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Workshop: §219a und „Lebensschutzbewegung“ in Deutschland: Feministische Perspektiven auf das Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung

When Jun 11, 2018
from 03:00 to 05:00
Where JLU Gießen, Raum 707, Ludwigstrasse 13.
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Ein begleitender Workshop zur Podiumsdiskussion um den Paragraphen 219a StGB, sexuelle Selbstbestimmung und "Lebensschutz"-Bewegung in Deutschland. Mit Sozialwissenschaftlerin und Buchautorin Kirsten Achtelik.


Alljährlich organisieren im September die selbsternannten Lebensschützer den „Marsch für das Leben“ in Berlin. Im November 2017 wurde die Gießener Ärztin Kristina Hänel zu 6000 Euro Strafe verurteilt, weil sie in ihrem Internetauftritt Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen bereitstellte. Eine Petition Hänels und weitere Anzeigen gegen Ärzt*innen haben nun eine Debatte um den §219a ausgelöst und die Beschäftigung mit reproduktiver Selbstbestimmung ins öffentliche Interesse geholt. Im Workshop wollen wir uns theoretisch mit dem Recht auf sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung beschäftigen. Dabei werden sowohl historische, juristische als auch politikwissenschaftliche und soziologische Aspekte beleuchtet und Konzepte wie Intersektionalität, Ableism, reproduktive Rechte und Selbstbestimmung erläutert und diskutiert.

Die Workshopleiterin Kirsten Achtelik ist Sozialwissenschaftlerin und promoviert an der HU Berlin zum Thema „Überschneidungen und Gegensätze. Zum Verhältnis von feministischer, behindertenpolitischer und ‚Lebensschutz‘-Bewegung“. Sie hat mit dem Buch „Selbstbestimmte Norm – Feminismus, Pränataldiagnostik, Abtreibung“ (2015) feministische Debatten in Deutschland maßgeblich mitgestaltet. Zuletzt erschien zusammen mit Eike Sanders und Ulli Jentsch das Buch „Kulturkampf und Gewissen. Medizinethische Strategien der »Lebensschutz«-Bewegung.“  

 

Der Workshop richtet sich an alle Interessierten der JLU. Zur Anmeldung senden Sie bitte bis zum 28. Mai eine E-Mail an hannah.klaubert@gcsc.uni-giessen.de.

 

Im Anschluss an den Workshop findet eine Podiumsdiskussion zum §219a und feministischen Antworten auf die gegenwärtige Debatte statt. Eingeladen sind Kristina Hänel, die Buchautorinnen Kirsten Achtelik (HU Berlin) und Eike Sanders (Apabiz Berlin) sowie Johanna Wart vom Bündnis für Sexuelle Selbstbestimmung.

 

Podiumsdiskussion von 18.00 bis 20.00 Uhr, Margarete-Bieber-Saal, Ludwigstr. 34

 

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Beide Veranstaltungen finden in einer Kooperation zwischen dem International Graduate Center for the Study of Culture (GCSC) und dem Büro für Chancengleichheit der JLU statt.

 

Kontakt:

Sahra Rausch – sahra.rausch@gcsc.uni-giessen.de

Hannah Klaubert – hannah.klaubert@gcsc.uni-giessen.de


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