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Quincy Stemmler

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Doktorand


Akademischer Werdegang
Akademischer Werdegang
  • seit 12/2018: Gastwissenschaftler an der Pontificia Universidad Católica del Perú, Lima – Mitglied der Forschungsgruppe GICO (Grupo Interdisciplinario de Investigación en Conflictos y Desigualdades Sociales)
  • 2018: Master of Arts Politische Theorie an der Goethe-Universität Frankfurt am Main und der TU Darmstadt
  • 2015: Bachelor of Arts Politikwissenschaft (Nebenfach: Geschichte) an der Goethe Universität Frankfurt am Main
Akademisch-berufliche Tätigkeiten
Akademische-berufliche Tätigkeiten
  • 08/2019-12/2019: Dozent an der Universidad Nacional Mayor de San Marcos, Lima
  • 03/2019-05/2019: Akademischer Workshop “Teoría y Análisis del discurso“, Universidad Nacional Mayor de San Marcos & Universidad Nacional Federico Villareal, Lima 
  • 01/2018-03/2018: Forschungspraktikum am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung, Köln
  • 2016-2018: Studentische Hilfskraft am Lehrstuhl Prof. Rainer Forst (Politische Theorie und Philosophie) an der Goethe-Universität Frankfurt am Main
  • 06/2015-08/2015: Praktikum im Auslandsbüro der Friedrich-Ebert-Stiftung in Seoul, Rep. Korea
  • 2014-2015: Studentische Hilfskraft für die Iberoamerika-Forschungsgruppe unter Leitung von Prof. Thomas Duve am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte
Forschungsschwerpunkte
Forschungsschwerpunkte
  • Globaler Kapitalismus, Postkoloniale Theorien, Diskurstheorien, Politische Ökologie
  • Regionale Schwerpunkte: Lateinamerika, Ostasien
Publikationen
Publikationen
  • Stemmler, Q. (2021): Bolivien: „MAS o menos“. Die Partei von Evo Morales kehrt an die Macht zurück. In: WeltTrends 171, 4-8.
  • Stemmler, Q. (2020): Lockdown für die Menschen – Freie Fahrt für den Bergbau? Die Corona-Krise in Peru. In: ILA-Zeitschrift 439, 41-43.

  • Stemmler, Q. (2020): Discurso y poder: Una fusión de Michel Foucault y Jürgen Habermas. In: Ayala-Colqui, J. et al. (Hrsg.): Poder y subjetivación en Michel Foucault. Lima/Puebla: UNMSM/BUAP. (http://isbn.bnp.gob.pe/catalogo.php?mode=detalle&nt=116555)

  • Stemmler, Q. (2020): Der übersehene Protest: Anti-Bergbaubewegungen in Peru. In: WeltTrends 166, 33-38.

  • Stemmler, Q. (2020): Das peruanische Paradox. In: amerika21. https://amerika21.de/blog/2020/06/240402/peruanisches-paradox

  • Menne, A. & Stemmler, Q. (2018): Von der Gleichstellungspolitik zum „Diversity-Management“? Der Frauenförderplan und das Diversity-Konzept der Goethe-Universität diskursanalytisch betrachtet. In: Die Ratsfrau Vol. 21, 32-37.

Konferenzbeiträge
Konferenzbeiträge
  • 02/2021: Präsentation des Promotionsprojekts, Symposium (virtuell): 1st Rethinking Latin American Studies from the South Symposium, University of Calgary.

  • 06/2020: Präsentation des Promotionsprojekts, Tagung (virtuell): Minería: Orden social y político, Pontificia Universidad Católica del Perú, Lima.

  • 04/2019: Präsentation des Promotionsprojekts, Tagung: Erneuerbare Energien und Klimawandel in Lateinamerika, Friedrich-Ebert-Stiftung, Göttingen.

  • 01/2019: Präsentation des Promotionsprojekts, Jornada: Extractivismo, Rentismo y Conflictos Socio-Ambientales en América Latina, Justus-Liebig-Universität Gießen.

  • 11/2018: Präsentation der Masterarbeit, I Coloquio Internacional de Filosofía, Universidad Nacional Mayor San Marcos, Lima.
  • 07/2018: Posterpräsentation zu Promotionsprojekt, Nachwuchsworkshop der Arbeitsgemeinschaft Deutsche Lateinamerikaforschung (ADLAF), Berlin.
Thesis Abstract
Konfliktiver Extraktivismus: Bergbau, Institutionen und soziale Konflikte in Peru und Kolumbien

In wissenschaftlichen Debatten um mögliche Fallstricke einer rohstoffbasierten Entwicklung werden soziale Konflikte als eine der negativen Konsequenzen genannt (Stichwort: „Ressourcenfluch“). Auch der lateinamerikanische „Extraktivismus-Diskurs“ bescheinigt einem Modell, das auf der Ausbeutung und Ausfuhr natürlicher Rohstoffe beruht, einen durch und durch konfliktiven Charakter.

Die Empirie bestätigt diese Annahmen: Gerade in Lateinamerika kommt es im Kontext von Extraktionsprojekten (Bergbau, Erdöl-/Gasförderung) immer wieder zu Gewaltausbrüchen. Peru ist einer der Staaten mit den meisten sozialen Konflikten – hier in der Regel mit Bergbauprojekten verbunden. Kolumbien weist im Gegensatz dazu weitaus weniger offene Extraktionskonflikte auf, doch ist, was strukturelle Gewalt gegen Umweltschützer_innen angeht, einer der Spitzenreiter der Region. 

Kritiker_innen eines Ressourcenfluch-Determinismus argumentieren, dass nicht der Rohstoffreichtum für die immer wieder beobachteten negativen Phänomene ausschlaggebend ist, sondern der institutionelle Rahmen, in dem er eingebettet ist.

Ausgehend von dieser These ist es das Ziel dieses Promotionsprojekts, die extraktivistischen Modelle Perus und Kolumbiens am Beispiel des Bergbaus aus einer historisch-institutionalistischen Perspektive zu analysieren und zu erklären wie diese entstanden sind (1), wie sie das Verhalten der Akteure bestimmen (2) und wie dies zu verschiedenen Konflikt-Phänomenen führen kann (3).