Dr. Diana Dreßler
- Dr. Diana Dreßler
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Diplomsozialpädagogin
Justus-Liebig-Universität Gießen, Institut für ErziehungswissenschaftenDiana Dreßler promovierte nebenberuflich am Institut für Erziehungswissenschaften der Justus-Liebig-Universität Gießen zum Thema Mutterleitbilder im Kontext transatlantischer Migration. Sie studierte Sozialpädagogik an der Hochschule Coburg und International Development an der Universität Marburg. Nach Beendigung des Studiums arbeitete sie in verschiedenen Kontexten innerhalb der Themenbereiche Gender, Interkulturalität, Migration, Familie und (Anti-)diskriminierung. Sie engagiert sich darüber hinaus ehrenamtlich in den Bereichen wirtschaftliche, soziale und kulturelle Menschenrechte und Reproduktion und führt in diesem Kontext außerschulische Bildungsarbeit für Jugendliche und junge Erwachsene durch.
- Promotionsprojekt
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„Also habe ich meine Kinder allein durchgebracht“ - Der Umgang mit dem Mutterleitbild am Beispiel lateinamerikanischer transstaatlich agierender Mütter in Spanien
Betreuer*innen: Frau Prof. Dr. Christine Wiezorek (Institut für Erziehungwissenschaften Universität Gießen); Prof. Dr. Heike Greschke (Institut für Soziologie TU Dresden)
Transstaatlich agierende Mütter, die ihre Kinder im Heimatland unter der Sorge von Verwandten gelassen haben, um von Spanien aus die ökonomische Versorgung der Familie sicher zu stellen, stehen im Fokus der Arbeit. Aus der Beobachtung heraus, dass migrierte Mütter im Unterschied zu Vätern die geografische Distanz zu ihren Kindern problematisieren, emergierte die Fragestellung. Anhand von zum Teil seit Jahrzehnten geografisch getrenntlebenden Familien wird der praktische Umgang mit den Anforderungen an Mutterschaft herausgearbeitet. Vor allem die gesellschaftlich als essentiell wahrgenommene Anforderung der leiblichen Präsenz, der die Frauen durch ihre Migration nicht nachkommen können, wird genauer betrachtet und mit ihren mütterlichen Praktiken in Bezug gesetzt. Aus den (kommunikativen) Praktiken werden rollenbasierte Normen und Erwartungshaltungen rekonstruiert, verglichen und die handlungsleitende Wirkung auf ihr Doing und Displaying identifiziert. Anhand von drei Fällen lassen sich unterschiedliche Umgangsweisen mit der Diskrepanz rekonstruieren: Positivrahmung, Normalisierung und Ablehnung des Mutterleitbildes.
- Ehrenämter, Funktionen in [universitären] Organisationen, gesellschaftliches Engagement
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- politische außerschulische Bildung (motivés e.V.)
- Menschenrechtsarbeit (FIAN e.V.)
- Veröffentlichungen
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- Dreßler, Diana (2025): „Also habe ich meine Kinder allein durchgebracht“: der Umgang mit dem Mutterleitbild am Beispiel lateinamerikanischer transstaatlich agierender Mütter in Spanien. Gießener Universitätsbibliothek. DOI: 10.22029/jlupub-19888.
- Dreßler, Diana (2022): „Dann sollen sie nicht so viele Kinder bekommen“ – Die Wirkmächtigkeit von Familien- und Mutterbildern am Beispiel transstaatlicher Mutterschaft. In: Familiendynamik, 47. Heft 3. S. 184-191.
- Dreßler, Diana (2021): Mediennutzung in der Aushandlung von „guter“ transstaatlicher Mutterschaft. In: Schondelmayer, Anne-Christin; Riegel, Christine; Fitz-Klausner, Sebastian (Hrsg.): Familie und Normalität. Diskurse, Praxen und Aushandlungsprozesse. Barbara Budrich Verlag, S. 285-302.
- Dreßler, Diana (2021): „Er gibt nichts und unterstützt sie bei gar nichts“ - Abwesende Väter und alleinverantwortliche, transstaatliche Mütter. In: Krüger-Kirn, Helga; Tichy, Leila Zoe (Hrsg.): Elternschaft und Gender Trouble. Geschlechterkritische Perspektiven auf den Wandel der Familie. Barbara Budrich Verlag, S. 175-194.
- Greschke, Heike; Dreßler, Diana; Hierasimowicz, Konrad (2018): „Im Leben kannst du nicht alles haben“ - Digitale Dynamiken sozialer Ungleichheit in teilweise migrierenden und migrierten Familien. In: Kalina, Andreas; Krotz, Friedrich; Rath, Matthias; Roth-Ebner, Caroline (Hrsg.).: Mediatisierte Gesellschaften. Medienkommunikation und Sozialwelten im Wandel (Tutzinger Studien zur Politik, Bd. 12). Baden-Baden: Nomos, S. 131-160.
- Greschke, Heike; Dreßler, Diana; Hierasimowicz, Konrad (2017): Die Mediatisierung von Eltern-Kind-Beziehungen im Kontext grenzüberschreitender Migration. In: Krotz, Friedrich; Despotović, Cathrin; Kruse, Merle-Marie (Hrsg.): Mediatisierung als Metaprozess: Transformationen, Formen der Entwicklung und die Generierung von Neuem. Wiesbaden: Springer VS, S. 59-80.
- Vorträge
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Thema Veranstaltung Selbstpositionierung transstaatlich agierender Mütter im Spannungsfeld der öffentlichen Meinung Symposium „Elternschaft und Gender Trouble“ an der Universität Marburg (22.06.2019) Good thing, bad thing. Die verschiedenen Gesichter von Mediengeräten in mobilen Lebensphasen.
Medienkritik in transstaatlichen Familien (21.03.2018) Vortrag im Rahmen des DGfE-Kongresses 2018
Mutterschaft über staatliche Grenzen. Zur (Un)-erfüllbarkeit von Mutterschaft auf Distanz
Gastvortrag Universität Göttingen (15.06.2017)
bilder von migration. interdisziplinäre perspektiven
Vortrag im Rahmen der Tagung Universität Gießen gemeinsam mit Johannes Diesing (02.12.16)