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‚Kleine Literatur’: Medialität und Epistemologie epischer Kurzformate in der Moderne

May 21st, 2013

Die Keynote handelt von der Medialität und Epistemologie epischer Kurzformen der Moderne und Nachmoderne. In historischer wie systematischer Perspektive wird nach dem kulturkritischen, politischen und poetologischen Potential kleiner literarischer Formate gefragt. Ausgehend von Roland Barthes´ Diktum, dass die Moral ihn "sanft schreiben" lasse, wird zunächst eine Theorie der kleinen Form entwickelt, die nach deren Ethik fragt. Am Beispiel von Kurzprosaformen von Ernst Jünger, Robert Musil, Elias Canetti und Alexander Kluge sollen schließlich literarische Repräsentationsmuster vorgestellt werden, in denen die Darstellung erlittener Schrecken, aggressiver Handlungen zu Strategien der Pointierung, Straffung, aber auch der Zeitdehnung ins Verhältnis gesetzt werden. Die Keynote geht der Frage nach, ob sich in kleinen Formen neue Schreibweisen abzeichnen, die feste Gattungsgrenzen hinter sich lassen und ob sie, um noch einmal Roland Barthes sprechen zu lassen, im Feld des Experimentellen, Möglichen, als "Wahrheitsgeneratoren" fungieren.

Claudia Öhlschläger, *1963 in Mannheim, verheiratet mit Dr. phil. Jörg Westermayer, zwei Söhne

  • Studium der Germanistik, Geschichte, Italianistik und Kunstgeschichte in Heidelberg und München
  • 1990/91 Erstes Staatsexamen für Lehramt an Gymnasien und Magister Artium
  • Promotionsstipendium der Studienstiftung des Deutschen Volkes
  • 1994 Promotion: "Unsägliche Lust des Schauens". Die Konstruktion der Geschlechter im voyeuristischen Text. Freiburg i. Br. (Rombach) 1996.
  • Postdoktorandin des Münchner Graduiertenkollegs "Geschlechterdifferenz & Literatur"
  • 1996-2002 Wissenschaftliche Assistentin am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig- Maximilians-Universität München (Lehrstuhl Prof. Dr. Gerhard Neumann)
  • Habilitationsstipendium der Deutschen Forschungsgemeinschaft
  • 2002/03 Habilitation: Abstraktionsdrang. Wilhelm Worringer und der Geist der Moderne. Paderborn (Fink) 2005.
  • 2003-2004 Akademische Rätin am Institut für Deutsche Philologie der Ludwig- Maximilians-Universität München
  • SoSe 2004 Vertretung einer Lehrstuhlprofessur am Germanistischen Seminar der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
  • Seit WS 2004/05 Professorin für Vergleichende Literaturwissenschaft und Intermedialität an der Universität Paderborn
  • März 2007: Gastprofessur an der École Normale Supérieure, rue d´Ulm, Paris.
  • März/April 2010: Max Kade Distinguished Visiting Professorship an der University of Washington, Seattle (USA)
  • Stipendium der Heinrich-Hertz-Stiftung, Düsseldorf für einen Forschungsaufenthalt an der University of Washington, Seattle (USA) im Frühjahr 2014 (Projekt "Literarisches Tagebuch" mit Prof. Dr. Rick Gray)