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On_Culture: Open Access Lecture Series. Vortrag von Dominik Scholl und Vorstellung der 2. Ausgabe („The Non-Human“)

On_Culture: The Open Journal for the Study of Culture

Open Access Lecture Series: Vortrag von Dominik Scholl und Vorstellung der 2. Ausgabe („The Non-Human“)

International Graduate Centre for the Study of Culture, Universitätsbibliothek Gießen

Ein Bericht von Miruna Bacali

 

Am Abend des 7. Dezember 2016 lud das International Graduate Centre for the Study of Culture (GCSC) gemeinsam mit der Universitätsbibliothek Gießen zu einer Vortrags-Veranstaltung ein, im Rahmen derer auch die 2. Ausgabe des Open Access Journals On_Culture vorgestellt wurde. Die Open Access Lecture an diesem Abend hielt Dominik Scholl (Referent für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei Wikimedia Deutschland): „Open Access, Open Science und das Paradigma der Offenheit“.

Marcel Wrzesinski, Mitglied der Redaktion von On_Culture und Herausgeber des Rezensionsmagazins Kult_online, führte in die Veranstaltung ein und ging dabei vor allem auf die zahlreichen Events deutschlandweit ein, die sich dem Thema Open Access widmen. Das Thema hätte in den letzten Jahren viel an Relevanz gewonnen, und so möchte sich On_Culture in diese Initiativen einreihen und mit seinen „Open Access Lectures“ ein Zeichen setzen.

Dr. Jens Kugele, Mitglied der Redaktion und Leiter der GCSC-Forschungskoordination, ging dann detaillierter auf die 2. Ausgabe ein, die z.T. Beiträge einer internationalen GCSC-Konferenz zum Thema „Re/turn of the Non-Human“ enthält. Ziel der Ausgabe sei vor allem, die wissenschaftliche Perspektive auf nicht-menschliche Akteure zu ergänzen und zu erweitern. Angesichts der breiten Palette an Formaten, die in On_Culture vertreten sind, würde sich das Magazin besonders für solche Herangehensweisen anbieten. Die innovativen Schnittmengen zwischen Themen, Disziplinen und Formaten hob Kugele als einen der Aspekte heraus, der bislang auf besonders positive Rückmeldungen sowohl aus der Open Access Community als auch dem Feld der ‚Study of Culture’ stießen.

Auf diese Einführung durch die Redaktionsmitglieder folgte der Vortrag von Dominik Scholl (Referent für Bildung, Wissenschaft und Kultur bei Wikimedia Deutschland). Angefangen mit der Entstehung des Internets in den neunziger Jahren skizzierte der Referent die Entwicklung der Open-Access-Bewegung und ihre „Meilensteine“. Er nahm das Beispiel Wikipedia zum Anlass, um über heutige wissenschaftliche Praxen zu reflektieren und nach der Bedeutung des Internets in Bezug auf den Umgang mit Quellen, Daten und Informationen zu fragen. Dies insbesondere vor dem Hintergrund, dass das Portal heutzutage sowohl privat, als auch beruflich sehr intensiv genutzt werde. Schließlich führte er auch einige Initiativen an, die von Wikimedia ins Leben gerufen wurden und sich dem Offenheits-Paradigma verpflichtet fühlen. So bietet der Verein beispielsweise mit dem Fellow-Programm „Freies Wissen“ Nachwuchswissenschaftler_innen die Möglichkeit, mit ihren Open-Access-Projekten in die Gesellschaft hineinzuwirken.

In der Abschlussdiskussion, moderiert von Melanie Mihm und Marcel Wrzesinski, kamen Referent und Publikum ins Gespräch. Dabei ging es u.a. um den Generationsunterschied und seine Auswirkungen auf die Offenheit gegenüber Open-Access-Praktiken. Auch zukunftsfähige Modelle in der Verlagskultur wurden thematisiert. Scholl zufolge hätten Verlage vielfältige Möglichkeiten, Wissenschaftskommunikation aktiv zu betreiben und bestimmte Autor_innen, sowie auch Themen, präsenter zu machen. Offen blieben Fragen wie etwa die möglichen Auswirkungen einer frei zugänglichen Wissenschaft auf die Gesellschaft als Ganzes.