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2008/2009

Raum und Bewegung in der Literatur
29.-30. Mai 2008, Gießen

Die Raumdarstellung bildet eine der grundlegenden Komponenten der fiktionalen Wirklichkeitsdarstellung. Raum ist in literarischen Texten nicht nur die Voraussetzung für Handlung, sondern stets auch Bedeutungsträger. Kulturell vorherrschende Normen, moralische Werte, kursierende Vorstellungen von Zentralität und Marginalität, von Eigenem und Fremdem, erfahren im Raum eine konkret anschauliche Manifestation. Die literarische Wahrnehmung und Nutzung von Räumen, Grenzziehungen zwischen Eigenem und Fremdem sowie die Zuweisung von Domänen basieren zwangsläufig auf kulturell dominanten Wissensordnungen. Solche kulturell semantisierten und subjektiv erlebten Räume der Literatur sind weder statisch noch fungieren sie als bloß ornamentale Kulisse der Handlung. Als soziale Konstrukte unterliegen sie vielmehr einem vielschichtigen kulturellen Verhandlungsprozess sowie der Dynamik (inter-)kultureller Beziehungen, die die Veränderbarkeit der Semantik von Räumen nicht nur ermöglichen, sondern sogar herausfordern. Räume können daher dynamische Neuordnungen, Neubewertungen und Transformationen erfahren, in der individuelle und kulturelle Veränderungen metonymisch zum Ausdruck gelangen.

Umgekehrt kann die Bewegung im Raum, vor allem die Überschreitung von Grenzen, Freiräume des Erlebens bzw. Handelns eröffnen und Neuverhandlungen des individuellen und kulturellen Selbstverständnisses, überkommener Werte und Normen initiieren. Die im Raum der Fiktion modellhaft vorgenommenen Grenzüberschreitungen, Erkundungen neuer Räume sowie innovativen Territorialisierungen setzen eine Dynamisierung etablierter Wissensformen und kultureller Codes in Gang. Solche literarischen Imaginationen vermögen auf außertextuelle Raumkonzepte zurückzuwirken und kulturell vorherrschende Vorstellungen von Räumen aktiv mitzuprägen. Als kulturelles Medium kann Literatur nicht zuletzt selbst in ‚Bewegung geraten‘ und kulturelle bzw. nationale Grenzen passieren. Durch kreative Aneignungs- und lokale Übersetzungsprozesse kann Literatur neues Wissen hervorbringen, ein Vorgang, der Vorstellungen von Kulturen als in sich geschlossene, territorial, ethnisch oder national definierte Gebilde obsolet werden lässt.

Ziel der Tagung (und eines darauf aufbauenden Sammelbandes) ist, literarische Raumdarstellungen systematisch zu kartographieren und bislang eher statisch konzipierten Raummodellen dynamische Konzepte entgegenzustellen, die von der kulturellen Konstruktivität von Räumen und Grenzen ausgehen. Welche ästhetischen Strategien nutzen literarische Texte, um der kollektiven Imagination wirkmächtige Vorstellungen von sozialen Räumen einzuschreiben? Und welche Rückschlüsse lassen Bedeutungs- und Funktionsverschiebungen von Raumdarstellungen, Grenzen und Landschaftsschilderungen auf kultur- und mentalitätsgeschichtliche Wirklichkeitsmodelle zu? Im Zentrum eines solchen dynamischen, kontextorientierten Raumkonzepts stehen Leitbegriffe wie ‚Grenzüberschreitung’ bzw. ‚Transgression’, ‚Liminalität‘, cognitive mapping, ‚Chronotopos‘, ‚Territorialisierung‘, ‚Translokalität’, ‚Zentrum vs. Peripherie‘, ‚Erinnerungsräume‘, ‚Räume des Dritten‘ sowie ‚Heterotopien‘.

Die Tagung wird in Kooperation des GCSC mit dem IPP "Literatur- und Kulturwissenschaft" organisiert. Zu den Vortragenden zählen neben DoktorandInnen, PostdoktorandInnen und Principal Investigators des GCSC und IPP die Keynote-Speakers Dr. Doris Bachmann-Medick, Prof. Dr. Ottmar Ette und Dr. Michael Frank. Gäste sind herzlich willkommen.

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an: Dr. Birgit Neumann (Birgit.Neumann@anglistik.uni-giessen.de) oder Prof. Dr. Wolfgang Hallet (Wolfgang.Hallet@anglistik.uni-giessen.de).

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Values in Literature and the Media and their Cultural Function
June 5-June 7, Gießen

The more poststructuralist epistemology has made clear that our common ‘truths’ are - to a previously unforeseen extent - culturally constructed, the more the necessity of values that provide individual and communal orientation has become felt. At the same time the weight of traditional values has become more contended and has diminished peoples’ readiness to be directly preached to.

What has become more important, therefore, is the indirect promotion of values by supplying moral models and presenting practical examples of human behaviour. This is a field in which literature and the media seem to be particularly efficient due to their wide range of possibilities and because readers, listeners or viewers are less involved and more open to exterior influences than agents in the outer world whose practical interest is at stake.

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Comparative Literature: Models for Interdisciplinarity in the Humanities?
June 15-20, Hermes Conference 2008, London

Hermes 2008 asks what the study of literature contributes to negotiations between literatures, cultures, media, and disciplines. What can it tell us about our capacity as critics to challenge the way thinking is circumscribed? If literary study is an inherently comparative practice, does it have the capacity to create what David Damrosch calls an elliptical rather than a circular critical space, where literatures interact without being dominated by any single one? Does it provide a model for what literary and aesthetic studies generally can contribute to interdisciplinary understanding more widely? How have the debates on interdisciplinary research developed in recent times? What is therelation currently of comparative literature to other forms of comparative study, including comparative history, comparative anthropology and cultural studies? This seminar and the accompanying symposium will ask questions comparatively, and ask questions of comparison itself. The aim is not to contrive comparison where none is required, but to ask how a literary research topic relates to its field of enquiry more broadly; and how fields of enquiry relate to others. Hermes 2008 develops the consortium´s important work in training PhD students in literary and aesthetic studies by providing them with a supportive international environment in which to exchange and challenge their own approaches. It also seeks to advance thought on the value and purpose of aesthetic study itself, as young and established scholars address its future.

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Regions of Culture - Regions of Identity.
International Summer School 2008
July 13-July 23 2008

The International Summer School is hosted jointly by the International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC), the Centre for Eastern European Studies (Giessener Zentrum Östliches Europa – GiZo) at the University of Giessen and the Herder Institute in Marburg.

Its objective is to draw together the current debates about regional identity and the structural elements of culture upon which regions are based. This discussion will provide a starting point for the interdisciplinary comparison of innovative PhD projects. The centre of reflection is a perspective that could best be captured in the coupling of the concepts “Region of Culture” and “Region of Identity”. Which phenomena and concepts, from history, language, academia as well as popular and high culture, can make regions tangible? And does this attempt at definition correlate with the diverse aspects of identification and identity management connected to regions?

The International Summer School 2008 is interdisciplinary but does place emphasis on the study of culture. From the perspective of various academic disciplines, high-ranking scholars from Germany and abroad will shed light on current debates and introduce open questions for further discussion.

 

The conference languages are English and German.

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Forms of Life: Artifice, Emergence, Generation
ESSCS Summer School
July 28-August 3, Amsterdam

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Normen in der Educational Linguistics
sprachwissenschaftliche, didaktische und kulturwissenschaftliche Perspektiven
1.-2. September 2008, Gießen

Das Thema des Symposiums greift eine der Grundsatzdebatten der aktuellen linguistischen und sprachdidaktischen Forschung auf und richtet sich insbesondere an Nachwuchsforscher aus den Bereichen Linguistik, Sprachdidaktik und Kulturwissenschaft. Vor dem Hintergrund der drei Themenbereiche „Sprachpolitik als Ausdruck kultureller Normen“, „Norm, Standard, Abweichung“ und „Zielnormen im Fremdsprachenunterricht“ soll diskutiert werden, wie die Verknüpfung von Ansätzen in Theorie und Praxis sowie die Einbeziehung der Blickwinkel verschiedener Philologien einen innovativen Beitrag zur Erforschung des Zusammenspiels von Kultur und Sprache im Bildungs- und Erziehungskontext leisten kann. Die drei Teilgebiete werden jeweils mit einem Plenarvortrag eines international renommierten Forschers abgeschlossen. Zudem findet eine Posterausstellung zu weiteren aktuellen Forschungsarbeiten in der Educational Linguistics statt.

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Ordensheilige, Gründergestalten und Legenden
Die Rolle der Bildmedien in religiösen Gemeinschaften des Spätmittelalters
17.-18.10.2008, Gießen

Weitere Informationen unter Livia.Cardenas@kunst.geschichte.uni-giessen.de und auf der Homepage des SFB unter www.uni-giessen.de/Erinnerungskulturen.

Anders: Identitäten
6.-8.11.2008, Gießen

Im Spannungsfeld von modernen und postmodernen Debatten über Konstruktionen von Selbst und Anderem ist der Begriff der Identität scheinbar zu einem ‚inhaltsarmen Reduktionsbegriff’ verkommen. Vor diesem Hintergrund möchte die Research Area Culture and Identities anlässlich ihrer ersten Tagung aus inter- bzw. transdisziplinären Blickwinkeln vor allem die vielfältigen Schnittstellen von Identität/Alterität und Kultur beleuchten. So kann sich dem ‚Plastikwort Identität’ anders genähert und damit ‚Identität’ anders gedacht werden. Diese Herangehensweise kann die Binarität kultureller Konstruktionen von Identität und Alterität produktiv durchkreuzen. Konstruktionen des Selbst und des Eigenen erfolgen notwendigerweise über Konstruktionen des Anderen und Fremden. So erweist sich das Eigene immer zugleich auch als Fremdes, das Fremde als Eigenes. Im Kontext der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit Prozessen kultureller Identitäten und Identifikationen stellt sich die Herausforderung, diese Verschränkung produktiv zu machen, das Andere als Bestandteil des Selbst, das Selbst als konstitutiv anders zu konzipieren.

Als ney note speaker konnten Prof. Sabine Sielke (Köln) und Prof. Peter V. Zima (Klagenfurt) gewonnen werden.

Weitere Informationen und das Programm erhalten Sie hier .

Medienereignisse und Performativität in der Neuzeit
19.-22.11.2008, Gießen

Informationen unter Volker.Roelcke@histor.med.uni-giessen.de und auf der Homepage des SFB.

Narrative Networks: Kultur und Narration im Spannungsfeld von Fakten und Fiktionen
05.-07.12.2008, Gießen

Sowohl in ihrer schriftlichen als auch in ihrer mündlichen Form kommt der Kulturtechnik des Erzählens nicht nur für die individuelle und kollektive Identitätsstiftung eine entscheidende Bedeutung zu, sondern auch für die Erschließung dessen, was als Wirklichkeit angesehen wird. Faktuales und fiktionales Erzählen fungieren dabei nicht nur als Kommunikationsinstrumente zur Vermittlung individueller und kollektiver Ereignisse, Erfahrungen und Erinnerungen. Sie sind zugleich als strukturgebendes Ordnungsmuster einer Kulturgemeinschaft zu denken, da Kulturen als „Erzählgemeinschaften“ (nach Wolfgang Müller-Funk) konzipiert werden können. Erzählen vermag in diesem Kontext kulturschaffend und -stabilisierend, jedoch auch kritisch hinterfragend und destabilisierend zu wirken. Die Konferenz „Narrative Networks" wendet sich diesen Phänomenen zu, um interdisziplinär die Leistung von Narration als Kulturtechnik zu diskutieren und neuartige Konzeptionen von Kultur als dynamisches Netzwerk von Narrationen zu erarbeiten.

Weitere Informationen.

Metaphors Shaping Culture and Theory
28.-31.01.2009, Rauischholzhausen

The Symposium – which is part of the program of the International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) at Justus Liebig University, Giessen – is intended to bring together young researchers and established scholars from various countries to discuss both the enabling potential and the delimiting effect of central metaphors shaping culture and theory.

Important questions will, of course, be the specific relationship between such metaphors and concepts in the zone of their interference, the extent to which basic metaphors lose their sensory and imaginative appeal once they are made to function as central concepts within theoretical discourse, or how by retaining that appeal they tend to motivate the search for new concepts.

The broad scope of the subject ranges historically from the career of first the ‘mirror’ and then the ‘anatomy’ in the early modern period and the use of family metaphors in the period of colonialism to the present ubiquity of the ‘net’ or ‘network’, and, in terms of categories, from such all-encompassing cultural metaphors to more specifically national varieties like the Canadian ‘mosaic’, such basic analogies for epistemological and methodological paradigms as ‘construction’ or ‘constructivism’, and metaphors shaping theoretical trends, such as ‘space’ in the recent ‘spatial turn’.

Selected papers from the Symposium will be published in the REAL yearbook (2009 issue).

Please take a look at the latest version of the conference programme [PDF]

Informationstag Forschungsfinanzierung
Perspektiven in der Wissenschaft vom Reisekostenzuschuss bis zur eigenen Stelle
20.4.2009, Gießen

„Promovieren mit Perspektive“, das heißt für DoktorandInnen, die in der Wissenschaft tätig bleiben wollen, sich auch frühzeitig mit Förderungsmöglichkeiten für die eigene Forschung nach der Promotion auseinanderzusetzen. Zahlreiche Institutionen von der DFG über die EU bis zu vielen großen und kleinen privaten Stiftungen bieten Unterstützung für Forschungsprojekte gerade auch für NachwuchswissenschaftlerInnen an – vom Reisekostenzuschuss bis zur Finanzierung der eigenen Stelle aus Drittmitteln.

Der Informationstag Forschungsfinanzierung stellt zunächst die verschiedenen Förderungsmöglichkeiten im Überblick vor. Im Anschluss berichten in Arbeitsgruppen zu ausgewählten Förderungsprogrammen WissenschaftlerInnen, die selbst bereits innerhalb der Programme (z.B. DFG-Nachwuchsgruppen) gefördert worden sind, von ihren Erfahrungen vom Antrag bis zum Abschlussbericht.

Es gibt vier Arbeitsgruppen, für die Sie sich anmelden können:

 

  1. Wege zur Professur - Zwischen Forschung, Assistenz und Administration
  2. Zauberwort Drittmittel - Finanzierungsmöglichkeiten vom Projekt bis zur eigenen Stelle
  3. Postdoc im Ausland - Karriere im Ausland?
  4. ... und das Privatleben? Wissenschaft als Beruf - Wissenschaft als Lebensentwurf

 

Der Informationstag findet am 20.4.2009 im Philosophikum I in den Räumen B 25, B 29 und G 27 statt.


Weitere Informationen und Anmeldeformular .

Gewaltrepräsentationen in Massenmedien: Subjektstrategien und Mediengewalt
19.-20.02.2009, Gießen

In der Tagung geht es um die Frage, welche unterschiedlichen Subjektstrategien durch verschiedene mediale Repräsentationsformen von Gewalt nahegelegt werden (Film, TV, Comic, Computerspiel). Subjektstrategien werden dabei als symbolische Techniken verstanden, mit denen Individuen sich ihre Umwelt performativ aneignen und zugleich entäußern. In Frage stehen Konzepte des Selbst in der Moderne, die sich über Verarbeitungen und Repräsentationsmodi von Gewalt in visuellen Medien entäußern und darin widerspiegeln. Die Repräsentation von Gewalt im Film etwa folgt anderen Mustern als im Comic oder Computerspiel. Das Interesse fokussiert daher auf eine kulturtheoretische Einordnung einer offenbar stark tradierten kulturellen Faszination und Funktionalität der Repräsentation von Gewalt.

In dieser Perspektive interessiert sich die Tagung primär dafür, ob es hinsichtlich der Gewaltrepräsentation in den einzelnen Medien signifikante Differenzen gibt. Welche Verfahren und Techniken der Darstellung und Repräsentation von Gewalt existieren jeweils? Sind diese an spezielle Narrative gebunden? Legt die symbolische Form des Mediums distinkte Repräsentationsmodi von Gewalt nahe, und welche Funktion haben diese im Kontext von Kultur und Vergesellschaftung? Bedeutet Repräsentation von Gewalt auch eine Aufladung des repräsentierenden Mediums mit einem Gewaltpotential und bestehen überhaupt Verbindungen zwischen medialen Repräsentationsformen von Gewalt und real ausgeübter Gewalt in Kultur und Gesellschaft?

Anhand dieser Fragestellungen ist beabsichtigt, Aufschluss über Subjektstrategien der Gewaltaneignung in den sozial weitgehend befriedeten westlichen Gesellschaften der Spätmoderne zu erhalten.

Organisatorisch ist die Tagung auf ein zweitägiges Format ausgelegt und legt einen Schwerpunkt auf die Möglichkeit zu intensiven Diskussionen. Als Referenten für die Vorträge konnten wir u.a. Prof. Dr. Josef Früchtl (Film), Stephan Packard (Comics) und Isabell Otto (Gesellschaftstheorie) gewinnen. Die insgesamt sechs Vorträge verteilen sich so über beide Tage, dass Raum für Begegnungen zwischen den TeilnehmerInnen bleibt. Jedem Vortrag folgt eine Respondenz durch einen Doktoranden/eine Doktorandin des GCSC als kritischer Kommentar und Überleitung in die Diskussion.


Weitere Informationen .

 

Web as Culture: ethnographic, linguistic & didactic perspectives
July 16-18 2009

On July 16-18 2009, the international symposium "Web as Culture: ethnographic, linguistic & didactic perspectives" will take place at the Justus Liebig University, Giessen, Germany. We would like to welcome scholars from the humanities and social sciences interested in the new cultural space provided by the World Wide Web.

The goal of the symposium is to address issues that are involved in the processes of constructing and perpetuating social structures, cultural narratives, memories, knowledge and language in the World Wide Web. The perspectives from which we would like to address these issues include (but are not restricted to) social anthropology, philosophy, sociology, media studies, linguistics, web-based teaching and learning.

The symposium is organized by the Research Area "Culture, Language and the New Media" of the Giessen Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) and by the Centre for Media and Interactivity (ZMI) at the Justus Liebig University, Giessen.

 

Please see the Conference Website for more information.

 

The Transnational Study of Culture: Lost or found in Translation?
28.-30. Oktober 2009, Schloss Rauischholzhausen

Visit the official conference-website

Dozenten/-innen:

  • Dr. Doris Bachmann-Medick
  • Prof. Dr. Ansgar Nünning
  • Dr. Martin Zierold
  • Kirsten Pohl
Presently we find a diversity of approaches in (Western) academe going by the name of "Cultural Studies", "Sciences Humaines" or "Kulturwissenschaft(en)". For a long time already, all of these approaches have faced the challenge of inter- and transdisciplinarity. Until today, however, they have too seldom (and too vaguely) examined ways to expand their own transnational and transcultural horizon. On further exploring their transnational scope, the category of translation opens up highly promising perspectives since cooperation between different research cultures increasingly takes place under the influence of the study of culture which is becoming more international. Translation can thus become a useful model to negotiate between – and link together – different traditions within the study of culture in joint transnational endeavors. The conference, "The Transnational Study of Culture: Lost or found in Translation? Kulturwissenschaft(en) - Cultural Studies - Sciences Humaines", is a first attempt to bring together leading representatives in the study of culture from different research cultures. We do so not only in order to discuss the conditions, opportunities and overall perspectives for collaboration but also to explore the boundaries of possible transnational transfers between the various forms of the study of culture. The main objective of this conference is to question the characteristics and guiding ideas of different research cultures with respect to their translatability.