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Januar 2018

Ritterwanzen (Lygaeinae) speichern Pflanzengifte, um sich damit vor Fressfeinden zu schützen.

Am Institut für Insektenbiotechnologie (AG Petschenka) werden toxische Pflanzeninhaltsstoffe non-destruktiv aus getrockneten Museumstieren extrahiert. Auf diese Weise können bis zu 100 Jahre alte Sammlungsstücke herangezogen werden, um die Ökologie bestimmter Insektenarten zu untersuchen. Gleichzeitig stellen museale Insektensammlungen auch eine reichhaltige Ressource zur Gewinnung bioaktiver Naturstoffe dar. Die wertvollen Sammlungstiere bleiben dabei erhalten.

Die im Rahmen dieses Forschungsarbeiten abgeschlossene Masterarbeit „Detektion und Strukturaufklärung von Lucibufaginen in europäischen Lampyridae mittels DAD-HPLC und DAD-LC/ESI-Qq-TOF-Massenspektrometrie” von Andreas Berger erhielt kürzlich die Auszeichnung "iFZ Masters 2017".

Für weitere Informationen:
Dr. Georg Petschenka, Emmy Noether research group leader
Insektenbiotechnologie
Tel. +49 641 99 37603
www.plant-insect-adaptations.com