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GGS-Workshop: "Die juristische Doktorarbeit"

Wann

29.04.2027 13:00 bis 30.04.2027 14:30 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

tba (Präsenzkurs in Gießen)

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06419921370

Teilnehmer

Promovierende der Rechtswissenschaft

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Referentin:   PD Dr. Hannes Beyerbach
Termin:   29. April 2027, 13:00 – 17.30 Uhr, 

30. April 2027, 9.30 – 14.30 Uhr

Max. Anzahl Teilnehmende:   20
Anmeldung bis:   19. April 2027 

 

Veranstaltungsziel

Die Veranstaltung soll in die Herausforderungen eines juristischen Promotionsprojekts und die methodische Herangehensweise einführen. Dabei sollen alle Aspekte des Promotionsverfahrens besprochen werden:

  • Erschließung, Zuschnitt und Gliederung eines Dissertationsthemas (mit Workshop-Experiment)
  • Recherche und Literaturauswertung
  • Erstellung eines Exposés
  • Wissenschaftliches Schreiben
  • Zitieren und andere Formalien
  • Arbeits- und Selbstorganisation
  • Hinweise zum Abschluss des Verfahrens (mündliche Prüfung und Publikation)

 

Gleichzeitig werden gemeinsam die Standards für rechtswissenschaftliche Forschung und ganz konkrete formale Anforderung an die Verarbeitung fremden Wissens in einer wissenschaftlichen Arbeit diskutiert. Unter dem Stichwort „Plagiate“ wird anhand bekannt gewordener Fälle diskutiert, wo die Grenze zwischen schlechter Wissenschaft und Betrug liegt. Dies gibt auch Anlass, über die Bewertung wissenschaftlicher Arbeiten in den Begutachtungsverfahren und in der öffentlichen Rezeption zu diskutieren. Hier spielen folgende Aspekte eine Rolle: 

  • Gibt es einheitliche Standards rechtswissenschaftlicher Forschung?
  • Qualitätsbewertung juristischer Dissertationen: Was ist gute rechtswissenschaftliche Forschung?
  • Das Wissenschaftsplagiat: Was ist nicht mehr erlaubt, was ist „nur“ schlechte Forschung?
  • Rezensions(un)kultur? – Beispiele für die Rezeption rechtswissenschaftlicher Publikationen.

 

Weitere Informationen über den Workshop finden Sie im Syllabus "Die juristische Doktorarbeit"