Personal tools

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Navigation

Document Actions

Metagattungen als Paradigma literarischer Selbstreflexivität

May 6th, 2011

Christiane Struth: Metagattungen als Paradigma literarischer Selbstreflexivität: Eine Einführung in neuere selbstreflexive Genres der englischsprachigen Erzählliteratur

Wer schon einmal einen Metakrimi, eine Metaromanze, eine fiktionale Metabiografie oder Metaautobiografie gelesen hat, sieht sich mit Fragen der Gattungskonvention und Gattungszugehörigkeit konfrontiert.  Diese Fragen werden nicht nur in den Werken im Rahmen der fiktionalen Erzählung, sondern auch auf der Metaebene des Lesens thematisiert. Der ‘Roman über den Roman’ reicht zwar bis zu dessen Anfängen zurück – man denke an Don Quijote (1605-1615) oderTristram Shandy (1759-1767) –, doch erst seitdem die ‘poetologische Fiktion’ sich in der Postmoderne etabliert hat, setzt sich innerhalb der anglistischen Literaturwissenschaft die Tendenz durch, spezifische selbstreflexive Genres als Metagattungen zu klassifizieren und zu rezipieren. Einige dieser neuen Gattungen sollen in diesem Teil der Ringvorlesung anhand der folgenden Fragen vorgestellt und diskutiert werden: Wodurch zeichnen sich Metagattungen aus? Welche literarischen Metagattungen gibt es? Und welche Funktionen hat die Metaisierung von Genres? Die Antworten sollen an ausgewählten literarischen Beispielen verdeutlicht werden, um die Studentinnen und Studenten mit den poetologischen Grundlagen und den Ästhetiken literarischer Metagattungen vertraut zu machen.

Christiane Struth (M.A.) ist seit dem WS 2009/2010 Doktorandin am International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) und Mitglied im „International PhD Programme“ (IPP). Sie studierte anglistische Literaturwissenschaft, Germanistik und Geschichte an der Philipps-Universität in Marburg und der University of York, England. Im Juni 2008 schloss sie ihr Studium als Magistra Artium ab. Nach dem Studium arbeitete sie als Verlagsmitarbeiterin in Frankfurt a. M., bevor sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin an das GCSC/GGK kam. Sie promoviert über die englischsprachige Metaautobiografie und ist seit Februar 2011 in der Graduiertenförderung der Konrad-Adenauer-Stiftung.