Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum

Artikelaktionen

Fortbildungen für Führungspersonal

Strafrechtliche Risiken für Unternehmen und deren Organe haben in den letzten Jahren massiv zugenommen, werden von den Unternehmensverantwortlichen aber immer noch häufig unterschätzt: Hinsichtlich der seit jeher strafbewehrten Pflichten bei der Besteuerung (§ 370 AO), Buchführung und Bilanzierung (§ 331 HGB) sowie in Unternehmenskrisen (§§283 ff. StGB, § 84 GmbHG, § 401 AktG u.a.m.) ist der Verfolgungsdruck gewachsen.

Im Bereich der Korruptionsdelikte (§§ 299, 333, 334, StGB; § 1 EUBestG; §§ 1, 2 IntBestG) sind zahlreiche Verschärfungen des Straf- und Strafprozessrechts in Kraft getreten. Zudem sehen viele (vor allem, aber nicht nur, exportorientierte) Unternehmen ihr Verhalten bei der Auftragsakquise, das bisher als marktüblich galt, als Untreue (§ 266 StGB), Steuerhinterziehung (§ 370 AO) oder Bestechung im geschäftlichen Verkehr (§ 299 StGB) kriminalisiert. Durchsuchungen, Beschlagnahmen und sogar Festnahmen in Unternehmen häufen sich. Die Unternehmen selbst haben in zunehmendem Maße finanziell für Straftaten ihrer Mitarbeiter einzustehen, indem Bußgelder, Gewinnabschöpfungen und Verfallsanordnungen in Millionenhöhe gegen sie verhängt werden.