARY AGENCY manifests and (2) how PLANETARY POLITICS can answer to more-than-human political agency. As a result of this final round of our consecutive, four-year fellowship program, we aim to design a planetary democracy prototype.

Planetary Thinking on Agency & Politics

We do not simply live ‘on,’ but are part of an ever-changing planet—alongside a multitude of others. To grapple with what that means and how we can meet our human responsibilities, the Planetary Scholars & Artists in Residence Program (2022-2025) facilitates dialogues between the humanities, social sciences, natural sciences, life sciences, and the arts. The program’s overarching questions touch upon the following dimensions:

  • In terms of the past : How did planetary forces form us? How did we obtain planetary forces that are capable of transforming Earth?
  • Concerning the present : How can humans deal with irregular-regular planetary changes beyond their influence? What does it mean to have such powers, how should they be deployed, and when should they be restrained?
  • And prospectively : Which planetary forces beyond our influence can we anticipate? Which planetary dynamics can we ally or reunite with, and which alliances should we quit (if possible)?

Currently, the third group of fellows is working on the overarching theme of PLANETARY TIMES ‐ their projects address the planetary evolution in information processing, comparative planetary histories, the practice and philosophy of de-extinction, as well as planetary timescales and the conception of eternity investigated through case studies on glaciers, permafrost tunnels, and cryopreservation facilities. Previous fellows have investigated two other theoretical premises of planetary thinking: PLANETARY MATERIALS (2022) and PLANETARY SPACES (2023). In this final round, we wish to bundle creative and scientific potentials to apply this planetary lens while conceptualizing and designing the building blocks needed for a planetary democracy ( PLANETARY AGENCY and PLANETARY POLITICS , 2025). Applicants may focus on increasing our understanding of more-than-human agencies by rendering them visible, tangible, and interpretable through political terms. From there, we wish to reflect on and experiment with the respective institutional structures and democratic practices that enable these agents’ political inclusion. Therefore, applications may focus on either PLANETARY AGENCY or PLANETARY POLITICS or address both dimensions complementarily. Applicants should aim to generate insights that enhance the current state of research and practice outlined in this Call, and they are welcome to apply for both terms if their projects require more than one period to be realized.

Projects seeking insights into the implications we can draw from PLANETARY AGENCY on the institution building of a planetary democracy include, but are not limited to:

  • The (co-)shaping of the Earth, other planets, ecosystems, and human societies by

→physical, planetary, or cosmic forces (e.g., the impacts of gravity and seismic forces on architectural design, the structuring of societies by bodies of water, or the geopolitical consequences of solar storms);

→microbial, fungal, vegetal, and nonhuman animal life (e.g., the terraforming capacities of bacteria, the information exchange in forest ecosystems via mycorrhizal networks humans draw upon, or the co-shaping of societal life between humans and domestic animals);

→technological or “artificial” life (e.g., the social and political impacts of Large Language Models and other AI technologies, as in oil extraction or conservation efforts, or the use of robotics in research, therapy, or space exploration);

  • Research on more-than-human communication (e.g., plant bioacoustics utilizing digital technologies, biomimetic robots, and supported by artificial intelligences).

Projects focusing on PLANETARY POLITICS should aim to design the building blocks for a planetary democracy prototype. Possible foci include, but are not limited to:

  • Concrete proposals for new institutional frameworks, practices, and spaces that enable this new institution to answer to more-than-human agencies (e.g., more-than-human voting practice, constituencies, or parliaments);
  • Visionary expansions of political concepts, theories , and real-world experiments that

→recognize and answer to more-than-human political agents (e.g., more-than-human rights, interspecies democracy, multispecies justice, or planetary commons);

→aim for safeguarding planetary habitability (e.g., Earth System Governance, planetary federalism, or ecological democracy);

→practice more-than-human collaboration, inspiring more-than-human politics (e.g., Animals in the Room, Organisms Democracy, the Embassy of the North Sea, Terra0, The Internet of Animals, or The Internet of Trees);

  • Research and experiments exploring the inspirations we can draw from the political dimensions inherent to planetary agencies (e.g., efforts in more-than-human translation, engagement with democratic arrangements of insects or herd animals, or more-than-human forms of protest or preferences).

Fellowship Awards & Expectations

Left: Exhibition “Unstable Planetary Spaces” by Jason Waite & Adenike Oladosu (Planetary Spaces cohort) at Kunsthalle Giessen © Endres. Right: Claudia Hartl (Planetary Materials cohort) takes a core sample from a beech © Mörsdorf

All fellows are expected to reside in Giessen (or its proximity) throughout the period(s) of their fellowships. They will be granted a stipend of 5,000 euros/month , which is supposed to cover all travel and living expenses. In addition, funding for workshops, guest speakers, exhibitions, publications, etc., is available upon request. During their residency in Giessen, fellows will be fully integrated into the JLU’s academic life, have full access to its libraries, and may be put in touch with researchers from its comprehensive range of research facilities . The Panel also maintains a range of cooperations with other organizations, ranging from Giessen’s theater to its cinema and makerspace. All fellows are expected to participate in the regular panel meetings and to design an engaging workshop with and for a transdisciplinary audience in collaboration with their co-fellows. Depending on their individual scholarly and/or artistic subject matters, they may conceptualize the workshops in a format they choose, such as a masterclass , an exhibition , or a performative activity .

Comfortable apartments with fully equipped kitchens have been reserved in the university’s Alexander von Humboldt’ guest house , but fellows are welcomed to take up residence elsewhere according to their preferences. They are provided with newly renovated and furnished co-working office/studio spaces at the Panel on Planetary Thinking ’s headquarters within the city center ― inside one of Giessen’s most characteristic, old-style buildings.

Co-working spaces for our fellows. © Bauer
The Panel and the Kunsthalle Giessen , the city’s leading art space for contemporary art, are planning a final exhibition to showcase the artistic work of fellows from all cohorts of the program: Planetary Materials (2022), Planetary Spaces (2023), Planetary Times (2024), Planetary Agency & Politics (2025). The co-curated show opens in November 2025 and runs until February 2026. For this special occasion, the Kunsthalle’s director, Nadia Ismail, will join the jury to select the artists for 2025. All travel expenses to revisit Giessen for the show’s opening are covered for the fellows residing in Giessen in the summer term.

Please do not hesitate to contact us with any specific requests. As we work closely with the JLU’s international office, future fellows will receive adequate support on any formalities connected to their stay in Giessen (e.g., questions about health insurance or residence permits).

Requir ements and Application Procedure

Space Age Lounge and expanding Planetary Library © Muthuwahandi

fellows should have an advanced academic or artistic record relevant to Planetary Agency, -Politics, or democratic theory; as we prioritize the respective project's relevance for our theme as against academic degrees, holding a PhD is not a prerequisite;

fellows have to commit to taking up residence in or in the proximity of Giessen during the period they apply for;

fellows are obligated to (co-)organize one workshop that may include an exhibition or a performative activity;

artists interested in contributing to the final exhibition should be available for remote coordination from October 2024 onwards;

fellows should be willing to participate actively in the activities outlined above.

Please send the application (in English) as a single pdf-file and include the following:

  1. Cover letter (one page max.) stating your motivation to apply;
  2. Curriculum vitae
  3. artist portfolio on works connected to planetary thinking (for artists); which may include a suggested work for the exhibition (one-page max.);
  4. project description that outlines your planned contribution to building the planetary democracy prototype (for both scholars & artists);
  5. tentative abstract for a workshop or event of an alternative format (one page max.);
  6. An outline of any specific requests (materials/equipment needed or individual requirements regarding furnishing office spaces/studios, etc.)

Please also note that:

The title of your PDF should reflect the period(s) you are available for and your thematic focus :

“LastName_Summer/Winter_Agency/Politics,”
“LastName_Summer/Winter_Politics,”
“LastName_Winter_AgencyPolitics,”
“LastName_SummerWinter_Politics,” or other constellations.

Applicants are welcome to apply individually or as transdisciplinary pairs (artist and scholar) with a clearly defined project in mind to which they will dedicate their fellowship. Please note that two individual CVs are required for joint applications, and your personal ideas and perspectives on your collaborative project should be clearly outlined.

The deadline for applications is July 24, 2024 . Applications must be sent via email to panel . Shortlisted applicants may be invited for online interviews in late August/early September 2024. Decisions will be announced shortly after.

For more information, consult us via email.

We are very much looking forward to reading your applications!

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Forschung

Der Planetary Futures Wettbewerb wird in den Jahren 2022-2025 einmal jährlich ausgeschrieben, um die Drittmittelakquise für transdisziplinäre Projekte an der Justus-Liebig-Universität zu unterstützen.

Klicken Sie hier um eine PDF-Version der Ausschreibung herunterzuladen.

PLANETARY FUTURES Vol. III (2024/2025)

Wettbewerb um Förderung zur Drittmittelakquise

Das Panel on Planetary Thinking schreibt vorerst zum letzten Mal den Planetary Futures Wettbewerb (2022-2025) aus. Ziel ist die finanzielle Förderung transdisziplinär ausgerichteter Forschungsvorhaben, die sich in der Anbahnungsphase für einen Drittmittelantrag befinden. Es werden dabei Projektideen mit einer Förderung von bis zu 10.000 Euro ausgezeichnet, die sich über innovative Ansätze und Methoden der Erforschung planetarer Phänomene widmen. Vor allem soll dabei explorative Forschungsvorhaben der Weg geebnet werden, die eine Forschungspraxis jenseits disziplinärer Grenzen erfordern und somit besondere Risiken, Herausforderungen und Chancen mit sich bringen.

Im Einklang mit dem Hessischen Hochschulpakt 2021-2025 hat es sich die Justus-Liebig-Universität zum Ziel gemacht, eine planetare Wissenschaftskultur zu fördern und transdisziplinäre Anknüpfungspunkte zu schaffen. Das Panel on Planetary Thinking bildet dabei einen zentralen Knotenpunkt für ein wachsendes, internationales Netzwerk für planetare Forschung. Planetares Denken zielt darauf zu verstehen, was es bedeutet, Teil eines Planeten zu sein. Es beinhaltet das Abrücken von einer rein anthropozentrischen Perspektive hin zu ganzheitlichen Betrachtungen eines sich ständig wandelnden Planeten. Menschliche Gesellschaften werden dabei als Akteure in komplexen (inter-)planetaren und intertemporalen Wirkungsgefügen verstanden, deren Gestaltungsmöglichkeiten planetare Prozesse weit über ihre eigene Existenz hinaus beeinflussen können.

Mögliche Themenfelder für die Teilnahme am Wettbewerb sind dementsprechend breit gefächert – Anregungen sowie exemplarische Pilotstudien oder Kunstprojekte sind auf unserer Webseite ersichtlich; vor allem verweisen wir auf die Projekte, die bisher im Rahmen der Planetary Futures Wettbewerbe Vol. 1 & 2 gefördert wurden.

Bewerben können sich Angehörige der JLU aller Fachrichtungen, vorausgesetzt sie sind für die jeweilig angestrebte Förderlinie antragsberechtigt. Es können Sachmittel für die Durchführung von Vorbereitungsworkshops (mit Ausnahme von Bewirtungskosten), die Realisierung von Dienstreisen, Werkverträgen, oder für andere Posten eingeworben werden, die konkret der Einwerbung von Drittmitteln dienen . Die bewilligten Mittel müssen bis Ende 2025 verausgabt sein.

Die Bewerbung sollte Folgendes beinhalten:

  • Abstract zum Forschungsvorhaben (~ 500 Wörter)
  • Ausführungen zur Verwendung der benötigten Mittel (z.B. Skizze des Workshops & Verteilung der zu erwartenden Kosten)
  • Darlegung der für die Antragsstellung vorgesehenen Fördermittellinie (z.B. Volkswagen Stiftung: Aufbruch )
  • Kurzlebenslauf aller beantragenden Personen

Bitte senden Sie die Unterlagen auf Deutsch oder Englisch als eine einzelne PDF-Datei und bis zum 07.07.2024 an panel@planet.uni-giessen.de .

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Herzlich Willkommen beim Panel on Planetary Thinking

Panel on Planetary Thinking
Liebigstraße 35
35392 Gießen
+49 641 99-16191

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Der kürzlich veröffentlichte Activity Report (2021-2024) liefert einen Überblick über die unterschiedlichen vergangenen sowie anstehenden Aktivitäten des Panel on Planetary Thinking. Dazu gehören ein internationales Stipendienprogramm, eine Reihe von wissenschaftlichen Outreach-Formaten, Workshops und Ausstellungen.  

 

Aktuelles

 

2. April 2024 – Ein herzliches Willkommen an den neuen Fellow im Planetary Scholars & Artists in Residence Programm! 

Wir freuen uns sehr, unseren Fellow Connor Cook für das Sommersemester im Planetary Hub begrüßen zu können! Das diesjährige Fellowship Programm steht unter dem Leitthema PLANETARY TIMES. Cooks Projekt untersucht die Evolution und Planeten-gestaltung von Informationsflüssen und -verarbeitung; mit Hilfe eines mit Raspberry Pi erweiterten Bioreaktoren plant er das Publikum seines Workshops (28.-29.05.) auf eine audiovisuelle Entdeckungsreise mitzunehmen. Mehr Informationen zum PLANETARY TIMES SUMMER WORKSHOP folgen in Kürze. Die detaillierte Pressemitteilung der JLU finden Sie hier.

Außerdem haben wir in diesem Jahr Adenike Oladosu bei uns, unsere ehemalige Stipendiatin aus dem Programm PLANETARY SPACES. Das Panel empfängt Oladosu offiziell von März 2024 bis Februar 2025 während ihres Alexander von Humboldt Stipendiums zum Klimaschutz.

Wir freuen uns auf ein aufregendes und ereignisreiches Jahr mit unseren Fellows!

 

 

 

 

16. April 2024, 19 Uhr – Ein Stadtspaziergang von und mit Dr. Markus Dietz (Institut für Tierökologie und Naturbildung Laubach) (Das Parlament für die Zukunft)  

 

Städte wachsen weltweit und verdrängen dabei zunehmend Naturlandschaften und Lebensräume von wildlebenden Tierarten. Gleichzeitig werden Städte auch immer häufiger von Wildtieren besiedelt. Die Wissenschaft der Stadt-Ökologie befasst sich eingehend mit den Wechselbeziehungen von Tieren und Pflanzen, Menschen und den gemeinsamen Lebensräumen. Mit einem Stadtspaziergang durch den Philosophenwald und die Wieseck-Aue lässt sich am Beispiel von Fledermäusen und Vögeln erleben, welche Artenvielfalt sich in solchen grünen Inseln verbergen kann und wie damit auch unsere Lebenswelt bereichert wird. Wie orientieren sich Fledermäuse in der Nacht, wo wohnen sie und welche Anpassungen zeigen Vögel, wenn sie in städtischen Lebensräumen leben? Was wären Städte ohne Stadtnatur und wie können Städte zukünftig entwickelt werden, um Menschen und Wildtieren gerecht zu werden?

Die Veranstaltung findet am 16.04.24 um 19:00 Uhr statt und startet am Eingang zum Philosophenwald, Tannenweg. Die Route ist rechts dargestellt.

Die Reihe findet in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen statt, weitere Informationen dazu finden Sie hier. Tickets für die kommenden Veranstaltungen können im Ticketshop des Stadttheaters oder an der Abendkasse erworben werden.

 

 

 

23.04. & 24.04. - Planetary CineScience: Filmgespräch "2001: A Space Odyssey" (OmU, 1968, Stanley Kubrick) & Workshop "Kino als planetares Medium"

 

In Kooperation mit dem Kinocenter Gießen findet im April die vorerst letzte Filmvorführung der Planetary CineScience-Reihe statt. Dieses Mal zeigen wir dabei am Dienstag, den 23.04. (19:00 Uhr) den Film „2001 – Odyssey im Weltraum” in der Originalfassung mit Untertiteln.

Für das Expertengespräch konnten wir diesmal den renommierten Filmkritiker Bert Rebhandl gewinnen.

Im Anschluss daran findet am Mittwoch, den 24.04. (10:00 bis 12:00 Uhr) ein begleitender Workshop zum Thema "Kino als planetares Medium", in dem gemeinsam über die Rolle des Kinos als Reflexionsmedium unserer Beziehung zur Erde und als Spiegel unserer planetaren Realität diskutiert wird, co-moderiert durch unseren Experten Bert Rebhandl und den Mitgründer des Panels, Claus Leggewie. Der Workshop findet im Raum AUB 5 in der Bismarckstraße 37, 35390 Gießen statt. Wir freuen uns über Anmeldungen bis zum 20.04., gerne per Mail an panel@planet.uni-giessen.de.

Tickets für die Filmvorführung können im Ticketshop des Kinocenters Gießen sowie im Vorverkauf und an der Abendkasse erworben werden. Informationen zum Workshop, sowie Anmeldemodalitäten finden Sie auf unserer Eventseite.

 

 

 

Montag, 12.02. – Thomas E. Hauck zu "Animal-Aided Design: Für eine Architektur des Artenreichtums" (Das Parlament für die Zukunft)  

 

Wie sieht ein fröhlicher Klimaschutz aus, der den Artenreichtum sichert und die Zukunftsfähigkeit unserer Städte garantiert? Können Mensch und Tier überhaupt friedlich koexistieren? Im „Parlament für die Zukunft“ geht das Panel on Planetary Thinking in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen diesen Fragen nach und entwirft verschiedene Szenarien des nachhaltigen Zusammenlebens.

Der Vortrag „Animal-Aided Design: Für eine Architektur des Artenreichtums“ des Referenten Thomas E. Hauck (Studio Animal-Aided Design, Technische Universität Wien) befasst sich mit nachhaltiger und verantwortlicher Stadtplanung: Im Gegensatz zu stark bewirtschafteten Agrarlandschaften bieten Städte Lebensräume auch für seltene Wildtierarten und können damit einen möglichen Beitrag zum Artenschutz im Angesicht der Klimakrise leisten. Hauckgeht in seinem Beitrag der Frage nach, wie das Zusammenleben von Mensch und Tier durch Überlegungen aus der Architektur und Stadtplanung hin zu einer biodiverseren und klimawandelfitten städtischen Koexistenz gestaltet werden kann.

Die Veranstaltung findet am 12.02.24 um 20:00 Uhr im Salon des Stadttheaters statt.

Die Reihe findet in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen statt, weitere Informationen dazu finden Sie hier. Tickets für die kommenden Veranstaltungen können im Ticketshop des Stadttheaters oder an der Abendkasse erworben werden.

 

Studio Sophie Jahnke

 

26.01. - Claus Leggewie spricht zum Auftakt des Netzwerkworkshops „Neues Denken oder Neue Technologien?“

 

Vom 26.01. bis zum 27.01. fand im Neuen Schloss ein Netzwerkworkshop des FB04 zu den interdisziplinären Herausforderungen der sozial-ökologischen Transformationen statt. Im Workshop „Neues Denken oder Neue Technologien?“ wurden durch Impulsvorträge tiefe Einblicke in technologische und soziale Wandlungsprozesse ermöglicht. Die Veranstaltung befasst sich dabei mit den drei Kernbereichen Klimawandel, Biodiversität, sowie dem Nachhaltigkeitsparadigma. Claus Leggewie, einer der Mitgründer des Panels on Planetary Thinking, sprach im Rahmen des Veranstaltungsauftaktes.

Für die interessierte Öffentlichkeit fand zudem ein digitalen Abendvortrag mit dem Titel „Warum tun wir nicht, was wir tun sollen? Ein Monolog zwischen Natur- und Geisteswissenschaft“ des Wissenschaftsjournalisten und Astrophysikers Prof. Dr. Harald Lesch morgen Abend (Freitag, der 26.01.) von 19:00 bis 20:30 Uhr via Zoom statt.

 

Neue Publikation - Clemens Finkelstein, Claudia Hartl & Mathias Kessler: Planetary Forest (2024, Distanz-Verlag)

 

Eines der von unseren Fellows durchgeführten Projekten zum Thema Planetary Materials war die Intervention “Planetary Forest”: Wälder sterben schon seit einiger Zeit direkt vor unserer Haustür, wie man überall in Deutschland sehen kann, einschließlich des Stadtwaldes von Rosbach vor der Höhe, Teil des Naturparks Hochtaunus in der Nähe von Frankfurt/Main. Während einer Kunstintervention im Juni 2022 wurde Waldmaterial von dort entnommen und als “Planetary Forest” in den Botanischen Garten Gießen transplantiert.

Das kürzlich veröffentlichte Buch “Planetary Forest” dokumentiert den Forschungsprozess und die Entwicklung des Projekts und stellt die soziokulturellen und ökopolitischen Ziele des Kunst- und Wissenschaftskollektivs vor. Es enthält Beiträge der Projektteilnehmer Liza B. Bauer, Clemens Finkelstein, Frederic Hanusch, Claudia Hartl, Chiara Juriatti, Mathias Kessler, Holger Laake, Claus Leggewie und Volker Wisseman. Das Buch ist auf Deutsch und Englisch erhältlich.

 

 

 

 

Interview zum Planetary Portal - „Seeding Collaboration Toward Planetary Action"

Das digitale Forum für den interkulturellen Austausch C/Change hat kürzlich ein Interview mit unseren Kooperationspartnern vom Berggruen Institute in Los Angeles für ein Interview zum Planetary Portal durchgeführt. In einem Gespräch mit dem Titel „Seeding Collaboration Toward Planetary Action" sprechen Jade Clemons und Jonathan Blake vom Planetary Program am Berggruen Institute darüber, wie das Design des Portals Ideale repräsentiert, die durch planetares Denken verkörpert werden, und was es heißt, in planetaren Begriffen zu denken, zu bauen und zu handeln. Das vollständige Interview finden Sie hier.

 

 

 

Neue Publikation – Frederic Hanusch: The Politics of Deep Time (2023, Cambridge University Press)

 

Menschliche Gesellschaften interagieren zunehmend mit geologischen und kosmischen Prozessen, aber uns fehlt bislang ein grundlegendes Verständnis dafür, wie diese verschränkten Dynamiken politische Prozesse und Politik an sich beeinflussen.

In seiner kürzlich veröffentlichten Monografie The Politics of Deep Time präsentiert Frederic Hanusch, Mitbegründer des Panel on Planetary Thinking und derzeitig Fellow am THE NEW INSTITUTE, eine neue Perspektive auf eine planetar ausgerichtete Politik der „Deep Time“. Das Buch ist im Open Access Format auf Cambridge Core zum Download verfügbar und untersucht die Notwendigkeit, Interaktionen zwischen menschlichen Gesellschaften und planetaren Prozessen, die auf geologischen Zeitskalen der Deep Time stattfinden, zu untersuchen. Er behandelt repräsentative Fallstudien und zeigt, wie eine „Politik der Tiefenzeit“ aussehen und umgesetzt werden könnte.

Darüber hinaus wird er die Schwerpunkte der Publikation am 21. Dezember 2023, um 18 Uhr, im bevorstehenden Vortrag “The Politics of Deep Time: Zur Bedeutung kosmischer Zeitskalen für die heutige Politik” im Rahmen des interdisziplinären Kolloquiums “Von Zeit zu Zeiten” an der Universität Bremen im SFG Raum 1040 vertiefen. Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

 

 

Donnerstag, 14.12. - Annette Voigt zu "Von Wildschweinen und Stadttauben: Erfahrungen des Zusammenlebens von Mensch und Tier in der Stadt und innovative Ideen für die Zukunft." (Das Parlament für die Zukunft)  

 

Wie sieht ein fröhlicher Klimaschutz aus, der den Artenreichtum sichert und die Zukunftsfähigkeit unserer Städte garantiert? Können Mensch und Tier überhaupt friedlich koexistieren? Im „Parlament für die Zukunft“ geht das Panel on Planetary Thinking in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen diesen Fragen nach und entwirft verschiedene Szenarien des nachhaltigen Zusammenlebens.

Im Vortrag „Von Wildschweinen und Stadttauben: Erfahrungen des Zusammenlebens von Mensch und Tier in der Stadt und innovative Ideen für die Zukunft“ wird Annette Voigt (Fachgebiet Freiraumplanung Universität Kassel) spielerisch aufzeigen, wie städtische Räume - meist ausschließlich von und für Menschen verstanden - auch von vielen Arten wildlebender Tiere genutzt werden und wie wir als Menschen darauf reagieren: Während bestimmte Arten geschützt werden, werden viele Tiere ignoriert, verdrängt und nicht selten gezielt getötet. Welche Herausforderungen und Ansatzstellen sind für eine sozial-ökologische Transformation zu erkennen? Könnten wir in einer Multispeziesgesellschaft, in der alle ein Recht auf gutes Leben haben, Räume und Ressourcen mit freilebenden Tieren teilen?

Die Veranstaltung findet am 14.12.23 um 20:00 Uhr im Salon des Stadttheaters statt.

Die Reihe findet in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen statt, weitere Informationen dazu finden Sie hier. Tickets für die kommenden Veranstaltungen können im Ticketshop des Stadttheaters  oder an der Abendkasse erworben werden.

 
Bild freundlicherweise zu Verfügung gestellt von Hartmut Kiewert

 

Liza Bauer erhält Sonderforschungspreis für nachhaltige Entwicklung des BUND für ihre Dissertation

 

Copyright: BUND Bundesverband

 

Unsere wissenschaftliche Geschäftsführerin Liza Bauer wurde am 25.11. für ihre Dissertation "Livestock in the Laboratory of Literature" mit dem Sonderpreis des diesjährigen BUND-Forschungspreises für Forschung zu nachhaltiger Entwickulung ausgezeichnet. Dabei hob die Jury besonders ihre Bemühungen, das vorherrschendes Narrativ der Legitimation industrieller Tiernutzung zu revidieren (nicht nur in der Ernährung sondern auch für die Gentechnik), sowie ihre Methodik der analytischen Dekonstruktion von Alltagsmythen durch literarische Analysen hervor. Wir gratulieren herzlich!

 

 

 

20.12.23 - GGN meets Planetary Thinking: Nicola Di Cosmo on "Historical method and paleoclimate research in the time of the Anthropocene: present and future perspectives"

 

Das Panel on Planetary Thinking lädt in Zusammenarbeit mit dem Gießener Graduiertenzentrum für Naturwissenschaften und Psychologie (GGN) und der Arbeitsgruppe „Climatology, Climate Dynamics and Climate Change“ herzlich zu einem Hybrid-Vortrag kurz vor Weihnachten ein: 

 Prof. Nicola Di Cosmo, Luce Foundation Professor in East Asian Studies am Princeton Institute for Advanced Study, wird im Rahmen der Veranstaltung "GGN meets Planetary Thinking" einen Vortrag zum Thema „Historical method and paleoclimate research in the time of the Anthropocene: present and future perspectives" halten. 

Weitere Informationen und Anmeldemodalitäten finden Sie auf der Veranstaltungsseite des GGN, sowie auf unserer Eventseite.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 20.12. um 16:00 Uhr c.t. im Multifunktionsraum 1, Alter Steinbacher Weg 38, sowie online via BigBlueButton statt. Melden Sie sich bei Interesse oder Rückfragen auch gern unter panel@planet.uni-giessen.de.

Diese Veranstaltung ist englischsprachig.

 

 

 

Das Panel wird Adenike Oladosu während ihres "Internationale[n] Klimaschutzstipendium[s]" der Alexander von Humboldt-Stiftung im Jahr 2024 beherbergen

 

Das Panel freut sich, ankündigen zu können, dass unsere "Planetary Spaces"-Stipendiatin und Klimaaktivistin  Adenike Titilope Oladosu vom 1. März 2024 bis zum 28. Februar 2025 erneut für die Dauer ihres Stipendiums der Alexander von Humboldt-Stiftung in Berlin bei uns am Panel sein wird.

Oladosus Forschungsprojekt wird sich auf das Thema " Friedenssicherung und Konfliktlösung durch die Renaturierung des Tschadsees: Dokumentation und Kartierung zur Information politischer Entscheidungsträger:innen" konzentrieren. Während des Stipendiums wird Oladosu ihre Forschungsarbeit ausbauen, die sie als Stipendiatin des Panels im Sommer 2023 entwickelt hat und die die Verkleinerung des Tschadsees aufgrund des Klimawandels dokumentiert. Die Forschung wird nachzeichnen, wie das Schrumpfen des Tschadsees den Weg für eine Verdoppelung der Konflikte in der Region seit 2009 geebnet hat. Dabei umfasst das Projekt die Einrichtung einer datengestützten Beobachtungseinheit für Konflikte in der Tschadsee-Region unter Verwendung von Google Earth Engine (GEE). Oladosus Arbeit unterstreicht die Notwendigkeit einer Wiederherstellungsagenda für den Tschadsee, die wesentlich zu Frieden und Sicherheit der Bevölkerung in der Region beitragen könnte.

Wir wünschen Oladosu alles Gute für ein weiteres erfolgreiches wissenschaftliches Projekt zur Sensibilisierung über das Schrumpfen des Tschadsees.

 

Ausstellung "vibrating bodies of water" - 10. November, 18:00 Uhr im Neuer Kunstverein Gießen (Juan Pablo Pacheco Bejarano)

 

 

Das Panel on Planetary Thinking lädt alle herzlich zur kommenden Ausstellung von Juan Pablo Pacheco Bejarano (Planetary Spaces Winterstipendiat) im Neuer Kunstverein Gießen ein. Die audiovisuelle Installation vibrating bodies of water ist eine Einladung an die Besucher:innen, Wasser als einen planetarer Raum durch deep listening zu erfahren und bietet einen melodischen und fantasievollen Weg zu einem neuen Verständnis unserer Beziehung zur Tiefsee. Die Ausstellung ergänzt den dreitägigen "wet workshop", den Pacheco Bejarano zum Thema "Umweltidentitäten am Meeresboden" durchgeführt hat. Weitere Informationen zu diesem Workshop finden Sie hier.

 

 

Lehrveranstaltung im Wintersemester: "Planetar Denken. Eine interdisziplinäre Einführung"

 

Im Wintersemester findet die Lehrveranstaltung „Planetar Denken. Eine interdisziplinäre Einführung“ statt: Im Rahmen des Orientierungsjahr im Bachelor of Liberal Arts and Sciences erhalten Studierende in diesem Modul vertiefende Einblicke in Kernbereiche des planetaren Denkstils: Die Ringvorlesung beleuchtet Perspektiven von Expert:innen, die im Forschungsfeld aktuelle und innovative Forschungsansätze bespielen, von philosophischen Fragestellungen zu unserem Verhältnis zur Erde und ihren mehr-als-menschlichen Bewohnern, hin zu praktischen Auseinandersetzungen mit aktuellen planetaren Themen wie etwa Künstliche Intelligenz, dem Klimawandel oder Fragen der Astrophysik. Im begleitenden Seminar werden die so ermöglichten horizonterweiternden Perspektivwechsel in Zusammenarbeit mit den Referent:innen auf Basis weiterführender Texte nachbearbeitet und vertieft. Ziel des Modul ist es, grundlegende Konzepte des Planetaren Denkens, sowie ihre Anwendungsfelder zu vermitteln.

Die Veranstaltung wurde dabei am 31. Oktober durch den bekannten Physiker und Wissenschaftsjournalisten Ranga Yogeshwar mit einem Vortrag zu „Emils Welt – Ein Planet im Wandel“ eröffnet, in dem Reflexionen zu der Zukunft seines 2020 geborenen Enkels im Vordergrund standen. Er zeigte auf, wie diese Welt von tiefgreifenden planetaren Veränderungen, wie etwa technischen Innovationen, dem Klimawandel oder Verschiebungen im gesellschaftlichen Miteinander geprägt sein wird und betonte die Notwendigkeit eines Umdenkens hin zu mehr Nachhaltigkeit.

 

 

Auftaktveranstaltung Ringvorlesung "Planetar Denken. Eine interdisziplinäre Einführung"

 

Das Panel on Planetary Thinking richtet in diesem Wintersemester 2023/2024 die Ringvorlesung des Präsidenten zum Thema „Planetar denken. Eine interdisziplinäre Einführung“ aus. Die Vorlesungsreihe ist für alle Interessierten geöffnet, findet in der Aula des Universitätshauptgebäudes statt, und kann über einen Livestream online verfolgt werden. Sie ist zudem Teil der Lehrveranstaltung „Planetar Denken. Eine interdisziplinäre Einführung“, die im Rahmen des Orientierungsjahr im Bachelor of Liberal Arts and Sciences angeboten wird.

Die Auftaktveranstaltung findet am Dienstag, den 31.10.23 um 19:00 Uhr statt: Der renommierte Physiker und Wissenschaftsjournalist Ranga Yogeshwar wird im Vortrag "Emil's Welt - Ein Planet im Wandel" über die Welt der Zukunft als Ergebnis aktueller tiefgreifender globaler Veränderungen reflektieren.

Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden Sie in einer Pressemitteilung der JLU.

 

Website launch - Planetary Portal 

 

Am 21. September 2023 veröffentlichte das Panel on Planetary Thinking in Zusammenarbeit mit dem Planetary Research Program am Berggruen Institute, einem Think Tank mit Sitz in Los Angeles, das ‘Planetary Portal’ auf planetaryportal.org. Die Website zeigt die Institute, indigenen Bewegungen und prominenten Einzelpersonen, die an einem planetaren Framework oder innerhalb eines solchen arbeiten. Dazu gehören Universitätsforschungszentren, unabhängige Forschungsinstitute, NGOs und andere Organisationen, die Politik, Politik und Philosophie aus einer planetaren Perspektive betrachten. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

 

 

November 2-4, 2023 – Planetary Spaces Winter Workshop: "Wet Workshop" (Juan Pablo Pacheco)

Gemeinsam mit dem diesjährigen Stipendiaten des Planetary Scholars & Artists in Residence-Programms laden wir Sie herzlich zum Planetary Spaces: Wet Workshop ein.

Während des Workshops wird Juan Pablo Pacheco durch somatische Lese- und Hörübungen mit einem Fluss, einem See, einem Teich, einem Pool und einem Aquarium intra-agieren und fragen: Wie verändert Wasser unser Verständnis von Medien, Zeit und Raum? Der Workshop findet vom 02.-04.11.2023 statt. Eine Anmeldung für den gesamten Workshop ist bis zum 26. Oktober 2023 unter panel@planet.uni-giessen.de möglich.

Eine den Workshop begleitende Ausstellung findet am 10. November im Neuen Kunstverein Gießen statt. Ein detaillierter Zeitplan des Workshops kann hier gefunden werden.

 

03.11.2023 – Planetary Lecture V: „Water as an Engineered Planetary Space" (Prof. Dr. Klement Tockner)

 

 

Prof. Dr. Klement Tockner, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, hielt am 03. November im Rahmen der Planetary Lecture Series einen Vortrag zu „Water as an Engineered Planetary Space". Dazu stieß unser Fellow Juan Pablo Pacheco als Respondent eine Diskussion rund um politische und planetare Dimensionen von Wasserflächen als geformte und gefährdete Orte ein. Wir bedanken uns bei unserem divers gemischten Publikum aus Workshop-Teilnehmenden, Studierenden der JLU und der städtischen Zivilgesellschaft für die rege Teilnahme und einen anregenden Empfang im Nachgang der Veranstaltung.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Eventseite.

Die Veranstaltung fand als Hybridevent am Freitag, den 03.11. um 18:00 Uhr im Raum Hermann-Levi-Saal in der Kunsthalle Gießen, sowie online statt.

 

 

November 2023: Dritte Ausschreibung des Planetary Futures Wettbewerbs

 

Das Panel on Planetary Thinking schreibt den Planetary Futures Wettbewerb für 2024 aus. Ziel ist die finanzielle Förderung transdisziplinär ausgerichteter Forschungsvorhaben, die sich in der Anbahnungsphase für einen Drittmittelantrag befinden. Es werden dabei Projektideen mit einer Förderung von bis zu 5.000 Euro ausgezeichnet, die sich über innovative Ansätze und Methoden der Erforschung planetarer Phänomene widmen. Vor allem soll dabei explorative Forschungsvorhaben der Weg geebnet werden, die eine Forschungspraxis jenseits disziplinärer Grenzen erfordern und somit besondere Risiken, Herausforderungen und Chancen mit sich bringen.

 

14. & 15.09. - Exkursion zur Schirn Kunsthalle Frankfurt

 

Am 28. September besuchten wir die Schirn Kunsthalle Frankfurt, um die Ausstellung “PLASTIC WORLD” (22.6.-1.10.2023) zu besichtigen. Die Ausstellung stellt den Einfluss von Kunststoffen in der bildenden Kunst dar- von Euphorie einer Entdeckung von ewigem Material, das Fortschritt und Modernismus symbolisiert, hin zu Auseinandersetzungen mit einer signifikanten Bedrohung für die Umwelt. Die Werke von rund 50 internationalen Künstler:innen wurden in Form von Installationen, Assemblagen und Dokumentationen ausgestellt.

Unter anderem faszinierte uns die Installation des deutschen Künstlers Otto Piene; Neuauflage von Anemones: An Air Aquarium (1976/2023) mit seinen riesigen aufblasbaren Seeanemonen und anderen Meereskreaturen. Das Kunstwerk ermöglichte es, Unterwasserwelten zu erleben und wies zugleich auf berührende Weise auf die Verschmutzung der Ozeane durch Plastik hin. Diese Installation bildet dabei eine spannende Synergie zu dem Projekt unseres aktuellen Planetary Spaces Fellows Juan Pablo Pacheco, der zu “Umweltidentitäten am Meeresboden” arbeitet.

Der Ausflug endete mit einem abendlichen Spaziergang am Mainufer, bei dem unser Direktor Claus Leggewie dem Team einen aufschlussreiche Führung durch die Stadt Frankfurt und ihre Geschichte gab.

 

28.09.2023 - Liza Bauer auf der SWITCH-Konferenz der Universität Witten/Herdecke (UW/H)

 

Unsere wissenschaftliche Geschäftsführerin Liza Bauer war als Vortragende am 14. und 15. September auf der SWITCH-Konferenz an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) zu Gast und führte in ihrem Vortrag vor etwa 200 Studierenden, Schüler:innen, Wissenschaftler:innen und Unternehmer:innen in den planetaren Denkstil ein. Das Konferenzprogramm vereinte Impulse von Künstler:innen und Expert:innen mit diversen Werkstattformaten rund um Themen wie Gesundheit und Klima, Naturverständnis oder Wirtschaften in planetarer Verantwortung. In diesen wurde beispielsweise darüber diskutiert, wie Mensch-Tier-Beziehungen neu gedacht werden können. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier und auf der Konferenz-Webseite.

 

26.09.23 - Rückblick: Planetary CineScience "Vergiftete Wahrheit (Dark Waters)" (OmU) & Filmgespräch mit Claus Leggewie

 

Nicht erst seit dem jüngst erschienenen „Generalupdate“ der Planetaren Grenzen oder dem Forever Pollution-Projekt ist die chemische Stoffgruppe der PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), sogenannte „forever chemicals“ und Bestandteil von etwa Kleidung, Farbe, Putzmitteln oder Verpackungen, umstritten.  Im Zusammenhang mit diesen Debatten zeigten wir im Kinocenter Gießen am Dienstag, den 26.09., um 19:00 Uhr den Film „Vergiftete Wahrheit / Dark Waters“ (2019, Haynes) in englischer Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Der Chemiekonzern DuPont ist weltbekannt unter anderem für den Markennamen „Teflon“. 1998 versterben plötzlich hundert Kühe eines Viehzüchters in der Nähe eines Teflon-Produktionsbetriebs in Parkersburg, West Virginia. Der Anwalt Robert Bilott nimmt den Fall an und geht in einem Rechtstreit gegen DuPont vor. Die filmische Inszenierung des Falles wurde im Rahmen unseres Expertengesprächs von Politikwissenschaftler und Mitinitiators des Panels Claus Leggewie eingeordnet und gab den Anstoß für eine produktive Diskussion.

Die Veranstaltungsreihe Planetary CineScience findet in Kooperation mit dem Kinocenter Gießen statt. Weitere Informationen finden Sie auch auf unserer Webseite. Beim nächsten Termin der Reihe zeigen und diskutieren wir am 28.11. um 19:00 Uhr Mad Max: Fury Road.

 

Montag, 25.09. – „Vor der Praxis kommt die Theorie, oder: Wer sitzt im Parlament der Dinge?“ Vortrag und Diskussion von und mit Claus Leggewie. Eröffnung der Reihe „Das Parlament für die Zukunft“

 

Zur Repräsentation nicht-menschlicher Akteure in planetarer Politik: Ein Parlament der Dinge hat der politische Ökologe Bruno Latour eine Versammlung nicht-menschlicher Akteure genannt, die bisher aus dem politischen Prozess ausgeschlossen waren, obwohl sie von ihm betroffen und ihm untergeordnet sind. Claus Leggewies Eröffnungs-Vortrag zur Veranstaltungsreihe "Das Parlament für die Zukunft" fand am 25.09. um 20:00 Uhr im Salon des Stadtheaters statt, in dem er vor fast ausgebuchten Rängen dazu einlud, an der Idee einer erweiterten Repräsentation mitzudenken. Einen ausführlichen Rückblick können Sie in einem Artikel des Gießener Anzeigers vom 27.09. nachlesen.

Die Reihe findet in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen statt, weitere Informationen dazu finden Sie hier. Tickets für die kommenden Veranstaltungen können im Ticketshop des Stadttheaters  oder an der Abendkasse erworben werden.

 

19.09.23 - Planetares Kolloquium "Die Sonne. Eine Entdeckung"

 

Am Dienstag, den 19.09., fand unser Planetares Kolloquium zum Thema "Die Sonne. Eine Entdeckung" statt.


Im Rahmen des Planetary Scholars & Artists in Residence-Stipendienprogramms unterstützt das Panel die renommierte Astrophysikern und Philosophin Dr. Sibylle Anderl bei ihrem interdisziplinären Publikationsprojekt über die Entdeckungsgeschichte der Sonne. Das Kolloquium brachte dabei die Perspektiven von Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen wie etwa der Sonnensystemforschung, der Kulturwissenschaft und der Kunstgeschichte zusammen. In vertiefenden Diskussionen zwischen Vortragenden und Teilnehmenden fand ein bereichernder Austausch über die Grenzen von Disziplinen hinweg statt, der eindrucksvoll zeigte, wie wichtig eine methodisch breit aufgestellte Betrachtung von lebensgrundlegenden Naturphänomenen wie etwa der Sonne ist. Um die Sonne als epistemisches und sowohl gesellschaftlich als auch physikalisch wirksames Objekt ernst zu nehmen, bedarf es multidimensionalen Betrachtungsweisen.

Ausführlichere Informationen zum Ablauf und den Vorträgen finden sich hier.

 

 

04.09.2023 - Ein herzliches Willkommen an den neuen Fellow im Planetary Scholar & Artists-Programm!

 

Wir freuen uns sehr  unseren Fellow Juan Pablo Pacheco für das Wintersemester im Planetary Hub begrüßen zu können! Auch im Winter ist das Thema unseres Fellowship Programm PLANETARY SPACES. Das Projekt für die Residenz im Winter nimmt dabei die Tiefsee als untererforschten Raum und genauer ihre ökologische Identität in den Blick.

Bei unserem traditionellen welcome breakfast stand auch die Durchführung unseres Winter-Workshops im Vordergrund, welcher vom 2. bis zum 4. November stattfinden wird. Das vorläufige Programm verspricht tiefgreifende Einsichten in verschiedene lokale Wasserflächen. Genauere Informationen folgen in Kürze.

Wir freuen uns auf ein spannendes Semester!

 

August 2023: Die Gewinner des Planetary Futures Wettbewerbs Vol. II: Urban Greening

 

Wir freuen uns, die Gewinner des Planetary Futures Wettbewerbs Vol. II (2023) bekannt  geben zu können: Prof. Dr. Mirjam Stockburger und Lukas Spatz vom Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen erhalten eine Finanzierung vom Panel on Planetary Thinking für ihr Projekt "Urban Greening,", welches den Einfluss von städtischen Begrünungsprojekten auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Menschen, den Wohnungsmarkt und die Finanzen der Gemeinden bewerten soll.

Das Projekt wird einen neuartigen Ansatz zur Untersuchung kausaler Effekte nutzen, indem es das Vergabeverfahren von nationalen und staatlichen Gartenschauen unter Verwendung von Datenkombinationen untersucht. Es erforscht das Konzept der Umweltgerechtigkeit, indem es speziell die Folgen solcher Begrünungsaktionen für die Landschaft analysiert, die Auswirkungen solcher grünen, öffentlichen Güter auf wirtschaftliche Ergebnisse (wie z.B. Immobilienpreise, lokale Wirtschaft) untersucht und deren Auswirkungen auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bewohner sowie auf sozioökonomische Unterschiede analysiert.

Das transdisziplinäre empirische Projekt wird das Wissen und die Erfahrung bei der Analyse geografischer Daten und Indikatoren mit Expertise von Ökonomen kombinieren, um solche kausalen Effekte und Auswirkungen für die Gesellschaft zu identifizieren. Die Forschungsgruppe an der JLU wird mit dem Team für Wirtschaftswissenschaften an der Universität Duisburg-Essen und dem Fachbereich Geographie an der Philipps-Universität Marburg zusammenarbeiten. Ein zweitägiger Workshop mit Beiträgen von Experten verschiedener Disziplinen wird organisiert, bevor das Projekt zur Drittmittelfinanzierung eingereicht wird. Das Panel sieht dieses Projekt als einen Schritt in Richtung einer planetar ausgerichteten Forschungspraxis und freut sich, unsere Kolleg:innen in ihrem Bestreben zu unterstützen.

 
© North News and Pictures Ltd.
© North News and Pictures Ltd.

 

   

Rückblick: Auftaktveranstaltung zum Planetary CineScience im Kinocenter Gießen: Filmgespräch zu Oppenheimer (2023, Nolan) - 25.07.2023, 19:00 Uhr

 

In Zusammenarbeit mit dem Kinocenter Giessen lud das Panel zur Filmvorführung Christopher Nolans neuen Oppenheimer ein. Für die Auftaktveranstaltung unserer neuen Planetary CineScience Reihe hatten wir Dr. Simon Märkl (LMU München) für ein Filmgespräch zu Gast. Der Kulturhistoriker erzählt in seiner Dissertation "Big Science Fiction" am Beispiel der Kernfusionsforschung in den USA vom komplexen Verhältnis zwischen Wissenschaft, Politik und Propaganda im Kalten Krieg. Vor dem Film gab er eine kurze Einführung in die Thematik, was im Anschluss zu einer produktiven und spannenden Diskussion führte. Wir danken unserem Gast, allen Besucher:innen und dem Kinocenter für eine gelungene Veranstaltung.

 

© Wiegand

07.07. - Sibylle Anderl erhält die Medaille für naturwissenschaftliche Publizistik der DPG

 

Unser Fellow Sibylle Anderl erhielt die Medaille für naturwissenschaftliche Publizistik der Deutschen Physikalischen Gesellschaft. Ihr Erfolg in der Wissenschaftskommunikation hebt hervor, wie wertvoll eine Verbindung zwischen den Wissenschaften und der Kunst sein kann. Wir gratulieren herzlich!

 

 

 

Ausstellung "Unstable Planetary Spaces" (06.07.-11.07.2023) in der Kunsthalle Giessen

© Harad Schätzlein

 

Das Panel lädt in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Gießen herzlich zu unserer Ausstellung "Unstable Planetary Spaces" vom 06.07. bis zum 11.07.23 ein. Unstable Planetary Spaces untersucht, wie Künstler*innen und Aktivist*innen sich mit einigen der schwierigsten dauerhaften Katastrophen auseinandersetzen – vom Schrumpfen des Mega-Sees Tschad aufgrund des Klimawandels bis hin zur radioaktiv belasteten Fukushima-Sperrzone, die durch den nuklearen Fallout in Japan im Jahr 2011 verursacht wurde. Mehr Informationen sowie teilnehmende Künster*innen finden Sie auf unserer Veranstaltungsseite und in einer Pressemitteilung der JLU. Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier.

© Aaron Endres

 

 

Artikel -  Bente Castro-Campos über die Exkursion zum Stadtwald Rosbach

 

Panel-Mitglied Bente Castro-Campos hat einen ausführlichen Artikel über unsere letztjährige Exkursion zum Stadtwald Rosbach geschrieben: "Investigating the Moral Nuances of Nature: A Multisensory Exploration Through the Anthropogenic Urban Woodland"  reflektiert eine interdisziplinäre Erfahrung, die die moralischen und ethischen Dilemmata der (Un)Gerechtigkeit und des Ressourcenverbrauchs im Anthropozän thematisiert.

Als Ergebnis dieses Workshops wurde die Planetary Forest-Skulptur geschaffen.

Castro-Campos hat das Kunstwerk auch in ihrer Lehre thematisiert. Als sie und ihre Studierenden die Skulptur Ende Juni 2023 besuchten, stellten sie fest, dass Unkräuter das Kunstwerk übernommen hatten. Inspiriert von dem Buch “Der Pilz am Ende der Welt” von Lowenhaupt-Tsing, das sie in diesem Semester gelesen hatten, sagten die Studierenden, die das Kunstwerk besuchten, dass die Unkräuter ohne menschliches Eingreifen weiter wachsen werden, wie Lowenhaupt-Tsing auch durch das Konzept von Satoyama erklärt.

Das Kunstwerk ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kann von jedem besucht werden, der neugierig darauf ist, wie planetares Material aus einer ökologischen Störungsfläche langsam eine autonome Form des Daseins in einer von Menschen gemachten Welt zurückfordern kann.

© Bente Castro-Campos

 

Exkursion zum Museum Sinclair-Haus

 

Am 19. Juni fand unser Ausflug ins Museum Sinclair-Haus zur Ausstellung “Wolken - Von Gerhard Richter bis zur Cloud” (19.3.-13.08.2023) statt. Die Ausstellung passte perfekt zum Thema des Semesters "Planetary Spaces" und zu den Projekten unserer Fellows Adenike Oladosu und Jason Waite.

Besonders fasziniert hat uns, wie wissenschaftliche Methoden und Technologien in zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzungen mit Wolken einfließen - sowohl bei der Darstellung von menschengemachten Wolken, die durch Verschmutzung entstehen, als auch bei natürlichen Varianten von Wolken.

Wir haben noch lange über Impulse des Tages nachgedacht, während wir auf dem Weg nach Hause in den bewölkten Himmel schauten.

Der Link zur Ausstellung findet sich hier.

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07. &  15.06.2023 - Adenike Oladosu als Expertin auf der Bonner Klimakonferenz und in der Tagesschau

  

Unser Fellow des Sommersemesters Adenike Oladosu konnte ihre Expertise im Juni vielfältig einbringen. So war sie als Expertin zu Gast bei der Bonner Klimakonferenz. Weitere Informationen dazu finden sich hier, sowie in einem Interview mit der Tagesschau.

© Jessica Antonisse/ONE Campaign

 

05.06.23 - JLU und Nachhaltigkeit: Das große Ganze im Blick

 

 

Wir blicken auf eine gelungene Veranstaltung zurück: Am 05.06. durften wir unsere Fellows, ihre Projekte und unsere anderen Aktivitäten Angela Dorn-Ranke, der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, präsentieren. Die Veranstaltung fand im neuen Palmenhaus des Botanischen Gartens in Gießen statt und stand unter dem Motto "JLU und Nachhaltigkeit: Das große Ganze im Blick." Zusammen mit dem Büro für Nachhaltigkeit der JLU konnten wir etwa 90 Kolleginnen und Kollegen der JLU und darüber hinaus unsere vielseitigen Aktivitäten präsentieren. Nach der Veranstaltung hatten Frederic Hanusch, Claus Leggewie und Liza Bauer das große Vergnügen, Frau Dorn-Ranke auf einem kurzen Rundgang durch die Planetary Forest Skulptur  zu begleiten - das partizipative Kunstwerk, das von unserer ersten Fellow-Kohorte initiiert wurde. Wir danken der Ministerin herzlich für die fortlaufende Unterstützung bei der Umsetzung transdisziplinärer Forschung an der JLU! Ein ausführlicher Veranstaltungsrückblick findet sich in einer Pressemeldung der JLU.

© Katharina Endres

 

Claudia Ford als Distinguished Visiting Scholar an der University of Buffalo

 

Unsere Alumna Claudia Ford wurde als Distinguished Visiting Scholar an der School of Arts and Sciences der University of Buffalo ausgewählt. Im Rahmen dieses prestigeträchtigen Stipendiums wird sie 2023-24 als Mentorin für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion, sowie engagiertes Lernen fungieren. Dabei plant sie, mit den Abteilungen für indigene Studien und Umwelt und Nachhaltigkeit zusammenzuarbeiten, um ein Programm zur Entwicklung von Fähigkeiten von Studenten durch Dienstleistungen für Gemeindeorganisationen zu entwickeln. Sie wird auch mit dem DEI-Büro und dem SUNY PRODiG-Programm in einem Pilot-Fakultätsmentoringprojekt für ausgewählte unterrepräsentierte Studierende und Frauen in STEM-Fakultäten zusammenarbeiten. Ausführliche Informationen dazu sind hier zu finden. Wir gratulieren herzlich!

 

03.06.2023 - Liza Bauer zu Gast bei Stoppels offenem Lebenshof

 

Unsere wissenschaftliche Geschäftsführerin Liza Bauer war am 03.06. beim veganen Brunch auf Stoppels offenem Lebenshof zu Gast und sprach über das Thema "Wie Tiere unser Leben mitgestalten und was Lebenshöfe darüber erzählen". In ihrer Arbeit zum Verhältnis von Menschen und Nutztieren am Fallbeispiel des Lebenshofs stellte sie die globalen Auswirkungen der gewaltvollen Strukturen in der Massentierhaltung der Einflußnahme der Tiere auf den Lebenshof und anderen mit Menschen lebenden Tieren gegegenüber.

© Stanislav Hannes

  

16.06.2023 – Planetary Lecture: „Planetary Intersectionality: Feminism, Impermanence and the Radicalness of Simpleness" (Minna Salami)

 

© Hanusch
 

Am 16.06. fand die Planetary Lecture Vol. IV zum Thema „Planetary Intersectionality: Feminism, Impermanence and the Radicalness of Simpleness" im Salon des Stadttheaters Gießen statt. Zu Gast war Minna Salami (THE NEW INSTITUTE, Hamburg) - unser Fellow Adenike Oladosu fungierte als Respondentin und eröffnete die Gruppendiskussion.

Salongespräche X Planetary Lecture - unter diesem Banner lief die Kollaborationsveranstaltung zwischen dem Panel und dem Stadttheater. Minna Salami rief die rund 21 Teilnehmer:innen zum Umdenken auf: Über Langsamkeit, Achtsamkeit, und das Erleben mit allen Sinnen können wir vieles über die nichtmenschliche Welt lernen, was quantifizierbaren Forschungsmethoden verschlossen bleibt.

Im Gießener Anzeiger wurde im Artikel "Aufruf zur feministischen Perspektive" über die Veranstaltung berichtet.

 

 

01.-02.06.2023 – Planetary Spaces Summer Workshop: „Shrinking Spaces & Toxic Zones” (Adenike Oladosu & Jason Waite)

 

Gemeinsam mit den diesjährigen Fellows im Planetary Scholars & Artists in Residence Program laden wir Sie herzlich zum Planetary Spaces Summer Workshop  ein!

Der Workshop findet vom 01.-02.06.2023 im Schloss Rauischholzhausen statt. Für den Transport ab und zurück nach Gießen, sowie für die Unterkunftskosten sorgen wir - wir bitten daher um eine verbindliche Anmeldung bis zum 19. Mai 2023 an panel@planet.uni-giessen.de.

Das Programm setzt sich aus Vorträgen, Diskussionsrunden, interaktiven Workshops, einer Ausstellung, sowie Outdoor Aktivitäten zusammen. Genaueres können Sie den Flyer sowie der Veranstaltungsseite "Shrinking Spaces & Toxic Zones" entnehmen.

Einen ausführlichen Bericht über die Veranstaltung finden Sie hier

Die Gruppe posiert für ein Erinnerungsfoto.

 

31.05.2023 – Planetary Lecture-Performance: „Drift as a Planetary Phenomenon” (Bronislaw Szerszynski)

 

Das Panel on Planetary Thinking lädt zur nächsten Planetary Lecture im Hybrid-Format ein:

Am 31.05. um 18:00 Uhr wird Bronislaw Szerszynski eine Vortragsperformance zu „Drift as a Planetary Phenomenon” aufführen. Unser Fellow Jason Waite und Sven Opitz (Professor für Soziologie, Philipps Universität Marburg) werden als Respondenten die Diskussion einleiten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch den 31.05. um 18:00 Uhr im Raum AUB1, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen statt und wird digital über BigBlueButton übertragen. Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 30.05. unter panel@planet.uni-giessen.de.

Diese Veranstaltung ist englischsprachig.

 

25.04.2023 - Ein herzliches Willkommen an die neuen Planetary Scholars & Artists!

 

Wir freuen uns sehr, unsere beiden neuen Fellows, Jason Waite und Adenike Oladosu in unserem Planetary Hub begrüßen zu können! Das Fellowship Programm fokussiert sich in diesem Jahr auf das Thema PLANETARY SPACES. Im Sommer fassen unsere Fellows solche Orte ins Auge, die sich durch Langzeit-Katastrophen wie den Klimawandel oder radioaktive Kontaminierung verändern.

Bei unserem traditionellen welcome breakfast arbeiteten wir direkt am Programm der Planetary Workshop Reihe für das Sommersemester:

"Shrinking Spaces & Toxis Zones" findet vom 1.-2. Juni im Schloss Rauischholzhausen statt - anmelden können Sie sich bis zum 19. Mai 2023.

Wir freuen uns auf ein spannendes Semester!

© Meike Wiegand

06. März 2023: "Bleibt der Erde treu!": Rezension von Claus Leggewie zu Markus Schroers "Geosoziologie. Die Erde als Raum des Lebens"

 

Am 06. März erschien Claus Leggewies Rezension zur Veröffentlichung des Marburger Soziologen Markus Schoer "Geosoziologie. Die Erde als Raum des Lebens". Das Buch plädiert für die Entwicklung eines neuen Theorieprogramms der "Umweltsoziologie" hin zu einer Ausweitung der soziologisch-perspektivischen und methodologischen Ansätze angesichts der Herausforderungen des Anthropozäns.

 

Gewinner:innen Planetary Futures-Wettbewerb 2022: Workshop Planetary Pedagogy im Theaterlabor (20.-22.02.23)

Ökologische Katastrophen gehen uns alle an, Zivilgesellschaft und wissenschaftliche Akteur:innen gleichermaßen. So auch die Pädagogik als Disziplin: Krisen planetarer Größenordnung, wie etwa die Klimakrise und das Artensterben, erfordern eine neue, eine planetare Pädagogik, um die Dimensionen dieser Phänomene adäquat erfassen zu können. Diese muss neben der Vermittlung von Fakten auch körperliche, affektive und materiale Praktiken einbeziehen.

Auf den Spuren neuer Lehrkonzepte bewegten sich diese Woche die Gewinner:innen unseres Planetary Futures-Wettbewerbs in einem multi-sensorischen Ansatz: In einer Workshop-Reihe boten Carolina Mendonça, Luïza Luz und Max Haiven Sessions rund um Embodiment, Listening Pratices, Game-making und Performativity an.

Wir danken den Initiator:innen Gerko Egert, Martina Ruhsam und Bojana Kunst für eine gelungene Veranstaltung zwischen Performance Art, Pädagogik und Aktivismus.

Liza Bauer im Gespräch mit dem Podcast "Knowing Animals"

 

Unsere Wissenschaftliche Geschäftsführerin Liza Bauer war in der Podcast-Reihe “Knowing Animals” zu Gast, um über ihre Forschung zu Animal Studies, Pädagogik und Science Fiction zu sprechen. Die Grundlage des Gesprächs bildete die Publikation “Reading the Stretch the Imagination: Exploring Representations of 'Livestock' in Literary Thought Experiments”, die übersetzt auf Englisch in Multispecies Studies (2022) und in deutscher Originalfassung in InterspeziesLernen (2021) erschienen sind.

 

Januar 2023: Zweite Ausschreibung des Planetary Futures Wettbewerbs

 

Das Panel on Planetary Thinking schreibt den Planetary Futures Wettbewerb für 2023 aus. Ziel ist die finanzielle Förderung transdisziplinär ausgerichteter Forschungsvorhaben, die sich in der Anbahnungsphase für einen Drittmittelantrag befinden. Es werden dabei Projektideen mit einer Förderung von bis zu 5.000 Euro ausgezeichnet, die sich über innovative Ansätze und Methoden der Erforschung planetarer Phänomene widmen. Vor allem soll dabei explorative Forschungsvorhaben der Weg geebnet werden, die eine Forschungspraxis jenseits disziplinärer Grenzen erfordern und somit besondere Risiken, Herausforderungen und Chancen mit sich bringen.

 

Januar 2023: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Prof. Claus Leggewie

 

 

Wir gratulieren unserem Wissenschaftlichem Direktor Prof. Claus Leggewie: Am 20.01.23 wurde er für seinen Einsatz für Demokratie und Toleranz mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.uni-giessen.de/de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm11-23bundesverdienstkreuzleggewie. Wir bedanken uns herzlich für sein Engagement am Panel, an der Universität Gießen und sein vielfältiges Wirken weit darüber hinaus!

© Paul Müller

Pressemeldung: Ankündigung Fellows “Planetary Spaces” für die erste Hälfte 2023

 

Das Panel on Planetary Thinking ist sehr erfreut, unsere Fellows für das erste Halbjahr 2023 begrüßen zu dürfen: Sibylle Anderl, Adenike Titilope Oladosu und Jason Waite werden im Sommersemester als Resident Fellows an Planetaren Räumen forschen und in Kooperation miteinander für ihre eigenen Projekte neue Impulse ausarbeiten. Eine Pressemitteilung mit ausführlichen Informationen zum Planetary Scholars & Artists in Residence Programm, sowie zu den Projekten unserer Fellows finden Sie hier.

  

Ausführliche Eventrückblicke

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Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir für unser Kern-Team Verstärkung durch eine/n Projektassistent/in (m/w/d) in Teilzeit (50%). Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2025 befristet und die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 9a TV-H. Wir bieten eine abwechslungsreiche und flexible Tätigkeit in einer transdisziplinären Initiative und freuen uns bis zum 01. November 2022 auf Bewerbungen.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung für unser Kern-Team. Zu besetzen ist eine Stelle als Wissenschaftliche Hilfskraft zu 20h/Monat. Wir bieten Einblicke in den Aufbau einer transdisziplinären Initiative und ein breites Tätigkeitsfeld - von der Unterstützung wissenschaftlicher Projekte, Datenbankentwicklung hin zu Wissenschaftskommunikation. Bewerbungsfrist ist der 29. März 2023.

 

 

Donnerstag, 14.12. - Annette Voigt zu "Von Wildschweinen und Stadttauben: Erfahrungen des Zusammenlebens von Mensch und Tier in der Stadt und innovative Ideen für die Zukunft." (Das Parlament für die Zukunft)  

 

Wie sieht ein fröhlicher Klimaschutz aus, der den Artenreichtum sichert und die Zukunftsfähigkeit unserer Städte garantiert? Und können Mensch und Tier überhaupt friedlich koexistieren? Im „Parlament für die Zukunft“ geht das Panel on Planetary Thinking in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen diesen Fragen nach und entwirft verschiedene Szenarien des nachhaltigen Zusammenlebens.

Im Vortrag „Von Wildschweinen und Stadttauben: Erfahrungen des Zusammenlebens von Mensch und Tier in der Stadt und innovative Ideen für die Zukunft“ wird Annette Voigt (Fachgebiet Freiraumplanung Universität Kassel) spielerisch aufzeigen, wie städtische Räume - meist ausschließlich von und für Menschen verstanden - auch von vielen Arten wildlebender Tiere genutzt werden und wie wir als Menschen darauf reagieren: Während bestimmte Arten geschützt werden, werden viele Tiere ignoriert, verdrängt und nicht selten gezielt getötet. Welche Herausforderungen und Ansatzstellen sind für eine sozial-ökologische Transformation zu erkennen? Könnten wir in einer Multispeziesgesellschaft, in der alle ein Recht auf gutes Leben haben, Räume und Ressourcen mit freilebenden Tieren teilen?

Die Veranstaltung findet am 14.12.23 um 20:00 Uhr im Salon des Stadttheaters statt.

Die Reihe findet in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen statt, weitere Informationen dazu finden Sie hier. Tickets für die kommenden Veranstaltungen können im Ticketshop des Stadttheaters  oder an der Abendkasse erworben werden.

 

 

 

20.12.23 - GGN meets Planetary Thinking: Nicola Di Cosmo on "Historical method and paleoclimate research in the time of the Anthropocene: present and future perspectives"

 

Das Panel on Planetary Thinking lädt in Zusammenarbeit mit dem Gießener Graduiertenzentrum für Naturwissenschaften und Psychologie (GGN) und der Arbeitsgruppe „Climatology, Climate Dynamics and Climate Change“ herzlich zu einem Hybrid-Vortrag kurz vor Weihnachten ein: 

Am 20.12. um 16:00 Uhr c.t. wird Prof. Nicola Di Cosmo, Luce Foundation Professor in East Asian Studies am Princeton Institute for Advanced Study, einen Vortrag zu „Historical method and paleoclimate research in the time of the Anthropocene: present and future perspectives" halten. 

Weitere Informationen und Anmeldemodalitäten finden Sie auf der Veranstaltungsseite des GGN, sowie auf unserer Eventseite.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch, den 20.12. um 16:00 Uhr c.t. im Multifunktionsraum 1, Alter Steinbacher Weg 38, sowie online via BIgBlueButton statt. Melden Sie sich gern bei Interesse und Rückfrage unter panel@planet.uni-giessen.de.

Diese Veranstaltung ist englischsprachig.

 

 

Website launch - Planetary Portal 

Am 21. September 2023 veröffentlichte das Panel on Planetary Thinking in Zusammenarbeit mit dem Planetary Research Program am Berggruen Institute, einem Think Tank mit Sitz in Los Angeles, das ‘Planetary Portal’ auf planetaryportal.org. Die Website zeigt die Institute, indigenen Bewegungen und prominenten Einzelpersonen, die an einem planetaren Framework oder innerhalb eines solchen arbeiten. Dazu gehören Universitätsforschungszentren, unabhängige Forschungsinstitute, NGOs und andere Organisationen, die Politik, Politik und Philosophie aus einer planetaren Perspektive betrachten. Weitere Informationen zum Projekt finden Sie hier.

   

No

 

03.11.2023 – Planetary Lecture: „Water as an Engineered Planetary Space" (Klement Tockner)

 

Das Panel on Planetary Thinking lädt zur nächsten Planetary Lecture ein:

Am 03.11. um 18:00 Uhr wird Prof. Dr. Klement Tockner, Generaldirektor der Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, einen Vortrag zu „Water as an Engineered Planetary Space" halten. Unser Fellow Juan Pablo Pacheco wird als Respondent die Diskussion einleiten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Eventseite.

Die Veranstaltung findet am Freitag, den 03.11. um 18:00 Uhr im Raum Hermann-Levi-Saal in der Kunsthalle Gießen statt. Melden Sie sich gern bei Interesse und Rückfrage unter panel@planet.uni-giessen.de.

Diese Veranstaltung ist englischsprachig.

 

 

14. & 15.09. - Liza Bauer auf der SWITCH-Konferenz der Universität Witten/Herdecke (UW/H)

 

Unsere wissenschaftliche Geschäftsführerin Liza Bauer war als Vortragende am 14. und 15. September auf der SWITCH-Konferenz an der Universität Witten/Herdecke (UW/H) zu Gast und führte in ihrem Vortrag vor etwa 200 Studierenden, Schüler:innen, Wissenschaftler:innen und Unternehmer:innen in den planetaren Denkstil ein. Das Konferenzprogramm vereinte Impulse von Künstler:innen und Expert:innen mit diversen Werkstattformaten rund um Themen wie Gesundheit und Klima, Naturverständnis oder Wirtschaften in planetarer Verantwortung. In diesen wurde beispielsweise darüber diskutiert, wie Mensch-Tier-Beziehungen neu gedacht werden können. Weitere Informationen zur Konferenz finden Sie hier und auf der Konferenz-Webseite.

 

September

 

26.09.23 - Planetary CineScience "Vergiftete Wahrheit (Dark Waters)" (OmU) & Filmgespräch mit Claus Leggewie | 19:00 Uhr | Kinocenter Gießen

 

Das Panel lädt herzlich zur nächsten Veranstaltung der Planetary CineScience-Reihe ein:

Nicht erst seit dem jüngst erschienenen „Generalupdate“ der Planetaren Grenzen oder dem Forever Pollution-Projekt ist die chemische Stoffgruppe der PFAS (Per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen), sogenannte „forever chemicals“ und Bestandteil von etwa Kleidung, Farbe, Putzmitteln oder Verpackungen, umstritten.  Im Zusammenhang mit diesen Debatten zeigen wir im  Kinocenter Gießen am kommenden Dienstag, den 26.09., um 19:00 Uhr den Film „Vergiftete Wahrheit / Dark Waters“ (2019, Haynes) in englischer Originalversion mit deutschen Untertiteln.

Der Chemiekonzern DuPont ist weltbekannt unter anderem für den Markennamen „Teflon“. 1998 versterben plötzlich hundert Kühe eines Viehzüchters in der Nähe eines Teflon-Produktionsbetriebs in Parkersburg, West Virginia. Der Anwalt Robert Bilott nimmt den Fall an und geht in einem Rechtstreit gegen DuPont vor. Die filmische Inszenierung des Falles wird im Rahmen unseres Expertengesprächs von Politikwissenschaftler und Mitinitiators des Panels Claus Leggewie eingeordnet.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Kinocenter Gießen statt. Tickets können hier oder an der Abendkasse erworben werden. Weitere Informationen finden Sie auf unserer Webseite.

 

Montag, 25.09. – „Vor der Praxis kommt die Theorie, oder: Wer sitzt im Parlament der Dinge?“ Vortrag und Diskussion von und mit Claus Leggewie. Eröffnung der Reihe „Das Parlament für die Zukunft“ | 20:00 Uhr | Salon im Stadttheater

 

Zur Repräsentation nicht-menschlicher Akteure in planetarer Politik: Ein Parlament der Dinge hat der politische Ökologe Bruno Latour eine Versammlung nicht-menschlicher Akteure genannt, die bisher aus dem politischen Prozess ausgeschlossen waren, obwohl sie von ihm betroffen und ihm untergeordnet sind. Der Vortrag am 25.09. um 20:00 Uhr findet im Salon des Stadtheaters statt und lädt ein, an der Idee einer erweiterten Repräsentation mitzudenken.

Die Reihe findet in Kooperation mit dem Stadttheater Gießen statt, weitere Informationen dazu finden Sie hier. Tickets können im Ticketshop des Stadttheaters  oder an der Abendkasse erworben werden.

 

19.09.23 - Workshop "Die Sonne. Eine Entdeckung"

 

Das Panel lädt herzlich zum nächsten Planetaren Kolloquium "Die Sonne. Eine Entdeckung" am Dienstag, den 19.09. ein. Im Rahmen unseres Planetary Scholars & Artists in Residence-Stipendienprogramm unterstützt das Panel die renommierte Astrophysikern und Philosophin Dr. Sibylle Anderl bei ihrem Publikationsprojekt über die Sonne aus interdisziplinärer Sicht. Begleitend dazu werden in diesem Planetaren Kolloquium die Perspektiven von Expert:innen aus verschiedenen Disziplinen wie etwa der Sonnensystemforschung, der Kulturwissenschaften und der Kunstgeschichte zusammengebracht. Ausführlichere Informationen zum Ablaug und den Vorträgen finden sich hier.

Wir freuen uns über interessierte Teilnehmende! Anmeldung sind bis zum 15.09. an panel möglich.

 

Artikel -  Bente Castro-Campos über die letztjährige Exkursion zum Stadtwald Rosbach

 

Panel-Mitglied Bente Castro-Campos hat einen ausführlichen Artikel über unsere letztjährige Exkursion zum Stadtwald Rosbach geschrieben: "Investigating the Moral Nuances of Nature: A Multisensory Exploration Through the Anthropogenic Urban Woodland"  reflektiert eine interdisziplinäre Erfahrung, die die moralischen und ethischen Dilemmata der (Un)Gerechtigkeit und des Ressourcenverbrauchs im Anthropozän thematisiert.

Als Ergebnis dieses Workshops wurde die Planetary Forest-Skulptur geschaffen.

Castro-Campos hat das Kunstwerk auch in ihrer Lehre thematisiert. Als sie und ihre Studierenden die Skulptur Ende Juni 2023 besuchten, stellten sie fest, dass Unkräuter das Kunstwerk übernommen hatten. Inspiriert von dem Buch “Der Pilz am Ende der Welt” von Lowenhaupt-Tsing, das sie in diesem Semester gelesen hatten, sagten die Studierenden, die das Kunstwerk besuchten, dass die Unkräuter ohne menschliches Eingreifen weiter wachsen werden, wie Lowenhaupt-Tsing auch durch das Konzept von Satoyama erklärt.

Das Kunstwerk ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kann von jedem besucht werden, der neugierig darauf ist, wie planetares Material aus einer ökologischen Störungsfläche langsam eine autonome Form des Daseins in einer von Menschen gemachten Welt zurückfordern kann.

© Bente Castro-Campos

 

Panelmitglied Bente Castro-Campos schrieb einen aufschlussreichen Artikel über einen Ausflug, den wir letztes Jahr in den Rosbach-Wald unternommen haben. Der Artikel mit dem Titel “Untersuchung der moralischen Nuancen der Natur: Eine multisensorische Erkundung durch den anthropogenen Stadtwald” reflektiert eine interdisziplinäre Erfahrung, die “die moralischen und ethischen Dilemmata der (Un)Gerechtigkeit und des Ressourcenverbrauchs in der Anthropozän” verfolgt.

Als Ergebnis dieses Workshops wurde die Planetary Forest-Skulptur geschaffen.

Castro-Campos hat das Kunstwerk in ihren Unterricht aufgenommen. Als sie und ihre Schüler die Skulptur Ende Juni 2023 besuchten, stellten sie fest, dass Unkräuter das Kunstwerk übernommen hatten. Inspiriert von dem Buch “Der Pilz am Ende der Welt” von Lowenhaupt-Tsing, das sie in diesem Semester mit ihren Schülern gelesen hatte, sagten die Schüler, die das Kunstwerk besuchten, dass die Unkräuter ohne menschliches Eingreifen weiter wachsen werden, wie Lowenhaupt-Tsing auch mit dem Konzept von Satoyama erklärt.

Das Kunstwerk ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kann von jedem besucht werden, der neugierig darauf ist, wie planetarisches Material aus einem ökologisch gestörten Gebiet langsam eine autonome Form des Daseins in einer von Menschen gemachten Welt wie dem Botanischen Garten zurückfordern kann.

Exkursion zum Museum Sinclair-Haus

 

Am 19. Juni fand unser Ausflug ins Museum Sinclair-Haus zur Ausstellung “Wolken - Von Gerhard Richter bis zur Cloud” (19.3.-13.08.2023) statt. Die Ausstellung passte perfekt zum Thema des Semesters "Planetary Spaces" und zu den Projekten unserer Fellows Adenike Oladosu und Jason Waite.

Besonders fasziniert hat uns, wie wissenschaftliche Methoden und Technologien in zeitgenössische künstlerische Auseinandersetzungen mit Wolken einfließen - sowohl bei der Darstellung von menschengemachten Wolken, die durch Verschmutzung entstehen, als auch bei natürlichen Varianten von Wolken.Wir haben noch lange über Impulse des Tages nachgedacht, während wir auf dem Weg nach Hause in den bewölkten Himmel schauten.

Der Link zur Ausstellung findet sich hier.

Hier ist der Link zur Ausstellung.

Ausstellung "Unstable Planetary Spaces"

 

Das Panel lädt in Zusammenarbeit mit der Kunsthalle Gießen herzlich zu unserer Ausstellung "Unstable Planetary Spaces" vom 06.07. bis zum 09.07.23 ein. Unstable Planetary Spaces untersucht, wie Künstler*innen und Aktivist*innen sich mit einigen der schwierigsten dauerhaften Katastrophen auseinandersetzen – vom Schrumpfen des Mega-Sees Tschad aufgrund des Klimawandels bis hin zur radioaktiv belasteten Fukushima-Sperrzone, die durch den nuklearen Fallout in Japan im Jahr 2011 verursacht wurde. Mehr Informationen sowie teilnehmende Künster*innen gibt es auf unserer Veranstaltungsseite.

 

07.06.23. - Adenike Oladosu als Expertin auf der Bonner Klimakonferenz

 

Unser Fellow des Sommersemesters Adenike Oladosu war als Expertin Gast bei den Online-Hintergrundgesprächen der Bonner Klimakonferenz. Weitere Informationen dazu finden sich hier.

 

Wir blicken auf eine ungemein angenehme Veranstaltung am 5. Juni zurück. Im Rahmen dieser Veranstaltung durften wir unsere Fellows, ihre Projekte und unsere anderen Aktivitäten Angela Dorn-Ranke, der hessischen Ministerin für Wissenschaft und Kunst, präsentiert. Die Veranstaltung fand im neuen Palmenhaus des Botanischen Gartens in Gießen statt und stand unter dem Motto “JLU & Nachhaltigkeit: Das große Ganze im Blick behalten”. Zusammen mit dem Büro für Nachhaltigkeit der JLU konnten wir etwa 90 Kolleginnen und Kollegen der JLU und darüber hinaus eine breite Palette von Aktivitäten präsentieren. Als der Morgen zu Ende ging, hatten Frederic Hanusch, Claus Leggewie und Liza Bauer das große Vergnügen, Frau Dorn auf einem kurzen Rundgang durch die Planetary Forest Skulptur zu begleiten - das partizipative Kunstwerk, das von unserer ersten Runde von Fellows initiiert wurde. Wir danken der Ministerin herzlich für die fortlaufende Unterstützung bei der Umsetzung transdisziplinärer Forschung an der JLU!

05.06.23. JLU und Nachhaltigkeit

 

Am 05.06. wurden in Rahmen der Veranstaltung "JLU und Nachhaltigkeit" wegweisende Entwicklungen der JLU in Bezug auf Nachhaltigkeit präsentiert. Im Palmenhaus des Botanischen Garten wurden in Beiträgen von JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, Wissenschaftsministerin Angela Dorn, Dr. Alexandra Jungert (Leiterin des Büros für Nachhaltigkeit) und Dr. Frederic Hanusch Projekte und Impulse für eine nachhaltigen Transformation der Universität vorgestellt. In einer abschließenden Podiumsdiskussion über den Weg hin zu transdisziplinärer Forschung griffen Prof. Dr. Katharina Lorenz (JLU-Vizepräsidentin für Studium und Lehre), Prof. Dr. Claus Leggewie und Prof. Dr. Peter Winker (zentraler Nachhaltigkeitsbeauftragte der JLU) die vorherigen Diskussionen wieder auf und konnten unter Moderation von Liza Bauer neue Ansätze für eine Interaktion von Kunst, Wissenschaft und Gesellschaft erarbeiten. Ein ausführlicher Veranstaltungsrückblick findet sich in einer Pressemeldung der JLU.

Copyright: Katharina Endres

 

Claudia Ford als Distinguished Visiting Scholar an der University of Buffalo

 

Unsere Alumna Claudia Ford wurde als Distinguished Visiting Scholar an der School of Arts and Sciences der University of Buffalo ausgewählt. Im Rahmen dieses prestigeträchtigen Stipendiums wird sie 2023-24 als Mentorin für Vielfalt, Gerechtigkeit und Inklusion, sowie engagiertes Lernen fungieren. Dabei plant sie , mit den Abteilungen für indigene Studien und Umwelt und Nachhaltigkeit zusammenzuarbeiten, um ein Programm zur Entwicklung von Fähigkeiten von Studenten durch Dienstleistungen für Gemeindeorganisationen zu entwickeln. Sie wird auch mit dem DEI-Büro und dem SUNY PRODiG-Programm in einem Pilot-Fakultätsmentoringprojekt für ausgewählte unterrepräsentierte und Frauen in STEM-Fakultäten zusammenarbeiten. Ausführliche Informationen dazu sind hier zu finden. Wir gratulieren herzlich!

 

03.06.2023 - Liza Bauer zu Gast bei Stoppels offenem Lebenshof

 

Unsere wissenschaftliche Geschäftsführerin Liza Bauer war am 03.06. beim veganen Brunch auf Stoppels offenem Lebenshof zu Gast und sprach über das Thema "Wie Tiere unser Leben mitgestalten und was Lebenshöfe darüber erzählen". In ihrer Arbeit zum Verhältnis von Menschen und Nutztieren am Fallbeispiel des Lebenshofs stellte sie die globalen Auswirkungen der gewaltvollen Strukturen in der Massentierhaltung der Einflußnahme der Tiere auf den Lebenshof und anderen mit Menschen lebenden Tieren gegegenüber.

  

16.06.2023 – Planetary Lecture: „Planetary Intersectionality: Feminism, Impermanence and the Radicalness of Simpleness" (Minna Salami)

 

Das Panel on Planetary Thinking lädt im Rahmen der Salongespräche des Stadttheaters Gießen erneut zu einer Planetary Lecture ein:

Am 16.06. um 19:00 Uhr wird Minna Salami einen Vortrag zu „Planetary Intersectionality: Feminism, Impermanence and the Radicalness of Simpleness" halten. Unser Fellow Adenike Oladosu wird als Respondentin die Diskussion einleiten.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Eventseite oder auf der Seite des Stadttheaters. 

Die Veranstaltung findet am Freiatg, den 16.06. um 19:00 Uhr im Raum Malersaal des Stadttheaters Gießen statt. Bitte beachten Sie, das das Format "Salongespräche" nur nach Erwerb eines Tickets besucht werden kann. Melden Sie sich gern bei Interesse und Rückfrage unter panel@planet.uni-giessen.de.

Diese Veranstaltung ist englischsprachig.

 

31.05.2023 – Planetary Lecture - Performance: „Drift as a Planetary Phenomenon” (Bronislaw Szerszynski)

 

Das Panel on Planetary Thinking lädt zur nächsten Planetary Lecture im Hybrid-Format ein: Am 31.05. um 18:00 Uhr wird Bronislaw Szerszynski eine Vortragsperformance zu „Drift as a Planetary Phenomenon” aufführen. Unser Fellow Jason Waite und Sven Opitz (Professor für Soziologie, Philipps Universität Marburg) werden als Respondenten die Diskussion einleiten.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch den 31.05. um 18:00 Uhr im Raum AUB, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen statt und wird digital über BigBlueButton übertragen. Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 30.05. unter panel@planet.uni-giessen.de.

Diese Veranstaltung ist englischsprachig.

 

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Veranstaltung findet am Mittwoch den 31.05. um 18:00 Uhr im Raum AUB, Bismarckstraße 37, 35390 Gießen statt und wird digital über BigBlueButton übertragen. Bitte melden Sie sich bei Interesse bis zum 30.05. unter panel@planet.uni-giessen.de.

Diese Veranstaltung ist englischsprachig.

 

Gewinner:innen Planetary Futures-Wettbewerb 2022: Workshop Planetary Pedagogy im Theaterlabor (20.-22.02.23)

Ökologische Katastrophen gehen uns alle an, Zivilgesellschaft und wissenschaftliche Akteur:innen gleichermaßen. So auch die Pädagogik als Disziplin: Krisen planetarer Größenordnung, wie etwa die Klimakrise und das Artensterben, erfordern eine neue, eine planetare Pädagogik, um die Dimensionen dieser Phänomene adäquat erfassen zu können. Diese muss neben der Vermittlung von Fakten auch körperliche, affektive und materiale Praktiken einbeziehen.

Auf den Spuren neuer Lehrkonzepte bewegten sich diese Woche die Gewinner:innen unseres Planetary Futures-Wettbewerbs in einem multi-sensorischen Ansatz: In einer Workshop-Reihe boten Carolina Mendonça, Luïza Luz und Max Haiven Sessions rund um Embodiment, Listening Pratices, Game-making und Performativity an.

 

Wir danken den Initiator:innen Gerko Egert, Martina Ruhsam und Bojana Kunst für eine gelungene Veranstaltung zwischen Performance Art, Pädagogik und Aktivismus.

 

 

 Januar 2023: Liza Bauer im Gespräch mit dem Podcast "Knowing Animals"

Unsere Wissenschaftliche Geschäftsführerin Liza Bauer war in der Podcast-Reihe “Knowing Animals” zu Gast, um über ihre Forschung zu Animal Studies, Pädagogik und Science Fiction zu sprechen. Die Grundlage des Gesprächs bildete die Publikation “Reading the Stretch the Imagination: Exploring Representations of 'Livestock' in Literary Thought Experiments”, die übersetzt auf Englisch in Multispecies Studies (2022) und in deutscher Originalfassung in InterspeziesLernen (2021) erschienen sind.

 

23 November 2022: Guest Lecture by Claudia J. Ford “Writing Nature: Justice, Identity & Environmentalism in American Multicultural Literature" at University Klagenfurt

 

 

 

On 23 November 2022, our Fellow Claudia J. Ford was invited to the University Klagenfurt to give a lecture on "Writing Nature: Justice, Identity & Environmentalism in American Multicultural Literature". Among other things, she spoke about the literary representation of ecological injustice and discussed with the participants the potential of literary texts to communicate the voices of ethnic minorities in connection with ecological challenges to the public.

 

17 November 2022: Live Feature with Frederic Hanusch on the TV Show “Scobel – Zukunft gestalten” (Transforming the Future, 3sat)

 

The evening of Nov 17th, our scientific manager (currently fellow at The New Institute) Frederic Hanusch appeared live within a TV-feature: The German channel 3 Sat invited him as a guest to discuss future forms of living in conversation with Imke Woelk (architect & artist), Stefan Brunnhuber (economist & psychiatrist), and Gert Scobel (journalist & philosopher) at the show “scobel – Zukunft gestalten”. The show reflects on transforming the future in light of current planetary challenges. This episode, the round of guests debated on the interrelationship between democracy and climate policies, the effectiveness of “rights of nature” approaches in connection to transforming cities, and on the psychological challenges involved in changing our habits and renouncing our privileges. You can watch the full show on the 3sat Media Database.

The evening of Nov 17th, our scientific manager (currently fellow at The New Institute) Frederic Hanusch appeared live within a TV-feature: The German channel 3 Sat invited him as a guest to discuss future forms of living in conversation with Imke Woelk (architect & artist), Stefan Brunnhuber (economist & psychiatrist), and Gert Scobel (journalist & philosopher) at the show “scobel – Zukunft gestalten”. The show reflects on transforming the future in light of current planetary challenges. This episode, the round of guests debated on the interrelationship between democracy and climate policies, the effectiveness of “rights of nature” approaches in connection to transforming cities, and on the psychological challenges involved in changing our habits and renouncing our privileges. You can watch the full show on the 3sat Media Database.

 

The evening of Nov 17th, our scientific manager (currently fellow at The New Institute) Frederic Hanusch appeared live within a TV-feature: The German channel 3 Sat invited him as a guest to discuss future forms of living in conversation with Imke Woelk (architect & artist), Stefan Brunnhuber (economist & psychiatrist), and Gert Scobel (journalist & philosopher) at the show “scobel – Zukunft gestalten”. The show reflects on transforming the future in light of current planetary challenges. This episode, the round of guests debated on the interrelationship between democracy and climate policies, the effectiveness of “rights of nature” approaches in connection to transforming cities, and on the psychological challenges involved in changing our habits and renouncing our privileges. You can watch the full show on the 3sat Media Database.

The evening of Nov 17th, our scientific manager (currently fellow at The New Institute) Frederic Hanusch appeared live within a TV-feature: The German channel 3 Sat invited him as a guest to discuss future forms of living in conversation with Imke Woelk (architect & artist), Stefan Brunnhuber (economist & psychiatrist), and Gert Scobel (journalist & philosopher) at the show “scobel – Zukunft gestalten”. The show reflects on transforming the future in light of current planetary challenges. This episode, the round of guests debated on the interrelationship between democracy and climate policies, the effectiveness of “rights of nature” approaches in connection to transforming cities, and on the psychological challenges involved in changing our habits and renouncing our privileges. You can watch the full show on the 3sat Media Database.

 

Januar 2023: Bundesverdienstkreuz 1. Klasse für Prof. Claus Leggewie

Foto: Paul Müller

 

Wir gratulieren unserem Wissenschaftlichem Direktor Prof. Claus Leggewie: Am 20.01 wurde er für seinen Einsatz für Demokratie und Toleranz mit dem Verdienstkreuz 1. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Mehr Informationen finden Sie unter https://www.uni-giessen.de/de/ueber-uns/pressestelle/pm/pm11-23bundesverdienstkreuzleggewie. Wir bedanken uns herzlich für sein Engagement am Panel, an der Universität Gießen und sein vielfältiges Wirken weit darüber hinaus!

 

26.01.23 - Planetary Lecture Dr. Kira Vinke - "Sturmnomaden" 

 

Das Panel on Planetary Thinking, die DFG-Forschungsgruppe MeDiMi (Menschenrechtsdiskurse in der Migrationsgesellschaft) und das Umweltrechtliche Praktikerseminar der Justus-Liebig-Universität Gießen laden ein:

Vortrag

Dr. Kira Vinke: „Sturmnomaden“. Der Klimawandel verlangt eine neue Migrationspolitik

Zeit: 26. Januar 2023, 18-20 Uhr

Ort: Hauptgebäude der Universität, 3. Stock, Seminarraum 315

Durch den Klimawandel dehnen sich Wüsten aus, werden Küsten überspült und reißen Bergrutsche Dörfer und Stadtviertel weg. Dadurch schränken sich die Lebensräume für Menschen weiter ein, eine massive Klimawanderung ist die Folge. Kira Vinke hat mit ihrer Pionierarbeit zu den Sturmnomaden auf die Notwendigkeit einer Politik hingewiesen, die Klimawandel und Biodiversitätsverlust als Fluchtgründe anerkennt und sich dem Thema der globalen Migration neu stellt.

Dr. Kira Vinke ist die Leiterin des Zentrums für Klima und Außenpolitik bei der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Ko-Vorsitzende des Beirats der Bundesregierung Zivile Krisenprävention und Friedensförderung. Ihre Forschungsthemen sind die Klimafolgen und gewaltsamen Konflikte sowie die zivile Krisenprävention, vor allem in Südasien, im Sahel und im Pazifikraum. Zuvor war sie als Referentin für den Wissenschaftlichen Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU) und als Beraterin für die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) und die Asiatische Entwicklungsbank tätig. Zudem engagiert sie sich im Kuratorium von World Vision Deutschland e.V., als Mitglied des Vereins der deutschen Sektion von Aktion gegen den Hunger sowie im Ausschuss Entwicklungsdienst und humanitäre Hilfe von Brot für die Welt.

 

Prof. Dr. Jürgen Bast, Professur für Öffentliches Recht und Europarecht an der JLU und Sprecher der Forschungsgruppe MeDiMi, wird die Diskussion zum Vortrag von Dr. Kira Vinke mit einem Kommentar zum Thema "Klimamigration und die Vermenschenrechtlichung des Flüchtlingsrechts" eröffnen.

 

Sibylle Anderl (Publication Fellowship)

 

© Katrin Binner

Das Panel on Planetary Thinking hat für das Jahr 2023 ein weiteres Fellowship für ein Publikationsprojekt über die Sonne aus interdisziplinärer Sicht an die renommierte Astrophysikern und Philosophin Dr. Sibylle Anderl vergeben. Frau Anderl leitet das Wissenschaftsressort der Frankfurter Allgemeinen Zeitung und Sonntagszeitung, ist Mitherausgeberin des „Kursbuch“ und tritt als TV-Moderatorin auf, darunter für das monatliche Magazin „Space Night Science“. Frau Anderl wurde nach dem Magisterabschluss in Philosophie 2013 im Fach Astronomie/Astrophysik promoviert. Bis 2020 war sie Gastwissenschaftlerin am Institut des Planétologie in Grenoble. Ihre Forschungsinteressen  liegen u.a. bei den Frühphasen der Sternentstehung, in der Astrochemie und in der Wissenschaftsphilosophie. Den Bestsellern über „Dunkle Materie“ (2022) und „Das Universum und ich“ (2018) soll jetzt ein Buch über die Sonne folgen. Das Panel schätzt sich glücklich, eine hochkarätige, auch populärwissenschaftlich herausragende Wissenschaftlerin gewonnen zu haben. Sie wird sich an Veranstaltungen des Fellowprogramms mitwirken.

 

Projekt:

Die Sonne. Eine Entdeckung

Wir alle bestehen aus Sternenstaub. Diese gern zitierte Einsicht der Astrophysik - fast alle Elemente jenseits des Heliums wurden schließlich im Inneren von Sternen per Kernfusion erbrütet oder sind entstanden, als Sterne ihr Leben beendeten - stellt eine Verbindung her zwischen unserer eigenen Existenz und unserem eigenen Heimatstern, der Sonne, zu der wir nicht nur hinsichtlich unserer materiellen Konstitution sondern in praktisch allen Aspekten unseres Lebens in Abhängigkeit stehen. Für die Menschheit waren Ansicht und Beobachtung unserer Sonne eine stets erneuerte und neu gedeutete Entdeckung, die mal zu anthropozentrischem Hochmut, mal auch zu planetarer Demut führte.

Das Fellowship Projekt nimmt die Entdeckungsgeschichte der Sonne aus drei Blickwinkeln heraus ins Auge: (1) Es beschreibt wie die Sonne entdeckt wurde und was die Menschheit heute über sie weiß; (2) untersucht die Formen des „Sonnenaufgangs“ in kulturellen Vorstellungen und Praktiken; und es fragt (3) in wie fern „Sonnenkraft“ zukunftsfähige Lebensformen erschließen könnte.

 

Das Resort (2022). Ein Film von Mathias Kessler

 

Der Kurzfilm “Das Resort” unseres Fellow Mathias Kessler entstand unter den Eindrücken des ersten Covid-19 Lockdowns. Adaptiert nach einem Drehbuch des Autors Ron Kanecke und übersetzt ins Deutsche durch Chiara Juriatti, erzählt der Film von der Suche des namenlosen Erzählers nach seinem Vater in einer Welt, in der der Mensch durch einen Virus verstummt ist. Vor der Kulissen eines nicht näher bestimmten Bergdorfs entspinnt sich eine Narrative abseits der linearen Zeit, entlang von Erinnerungen an die Kindheit, den Vater und die Welt vor und nach der Katastrophe. Ausladende und eindrucksvolle Landschaftsaufnahmen einsamer Berghütten, schneeüberzogener Ski-Pisten und verlassener Dörfern zeigen dabei eine geisterhafte Leere, die die Abwesenheit des Menschen in dieser dystopischen Welt betonen. Kesslers preisgekrönter Film lädt ein zu Reflexionen über den unausweichlichen Einfluss des Menschen auf die Natur und den Zustand einer Gesellschaft, in der technischer Fortschritt zum Selbstzweck wird. Seine Thesen sind eindringlich: Die Idee, durch den Rückzug des Menschen zu einer unberührten Natur zurückzukehren, ist naiv. Menschliche Aktivität hat ihre Spuren bereits so allumfassend hinterlassen, dass selbst die verlassendsten Orte von ihnen gezeichnet sind. Und letztlich versperrt unsere gesellschaftlichen Entwicklung hin zu immer mehr technologischem Fortschritt die Sicht darauf, was tatsächlich für menschliches und nicht-menschliches Wohlergehen notwendig wäre. Einen Trailer zum Film findet sich hier.

“Das Resort” ist seit Veröffentlichung vielfach für Preise nominiert und mit ihnen ausgezeichnet worden. Nominiert war und ist der Film etwa beim Seattle Film Festival (30.09.2022), The IndieFEST Film Awards (01.11.2022) und für das Amsterdam Lift-Off Film Festival (01.10.2023). Halfinalist bei den Berlin Shorts Awards (21.10.2022) und Finalist für NewFilmmakers NY (04.01.2023), gewann der Film Preise bei den Phoenix Shorts (28.10.2022) und den Independent Shorts Awards, LA (12.11.2022).

Wir freuen uns berichten zu können, dass eines der ersten Screenings dieses eindrucksvollen Films im Planetary Hub stattfinden konnte! Ein weiteres Screening findet beispielsweise am 10.12. ab 20:00 Uhr im Rahmen einer Finissage des Twenty Magazines mit Filmen von Rosa Aiello, Rachel Ashton und Mathias Kessler im Cittipunkt Berlin statt.

Mehr Informationen zu “Das Resort” und weitere Arbeiten von Mathias Kessler können hier gefunden werden.

Rückblick: Planetary Materials-Workshopreihe vom 18.10. bis 12.11.2022

James Lovelock Memorial Lecture

Die Workshop-Reihe "What Earth is Made of" unserer Gastwissenschaftlerin Claudia J. Ford fand dieses Jahr am 18. Oktober und am 10. - 11. November 2022 statt. Die Veranstaltungsreihe reflektierte James Lovelocks Gaia-Hypothese aus einer indigenen Perspektive, mit dem Ziel, unser Verständnis von planetarischen Materialien und ihren Konstellationen durch Kunst und Wissenschaft zu vertiefen. Dabei verknüpften die Veranstaltungen indigene Vorstellungen von Ökologie mit der Klimakrise und bezogen die Teilnehmer:innen mit allen Sinnen ein – etwa durch praktische Arbeit auf einem ökologische Bauernhof, einem gemeinsamen Filmscreening, in kreativem Schreiben, sowie durch Vorträge und Dialoge und zuletzt eine Ausstellung mit visueller Kunst, die vom Klimawandel und planetaren Materialien inspiriert wurde.

Die Workshopreihe begann am 18. Oktober mit einer Exkursion zum Gladbacherhof der JLU. Im Mittelpunkt stand eine der grundlegendsten Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt - die Lebensmittelproduktion und Ernährung.

Am 10. November hielt Ford zunächst eine anregende Hybridvorlesung über indigenes Wissen und die Gaia-Hypothese. Der Vortrag erinnerte an James Lovelock (1919 - 2022), der in den 1970er Jahren zusammen mit Lynn Margulis (1938 - 2011) die Gaia-Hypothese formulierte. Ford erinnerte daran, dass die Erde ein Lebewesen ist, das sich in einem empfindlichen Zustand des Gleichgewichts und der Harmonie befindet und zu dessen Wohlergehen wir alle verpflichtet sind. Sie würdigte auch den französischen Philosophen und Anthropologen Bruno Latour (1947 - 2022), dessen Ideen in sehr vielen Punkten mit Lovelocks Gaia-Theorie übereinstimmen. Ford wies darauf hin, dass diese geschätzten Denker es versäumt hätten, darauf hinzuweisen, dass ihre Vorstellungen von der Erde als einem globalen, in sich abhängigen System gar nicht so neu seien. Schon Jahrtausende vor Lovelocks Überlegungen haben indigene Denker:innen und Geschichtenerzähler:innen darüber nachgedacht, wie die Erde als lebendiges, selbstbewusstes System zu Rückkopplung und Selbstkorrektur fähig sein könnte, insbesondere bei der Selbstregulierung des Klimas.

Ford betonte, dass angesichts der aktuellen Klimakrise die Geschichten, die wir über die "Natur" erzählen, von globalen zu planetaren Vorstellungen wechseln müssen. Um dies zu erreichen, rief sie dazu auf, das bereits vorhandene indigene Wissen in der westlichen Wissenschaft anzuerkennen und zu nutzen, da es alternative Paradigmen bietet, die wirklich transdisziplinär sind. Die umfangreiche Bibliographie, die sie für ihren Vortrag recherchiert hat, finden Sie hier.

Im Anschluss an den Vortrag wurde der Dokumentarfilm "Inuit Knowledge & Climate Change" (2010) gezeigt, der erste Film in Inuktitut-Sprache unter der Regie von Zacharias Kunuk und Ian Mauro. Der Film nahm die Zuschauer mit auf eine Reise mit den Ältesten und Jägern der Inuit und erforschte dabei die sozialen und ökologischen Auswirkungen der Erwärmung der Arktis. Der Tag endete mit einem informellen Beisammensein im Planetary Hub, wo das Gremium und die Gäste den Abend mit veganem Fingerfood und angenehmen Gesprächen ausklingen ließen.

Am 11. November führte Ford einen Schreibworkshop durch, um Klimatrauer durch Kunst Ausdruck zu verleihen. Die Teilnehmer:innen bekamen die Gelegenheit, sich in kreativem nicht-fiktionalen Schreiben über ihren Umgang mit dem Gefühl der Klimatrauer zu versuchen. Dabei konnten sie unter Anderem Materialien aus ihrer unmittelbaren Umgebung als Anregung nutzten. Anschließend erhielten die Teilnehmenden die Möglichkeit, ihre Texte vorzutragen.

Am Abend fand die Workshop-Reihe mit einer feierlichen Eröffnung der Ausstellung "Planetary Origin Stories" ihren Abschluss. Im MAGIE - Makerspace Gießen wurde eine Collage-Ausstellung gezeigt mit Werken, die Ford während ihres Aufenthalts am Panel erstellt hatte. Mehr Impulse eröffnete den Empfang mit einem Konzert, danach erläuterte Ford in einem Künstlergespräch ihre Inspiration für die Ausstellung. Diese war eng mit dem Thema der Umweltzerstörung und der Klimakatastrophe verwoben – Entwicklungen, die zumeist als unangenehm empfunden werden. Dagegen zollte die Eleganz und Raffinesse von Fords Werken den Farben, Formen und Gestalten der natürlichen Welt Tribut und ihre Werke erzählten von unserer kollektiven Verantwortung, die Schönheit und die Ressourcen der Erde zu schützen. 

Unser aufrichtiger Dank gilt Claudia für die Konzeption dieses vielseitigen Programms, ebenso wie unseren begeisterten Teilnehmer:innen und Johannes und dem Team des Makerspace Gießen für ihre Unterstützung, die diese Workshop-Reihe gemeinsam zu einem großen Erfolg gemacht haben!

Claudia Fords Artist Talk zur Eröffnung der Vernissage Planetary Origin Stories

23.11.22 - Vortrag von Claudia J. Ford “Writing Nature: Justice, Identity & Environmentalism in American Multicultural Literature" an der Universität Klagenfurt

 

 

 

 

 

Am 23.11.2022 wurde unsere Gastwissenschaftlerin Claudia J. Ford an die Universität Klagenfurt eingeladen, um dort einen Vortrag zum Thema “Writing Nature: Justice, Identity & Environmentalism in American Multicultural Literature" zu halten. Sie sprach unter anderem über die literarische Darstellung ökologischer Ungerechtigkeit und diskutierte mit den Teilnehmenden über das Potenzial literarischer Texte, die Stimmen ethnischer Minderheiten in Verbindung mit ökologischen Herausforderungen and die Öffentlichkeit zu kommunizeren.

08.11.22 - "Eigener Koordinator für Raumfahrt": FAZ Artikel von Claus Leggewie zu der Konferenz "Hessen in Space" und den Herausforderungen einer nachhaltigen Raumfahrt 

Claus Leggewie berichtet in seinem Beitrag in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung vom 08.11.22 von der Konferenz „Hessen in Space“ der Landesregierung. Im eintägigen Programm kamen verschiedene Expert:innen zusammen, um über die Beteiligungen des Landes Hessen an der heutigen Raumfahrtsforschung zu referieren und die damit einhergehenden Chancen und Herausforderungen zu reflektieren. Zentral war dabei unter Anderem die Absichtserklärung, die Raumfahrt nicht nur dafür einzusetzen den Planeten besser verstehen und schützen zu können, sondern auch die Raumfahrt selbst nachhaltiger zu gestalten. In seinem Kommentar setzt Claus Leggewie die Vorstellung einer Raumfahrt als „astronautisch-ökologischen Komplex“ ins Verhältnis zu aktuellen Diskursen rund um planetare Krisen und plädiert für dessen zunehmende Entkopplung von Wirtschaft und Verteidigungsindustrie.

 

02.11.22 - "Der Wald als Mitakteur? Das Fallbeispiel einer planetaren Politik": Beitrag des Panels in der Politischen Vierteljahresschrift

 

Am 02.11.22 erschien ein Artikel von Frederic Hanusch, Liza Bauer, unseren Fellows Claudia Hartl und Clemens Finkelstein, sowie Claus Leggewie in der PVS Ausgabe Das Planetarische Politisch(e) Denken.Der Wald als Mitakteur? Das Fallbeispiel einer planetaren Politik“ beleuchtet wie Wälder als aktive Teilhaber in einer 'planetaren Waldpolitik' verstanden werden können und fragt nach den politikwissenschaftlichen Konsequenzen eines solchen Verständnisses. Der kollaborative Artikel bündelt die Arbeit des Panels und seiner ersten Fellows im Planetary Scholars & Artists in Residence Program, deren Fokus im Sommersemester auf dem planetaren Material 'Holz' lag.

 

 

 

Um dem anhaltenden Verlust an genetischer Vielfalt auf dem Planeten effektive Maßnahmen entgegenzusetzen, sprechen sich immer mehr Stimmen für eine feste Verankerung von Rechten der ›Natur‹ in westlichen Rechtssystemen aus. Fragen danach ob, wie und warum die unzähligen tierlichen, pflanzlichen, mikrobiellen und andersartigen Bewohner:innen des Planeten die Politik mitgestalten können beschäftigte unser Panel im planetaren Kolloquium-In seiner Einstiegs-Keynote „Welche Rechte braucht die Natur?“ zeichnete der Soziologe  Frank Adloff (Universität Hamburg) zunächst die Entwicklung unterschiedlicher Konzeptionen von Rechten für Tiere, Pflanzen, und Ökosysteme nach. Schnell wurde deutlich, dass westlich geprägte Debatten um Nachhaltigkeit, Umwelt-, oder Tierschutz bislang weit davon entfernt sind, den intrinsischen Wert nichtmenschlicher Lebensformen anzuerkennen.  Adloff schlägt daher einen „methodologischen Animismus“ vor: Ausgehend des Grundprinzips vieler indigener Kulturen, nach dem alle planetaren Bestandteile als belebt und beseelt verstanden werden, könnten Lebewesen wie Würmer, Pilze, oder Flüsse programmatisch als Quasi-Subjekte begriffen werden. Er kombiniert so die indigene Kosmologie mit einem westlichen Rechtsverständnis, sodass sich nichtmenschliche Lebensformen als kollektive Rechtssubjekte zusammenfassen lassen. In Antwort zu Adloff zeigte die Soziologin Doris Schweizer (Goethe Universität Frankfurt) Schwierigkeiten in Verbindung zur Übertragbarkeit menschlicher Rechtskonzeptionen auf nichtmenschliche ›Rechtspersonen‹ auf. Obgleich Sie das politisches Potenzial hinter der Idee anerkennt, können Rechtssysteme ihre anthropozentrische Ausrichtung lediglich relativieren, nicht jedoch gänzlich überkommen. Anschließend warf Ökosystemforscherin Emily Alice Poppenborg (JLU Giessen) weitere Zweifel auf: Menschliche Gesellschaften seien heutzutage so eng in die Funktionsweisen von Ökosystemen verstrickt, dass der Begriff ›Natur‹ in Poppenborgs Forschung gar keinen Gebrauch findet; außerdem untermauere er fehlgeleitete Vorstellungen einer Trennlinie zwischen ›Kultur‹ und ›Natur‹. Dennoch konnte Juristin Franziska Johanna Albrecht (Green Legal Impact, Berlin) zeigen, dass Rechte der ›Natur‹ – so unvollkommen sie auch sein mögen – als effektive Werkzeuge im Sinne der Repräsentanz nichtmenschlicher Interessen eingesetzt werden können.Erst am 3. Oktober 2022 wurde die spanische Lagune „Mar Menor“ zur ersten natürlichen Rechtsperson in Europa erklärt. Ob dieser Status dem immens bedrohten Ökosystem tatsächlich aus der Krise verhelfen wird bleibt abzuwarten und wird bereits von Expert:innen in Frage gestellt (cf. Soro Mateo und Álvarez 2022). In den Versuchen, das Konzept der ›Natur als Rechtsperson‹ weiter auszureifen um es effektiv in die Praxis umzusetzen, stellen indigene Modelle zweifelslos Vorreiter zur Orientierung dar. Rechte der ›Natur‹ können und sollten in diesen Versuchen jedoch keinesfalls als ein Allheilmittel gegen anthropozentrisch ausgerichtete Politik verstanden, sondern immerzu kritisch hinsichtlich ihrer Motivationen hinterfragt werden. Als stets weiter auszufeilende Werkzeuge können Sie jedoch zur Relativierung anthropozentrischen Denkens beitragen – und so vielleicht dem Artensterben entgegenwirken.

 

Eine Aufnahme des hybriden Kolloquiums wird in Kürze über unseren Youtube Channel verfügbar sein.

 

Poster: Perspectives on the Rights of Nature

 

10. und 11. November: "Narratives of Environmental Knowledge in the Anthropocene" & "Sacred Feminine Birthing the New" - Gastbeiträge zu "What Earth Is Made Of"

 

Wir freuen uns Dr. Ayşe Dayı (Founder & Director, Orca Dreams: Platform for Mindful Living) und Dr. Matthias Klestil (Universität Klagenfurt) im Rahmen unserer Planetary Materials Workshop-Serie  „What Earth is Made Of” als Respondenten begrüßen zu dürfen.

Matthias Klestil wird mit einem Kurzbeitrag zum Thema "Narratives of Environmental Knowledge in the Anthropocene” am 10.11. (14:15 Uhr) auf Claudia J. Fords James Lovelock Memorial Lecture antworten und so die Diskussion unter den Teilnehmenden eröffnen.

Er ist derzeit Postdoc am Institut für Amerikanistik an der Universität Klagenfurt in Österreich. Er promovierte an der Universität Bayreuth, und war Bavarian Fellow an der Library of Congress, Washington, D.C. In seiner Dissertation untersuchte er das Zusammenspiel von Mensch und Natur und betrachtete afroamerikanische Texte aus einer ökokritischen Perspektive. Klestils erstes Buch Environmental Knowledge, Race, and African American Literature erscheint demnächst bei Palgrave Macmillan (2023); zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören wissenschaftliche Artikel über Colson Whitehead und die Kurzgeschichten von Ted Chiang. Klestils derzeitiges Forschungsprojekt konzentriert sich auf Erzähltheorie, das Anthropozän und zeitgenössische nordamerikanische Belletristik und Filme.

Dr. Ayşe Dayıs Beitrag träg den Titel "Sacred Feminine Birthing the New“ und wird im Zuge der Vernissage zur Ausstellung "Planetary Origin Stories" (11.11., 17:30 Uhr) auf Claudia Fords Artist’s Talk antworten.

Sie ist Psychologin, medizinische Soziologin, Heilerin und Achtsamkeitstrainerin. Nach ihrer Promotion an der Penn State University arbeitete Ayşe Dayı über 15 Jahre lang an Universitäten in den USA, der Türkei, Frankreich, der Schweiz und Deutschland, wo sie über die Rechte der Frauen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit lehrte und forschte. Ihre jüngste Veröffentlichung ist das Buch "The Politics of the Female Body in Contemporary Turkey Reproduction, Maternity, Sexuality", das sie gemeinsam mit Dr. Alkan, Yarar und Topçu herausgegeben hat (2021, IB Tauris). Im Jahr 2020 gründete Ayşe Orca Dreams: Platform for Mindful Living (www.orca-dreams.com), wo sie Einzelpersonen und Organisationen auf der ganzen Welt Bildung und Beratung zu ganzheitlicher Gesundheit und Achtsamkeit anbietet. In dieser Plattform verbindet Ayşe ihr akademisches und aktivistisches Wissen über Gesundheit mit ihrem Wissen und ihrer Praxis der Achtsamkeit, um Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen durch den großen Bewusstseinswandel zu unterstützen, den GAIA und wir selbst erleben. Sie wird einen Frauenheilkreis "Remembering & Honoring my Sacred Feminine" im Februar-März 2023 an der VHS-Mitte, Berlin, leiten.

© Ayşe Dayı, Photographer: Oliver Ohanlon

 

Matthias Klestil wird mit einem Kurzbeitrag zum Thema "Narratives of Environmental Knowledge in the Anthropocene” am 10.11. (14:15 Uhr) auf Claudia J. Fords James Lovelock Memorial Lecture antworten und so die Diskussion unter den Teilnehmenden eröffnen.

 

Er ist derzeit Postdoc am Institut für Amerikanistik an der Universität Klagenfurt in Österreich. Er promovierte an der Universität Bayreuth, und war Bavarian Fellow an der Library of Congress, Washington, D.C. In seiner Dissertation untersuchte er das Zusammenspiel von Mensch und Natur und betrachtete afroamerikanische Texte aus einer ökokritischen Perspektive. Klestils erstes Buch Environmental Knowledge, Race, and African American Literature erscheint demnächst bei Palgrave Macmillan (2023); zu seinen jüngsten Veröffentlichungen gehören wissenschaftliche Artikel über Colson Whitehead und die Kurzgeschichten von Ted Chiang. Klestils derzeitiges Forschungsprojekt konzentriert sich auf Erzähltheorie, das Anthropozän und zeitgenössische nordamerikanische Belletristik und Filme.

 

 

Dr. Ayşe Dayıs Beitrag träg den Titel "Sacred Feminine Birthing the New“ und wird im Zuge der Vernissage zur Ausstellung "Planetary Origin Stories" (11.11., 17:30 Uhr) auf Claudia Fords Artist’s Talk antworten.

© Ayşe Dayı, Photographer: Oliver Ohanlon

Sie ist Psychologin, medizinische Soziologin, Heilerin und Achtsamkeitstrainerin. Nach ihrer Promotion an der Penn State University arbeitete Ayşe Dayı über 15 Jahre lang an Universitäten in den USA, der Türkei, Frankreich, der Schweiz und Deutschland, wo sie über die Rechte der Frauen im Bereich der sexuellen und reproduktiven Gesundheit lehrte und forschte. Ihre jüngste Veröffentlichung ist das Buch "The Politics of the Female Body in Contemporary Turkey Reproduction, Maternity, Sexuality", das sie gemeinsam mit Dr. Alkan, Yarar und Topçu herausgegeben hat (2021, IB Tauris). Im Jahr 2020 gründete Ayşe Orca Dreams: Platform for Mindful Living (www.orca-dreams.com), wo sie Einzelpersonen und Organisationen auf der ganzen Welt Bildung und Beratung zu ganzheitlicher Gesundheit und Achtsamkeit anbietet. In dieser Plattform verbindet Ayşe ihr akademisches und aktivistisches Wissen über Gesundheit mit ihrem Wissen und ihrer Praxis der Achtsamkeit, um Einzelpersonen, Gruppen und Institutionen durch den großen Bewusstseinswandel zu unterstützen, den GAIA und wir selbst erleben. Sie wird einen Frauenheilkreis "Remembering & Honoring my Sacred Feminine" im Februar-März 2023 an der VHS-Mitte, Berlin, leiten.

 

 

27. Oktober 2022 - Exkursion zum Museum Sinclair-Haus

Am 27. Oktober besuchte das Panel das von der Stiftung Kunst und Natur geförderte Museum Sinclair-Haus, um die internationale Ausstellung Ewiges Eis zu besuchen. Die Ausstellung zeigte ausgewählte Werke zeitgenössischer Künstler, die die kulturellen, politischen, sozialen und sonstigen Zusammenhänge der globalen Eisschmelze darstellten. Auch die Auswirkungen der Schmelze auf lokale indigene Gemeinschaften und auf das Weltklima als Ganzes wurden thematisiert.

In der Ausstellung erlebten wir eindrucksvolle sensorischen Erfahrungen vermittelt durch visuelle und auditive Mittel, wie etwa Stickerei, Fotografie und Videoinstallationen. Gezeigt wurden u. a. die Stickereiarbeiten der schwedischen Sámi-Künstlerin Britta Marakatt-Labba, die von den Geschichten der lappländischen Rentierzüchter im hohen Norden erzählten. Ebenso wurde eine kurze Videokollaboration mit dem Titel Rise: From One Island to Another zwischen der Dichterin Kathy Jetn̄il-Kijiner von den Marshallinseln und der Autorin Aka Niviâna aus Kalaalit Nunaat (Grönland) ausgestellt.

 

Unser besonderer Dank gilt Madelaine Heck für die anregende Führung durch die Ausstellung!

Besuch der Ausstellung Ewiges Eis © Liza Bauer

7. - 12. Oktober 2022 - Claus Leggewie bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, dem Maison Heinrich Heine und auf der Konferenz "Rethinking the Interplay of Civic Engagement and Institutional Politics"

Claus Leggewie hielt am 7. Oktober 2022 bei einer Tagung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften zum Thema "Der historische Vergleich. Erkenntnisgewinn und Kampfzone" einen Vortrag mit dem Titel "'Das kann man nicht vergleichen!' Vom Nutzen  und Nachteil der Geschichte für die Zeitdiagnose" zur Frage der faschistischen Entwicklung des Putin-Regimes.
 
Am 10. Oktober diskutierte er an der Maison Heinrich Heine in Paris mit Prof. Malika Rahal, Direktorin des Institut d’histoire du temps présent (IHTP) und Thomas Wieder (Le Monde) die "Chancen eines französisch-algerisch-deutschen Dreiecks."
Am 11. und 12. Oktober nahm er an der Konferenz "Rethinking the interplay of civic engagement and institutional politics" einer europäischen Forschergruppe teil und hielt einen Vortrag zu den Klimaräten in Frankreich.

 

25. Oktober 2022 - DocTalk x MoMa Clemens Finkelstein "“Environmental Control: Seismicity as Design Technique in Wilhelmine Germany"

DocTalks x MoMA

Clemens Finkelstein and Lydia Xynogala

25 October, 2022 / 4-6 PM CET / 10-12 AM EST

https://doctalks.net | register: Eventbrite

 Clemens Finkelstein (Princeton University / Universität Hamburg)

“Environmental Control: Seismicity as Design Technique in Wilhelmine Germany"

(Respondent: Alfredo Thiermann, EPFL)

 

 

Unser Fellow Clemens Finkelstein hält am 25. Oktober um 16:00 Uhr am MoMa einen Vortrag zum Thema “Environmental Control: Seismicity as Design Technique in Wilhelmine Germany". Weitere Informationen zur Veranstaltungsreihe finden sich unter https://doctalks.net. Zur Anmeldung registrieren Sie sich bitte unter Eventbrite

 

 

Earthquake Observatory Göttingen, unknown photographer, c. 1902. Courtesy Deutsche Geophysikalische Gesellschaft / DGG Archive.


 

18. Oktober 2022 - Community Farm Day @ Gladbacherhof

Betriebsleiter Johannes Eisert führt die Gruppe durch den neuen Versuchsstall © Bauer

Philip Weckenbrock erläutert den Versuchsaufbau für die Analyse der Produktivität verschiedener Agrofortsysteme © Wiegand

Am 18.10 fand die Kickoff-Veranstaltung für die Workshop-Series “What Earth is made of?” unseres Fellows Claudia Ford statt. Die Veranstaltungsreihe verbindet verschiedene Perspektiven aus angewandten Bereichen, der Wissenschaft und der Kunst in einem Versuch, unser Verhältnis zur Erde und ihren Materialitäten neu zu denken. Im ersten Workshop lag der Fokus auf einer der fundamentalsten Beziehungen zwischen Mensch und Umwelt - die der Nahrungsproduktion und der Ernährung. Dazu führte uns unsere Exkursion auf den Gladbacherhof, der Ökolandwirtschaft und Forschung verbindet: auf dem produktiv wirtschaftenden Ökolandbaubetrieb wird in Kooperation mit der JLU Forschung betrieben, um Ökolandbau neu zu denken und zukunftsfähige Konzepte zu entwickeln.

Der Tag startete mit einer Tour durch den neu erbauten Milchviehversuchsstall. Mit Hilfe eines Melkroboters und eines vollautomatischen Fütterungs- und Reinigungssystem erforschen die Mitarbeiter:innen des Green Dairy Projekts wie Klimagasemissionen im Ökolandbau reduziert, und das Maß an Selbstbestimmung und Bewegungsfreiheit der Tiere dabei gesteigert werden kann.

Nach einem mit hofeigenen Produkten durch Veganatural zubereiteten Mittagessen wurde sich in wissenschaftlichen Vorträgen mit diversen Themen auseinandergesetzt. Neben Überlegungen zu Entscheidungskriterien für Landwirte im Umgang mit nachhaltigen Technologien wurden auch neue Ansätze in der Agroforstwirtschaft und ein Plädoyer für mehr Fürsorge in der Landwirtschaft im Sinne des 'Biodynamic Farming' diskutiert. Auch fand eine Führung durch die sich vor Ort befindlichen Laborräume statt.

Zuletzt durften die Teilnehmer:innen die im Vortrag vorgestellten Techniken der Agroforstwirtschaft in Anwendung betrachten. Philipp Weckenbrock stellte der Gruppe das Agroforstprojekt des Hofes vor und erklärte im Detail, wie dabei über bestimmte Pflanzungsstrategien versucht wird, mehrere Ebenen der Nahrungsmittelproduktion in einem zusammenhängenden System anzuordnen. In den Versuchaufbauten des Hofes wird dabei konkret die Produktivität von Mischsystemen zwischen Bäumen und klassischen landwirtschaftlichen Kulturen wie z.B. Getreide oder Kartoffeln untersucht. Obwohl sie in der Praxis bisher wenig Anwendung finden, versprechen Agroforstsysteme einige Vorteile, beispielsweise eine stärkere Resilienz und Widerstandsfähigkeit gegenüber klimatischen Veränderungen, Erosion und eine erhöhte Wasserspeicherkapazität des Bodens.

Die Exkursion erlaubte uns vertiefende Einblicke in eine faszinierende Verbindung von Forschung und landwirtschaftlicher Praxis im Ökolandbau.


 

Claudia Ford plädiert für mehr Fürsorge in der Landwirtschaft © Wiegand.

 


 


 

 

 

 

 


 

Den Grünkohl für das Mittagessen erntet die Gruppe direkt auf dem Feld © Wiegand

 

 

Das Panel on Planetary Thinking freut sich bis zum 01. September 2022 auf Bewerbungen für das Planetary Scholars and Artists in Residence Program 2023. Anknüpfend an die Arbeit der diesjährigen Fellows zum Thema Planetary Materials , liegt der Fokus des Programms im kommenden Jahr auf Planetary Spaces. Nähere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Sie im Call for Applications 2023.

 

Bis zum 21.07.2022 empfängt das Panel on Planetary Thinking Bewerbungen für die Stelle als Projektassistent/in (m/w/d) in Teilzeit (50%). Zum 01.10.2022 bieten wir befristet bis zum 31.12.2025 eine abwechslungsreiche und flexible Tätigkeit

 

We are off during August as we are taking a summer break. You can still contact us via panel@planet.uni-giessen.de but we will not reply to emails regularly. Therefore, please excuse any delayed response until we are back in September. We wish you a pleasant summer break!

Wir sind im August nur eingeschränkt erreichbar, da wir eine Sommerpause einlegen. Sie können uns weiterhin via pannel@planet.uni-giessen.de kontaktieren, doch wir werden nur unregelmäßig Emails beantworten. Bitte entschuldigen Sie etwaige verspätete Antworten bis wir Anfang September wieder da sind. Wir wünschen schöne Sommerferien!

 

Zum 01. Oktober 2022 suchen wir für unser Kern-Team Verstärkung durch eine/n Projektassistent/in (m/w/d) in Teilzeit (50%). Die Stelle ist bis zum 31. Dezember 2025 befristet und die Vergütung erfolgt nach Entgeltgruppe 9a TV-H. Wir bieten eine abwechslungsreiche und flexible Tätigkeit in einer transdisziplinären Initiative und freuen uns bis zum 01. November 2022 auf Bewerbungen.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt Verstärkung für unser Kern-Team. Zu besetzen ist eine Stelle als Wissenschaftliche Hilfskraft zu 82h/Monat. Wir bieten Einblicke in den Aufbau einer transdisziplinären Initiative und ein breites Tätigkeitsfeld - von der Unterstützung wissenschaftlicher Projekte bis zum Management von Social-Media-Kanälen. Bewerbungsfrist ist der 17. Juli 2022.

 

10. November 2022 - Planetares Kolloquium "Perspektiven zu den Rechten der Natur"

 

 

 

 

 

 

Das Panel on Planetary Thinking lädt alle Interessierten ganz herzlich zur Teilnahme am planetaren Kolloquium zu dem Thema "Perspektiven zu den Rechten der Natur" am 10. November 2022 ein. Der Soziologe Frank Adloff eröffnet die Veranstaltung mit einer Keynote zu der Frage "Welche Rechte braucht die Natur?" Drei Expertinnen aus Wissenschaft und Gesellschaft präsentieren in kurzen Impulsvorträgen unterschiedliche Aspekte der Thematik. Das Event schließt mit einer Podiumsdiskussion der Vortragenden. Weitere Informationen sowie Details zur Anmeldung finden Sie hier.

Poster: Perspectives on the Rights of Nature

 

 

18. Oktober und 10. - 11. November 2022 - Planetary Materials Workshop "What is Earth Made of"

 

 

 

 

Am 18. Oktober sowie am 10. und 11. November findet die Workshop-Reihe von Planetary-Material-Fellow Claudia J. Ford statt. Ford fokussiert in ihrer Arbeit unsere Beziehung zu planetaren Materialen. Als Wissenschaftlerin und Künstlerin ist es Ford wichtig, die eigene Beziehung zur Erde für die Teilnehmenden mit allen Sinnen erfahrbar zu machen. Entsprechend bildet den Auftakt der Reihe der Ausflug zum Gladbacherhof am 18. Oktober. Hier wird mit landwirtschaftlicher Arbeit die Beziehung zu unserer Nahrung und ihrer Herstellung in den Mittelpunkt gestellt. Die Veranstaltungen am 10. und 11. November erweitern den Fokus und lenken den Blick auf das Erfahren der eigenen Beziehung zur Natur im Kontext der Gesellschaft und der aktuellen Klimakrise. Welche Rolle können James Lovelock's Gaia Theorie und ein relationales Verständnis unserer Erde in diesem Gefüge spielen? Neben der Erkundung wissenschaftlicher Aspekte in einem Vortrag und einer Filmvorführung, werden die Teilnehmenden auch eingeladen sich in einem Schreibworkshop zu Klimatrauer und einer Vernissage mit Collagen zum Thema "Planetary Materials" kreativ mit der Fragestellung auseinanderzusetzen. Wir laden alle Interessierten herzlich ein, bei einer oder mehreren Veranstaltungen des spannenden Programms dabei zu sein. Hier finden Sie weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen und der Anmeldung.


 

 

Poster: What Earth is Made of

 

23.-25 Juni 2020 - "Planetary Forest - Bringt den Wald in den Garten" Workshop und Vernissage

 

Den Höhepunkt des ersten Jahrgangs im Planetary Scholars and Artists in Residence Programms bildete vom 23.-25. Juni 2022 die performative Aktion „Planetary Forest: Bringt den Wald in den Garten“. Die ersten Fellows, Claudia Hartl, Clemens Finkelstein und Mathias Kessler, näherten sich in diesem Semester aus unterschiedlichen Perspektiven dem Thema „Planetary Materials“. Als integraler Bestandteil der Bäume und somit des Waldes, wurde Holz dabei zum planetaren Fokusmaterial des Semesters sowie zum zentralen Leitmotiv für den Planetary Workshop: Angeleitet durch die Fellows, erkundete eine bunt gemischte Kleingruppe am Donnerstagmorgen im Rosbacher Stadtwald die planetare Dimension von Mensch-Wald-Klima Interaktionen. Clemens Finkelstein bot mit einer historischen und sozio-kulturellen Perspektive interessante Einblicke in die Nutzungsgeschichte des Bestandes und die Beziehung der Menschen zu „ihrem Wald“. Claudia Hartl konnte den Teilnehmenden eine klimatologische und dendrochronologische Sichtweise näherbringen: Sie demonstrierte die Entnahme eines Bohrkernes und nutzte die Probe um das weite Feld der Jahrringforschung und die komplexen Zusammenhänge zwischen Waldgesundheit und Klima zu erläutern.

Neben der Wissensvermittlung bildete auch das Erfahren des Waldes und der Austausch in und mit der Gruppe einen zentralen Bestandteil des Tages. So bereicherten u.a. ein Mitglied des BUND-Ortsverband, eine Expertin für Hydrogeologie, ein Mitarbeiter des Fuhrparks der JLU, verschiedene KollegInnen des Fachbereichs 09, und zeitweise sogar der Rosbacher Bürgermeister Steffen Maar den Workshop. Letzterer stand für Fragen zur Verfügung und erklärte die Hintergründe der Störungsfläche sowie die geplanten forstlichen Maßnahmen. Im Anschluss sammelten alle Anwesenden Waldmaterial für die von Mathias Kessler geplante lebendige Skulptur: Streu, Totholz, Oberboden, Wurzeln und auch der ein oder andere Keimling fanden den Weg in den Anhänger. Mathias Kessler begleitete den Ausflug zudem mit seiner Kamera und wird die Aufnahmen in einem Kurzfilm künstlerisch verarbeiten – in Kürze verfügbar auf unserem YouTube-Channel.

Am darauffolgenden Tag gestalteten die Fellows die lebendige Skulptur als Abbild eines Wald-Lebensraumes im Botanischen Garten. Das eingezäunte Stück forstliche Störungsfläche bleibt vorerst für drei Jahre unangetastet und seine Entwicklung wird erwartungsvoll beobachtet: Hält der Wald Einzug in den Garten, erobert der Garten die Fläche zurück oder passiert vielleicht erst einmal gar nichts? Die Skulptur wurde in dem feierlichen Rahmen einer Vernissage mit Catering und Live-Musik eröffnet, zu welcher wir auch den Präsidenten der JLU, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, begrüßen durften. In einem darauffolgenden Beitrag pries die Gießener Allgemeine die Aktion für ihren Charakter als planetaren Denkanstoß. Wir laden Sie alle herzlich dazu ein, das lebendige Kunstwerk zu besuchen und datierte Fotos an zu senden. Machen Sie sich selbst ein Bild vom Rosbacher Stadtwald im Botanischen Garten Gießen!

Zwei Wochen lang zeigte der Neue Kunstverein Gießen e.V. in seinen Räumlichkeiten zudem eine begleitende Ausstellung, welche die Arbeit der drei Fellows am Panel on Planetary Thinking dokumentierte. Zu sehen waren u.a. Line Drawings und „Das Eismeer – die gescheiterte Hoffnung“ von Mathias Kessler, Vibrascapes von Clemens Finkelstein und Dendro-Art von Claudia Hartl.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei der Stadt Rosbach, der Försterin Eva-Maria Kirchler, der Leitung des Botanischen Gartens, dem Neuen Kunstverein Gießen e.V. sowie dem Präsidenten der JLU für ihre andauernde Unterstützung in diesem umfangreichen Projekt!

Claudia Hartl entnimmt einen Bohrkern von einer Buche (o. l.); Mathias Kessler filmt die Gruppe am Aussichtspunkt des Quarzitwerkes während Clemens Finkelstein Einblicke in die aktuelle und historische Waldnutzung gibt (o. r.); die Gruppe versammelt sich vor der Störungsfläche und lässt sich von Claudia Hartl und Rosbachs Bürgermeister Steffen Maar die Geschichte, die klimatischen Bedingungen und die geplanten Maßnahmen zur Wiederbewaldung erläutern (u. l.); die Teilnehmenden sammeln organisches Material auf der Störungsfläche (u. r.), Beim Mittagessen am ehemaligen römischen Limes-Kastell Kapersburg findet ein reger Austausch in der Gruppe statt (Mitte). © Mörsdorf, Steib
Mathias Kessler und Clemens Finkelstein zeigen vollen Einsatz beim Abladen des Materials im Botanischen Garten (o. l.); Nach Gestaltung der Skulptur wird sie umzäunt, um sie weitesgehend vor menschlichem und tierischem Einflüssen zu schützen (u. l.); Mathias Kessler und Claudia Hartl eröffnen in feierlichem Rahmen das gemeinsame Kunstwerk (o. r.); die begleitende "wachsende Ausstellung" brachte auch ein Stückchen Wald in die Räumlichkeiten des Neuen Kunstverein (u. r.). © Bauer, Hanusch, Mörsdorf

 

10. Juni 2022 - Essay von Clemens Finkelstein zu "Vibrascapes - Contact Zones and Planetary Media"

 

Vibration formt, durchdringt und beeinflusst zu jeder Zeit unsere Welt und doch ist sie für uns schwer greifbar, weil unsere Sinne für ihre Wahrnehmung kaum ausgebildet sind. In seinem Essay zu dem Thema „Vibrascapes – Contact Zones and Planetary Media“ schreibt unser Fellow Clemens Finkelstein über die schwer fassbaren Eigenschaften von Vibrationen und ihrem Potenzial für einen grundlegenden Paradigmenwechsel.

Finkelstein positioniert Vibrationen als eine Phänomenotechnik, eine Epistemologie des Prozesses. Diese Technik impliziert, dass es keinen finalen Endzustand gibt, sondern dass sich Phänomene (Gegenstände, Lebewesen, gebaute und ungebaute Umwelt) zu jedem Zeitpunkt in einem Zwischenstadium befinden. Der Zustand eines Phänomens ist in stetem Wandel, da er kontinuierlich durch Vibrationen beeinflusst und verändert wird. Eine Vibrascape ist die Verbildlichung eines spezifischen Zwischenstadiums von einem bestimmten Phänomen: Sie stellt von Sensoren gemessene Vibrationen visuell dar und repräsentiert so eine vibratorische Momentaufnahme in einer sich ständig verändernden vibratorischen Landschaft. Vibrascapes von alltäglichen Phänomenen wie Kirchenglocken, Bauarbeiten, Umgebungsgeräuschen einer Vernissage, dem Flug einer Biene oder Donner verdeutlichen die Allgegenwärtigkeit von Vibrationen und machen diese verborgene Landschaft greifbar. Seit Urzeiten formen und gestalten Vibrationen unseren Planeten und haben ihn dabei sehr viel nachhaltiger verändert als der Mensch. Diese nicht-menschliche Handlungsfähigkeit zu erkennen, ermöglicht es, eine mehr-als-menschliche Welt als Grundzustand unseres Planeten anzunehmen.

Beispiel einer Vibrascape: Hier ist die vibratorische Signatur von Kirchenglocken erkennbar. © Finkelstein

 

 

12. Juli 2022 - Gewinner des Planetary Futures Wettbewerb

Wir freuen uns sehr die Gewinner des diesjährigen Planetary Futures Wettbewerb vorzustellen: Prof. Dr. Bojana Kunst, Dr. habil. Gerko Egert und Dr. Martina Ruhsam vom Institut für Angewandte Theaterwissenschaft erhalten vom Panel on Planetary Thinking finanzielle Mittel für die Vorbereitung ihres Antrages zum Thema "Das Planetarische vermitteln. Performance und Pädagogik in Zeiten ökologischer Katastrophen".

Um die value-action gap im Bereich planetarer Krisen anzugehen, also das Phänomen, dass wir nicht entsprechend unseres Wissens handeln, möchte das Projekt an der Wissensvermittlung ansetzen. Harte Fakten, so das Team um Prof. Dr. Kunst, reichen für echten Wandel nicht aus. Zunächst möchten sie analyisieren, wie verschiedene künstlerische Arbeiten, insbesondere im Bereich der performativen Künste, Wissen über planetare Katastrophen vermitteln und erlebbar machen. Anschließend sollen die gewonnen Erkenntnisse genutzt werden, um in Zusammenarbeit mit ausgewählten KünstlerInnen allgemeine Vermittlungsformate zu entwickeln, welche in verschiedensten Bildungskontexten Anwendung finden können.

Für die Anbahnung von künstlerisch-wisschenschaftlichen Kooperationen wird im Vorfeld ein zwei-tägiger Workshop mit internationalen KünstlerInnen durchgeführt und das Vorhaben im Anschluss zur Antragstellung gebracht. Der Workshop steht allen Interessierten offen. Informationen zu Inhalt, Veranstaltungszeit und -ort sowie zur Teilnahme folgen in Kürze. Wir sehen in diesem Projekt einen wertvollen Beitrag für die künsterlisch-wissenschaftliche Zusammenarbeit und einen wichtigen Schritt auf dem Weg in eine planetar verantwortungsvolle Zukunft und freuen uns die KollegInnen in der Antragsphase unterstützen zu können.

 

 

23.-25. Juni 2022 - Performative Aktion "Planetary Forest: Bringt den Wald in die Stadt"

 

18. Juni - 02. Juli 2022 - Partizipatives Kunstwerk "Planetary Forest: Bringt den Wald in die Stadt"

 

 

 

 

 

 

Vom 18. Juni bis zum 02. Juli 2022 kann die Entwicklung des partizipativen Kunstwerkes "Planetary Forest: Bringt den Wald in die Stadt" der aktuellen Fellows des Panels in den Räumlichkeiten des Neuen Kunstverein Giessen e.V. live verfolgt werden. Den Höhepunkt des Projekts bildet der gemeinsame Ausflug in den Rosbacher Stadtwald am 24. Juni 2022, zu dem sich alle Interessierten bis zum 18. Juni 2022 anmelden können. Dr. Claudia Hartl, Mathias Kessler und Clemens Finkelstein möchten mit der partizipativen Aktion Klimaschäden in regionalen Wäldern in Gießens Zentrum sichtbar machen und die Diskussion sinnbildlich in die Mitte der Gesellschaft rücken. Hier finden Sie weitere Informationen zu dem Projekt und der Anmeldung.

 

Es gibt viele Möglichkeiten zum Erleben und Mitmachen.

 

 

10. Mai 2022 - Erste Planetary Lecture zum Thema "Planetary Law" mit Prof. Dr.  Dr. Louis Kotzé und anschließendes Netzwerktreffen in den neuen Räumlichkeiten des Panel on Planetary Thinking

 

Die Planetary Lecture Series wurde mit einem Vortrag zu dem Thema „Planetary Law for the Anthropocene“ eröffnet. Earth System Law Pionier Prof. Dr. Dr. Louis Kotzé (North West University, Südafrika) schlug eine Transformation des internationalen Umweltrechts vor, um angemessener auf planetare Phänomene zu reagieren als bislang der Fall: Anstelle der Menschen, sollten Rechtsgrundlagen, gerade im sogenannten Anthropozän, das Erdsystem in den Vordergrund rücken. Die Frage, wie sich eine solche Earth System Governance gestalten ließe, stand im Fokus von Prof. Kotzés Vortrag. Ein entpsrechender Governance Ansatz sollte die planetar bedeutsame Gestaltungsmacht der Menschen betonen, sie jedoch stets in Relation zu planetaren Kräften setzen und als Teil des Erdsystems ansehen. Die Aufzeichnung des Vortrags sowie der nachfolgenden, durch Prof. Dr. Thilo Marauhn (Öffentliches Recht und Völkerrecht, JLU) eröffneten Diskussion ist in voller Länge auf YouTube verfügbar.

Bei warmem Frühlingswetter stand das anschließende Netzwerktreffen der Panel-Mitglieder unter besten Vorzeichen. Das Panel hatte in die neuen Räumlichkeiten geladen, um den neuen 'Planetary Hub' einzuweihen und den Panel-Mitgliedern die aktuellen Fellows und ihre Arbeit vorzustellen. Geographin Dr. Claudia Hartl faszinierte die Versammelten zunächst mit Bohrkernproben von Buchen aus dem Rosbacher Stadtwald und Ausführungen zu deren Geschichte. Bunte, abstrakt wirkende Poster bildeten das Herzstück von Clemens Finkelsteins Kurz-Vortrag über Vibrationen. Die Darstellungen zeigen die Vibrationsmuster verschiedener Umgebungsgeräusche des Panel-Büros: Zu bestaunen gibt es die vibratorischen Signaturen der Kirchenglocken gegenüber, des Bahnverkehrs hinter dem Haus und eines überfliegenden Helikopters. Die größte Aufmerksamkeit erregte aufgrund des Inhalts jedoch die Demonstration von Mathias Kessler: Der Künstler präsentierte seine Arbeit „Das Eismeer – die gescheiterte Hoffnung“, ein Kühlschrank gefüllt mit Bier. Auf den ersten Blick eine Einladung zur Geselligkeit, versteckt sich im Eisfach eine 3D-Version von Caspar David Friedrichs „Das Eismeer“. Durch das wiederkehrende Öffnen und Schließen steigt die Temperatur immer wieder etwas an und bringt das Eis langsam zum Schmelzen. Kessler verweist damit auf die schwerwiegenden Folgen, die menschliches Handeln für den Planeten mit sich bringen kann.

Mit der Eröffnung des Bier-Kühlschranks endete der formelle Teil des Treffens und die Panel-Mitglieder fanden sich bei lauen Temperaturen in der Bibliothek und auf dem Balkon zum gemütlichen Austausch zusammen. Das Panel-Team bedankt sich bei allen Teilnehmenden, insbesondere bei dem Präsidenten der JLU Prof. Dr. Joybrato Mukherjee, für ihr Kommen und hofft auf weiteren angeregten Austausch unter den Mitgliedern.

Nach den Demonstrationen der Fellow (links) konnte der Abend mit der Eröffnung des Bierkühlschranks (rechts oben) mit veganer Verpflegung und kühlen Getränken in entspannter Atmosphäre ausklingen (rechts unten). © Hanusch, Mörsdorf, Bauer
Fellow Demonstrationen: Bohrkernproben (links oben), vibratorische Signatures von Bahnverkehr, Helikopter und Kirchenglocken (rechts), Kunstkühlschrank mit Caspar David Friedrichs Das Eismeer (links unten). © Finkelstein, Mörsdorf

 

Mai 2022 - Beiträge von Clemens Finkelstein zu SICK ARCHITECTURE

 

“Concerns of human and planetary health have always been closely entangled, growing increasingly closer at a moment when public discussions shift focus to lament the Earth’s transformation from a biosphere (a sphere of life) to a thanatosphere (a sphere of death). Yet, instead of evolving towards equilibrium—as entangled objects do according to current physical theories of thermodynamics and quantum mechanics—their relationship has unraveled into sustained disequilibrium. Planetary infirmity is materialized through significant climatic shifts, excessive anthropogenic vibrations, the resultant corruption of its biospheric system, as well as the redistribution of its mass and axis through glacial melting.”

–Clemens Finkelstein, "Planetary Disequilibrium”

 

Planetary Scholar und aktueller Fellow des Planetary Scholars and Artists in Residence Programs Clemens Finkelstein hat zuletzt das Essay “Planetary Disequilibrium”, die inter-aktive Ausstellung “sick world building syndrome”, sowie den gleichnamigen Vortrag im Rahmen seiner Zusammenarbeit mit SICK ARCHITECTURE erarbeitet, veröffentlicht und vorgetragen. SICK ARCHITECTURE ist eine Kollaboration zwischen Beatriz Colomina, e-flux Architecture, dem CIVA Brüssel, und der Princeton University. Die Ausstellung im CIVA Brüssel ist vom 06. Mai bis zum 28. August 2022 geöffnet.

Clemens Finkelstein during his SICK ARCHITECTURE lecture on sick world building syndrome on Mai 6, 2022 © Finkelstein-Moreno

 

 

10. Mai 2022 - Erste Planetary Lecture zum Thema "Planetary Law" mit Prof. Dr.  Dr. Louis Kotzé

Am 10. Mai 2022 beginnen wir unsere halbjährliche Planetary Lecture Series mit dem Vortrag von Prof. Dr. Dr. Louis Kotzé von der südafrikanischen North West University zum Thema "Planetary Law for the Anthropocene".

Das Event wird im Hybrid-Format durchgeführt und wir laden herzlich zur Teilnahme ein. Um sich anzumelden, senden Sie bitte eine Email mit der Art Ihrer Teilnahme an .

© Panel on Planetary Thinking

6. April 2022 - Team Meeting mit den ersten Fellows des Planetary Scholars and Artists in Residence Program

Wir freuen uns sehr, nach langer Vorbereitung die ersten Fellows des Planetary Scholars and Artists in Residence Program in Gießen begrüßen zu dürfen. In diesem ersten Jahr steht die Fellowship im Zeichen der planetaren Materialien: Zur gemeinsamen Bearbeitung dieses Themas haben wir fünf exzellente Forschende und Kunstschaffende nach Gießen eingeladen. Die ersten drei Fellows, Dr. Claudia Hartl, Clemens Finkelstein und Mathias Kessler, werden in diesem Sommersemester an der Justus-Liebig-Universität forschen und gestalten. Auf Dr. Claudia Ford und Matthew C. Wilson freuen wir uns im kommenden Wintersemester.

Dendrochronologin Dr. Claudia Hartl erforscht das klimabedingte Absterben von Bäumen anhand der Ausprägung ihrer Jahrringe. Clemens Finkelstein untersucht Vibrationen als planetares Transmaterial, insbesondere wie Schwingungen der modernen Architektur als Brücke zwischen der natürlichen und der gebauten Umwelt fungieren. Für Künstler Mathias Kessler bietet jede Zerstörung, speziell die menschgemachte, auch eine Chance für Erneuerung. Darum nimmt er sich im Rahmen seiner Fellowship der Neugestaltung eines durch den Klimawandel zerstörten Waldstücks an. Weitere Informationen zu den Fellows und ihren Projekten finden Sie in der Pressemitteilung der JLU und unter der Rubrik Fellowship.

Bei dem ersten Treffen in unseren neuen Räumlichkeiten konnten bereits erste Verknüpfungspunkte zwischen den Projekten identifiziert und konkrete Umsetzungsideen für die am Ende des Semesters geplanten Workshops gesammelt werden.

© Bauer

 

 

Inhaltspezifische Aktionen

Herzlich Willkommen beim Panel on Planetary Thinking test

Der kürzlich veröffentlichte Activity Report (2021-2023) liefert einen Überblick über die unterschiedlichen vergangenen sowie anstehenden Aktivitäten des Panel on Planetary Thinking. Dazu gehören ein internationales Stipendienprogramm, eine Reihe von wissenschaftlichen Outreach-Formaten, Workshops und Ausstellungen.

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Nach den Demonstrationen der Fellow (links) konnte der Abend mit der Eröffnung des Bierkühlschranks (rechts oben) mit veganer Verpflegung und kühlen Getränken in entspannter Atmosphäre ausklingen (rechts unten). © Hanusch, Mörsdorf, Bauer

Fellow Demonstrationen: Bohrkernproben (links oben), vibratorische Signatures von Bahnverkehr, Helikopter und Kirchenglocken (rechts), Kunstkühlschrank mit Caspar David Friedrichs Das Eismeer (links unten). © Finkelstein, Mörsdorf

Clemens Finkelstein bei seinem SICK ARCHITECTURE Vortrag über sick world building syndrome am 6. Mai 2022 © Finkelstein-Moreno

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Bilder für Eventrückblicke

Claudia Fords Artist Talk zur Eröffnung der Vernissage Planetary Origin Stories

Collage The Cosmic Show, 42x29.7 cm; collage of paper, homemade paper, fabric, inc

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Planetary Materials Workshop

Claudia Fords Artist Talk zur Eröffnung der Vernissage Planetary Origin Stories

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