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„Ökologische Auswirkungen verschiedener Ernährungsstile – Ist Essen noch Privatsache?“

Unser westlicher Ernährungsstil verbraucht Ressourcen, Land und Wasser in erheblichem Umfang und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Gleichzeitig nimmt die Zahl chronischer, ernährungsassoziierter Krankheiten zu – während weltweit etwa eine Milliarde Menschen hungern. Sind vegetarische und vegane Ernährungsformen die Lösung für die genannten Probleme? Wie umweltverträglich sind Kostformen, die weniger oder gar keine tierischen Lebensmittel beinhalten? Leben Vegetarier länger, sind Veganer mangelernährt und stirbt der Regenwald für „Sojafleisch“? Diese und andere Fragen sollen in dem kurzweiligen Vortrag diskutiert und beantwortet werden.

  • „Ökologische Auswirkungen verschiedener Ernährungsstile – Ist Essen noch Privatsache?“
  • 2014-01-16T18:30:00+01:00
  • 2014-01-16T20:00:00+01:00
  • Unser westlicher Ernährungsstil verbraucht Ressourcen, Land und Wasser in erheblichem Umfang und trägt maßgeblich zum Klimawandel bei. Gleichzeitig nimmt die Zahl chronischer, ernährungsassoziierter Krankheiten zu – während weltweit etwa eine Milliarde Menschen hungern. Sind vegetarische und vegane Ernährungsformen die Lösung für die genannten Probleme? Wie umweltverträglich sind Kostformen, die weniger oder gar keine tierischen Lebensmittel beinhalten? Leben Vegetarier länger, sind Veganer mangelernährt und stirbt der Regenwald für „Sojafleisch“? Diese und andere Fragen sollen in dem kurzweiligen Vortrag diskutiert und beantwortet werden.
Wann

16.01.2014 von 18:30 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Institut für Ernährungswissenschaften, Hörsaal Wilhelmstr. 20 EG

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Soweit die Theorie, aber wie in die Praxis umsetzen?

Der Studentische Arbeitskreis Ernährungsökologie bietet an den darauffolgenden Wochen zwei Kochkurse an um die Theorie des Vortrags in die Tat umzusetzen: „Nachhaltiger Kochkurs: Klimafreundlich Kochen & Genießen“. Weitere Infos und Anmeldung unter http://www.uni-giessen.de/cms/fbz/fb09/ueber-uns/ak-ernaehrungsoekologie/nachrichten/programm

 

Dr. Markus Keller (geb. 1966), studierte an der JLU Oecotrophologie und ist Leiter des Instituts für alternative und nachhaltige Ernährung in Gießen (www.ifane.org). Schwerpunkte seiner wissenschaftlichen Arbeit sind die Themen alternative Ernährungsformen, Vegetarismus sowie nachhaltige Ernährung. Er ist Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats des Vegetarierbundes Deutschland (VEBU) und leitet die Abteilung Wissenschaft und Forschung im Verband für Unabhängige Gesundheitsberatung (UGB). Autor u.a. der Fachbücher „Alternative Ernährungsformen“ (2005) und „Vegetarische Ernährung“ (2013).