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Dr. Johanna Wischner

Dr. Johanna Wischner

Philosophin

Johanna Wischner ist Philosophin und Historikerin und forscht zu Wissens- und Wahrheits­formationen mit Schwerpunkt auf der Philosophie- und Theo­riegeschichte des 20. Jahrhunderts. Das Hauptaugenmerk ihrer Forschung liegt darauf, mit Hilfe philosophischer Werkzeuge die theoretischen Grundlagen politischen Denkens herauszuarbei­ten. In ihrer Dissertation hat sie die epistemologischen und „metaphy­sischen“ Grundlagen politischer Philoso­phien miteinander verglichen.

Ihre Promotion absolvierte sie an der Technischen Universität Darmstadt unter Betreuung von Prof. Dr. Petra Gehring. Titel der Dissertation: Politische Philosophie und Fundamentalismuskritik. Eine Neubetrachtung des Streits um die Postmoderne: Foucault – Habermas – Rorty

Sie arbeitet inzwischen zur Geschichte des Feminismus und zu feministischen Diskursen über Reproduktionstechnologien – auch hier geht es ihr wieder um die Frage, in welchen (philosophischen, ideologischen) Überzeugungen verschiedene Haltungen gegründet sind. In Planung ist eine Archiv-Studie zum Wandel des feministischen Diskurses über Reproduktionsmedizin seit den 1980er Jahren.

Außerdem ist sie Redaktionsmitglied bei Berliner Debatte Initial.

Kontakt: johanna.wischner

Veröffentlichungen

Publikationen

  • (2025) Der Kommissionsbericht zu Eizellspende und Leihmutterschaft – politische Bewertung ohne Abwägung der gesellschaftlichen Folgen? In: Berliner Debatte Initial 36 (2), S. 218–236.
  • (2023) Warum Rorty (k)ein Postmoderner war. Überlegungen zu Rortys Philosophiekritik. In: Journal Phänomenologie 60, S. 35–47.
  • (2023) Wissenskrise als Wahrheitskrise. Postmoderne Wahrheitskritik gegen den Strich gelesen. In: Julia Engelschalt/Jason Lemberg/Arne Maibaum/Andie Rothenhäusler/Meike Wiegand (Hg.): Wissenskrisen – Krisenwissen. Zum Umgang mit Krisenzuständen in und durch Wissenschaft und Technik. Bielefeld: transcript, S. 19–33.
  • (2022) Ohne Schiedsrichterin. Für einen wahrheitskritischen Umgang mit Fälschungen, Lügen und Bullshit. In: Wespennest 183, S. 70–74.
  • (2022) Fundamentalismuskritik. Eine Neubetrachung der politischen Philosophien von Foucault, Habermas und Rorty. Frankfurt a. M./New York: Campus Verlag. (Dissertationsschrift)
  • (2021): Das Andere der Philosophie. In: Petra Gehring/Monika Schmitz-Emans (Hg.): Dummheit. Berlin: Ch. A. Bachmann Verlag, S. 75–90.
  • (2015): Auf brüchigen Fundamenten. Postmodernes Denken als metaphysische Herausforderung für die politische Theorie. In: Berliner Debatte Initial 26 (4), S. 5–20.

 

Herausgaben

  • (2023) Themenschwerpunkt „Klimakrise als Weltuntergang“. In: Berliner Debatte Initial 34 (4) [mit Thomas Möbius].
  • (2022) Themenschwerpunkt „Auf in die Provinz!“. In: Berliner Debatte Initial 33 (3).
  • (2016) Themenschwerpunkt „Die Lücke der Utopie“. In: Berliner Debatte Initial 27 (2) [mit Thomas Möbius und Florian Schmid].
  • (2015) Themenschwerpunkt „Politische Theorie (post-)modern. Eine Erkundung“. In: Berliner Debatte Initial 26 (4).