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Staatlichkeit und Internationale Transformationen

Mission statement

Im Verlauf des 21. Jahrhunderts hat sich unser Verständnis von Staatlichkeit mit dem Aufkommen einiger neuer Dynamiken stark verändert. Interaktionen zwischen staatlichen Entitäten haben die neuartige Nachfrage um komplexe Prozesse und Institutionen geschaffen. Ein zentrales Anliegen unserer Sektion ist daher das Identifizieren von Ursachen internationaler, transnationaler und innerstaatlicher Transformationen, um gegenwärtige Prozesse des Wandels sowie die einhergehenden Risiken oder auch Chancen in Staatenformationen zu beobachten und diese gegebenenfalls auch im Kontext externer Faktoren zu sehen.

Unser Fokus richtet sich dabei auf die Dynamiken, welche Zugänge zu Macht und deren Legitimierung in Demokratien und Autokratien bestimmen. Bei der Analyse solcher „Transformationen“ von Herrschaftssystemen müssen auch internationale Einflüsse (etwa Akteure oder Organisationen) mit einbezogen werden, da diese wegen der hoch dynamischen Struktur des internationalen Wettbewerbs sowie internationaler Kooperationsmuster vielseitige Auswirkungen auf staatliche Machtkonstellationen in unterschiedlichen Weltregionen haben.

Die Sektion ist offen für sozial- und politikwissenschaftliche Perspektiven; ebenso stellen rechtswissenschaftliche und wirtschaftswissenschaftliche Fragestellungen eine Bereicherung für unsere Forschung dar. Unter dem konzeptionellen Schirm der Transformationsforschung können Transitionsprozesse sowohl in Richtung demokratischer als auch autokratischer Regimeentwicklung verlaufen. Solche Prozesse sind zuletzt weltweit zu beobachten und lassen sich vielfältig und in verschiedenen Ausmaßen feststellen. Folgende exemplarischen Perspektiven sind für Forschungsansätze der Sektion denkbar: Institutionen, Internationale Institutionen, Vergleichende PolitikwissenschaftenZivilgesellschaftsforschung.  

 

Die Sektion "Staatlichkeit und Internationale Transformationen strebt eine enge Zusammenarbeit mit der Sektion Normen und Wandel in der Weltpolitik” an.

 

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Derzeitige Forschungsprojekte

 

"The boundaries of EU's resilience policy vis-à-vis the domestic actors in Eastern neighborhood: case study of oligarchy in Georgia, Moldova and Ukraine" (Denis Cenusa)

 

"Labor policies in the post-Soviet space - a comparison of Georgia and Moldova" (Annemarie Ickler)

 

"Resource Dependent Joint Programs: The European Union and Council of Europe in the Eastern Partnership and Western Balkans" (Fabian Schoeppner)

 

"The Conceptual Limits of the Concept of Competition in the Context of International Relations: Definitions of Terms" (Fadi Bezkadi)

 

"Civil Society within Authoritarian Regimes: Cases of Russia and Turkey" (Murad Nasibov)

 

"Civil society under authoritarian rule" (Simon Rothers)

 

"Cultural Cooperation in a Globalized World: The European Union and Mexico - studying EU Cultural Foreign Policy in Latin America" (Edith Ruvalcaba Galindo)

 

"Non-democratic regionalism in International Relations: About the transformative impact of an emergent global actor" (Finn Freund)