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Sterben im Krankenhaus - Situationsbeschreibung • Zusammenhänge • Ausblick

Begründung und Ziele: Ungefähr 50 Prozent aller Menschen Deutschlands sterben in Krankenhäusern, 40 Prozent in Pflegeeinrichtungen und 10 Prozent in ihrer häuslichen Umgebung. So verbringen die meisten Menschen ihre letzten Lebenstage nicht in ihren eigenen vier Wänden, obwohl über 90 Prozent dies wünschen. Die demographische Entwicklung, Verstädterung und die Kleinfamilie als Regelfamilie lassen vermuten, dass dies so bleiben wird. Es stellt sich die Frage, welche Versorgungs- und Betreuungsqualität bieten Krankenhäuser den Sterbenden heute und wie kann man diese verbessern? Hierfür ist es wichtig zu erfahren, wie insbesondere Ärzte und Pflegende, als maßgebliche Gestalter und Betreuer, die Situation erleben und beschreiben. Als Grundlage hierfür dient eine empirische Studie des TransMIT-Zentrums für Versorgungsforschung und Beratung aus Gießen, an der 1.400 Mitarbeiter/innen aus Krankenhäusern aller deutschen Bundesländer teilgenommen haben.

  • Sterben im Krankenhaus - Situationsbeschreibung • Zusammenhänge • Ausblick
  • 2013-10-12T09:00:00+02:00
  • 2013-10-12T16:00:00+02:00
  • Begründung und Ziele: Ungefähr 50 Prozent aller Menschen Deutschlands sterben in Krankenhäusern, 40 Prozent in Pflegeeinrichtungen und 10 Prozent in ihrer häuslichen Umgebung. So verbringen die meisten Menschen ihre letzten Lebenstage nicht in ihren eigenen vier Wänden, obwohl über 90 Prozent dies wünschen. Die demographische Entwicklung, Verstädterung und die Kleinfamilie als Regelfamilie lassen vermuten, dass dies so bleiben wird. Es stellt sich die Frage, welche Versorgungs- und Betreuungsqualität bieten Krankenhäuser den Sterbenden heute und wie kann man diese verbessern? Hierfür ist es wichtig zu erfahren, wie insbesondere Ärzte und Pflegende, als maßgebliche Gestalter und Betreuer, die Situation erleben und beschreiben. Als Grundlage hierfür dient eine empirische Studie des TransMIT-Zentrums für Versorgungsforschung und Beratung aus Gießen, an der 1.400 Mitarbeiter/innen aus Krankenhäusern aller deutschen Bundesländer teilgenommen haben.
Wann

12.10.2013 von 09:00 bis 16:00 (Europe/Berlin / UTC200)

Wo

Universitätshauptgebäude, Aula, Ludwigstraße 23

Name des Kontakts

Telefon des Kontakts

0641/94364-45

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Themen:

Der Kongress zeigt auf

• wie sich die Situation des Sterbens in deutschen Krankenhäusern darstellt

• in welchem Ausmaß Betroffene und Angehörige integriert werden

• wie therapeutische Maßnahmen/Auswirkungen der Erkrankung kommuniziert werden

• wie die äußeren Rahmenbedingungen sich auswirken

• wie es um die Ausbildung der beruflichen Helfer bestellt ist

• in welchem Ausmaß sich die Helfer belastet sehen.

 

Es wird der Frage nachgegangen, ob die Art der

Krankenhausträgerschaft, dessen Versorgungsauftrag

und/oder der Ort der Betreuung (Intensivstation,

Onkologie, Allgemeinstation) einen Einfluss ausüben.

 

Zielgruppe

• Krankenhausmitarbeiter wie Pflegende, Ärzte, Sozialarbeiter, Krankenhausmanagement

• Mitarbeiter von Aus- und Weiterbildungsstätten für Krankenhausmitarbeiter

• Qualitäts- und Risikomanager der Krankenhäuser

• Beauftragte für Fragestellungen der Ethik, Krankenhausseelsorge

• Studenten und Auszubildende der Gesundheitsberufe

• Vertreter der Krankenhäuser bzw. Teilnehmer der Gießener-Studie zu den Sterbebedingungen in deutschen Krankenhäusern

• Vertreter von Patienten- und Verbraucherschutz Ziele und Nutzen

• Information zur bestehenden Betreuungssituation

• Standortbestimmung eigener Einrichtung/Arbeitsbereich

• Anregungen für Entwicklung von eigener Einrichtung /Arbeitsbereich

• Betreuung Sterbender als Element von Qualitätsmanagement bzw. Patientensicherheit Elemente und Kongressablauf

• Vorträge

• Themenzentrierte Diskussionen

• Begleitende Ausstellung/Messe

• Buchvorstellung

• Vorstellung der Ergebnisse der empirischen Studie
Keywords
Tagung