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"Wenn Kinder manchmal verstummen: Erkennen, Verstehen und Handeln bei Selektivem Mutismus"

Eine Vortragsreihe der Abteilung für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie der JLU Gießen

Wann

27.10.2025 von 18:00 bis 20:00 (Europe/Berlin / UTC100)

Wo

Otto-Behaghel-Str. 10A, Hörsaal A5, 35394 Gießen

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Für Eltern, Angehörige, Erzieher und Erzieherinnen, Fachkräfte aus dem Gesundheitssystem sowie weitere Interessierte

Bruno ist 5 Jahre alt und stößt sich im Kindergarten mit dem Kopf an einer Fensterkante. Er kann der Erzieherin nicht sagen, dass ihm der Kopf weh tut und ihm schwindelig ist, weil er Selektiven Mutismus hat. Diese und ähnliche Situationen schildern uns häufig Familien, die ein Kind haben, das von Selektivem Mutismus betroffen ist.

Bei Selektivem Mutismus handelt es sich um eine Angsterkrankung, von der etwa 1% aller Kinder und Jugendlichen betroffen sind – also etwa ein Kind pro Grundschuljahrgang. Kinder und Jugendliche mit Selektivem Mutismus können in bestimmten Situationen wie zum Beispiel der Schule oder dem Kindergarten nicht sprechen. In anderen Situationen wie zu Hause gelingt ihnen das Sprechen problemlos. Die Erkrankung beginnt meist im Vorschulalter und kann mit einer Vielzahl an sozialen und akademischen Beeinträchtigungen verbunden sein.

Referentin: Prof. Dr. Christina Schwenck, Professorin für Klinische Kinder- und Jugendpsychologie an der JLU

Weitere spannende Vorträge finden am 03.11.2025 und am 10.11.2025 statt.