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Empfehlungen mit einer Gender-Perspektive für den Schlussbericht der Wahrheitskommission in Kolumbien

Das gemeinsame Projekt der Universidad de los Andes (Kolumbien), der Red de Mujeres del Caribe (Kolumbien), des Instituto Capaz (Kolumbien) und der Justus-Liebig-Universität Giessen (Deutschland) konzentriert sich auf eine spezifische Transitional Justice-Maßnahme: die Wahrheitskommission zur Aufarbeitung des bewaffneten Konflikts (Comisión para el Esclarecimiento de la Verdad, la Convivencia y la No Repetición - CEV), die im Rahmen des im Jahr 2016 durch den kolumbianischen Staat unterzeichneten Friedensabkommens ins Leben gerufen wurde. Das Projekt soll dem Feedback-Prozess für die Integration einer Gender-Perspektive in die Wahrheitskommission in der Karibik Kontinuität verleihen, welcher zunächst mit einem von der Universität der Anden koordinierten Projekt (2018) begonnen hatte und später mit einem Forschungsprojekt des CAPAZ-Instituts (2019) zusätzlich unterstützt wurde. Das CAPAZ-Forschungsprojektprojekt konzentrierte sich auf die Subregion Montes de Maria in der kolumbianischen Karibik.

Das Projekt verfolgt das Ziel, Fachwissen für die Ausarbeitung von Empfehlungen beizusteuern, die in den Abschlussbericht der Wahrheitskommission aufgenommen werden sollen, um die Nicht-Wiederholung von Gewalt gegen Frauen aus einem intersektionalen Ansatz heraus zu gewährleisten. Dazu sollen konkrete Schritte ausgearbeitet werden, um die Umsetzung dieser Empfehlungen zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund verfolgt das Projekt folgende Ziele:

1. Vergleichende Analyse der Empfehlungen, die in anderen Wahrheitskommissionen bereits entwickelt wurden und die Reichweite ihrer Umsetzung.

2. Analyse der konkreten Bedürfnisse und Prioritäten der Frauen- und Opferorganisationen in der kolumbianischen Karibikregion und in Bogotá bezüglich der Empfehlungen, die in den Abschlussbericht der Kommission aufgenommen werden.

3. Erstellung eines Policy Papers mit an die Kommission gerichteten Empfehlungen, die in den Ablschlussbericht der Kommission einfließen und das Recht der Opfer und der KolumbianerInnen auf Nicht-Wiederholung verwirklichen soll.

Mit der vergleichenden Analyse von Empfehlungen vorausgegangener Wahrheitskommissionen und ihrer Umsetzung und die formulierten Empfehlungen für den Abschlussbericht der Wahrheitskommission in Kolumbien wird das Policy Paper ein Verständnis für die spezifische Betroffenheit von Frauen im kolumbianischen bewaffneten Konflikt und die daraus resultierenden Besonderheiten, die der Prozess der Nicht-Wiederholung mit sich bringt, vermitteln.

Die indirekte Zielgruppe des Projekts werden Frauen sein, die Opfer des bewaffneten Konflikts geworden sind sowie Opfer-, Frauen- und feministische Organisationen, die sich mit Friedensförderung und Opferrechten befassen. Die direkte Zielgruppe besteht aus der kolumbianischen Wahrheitskommission sowie die beteiligten Organisationen.

 

Projektteam:

  • Diana Marcela Gómez Correal, Coordinadora del proyecto. Profesora Asistente del Centro Interdisciplinario de Estudios sobre Desarrollo de la Universidad de los Andes. Colombia
  • Juliana González Villamizar, colaboradora científica del Instituto Capaz y doctoranda de la Universidad de Giessen
  • Rosario Figari Layús Investigadora post-doctoral de la Cátedra de Estudios de Paz de la Justus-Liebig-Universität Gießen.
  • Auris Murillo, investigadora del proyecto. Red de Mujeres del Caribe.
  • Celenis Rodríguez, investigadora del proyecto.

 

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