Dr. Marie Reusch
- Reusch, Marie, i.E.: Mutterschaft: Herrschaft und Befreiung. Plädoyer für eine feministische Suche nach dem Zusammenhang von Mutterschaft und Emanzipation. In: Jung, Tina: Die Politik der Geburt. Kritische Perspektive auf den Wandel von Gebären und Geburtshilfe. Bielefeld: transcript.
- Reusch, Marie, i.E.: Mutterschaft: Herrschaft und Befreiung. Plädoyer für eine feministische Suche nach dem Zusammenhang von Mutterschaft und Emanzipation. In: Jung, Tina: Die Politik der Geburt. Kritische Perspektive auf den Wandel von Gebären und Geburt
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Das Thema Mutterschaft wird im akademischen Feminismus hauptsächlich als Objekt „männlicher Herrschaft“ in den Blick genommen und daraufhin untersucht, inwiefern über die Regulierung von Mutterschaft Geschlechterstereotypen und –hierarchien konstituiert und verstärkt werden. Emanzipation und Mutterschaft erscheinen dadurch als unvereinbare Komponenten der Lebensentwürfe von Frauen. Im Beitrag wird demgegenüber die Notwendigkeit begründet, sich auf eine feministische Suche nach dem Zusammenhang von Mutterschaft und Emanzipation zu begeben, um feministische Deutungshoheit im Feld Mutterschaft zurückzugewinnen.
- Reusch, Marie, 2016: Mutterschaft im feministischen Fokus. Der Zusammenhang von Mutterschaft und Emanzipation in wissenschaftlichen Texten und Mütter-Blogs. In: Dolderer, Maja/Holme, Hannah/Jerzak, Claudia/Tietge, Ann-Madeleine (Hg.): O Mother, Where Art Thou? Queer- feministische Perspektiven auf Mutterschaft und Mütterlichkeit. Münster: Westfälisches Dampfboot. S. 126-141.
- Reusch, Marie, 2016: Mutterschaft im feministischen Fokus. Der Zusammenhang von Mutterschaft und Emanzipation in wissenschaftlichen Texten und Mütter-Blogs. In: Dolderer, Maja/Holme, Hannah/Jerzak, Claudia/Tietge, Ann-Madeleine (Hg.): O Mother, Where Art
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Anhand einer exemplarischen Untersuchung von Diskursen des wissenschaftlichen Feminismus und feministischer Mütter-Blogs geht der Beitrag der Frage nach, wie das Verhältnis von Mutterschaft und Emanzipation im gegenwärtigen Feminismus verhandelt wird. Während der akademische Feminismus dieses Verhältnis als Widerspruch fasst und Müttern kaum positive Identifikationsangebote macht, wird es in den Blogs eher als Ambivalenz begriffen. Dadurch wird das Thema Mutterschaft für emanzipatorische Bestrebungen anknüpfbar.
- Reusch, Marie (2018): Emanzipation undenkbar? Mutterschaft und Feminismus.Münster: Westfälisches Dampfboot.
- Reusch, Marie (2018):Emanzipation undenkbar? Mutterschaft und Feminismus. Münster: Westfälisches Dampfboot.
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Mutterschaft wird im Feminismus hauptsächlich Herrschaftskritik betrachtet und als mOment der Konstruktion und Rekonstruktion von Geschlechtersteretypen und Geschlechterhierarchien gedeutet. Vernachlässigt wird die Frage nach Mutterschaft als einer zumindest potentiell emanzipatorischen Lebensentscheidung und Lebenspraxis. Gleiches gilt für die Frage nach einem feministischen Konzerte der individuellen und gesellschaftlichen Emanzipation, das die Entscheidung zur Mutterschaft und die Praxis des Mutterseins als Option emanzipatorischer Lebensgestaltung und Herausforderung sozial-emanzipatorischer Politik umfasst. Meine Arbeit begründet die Notwendigkeit, die Frage nach dem Zusammenhang von Mutterschaft und Emanzipation (neu) zu stellen.