Inhaltspezifische Aktionen

Online-Spende Hilfsfonds Ukraine

Stromversorgung für ukrainische Partneruniversität NaUKMA in Kyiv

Spendenaufruf für Studierende, Forschende und Lehrende aus der Ukraine

4. Januar 2023 

Elf Monate nach Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine leiden die Menschen im Land nicht nur unter persönlichen Verlusten und Versorgungsengpässen, sondern zugleich auch an den Folgen der massiven Zerstörungen der Infrastruktur. Serhiy Kvit, Präsident der National University of Kyiv-Mohyla Academy (NaUKMA), der Partneruniversität der JLU in Kyiv, hat sich daher mit einer konkreten Bitte um finanzielle Unterstützung an die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) gewandt. Um den universitären Betrieb der NaUKMA auch in Zeiträumen längeren Stromausfalls sicherzustellen, wollen die Partnerinnen und Partner an der NaUKMA im Rahmen des Projekts „ESvitlo“ mehrere Coworking Spaces für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Lehrende und Studierende mit unabhängigen Stromversorgungseinheiten einrichten. 

Die JLU ruft aus diesem Anlass erneut dazu auf, den im vergangenen Jahr aufgelegten Hilfsfonds für Studierende, Forschende und Lehrende aus der Ukraine nochmals mit Spenden zu unterstützen. 

Die ab sofort im Hilfsfonds eingehenden Spenden sollen in den nächsten beiden Monaten direkt dem Projekt „ESvitlo“ zugutekommen, damit die Partnerinnen und Partner an der NaUKMA in Kyiv ein unabhängiges Stromversorgungssystem einrichten können. Dieses System soll sicherstellen, dass die neu eingerichteten Coworking Spaces von bis zu 250 Personen pro Tag genutzt werden können. Die Kosten belaufen sich nach Schätzungen der NaUKMA auf rund 20.500 US-Dollar pro Einheit. 

In diesem Zusammenhang dankt JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee nochmals herzlich allen Spenderinnen und Spendern, die in den vergangenen Monaten Studierende, Forschende und Lehrende aus der Ukraine unterstützt hatten. Sein Dank gilt weiterhin auch der Gießener Hochschulgesellschaft, die sich sehr schnell und unbürokratisch zur Unterstützung der Studierenden aus der Ukraine bereiterklärt hatte. Das große gemeinschaftliche Engagement von Mitgliedern, Angehörigen sowie Freundinnen und Freunden der JLU wertet der Präsident zugleich als „großes Zeichen der Hoffnung“.

Spenden an die Universität können steuerlich geltend gemacht werden. Auf Wunsch stellt die JLU den Spenderinnen und Spendern eine Zuwendungsbestätigung aus. 

 

17. März 2022

Die Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) ruft dazu auf, den neu aufgelegten Hilfsfonds für Studierende, Forschende und Lehrende aus der Ukraine mit Spenden zu unterstützen. „Angesichts der großen Nachfrage ist schon nach wenigen Tagen absehbar, dass der Sockelbetrag von 100.000 Euro, den das Präsidium aus frei verfügbaren Mitteln zur Verfügung gestellt hatte, nicht lange vorhalten wird“, erklärt JLU-Präsident Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und fügte hinzu: „Wir möchten den Ukrainerinnen und Ukrainern, die aufgrund ihrer Verbindungen zur JLU nach Gießen fliehen, nachhaltig helfen. Dabei sind wir auch auf Spenden angewiesen.“ Die drei Hochschulen im Forschungscampus Mittelhessen hatten letzte Woche einen gemeinsamen Hilfsfonds ins Leben gerufen.

In diesem Zusammenhang dankte der JLU-Präsident herzlich der Gießener Hochschulgesellschaft, die sich sehr schnell und unbürokratisch zur Unterstützung der Studierenden aus der Ukraine bereiterklärt hatte. Dieses Engagement stehe beispielhaft für viele andere Aktionen, bei denen die Mitglieder und Angehörigen der JLU ihre große Hilfsbereitschaft angesichts der katastrophalen Lage gezeigt hätten. „Wir erfahren in diesen Tagen von zahlreichen dezentralen Unterstützungsaktionen für die Menschen aus der Ukraine“, betonte der Präsident. „Viele bieten uns auch von sich aus ihre Hilfe an. Das ist für mich ein Zeichen der Hoffnung.“

Trotz der beeindruckenden Solidarität geht das JLU-Präsidium nicht davon aus, dass Eigeninitiativen und Spenden allein ausreichen werden: „Wir brauchen zeitnah ein bundesfinanziertes Hilfsprogramm für die deutschen Hochschulen, um die großen Herausforderungen der nächsten Wochen und Monate zu bewältigen“, betonte Prof. Mukherjee.