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Interview mit ECM-Startup MapleTales: EXIST-Förderung erleichtert die Kommunikation mit Geschäftspartnern

Sich in Vollzeit auf das eigene Gründungsvorhaben zu konzentrieren, das wünschen sich viele Gründer:innen. Für MapleTales ist der Wunsch in Erfüllung gegangen. Das unter anderem von einem Wiwi-Alumni gegründete Startup ist EXIST-gefördert. Welche Vorteile das bringt, darüber spricht das Team im Interview mit dem Gründungszentrum ECM.
Die monatelange gemeinsame Vorarbeit hat sich ausgezahlt: Das vom Gründungszentrum ECM betreute und beim Idea Slam 2021 ausgezeichnete Startup MapleTales hat sich erfolgreich für ein EXIST-Gründerstipendium beworben. Der Wunsch, sich in Vollzeit auf die eigene Gründungsidee zu konzentrieren, geht damit für die drei Teammitglieder in Erfüllung.
Während der einjährigen Laufzeit sichert das Förderprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) den persönlichen Lebensunterhalt von Timur Zorlu, Marlene Damm und Joshua Fett. Darüber hinaus bietet ihnen das BMWK Coachings und Sachmittel an. Das ECM steht weiterhin als Berater zur Seite und stellt moderne Arbeitsplätze in den eigenen Räumlichkeiten am Phil 1.

MapleTales konnte neben der Technologie unter anderem mit seiner Mission überzeugen. Das Team will Grundschulkinder mit modernen Mitteln fürs Lesen begeistern. Über ihre Idee, die Vorteile von Stipendien und ihre Lieblingsbücher als Kinder sprechen die Drei im Interview mit uns.

MapleTales TeamDrei Expertisen in einem Team: Timur Zorlu (l.) studierte Wirtschaftswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität Gießen, Marlene Damm (m.) Erziehungswissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, und Joshua Fett (r.) Informatik an der Technischen Hochschule Mittelhessen

 

ECM: Wie und wann ist die Idee zu MapleTales entstanden?

Timur: Mit einer anfänglichen Idee haben wir an einem Förderprogramm des TechQuartiers in Frankfurt und der Eintracht Frankfurt im April 2020 teilgenommen. Dort haben wir MapleTales von einer Idee zu einem MVP entwickelt, also zu einem ersten existenzfähigen Produkt, in unserem Fall eine App. Nach dem Erhalt des dritten Platzes und etwas Startkapitals begann unsere Reise.

Marlene: Seit Herbst 2021 konzentrieren wir uns dank Förderung durch Hessen Ideen und EXIST in Vollzeit auf die Ausrichtung des Projekts, Timur als technische Leitung und ich als pädagogische Leitung.

 

ECM: Welches Problem möchtet Ihr mit MapleTales lösen?

Marlene: MapleTales widmet sich dem bildungswissenschaftlichen Problem, dass die aktive Lesezeit von Kindern seit Jahren stetig abnimmt, während die tägliche Nutzungszeit von mobilen Endgeräten, wie Smartphones, steigt. Wir holen das Kind mit unserer App in seiner digitalen Lebenswelt ab. Durch den interaktiven Lesezugang möchten wir die Lesemotivation beim Grundschulkind und somit eine gelungene Lesesozialisation spielerisch fördern.

 

ECM: Wie bei vielen Gründungsvorhaben hat sich auch bei euch die Teamzusammensetzung verändert und vergrößert. Mittlerweile vereint Ihr von Hause aus drei verschiedene Expertisen: Pädagogik, Wirtschaftswissen und Programmier-Skills. Wie haben sich eure Wege gekreuzt?

Marlene: Timur und ich haben uns bei einem Arbeitsaufenthalt in Malta kennenlernten. Im Zuge des Hessen Ideen-Stipendiums im Herbst 2021 war uns klar, dass wir als Team wachsen wollen. Wir haben uns aktiv auf die Suche begeben und Joshua schließlich über die Gießener Instagram-Seite "Gießen Memes" kennengelernt.

Joshua: Ich bin somit der Neue im Team und kümmere mich seit Januar 2022 um die IT.


Marlene Damm (l.) und Timur Zorlu (r.) teilen ihre Erfahrung mit der Gründung von MapleTales sowie deren Teilnahme am Idea Slam 2021 auf dem Idea Slam 2022

Wie sieht bei euch ein "klassischer" Arbeitstag aus?

Joshua: Wir nutzen alle Kommunikationskanäle, die uns die digitalisierte Arbeitswelt zu bieten hat und sind somit im stetigen Austausch. Persönliche Meetings planen wir hierbei möglichst im Voraus. Wir versuchen auch Veranstaltungen als Team gemeinsam wahrzunehmen. Durch Marlenes Umzug von Erfurt nach Frankfurt wird sich dies zukünftig noch unkomplizierter gestalten. Nun leben wir alle in oder um Frankfurt herum.

 

ECM: In monatelanger Zusammenarbeit mit Hessen Ideen und dem ECM habt Ihr euch dieses Jahr erfolgreich auf ein EXIST-Stipendium beworben. Welche Vorteile habt Ihr dadurch? Und welche Ziele habt Ihr euch für die Dauer des Stipendiums gesetzt?

Timur: Das EXIST-Stipendium gibt uns die Möglichkeit und die finanziellen Rahmenbedingungen, Vollzeit an unserem Herzensprojekt arbeiten zu können. Auch für mögliche Geschäftspartner, Investoren und Dienstleister ist die Zusammenarbeit mit einem EXIST-geförderten Startup attraktiv und erleichtert uns viel auf der Kommunikationsebene.

Ziele innerhalb des Stipendiums sind etwa der Ausbau der Alpha-App, eine evaluierte Testphase sowie die Gründung des Unternehmens und den Erhalt eines Pre-Seed-Investments in diesem Sommer und Herbst.

 

ECM: Zurückdenkend an eure Kindheit: Habt Ihr eigentlich gerne gelesen? Und wenn ja, was war euer Lieblingsbuch als Kind?

Marlene: Ich hatte das Glück, dass ich durch mein Elternhaus schon sehr früh an das Lesen herangeführt wurde. Ich war dadurch auch motiviert, eigene Bücher zu lesen und laut vorzulesen. In der frühen Grundschulzeit habe ich gerne die Janosch Bücher und besonders "Oh, wie schön ist Panama" gelesen. Bis heute bin ich großer Janosch Fan!

Joshua: In der Schule konnte ich lesen nicht wirklich leiden. Früh hatte ich das Gefühl bekommen, dass Lesen etwas ist, was man zu erledigen hat - kein Spaß, sondern eine Aufgabe. Erst während meines Studiums habe ich eine Leidenschaft fürs Lesen entwickelt. Deshalb habe ich nicht wirklich ein Kinderbuch, das ich empfehlen kann. Ein Buch, was ich aber Eltern empfehlen kann, ist die "Mitternachtsbibliothek" von Matt Haig.

Timur: Meine Favoriten waren, neben der Knickerbockerbande und dem Sams, die Lustigen Taschenbücher mit den Charakteren aus Entenhausen. Durch das wöchentliche Erscheinen der Lustigen Tachenbücher war ich jede Woche mit neuen Abenteuern eingedeckt. Es wurde nie langweilig.

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