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CCSA Talk: Performance on Display – Lebendige Kunst im Museum

Das Gespräch ist eine Kooperationsveranstaltung des CCSA (Center for Critical Studies in Architecture) mit dem GCSC.
When Apr 27, 2022
from 06:00 to 08:00
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Performancekunst, besonders in ihren Anfängen der 1960er- und 1970er-Jahre, gilt als rebellisch und anti-institutionell. Museen hingegen hängt ein Ruf des Konservativen und Konservierenden an. Trotz dieses vermeintlichen Gegensatzes präsentieren Kunstmuseen heute vermehrt Live-Performances und Performance-Ausstellungen. Ist das eine neue Entwicklung? Wann, wie und warum wurde Kunst im Museum lebendig? Diese Fragen sind der Ausgangspunkt des Gesprächs, das sich dem Thema aus kuratorisch-kunsthistorischer Perspektive nähern wird. Weitere zentrale Themen werden die Bedeutung der Aufführungsorte für Performance sein und die Rolle, die Kunstinstitutionen für die Entwicklung der Performancekunst gespielt haben und weiterhin spielen.

Anlass für das Gespräch ist die Veröffentlichung von Lisa Beißwangers Buch Performance on Display – Zur Geschichte lebendiger Kunst im Museum im Deutschen Kunstverlag. Das Buch beleuchtet die bislang wenig bekannten Anfänge des Phänomens „Performance on Display“. Es untersucht ausgewählte Aufführungen und Ausstellungen – vom Tanz über Body Art bis zur Performancekunst – sowie den Einfluss von Distributionsnetzwerken und Kunstförderpolitik auf die Musealisierung von Performance.

 

Das Gespräch ist eine Kooperationsveranstaltung des CCSA (Center for Critical Studies in Architecture) mit dem GCSC. 

 

Das Gespräch wird auf Zoom und in deutscher Sprache stattfinden. (Zoom-Link)

 

Dieses Gespräch ist Teil der CCSA-Talk-Reihe im Sommersemester 22. Das Poster können Sie hier herunterladen.

 

// Lisa Beißwanger ist Kunsthistorikerin mit Schwerpunkt 20. und 21. Jahrhundert. Sie forscht und lehrt derzeit am Fachgebiet Architekturtheorie und -wissenschaft sowie Architektur- und Kunstgeschichte an der Technischen Universität Darmstadt. Nach ihrem Studium an der Universität Freiburg arbeitete sie als Kuratorin für zeitgenössische Kunst. Sie war Mitglied des interdisziplinären International Graduate Center for the Study of Culture (GCSC) und promovierte 2020 an der Justus-Liebig-Universität Gießen.

 

// Barbara Clausen ist Professorin am art history department und Vizedekanin für Forschung und Entwicklung an der Fakultät der Künste der Universität von Québec in Montréal, Kanada. Seit 2000 lehrt und schreibt sie umfassend über die Historisierung und Institutionalisierung von performativen Kunstpraktiken und die Diskurse um Politiken des Körpers und des Archivs. In den vergangenen zwanzig Jahren hat sie zahlreiche Ausstellungen und Performanceserien in Europa und Nordamerika kuratiert und mitgestaltet. Seit 2017 ist sie die kuratorische Leiterin des Joan Jonas Knowledge Base in Zusammenarbeit mit der Artists Archives Initiative. Aktuell ist sie Mitherausgeberin einer Monografie über Joan Jonas, die 2022 bei der Dia Art Foundation in New York erscheinen wird.

 

// Jenny Schlenzka ist eine auf zeitbasierte Kunst spezialisierte Kuratorin und künstlerische Leiterin des Performance Space New York. Zuvor war sie Associate Curator am New Yorker MoMA PS1, wo sie von 2012 bis 2017 die Sunday Sessions, ein interdisziplinäres, wöchentliches Live-Programm, ins Leben rief. Im Jahr 2008 wurde sie zur ersten Kuratorin für Performance in der Abteilung für Medien- und Performancekunst am Museum of Modern Art in New York ernannt. Im Jahr 2012 wurde sie mit dem Yoko Ono Courage Award ausgezeichnet. Sie erwarb einen MA in Kulturwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin.

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