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Dritte Tagung Deutsche Polenforschung

Vom 20.-22. März 2014 laden das Deutsche Polen-Institut Darmstadt, das Herder-Institut Marburg sowie das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) an der Justus-Liebig-Universität Gießen zur Dritten Tagung Deutscher Polenforschung ein. Rund 250 in- wie ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit polenspezifischem Bezug werden zu der Veranstaltung erwartet, die unter dem Titel "Wissen, Verstehen, Übersetzen: Nachbarn im Dialog" ausgerichtet werden wird.

  • Dritte Tagung Deutsche Polenforschung
  • 2014-03-20T15:00:00+01:00
  • 2014-03-22T14:00:00+01:00
  • Vom 20.-22. März 2014 laden das Deutsche Polen-Institut Darmstadt, das Herder-Institut Marburg sowie das Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo) an der Justus-Liebig-Universität Gießen zur Dritten Tagung Deutscher Polenforschung ein. Rund 250 in- wie ausländische Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit polenspezifischem Bezug werden zu der Veranstaltung erwartet, die unter dem Titel "Wissen, Verstehen, Übersetzen: Nachbarn im Dialog" ausgerichtet werden wird.
Wann

20.03.2014 15:00 bis 22.03.2014 14:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Hauptgebäude der Universität, Ludwigstraße 23, 35390 Gießen

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+49 641 99 31166

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Gute Nachbarschaft ist anspruchsvoll: Sie erfordert Wahrnehmung, Respekt, Verständnis und Verständigung, gemeinsame Regeln, Normen und vielfältiges Wissen voneinander. Werden Befindlichkeiten und Bedürfnisse des Anderen nicht bemerkt, mangelt es an Wissen, Verstehen, Übersetzen, so entstehen Missverständnisse und Konflikte. Polens Nachbarschaftsbeziehungen verdeutlichen dies exemplarisch, in der Geschichte ebenso wie in der Gegenwart. Dabei ist nicht nur an das polnisch-deutsche Verhältnis zu denken, sondern auch an die zahlreichen anderen Nachbarn im Norden, Süden und Osten sowie an die „fremden Nachbarn“ im Lande selbst, insbesondere an die jüdische Bevölkerung.

Die Dritte Tagung Deutsche Polenforschung ist Forum für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aller Disziplinen, die sich inhaltlich mit Polen beschäftigen. Das Rahmenthema ist bewusst so gewählt, dass viele verschiedene Fächer Ansatzpunkte finden: Zu fragen ist etwa nach sprachlicher Übersetzung und literarischer Transmission, nach kulturellen, technischen oder rechtlichen Transfers, nach sozialen und ökonomischen Begegnungsräumen, Konzeptwanderung oder Erfahrungen von Verflechtung und Entflechtung in Politik, Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft. Das Rahmenthema wird in Sektionen, Podiumsdiskussionen, Werkstattgesprächen, Einzelvorträgen und Projektvorstellungen mit seinen unterschiedlichen historischen und aktuellen Aspekten diskutiert werden.

Neben den geistes- und kulturwissenschaftlichen Fächern sollen auf der Dritten Tagung Deutsche Polenforschung auch die sozial- und wirtschaftswissenschaftlichen Disziplinen stärker berücksichtigt werden. Beiträge aus den Gebieten Soziologie, Politikwissenschaft oder Wirtschaftswissenschaft sind deshalb besonders willkommen.

Die Dritte Tagung Deutsche Polenforschung bietet die Gelegenheit, über die Grenzen der Fachgebiete und der deutschsprachigen Länder hinweg Kontakte zu knüpfen und zu pflegen, Projekte zu entwickeln und sich über die Situation der deutschen Polenforschung zu informieren. Sie knüpft an die beiden ersten Tagungen (Darmstadt 2009, Mainz 2011) an, an denen jeweils weit mehr als 200 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern teilgenommen hatten. Ausstellungen von Verlagen und Institutionen sowie ein Begleitprogramm ergänzen die Tagung. Tagungssprache ist Deutsch, in Ausnahmefällen sind Englisch oder Polnisch zugelassen.

Nähere Informationen, das Programm sowie die Möglichkeit der Anmeldung finden Sie auf der Homepage des Deutschen Polen-Instituts. Die Tagungseröffnung findet am 20. März 2014 um 17.30 Uhr statt.

Veranstaltet wird die Tagung vom Gießener Zentrum Östliches Europa (GiZo), Deutschen Polen-Institut Darmstadt sowie dem Herder-Institut Marburg.

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