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Movie Made Historical Consciousness. Empirische Antworten auf die Frage, was sich aus Spielfilmen über die Geschichte lernen lässt

July 11th, 2011

Die Auswirkungen von filmischen Geschichtsdarstellungen auf das Geschichtsbewusstsein der Zuschauer werden allgemein als hoch eingeschätzt. Diese Annahme ist allerdings empirisch nur unzureichend belegt, und diese Forschungslücke wird auch zunehmend diskutiert. Gleichzeitig ist jedoch die Frage, wie Filme angeeignet und erinnert werden und was sich aus ihnen lernen lässt, ebenso alt wie der Film selbst und wurde bereits zu Zeiten des Stummfilms empirisch erforscht.

Der Vortrag kontrastiert Ansätze aus der Frühphase der Medienwirkungsforschung mit jüngeren Versuchen, die Rezeption bzw. Wirkung von Geschichtsfilmen zu ermitteln. Dabei wird deutlich, warum einzelne empirische Forschungsansätze mit gegenwärtigen Vorstellungen von Gedächtnis und Geschichte bzw. historischem Lernen nur schwer vereinbar sind. Der Vortrag versteht sich als ein Beitrag zu einem historisch angeleiteten Methodenbewusstsein, das für die zukünftige Erforschung von Geschichte und Gedächtnis aus geschichts- wie medienkulturwissenschaftlicher Perspektive unabdingbar ist.

Dr. Sabine Moller ist Habilitandin der Geschichtsdidaktik am Institut für Geschichte der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg und seit 1.4.2010 auch wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Neueste und Zeitgeschichte am Institut für Geschichtswissenschaften der Humboldt-Universität zu Berlin.

Ihre Forschungsschwerpunkte und Veröffentlichungen liegen in den Bereichen Zeitgeschichte und Geschichtsbewusstsein, Erinnerungs- und Tradierungsforschung, Medienkulturwissenschaftliche Gedächtnisforschung, Geschichtsdidaktik und Empirische Sozialforschung.