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TEFLhybrid@JLU – Innovative hybride Studienformate in der Englischdidaktik

 

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Das Projekt


TEFLhybrid@JLU (TEFL = Teaching English as a Foreign Language, also Englischdidaktik) hebt darauf ab, Anglistik-Studierende zu befähigen, die innovativen, aber auch die disruptiven Potenziale der Verwendung von Informations-, Kommunikations- und Bildungsmedien im digitalen Wandel zu erkennen, um davon ausgehend tragfähige, tiefgreifend reflektierte Entscheidungen in jenen Kontexten treffen zu können, in denen sie später professionell tätig werden möchten. Der Begriff "hybrid" bezieht sich auf Hybrid Learning, womit eine flexible und kontextsensitive Weiterentwicklung des Blended Learning bezeichnet ist. Nach Klimova/Kacetl (2015: 478–479) basiert hybrides Lernen auf vier Punkten, nämlich:

  • auf einer didaktisch klugen Kombination aus Präsenz- und Onlinephasen
  • auf innovativen Verwendungsformen digitaler Anwendungen
  • auf einer tendenziellen Neukonzeption des Lernparadigmas sowie
  • auf einer kontinuierlichen Evaluierung

Für uns Dozierende, wie für die Studierenden, gilt der Leitsatz: "any technology should be applied in a pedagogically appropriate way and used for creating and maintaining socially situated and highly interactive learning" (479).


In diesem Rahmen ist u.a. eine Kooperation mit Schulen in der Region entstanden, bei der es sich im Kern um ein digitales Mentoring zwischen unseren Studierenden und den Schüler*innen der Partnerschulen handelt. Fast jede Woche begegnen sich mentors (Studierende) und mentees (Schüler*innen) synchron, um sich in Breakout-Räumen möglichst ungezwungen auf Englisch zu unterhalten. Die im späteren Verlauf des Projekts zu erstellenden Sprechaufgaben sind video assignments, die individuell auf die Interessen und Kompetenzen der jeweiligen mentees zugeschnitten sind. Das Projekt ist hochgradig fluide insofern als die Studierenden jeweils entscheiden müssen, wieviel genuine Konversation zwischen ihnen und ihren mentees stattfindet (Rolle: partner in conversation) und wie stark sie durch das Stellen von Aufgaben, durch explizite Korrekturen oder durch Sprachlernberatung als komplementäre Lehrkraft in Erscheinung treten (Rolle: instructor).
Quelle: Klimova, Blanka Frydrychova; Kacetl, Jaroslav (2015). Hybrid Learning and its current role in the teaching of foreign languages. Procedia - Social and Behavioral Sciences 182, 477–481.

Hier gelangen Sie zur Webseite des Projekts (in englischer Sprache).


Projektteam


Institut für Anglistik

Justus-Liebig-Universität Gießen

Otto-Behaghel-Strasse 10 B

35394 Gießen

Institut für Anglistik

Justus-Liebig-Universität Gießen

Otto-Behaghel-Strasse 10 B

35394 Gießen

 

 

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