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Wie kommen Gender-Studies in die Hochschullehre? Frauen- und Geschlechterforschung als Thema für das eigene Seminar (24.11.2014)

Obwohl der Frauenanteil bei den Abiturientinnen höher ist als der Männeranteil, setzt sich dies an den Hochschulen nicht fort: Mit jeder Qualifikation steigt der Männeranteil, bis der Frauenanteil bei den Habilitationen nur noch ca. 27 Prozent (2012) beträgt.

  • Wie kommen Gender-Studies in die Hochschullehre? Frauen- und Geschlechterforschung als Thema für das eigene Seminar (24.11.2014)
  • 2014-11-24T09:00:00+01:00
  • 2014-11-24T17:00:00+01:00
  • Obwohl der Frauenanteil bei den Abiturientinnen höher ist als der Männeranteil, setzt sich dies an den Hochschulen nicht fort: Mit jeder Qualifikation steigt der Männeranteil, bis der Frauenanteil bei den Habilitationen nur noch ca. 27 Prozent (2012) beträgt.
Wann

24.11.2014 von 09:00 bis 17:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Gustav-Krüger-Saal, Universitätshauptgebäude, Ludwigstr. 23

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Anmeldung per Mail:

 

 

Referentin: Dr. Luzia Vorspel, Ruhr-Universität Bochum

Termin: Montag, 24.11.2014, 9-17 Uhr


Geschlechterunterschiede bei den Lehr- und bei den Lernstilen, die sich hemmen, können mit ein Grund dafür sein. Daher befassen wir uns im Seminar mit gendersensibler Didaktik und erarbeiten gemeinsam, teils in Gruppen, Antworten auf die Fragen:

  • wie beziehe ich Ergebnisse der Frauen- und Geschlechterforschung in meine Lehre ein?
  • welchen Anteil soll dies haben und kann/sollte dies prüfungsrelevant sein?
  • welche Rolle können Vorbilder spielen, wie stelle ich Leistungen von Wissenschaftlerinnen dar?
  • wie schaffe ich es, allen Studierenden die Möglichkeit zu geben, sich einzubringen?
  • wie befleißige ich mich einer geschlechtergerechten Sprache und unterbinde ich geschlechterstereotype Verteilung von Arbeitsaufgaben?
  • welche Möglichkeiten an Förderung von Studierenden, Doktorandinnen und weiblichen Postdocs gibt es in Beratung und Mentoring?
  • wofür ist Genderkompetenz wichtig und wie kann ich sie erwerben?

Theoretische Inputs der Dozentin mit Vorstellung von Literatur und Materialien wechseln sich mit der Arbeit im Plenum und in Gruppen ab.

 

Dieser Workshop ist ein Angebot des Büros der Frauenbeauftragten der Justus-Liebig-Universität und mit 8 AE im Kompetenzfeld "Chancengleichheit und Konfliktmanagement" auf das HDM-Zertifikat anrechenbar.

 

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