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Transnational Litigation by Strategic Litigation Networks in the Field of International Humanitarian Law

Vera Strobel untersucht als zentrale Fragestellung ihres Promotionsthemas den Einfluss zivilgesellschaftlichen Engagements durch strategische Prozessführung auf die Durchsetzung des Völkerrechts. Ein spezieller Fokus liegt dabei auf dem humanitären Völkerrecht sowie dem europäischen Menschenrechtssystem. Dabei analysiert sie ausgewählte innerstaatliche und internationale Gerichtsverfahren sowie -entscheidungen und legt einen besonderen Fokus auf den Ramstein-Fall bezüglich US-Drohneneinsätzen im Jemen. Hierbei interessiert sie die Bedeutung derartiger Verfahren für die Völkerrechtsentwicklung sowie die Herausforderungen für das Völkerrecht in demokratietheoretischer Hinsicht. Besonderes Augenmerk wird sie der Frage widmen, inwieweit zivilgesellschaftliche Akteure durch strategische Prozesse mittelbar auf die Auslegung, Anwendung und Entwicklung des Völkerrechts einwirken. Verändern solche Verfahren und Entscheidungen nicht nur Rechtsetzungs- und Rechtsdurchsetzungsprozesse, sondern auch den Charakter der Rechtsordnung über den Einzelfall hinaus? Hierbei wird sie mit klassisch rechtswissenschaftlicher Hermeneutik arbeiten sowie eine rechtssoziologisch ausgerichtete, empirische Untersuchung anstellen, um eine Bestandsaufnahme der Kasuistik zu ermöglichen. Darauf aufbauend möchte sie richtungsweisende Entscheidungen und den damit verbundenen zivilgesellschaftlichen Einfluss auf das Recht näher beleuchten, indem sie die Verfahrenshintergründe, die beteiligten Akteure, deren Strategie(n), die rechtsdogmatischen und rechtspolitischen Argumente und deren nationale und hieran anknüpfende internationale Implikationen herausarbeitet und systematisiert.