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Universität Gießen erhält Erweiterungsbau für Campusgebäude

Wissenschaftsminister Boris Rhein und Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland loben Qualität des Neubaus als Beispiel für die Modernisierung der Hochschulen

Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums der Finanzen, des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst und der Justus-Liebig-Universität Gießen • 16. Juni 2014

 

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Freuen sich über das neue Hörsaalgebäude (v.l.): JLU-Kanzler Dr. Michael Breitbach, Hessischer Wissenschaftsminister Boris Rhein, Hessische Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland, JLU-Präsident Prof. Joybrato Mukherjee, Stadtverordneter Egon Fritz und Prof. Wolf-Dietrich Walker. Foto: Oliver Schepp

Viele zufriedene Gesichter gab es heute in Gießen zu sehen: An der Justus-Liebig-Universität haben Vertreterinnen und Vertreter von Land, Universität und Stadt gemeinsam mit den Studierenden die Fertigstellung des Rohbaus der neuen Hörsaal- und Campusgebäude für die Fachbereiche Rechts- und Wirtschaftswissenschaften gefeiert: „Der Bau ist ein weiteres herausragendes Beispiel dafür, wie die Modernisierung unserer Hochschulen stetig voranschreitet“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein in seiner Festrede. „Es ist der Landesregierung ein großes Anliegen, die Infrastruktur kontinuierlich zu verbessern, weil dies zuallererst den Studierenden zugutekommt.“ Mit diesem neuen Hörsaal- und Seminargebäude sorge die Landesregierung dafür, dass die Justus-Liebig-Universität in Gießen auch in Zukunft den vielen Studienanfängern optimale Studienbedingungen bieten könne.

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Hörsaalgebäude mit Richtkranz: Das zusätzliche Flächenangebot wird die Lehre und Forschung in den Fachbereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zukunftsfähig auf einem hohen Niveau sicherstellen. Foto: Oliver Schepp


„Wir können mit Stolz auf die bisher erreichten Baufortschritte blicken. Der Neubau vereint städtebauliche und architektonische Qualitäten mit Wirtschaftlichkeit“, erklärte Hessens Finanzstaatssekretärin Dr. Bernadette Weyland. Sie betonte, dass im Rahmen eines kreativen Leistungswettbewerbes die optimale Lösung für das Bauvorhaben gesucht worden sei. Der nun umgesetzte Entwurf habe sich vor allem durch ein hohes Maß an wirtschaftlicher Realisierbarkeit ausgezeichnet. „Mit dem gegenwärtig entstehenden Gebäude schreibt die Universität Gießen ihre lange und traditionsreiche Geschichte fort. Der Erweiterungsbau bildet dabei eine Brücke zwischen Altem und Neuem“, sagte Weyland.

Nur mit der Aufrechterhaltung der Innovationsfähigkeit unseres Landes seien Wohlstand und nachhaltiges Wachstum auch für die kommenden Generationen möglich, ergänzte der Wissenschaftsminister. Die neuen Gebäude trügen mit dazu bei, eine nachhaltige Grundlage dafür zu schaffen, dass die Erfolgsgeschichte des Wissenschaftslandes Hessen weitergeschrieben werden könne. „Die rund 11 Millionen Euro aus dem Hochschulpakt 2020 sind hier gut angelegt, denn Wissenschaft und Forschung in Hessen sind der Motor für Innovation und damit für die Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes in der Zukunft“, erklärte Wissenschaftsminister Boris Rhein abschließend.

Das neue Flächenangebot wird die Lehre und Forschung in den Fachbereichen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften zukunftsfähig auf einem hohen Niveau sicherstellen. Das Neubauprogramm für fast 3.700 Studierende umfasst eine Hauptnutzfläche von rund 1.800 m². Ein großer teilbarer Hörsaal mit 700 Sitzplätzen wird auf Erdgeschossebene über das Foyer erreicht. Die Seminarräume für rund 500 Personen sind über drei Geschosse im Osten angegliedert.

„Der Erweiterungsbau trägt dazu bei, die Attraktivität des Universitätsstandorts Gießen national und international weiter zu erhöhen“, so Weyland. Die Baukosten in Höhe von rund 11,3 Mio. Euro seien gut investiert: Deutschland sei auf eine leistungsfähige Lehre und Forschung angewiesen, um seine Zukunftsfähigkeit zu stärken. „Der Bund und das Land Hessen haben sich dieser herausfordernden Aufgabe angenommen und unterstützen mit dem ,Hochschulpakt 2020-Investitionsprogramm‘ den Wandel gesellschaftlicher Rahmenbedingungen. Gute infrastrukturelle Voraussetzungen an unseren Hochschulen gewährleisten auch bei steigenden Studierendenzahlen ein solides Niveau in Lehre und Forschung“, erläuterte die Staatssekretärin.

Universitätspräsident Professor Dr. Joybrato Mukherjee sagte: „Mit diesem Neubau können wir die Infrastruktur der attraktiven und stark nachgefragten Studiengänge in den Rechts- und Wirtschaftswissenschaften entscheidend verbessern. Die bauliche Erneuerung der Justus-Liebig-Universität Gießen schreitet damit weiter voran.“

Die Finanzstaatssekretärin bedankte sich für die gute Zusammenarbeit aller Baubeteiligten: „Der unbürokratischen Kooperation der Universität, des hessischen Finanz- und Wissenschaftsressorts und der Stadt Gießen sowie aller beteiligter Unternehmen ist der bisher erreichte Projektstand zu verdanken.“ Sie verbinde ihren Dank deshalb mit der berechtigten Hoffnung, dass sich das Bauvorhaben sowohl im vorgesehenen Kosten- als auch dem Terminrahmen umsetzen ließe. Zum Abschluss erklärte die Staatssekretärin an die Anwesenden gewandt: „Das heutige Richtfest ist ein wichtiger Meilenstein im Bauablauf. Das Projekt bleibt jedoch weiterhin spannend, so dass ich Ihnen allen für die weitere Umsetzung viel Erfolg und ein gutes Gelingen wünsche!“

Pressestelle der Justus-Liebig-Universität Gießen, Telefon 0641 99-12041