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Medizin & Literatur: Diskussion zur Lektüre "Lenins Hirn" v. Tilman Spengler

Wann

16.01.2013 von 18:15 bis 19:45 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Institut für Geschichte der Medizin, Seminarraum, Iheringstraße 6, 35392 Gießen

Name des Kontakts

Institut für Geschichte der Medizin & Professur für Neuere deutsche Literaturgeschichte

Telefon des Kontakts

0641-9947701

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Dr. Vogt, Hypnotiseur, Nervenarzt im Hause Krupp, Direktor am Kaiser-Wilhelm-Institut - reale Geschichtsgestalt und Held dieses Romans, - hat eine Mission. Selbst unzweifelhaft ein Genie, möchte er ein für alle Mal den Sitz des Genialen im menschlichen Gehirn dingfest machen. Sein edelstes und politisch heikelstes Untersuchungsprojekt: Lenins Hirn.

Tilman Spengler erzählt virtuos und höchst unterhaltsam das bisher unbekannte Lebensschicksal eines der bedeutendsten Neurologen des 20. Jahrhunderts. In souverän ironischer Verknüpfung realer Ereignisse mit den fiktiven Elementen des großen Gesellschaftsromans führt der Autor die vergeblichen Fortschrittshoffnungen der Medizin vor.

Über den Autor
Tilman Spengler, 1947 in Oberhausen geboren, studierte Sinologie und war mehrere Jahre am Max-Planck-Institut für Sozialwissenschaften in Starnberg tätig. Neben seiner akademischen Tätigkeit publiziert er u.a. regelmäßig in der Zeit, in Geo und der Woche. Seit 1980 ist er Mitherausgeber des „Kursbuchs“. 1991 veröffentlichte er die Romanbiografie "Lenins Hirn", die in einundzwanzig Sprachen übersetzt wurde.

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