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Neues Buch: The Impact of Human Rights Prosecution. Insights from European, Latin American, and African Post-Conflict Societies

Der Sammelband analysiert aus einer interdisziplinären Perspektive, welche Auswirkungen und Folgen die Strafverfolgung schwerer Menschenrechtsverletzungen in verschiedenen Ländern und Regionen der Welt auf sozialer, politischer und rechtlicher Ebene hat.

Das Buch behandelt in mehreren Länderfallstudien (Deutschland, Rumänien, Spanien, Chile, Argentinien, Uruguay, Peru, Kenia, Sudan) die Herausforderungen von justizieller Vergangenheitsaufarbeitung in (Post-) Konfliktgesellschaften und zeigt dabei die große Bedeutung der Strafverfolgungen für viele Opfer von Menschenrechtsverletzungen auf.

Bei der Strafverfolgung schwerer Menschenrechtsverletzungen handelt es ich um einen der wichtigsten, von Opfern eingeforderten Mechanismen, um Gerechtigkeit zu erlangen. Der juristische Umgang mit dem Erbe schwerer Menschenrechtsverletzungen bietet Möglichkeiten, das Recht zu stärken und eine ausgeglichene Anwendung des Strafrechts zu fördern, was als eine grundlegende Voraussetzung für Demokratie in den entsprechenden Gesellschaften angesehen werden kann.

Die Buchbeiträge analysieren die Auswirkungen, Fortschritte und Schwierigkeiten bei der strafrechtlichen Verfolgung von Massengewalt und schwerster Menschenrechtsverletzungen auf nationaler, regionaler und internationaler Ebene.

Welche Rolle spielt das Strafrecht bei der Wiedergutmachung des Unrechts für die Opfer, bei der Gewährleistung der Nichtwiederholung von massiver Gewalt und bei dem Versuch, den durch systematische Menschenrechtsverletzungen verursachten Schaden zu überwinden?

Insgesamt befasst dieser Band sich mit kritischen Fragen im Bereich der Strafverfolgungen zur Auseinandersetzung mit belasteter Vergangenheit und stützt sich dabei auf die Erfahrungen einer Vielzahl von Nachkriegsgesellschaften und postautoritären Staaten in drei Weltregionen, Europa, Lateinamerika und Afrika.

 

Zusammenfassung auf Englisch hier.

 

Autorinnen:

  • Dr. Rosario Figari Layús. Wissenschaftliche Mitarbeiterin (Post-Doc) an der Professur für Friedensforschung. JLU Gießen.
  • Prof. Dr. Ulrike Capdepón. Forscherin und Projektkoordinatorin am Zentrum für Kulturelle Forschung (ZKF) der Universität Konstanz.