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Kartellrechts-Compliance und ökonomische Analyse des Rechts

30.09.2014

 

Der ökonomischen Analyse des Rechts kommt eine immer weiter steigende Bedeutung zu. Daher wurde bereits im Jahr 1984 die European Association of Law and Economics ins Leben gerufen. Deren Jahrestagung ist zu einem bedeutenden Forum geworden, um Forschungsergebnisse und -ideen auszutauschen. Auf der diesjährigen Jahrestagung in Aix-en-Provence stellte Dr. Johannes Paha die Ergebnisse eines aktuellen Modells vor einem international renommierten Publikum vor. In seinem Modell zeigt er die Fehlentscheidungen auf, die sich ergeben, wenn Unternehmensmanager unzureichend über das Kartellrecht informiert sind. Einerseits werden z.B. trotz hoher Bußgelder Kartelle eingegangen. Andererseits unterbleiben manche positiv zu beurteilenden Kooperationen (z.B. gemeinsame Forschung und Entwicklung) aus Sorge, die Wettbewerbsbehörden könnten diese untersagen. Diese Fehler können z.B. durch Compliance-Trainings verhindert werden. Es zeigt sich, dass der Anreiz der unternehmensinternen Rechtsabteilungen, solche Trainings anzubieten, mitunter gesteigert werden kann, wenn die Wettbewerbsbehörden das Niveau der Bußgelder absenken. Bei einem niedrigeren Bußgeldniveau treten Fehlentscheidungen nämlich verstärkt auf, sodass die Unternehmen eher in entsprechende Präventionsmaßnahmen investieren. Informationen zur Konferenz finden Sie hier:

[http://www.eale.org/index/index/about]

Im Anschluss an diese Konferenz stellte Herr Dr. Paha die Ergebnisse der Gießener Umfrage zur Kartellrechts-Compliance auch am Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung vor. Die Einladung zu diesem Vortrag erfolgte durch Herrn Prof. Dr. Hüschelrath und Herrn Sven Heim, die seit Jahren mit den Gießener Forschern der Professur VWL I in gutem Kontakt stehen. Die Diskussion mit den Mitgliedern der Forschungsgruppe von Herrn Prof. Hüschelrath warf neue Ideen auf, die in Zukunft in das Gießener Forschungsprojekt einfließen werden. Der Gedankenaustausch der Forscher zeigte erneut auf, wie wichtig Kooperationen für die Wissenschaft sind.

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