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Konzeption

Konzeption

Das Konzept der clinical legal education stammt aus dem anglo-amerikanischen Rechtsraum. An vielen bekannten Universitäten, insbesondere in den USA, sind Law Clinics mit unterschiedlichen Schwerpunkten aktiv.


Das Konzept der praxisorientierten Ausbildung umfasst 3 Kernelemente:

 

1) Studierende vertiefen ihre Kenntnisse in einem Spezialgebiet bereits während des Studiums

2) Sie werden dabei von Dozierenden und Praktiker*innen betreut und ausgebildet

3) Fortgeschrittene Mitglieder der Law Clinics wenden die erworbenen Kenntnisse praktisch an, z. B.

     im Rahmen von Sprechstunden, in Zusammenarbeit mit NGOs.


Die Gießener Refugee Law Clinic hat als Arbeitsgebiet das Migrations- und Flüchtlingsrecht gewählt.

Das Ausbildungsprogramm startet jeweils zum Wintersemester mit einer einführenden Vorlesung zum deutschen, europäischen und internationalen Migrations- und Flüchtlingsrecht.
In den sich anschließenden Semesterferien erhalten die Studierenden die Gelegenheit zu vorbereiteten und strukturierten Praktika in Kanzleien, Behörden oder Organisationen, die praktisch mit Geflüchteten arbeiten. 
Während der Seminarphase im Sommersemester erstellen die Studierenden auf der Grundlage von Material, das sie im Praktikum recherchiert haben, eine Seminararbeit zu einem konkreten flüchtlingsrechtlichen Fall. Außerdem findet die Übung "Asylrechtliche Fälle in der praktischen Beratung" mit RA Dr. Stephan Hocks statt, in der die Beratungssituation mithilfe von Beratungssimulationen eingeübt wird.

Die aktiven RLC-Mitglieder arbeiten in einem Projektteam. In Zusammenarbeit mit der Flüchtlingsberatung des Ev. Dekanats Gießen bieten sie eine Beratung für Schutzsuchende an. Darüber hinaus ist das Projektteam für weitere inhaltliche und organisatorische Aufgaben zuständig, z. B. Herkunftsländerrecherche und Öffentlichkeitsarbeit.

Die Mitarbeit im Projekt ist für Studierende aller Fachbereiche möglich.