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Artikelaktionen

VWL I: Professor Götz aktiv am European Competition Day 2018 der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Wien und an der Fachkonferenz des Arbeitskreises Regulierung in Netzindustrien der Schmalenbach-Gesellschaft in Berlin beteiligt

Professor Götz hat im Rahmen des am 24. September 2018 von der österreichischen EU-Ratspräsidentschaft in Wien veranstalteten European Competition Day ein Impulsstatement zum Thema „Vertical restraints – An economist’s perspective“ abgegeben. Bei der wettbewerbspolitischen Veranstaltung, die von der österreichischen Bundesministerin für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort eröffnet wurde, stand die Bewertung wettbewerbsbeschränkender Maßnahmen im Fokus. Die für Wettbewerb zuständige EU Kommissarin Margrethe Vestager ging in ihrer Keynote insbesondere auf das Google – Android – Verfahren ein und stellte dar, wieso aus Sicht der Europäischen Kommission eine Verknüpfung des unentgeltlich bereitgestellten Android-Betriebssystems mit der zwingenden Vorinstallation der Google Suchmaschine im Widerspruch zum europäischen Kartellrecht steht und entsprechend mit einer Geldbuße von 4,3 Milliarden Euro belegt wurde. 

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Professor Götz hob in seinem Statement im Rahmen des Panels „Vertical relationship between businesses - challenges in the global supply chain” die potentiell wohlfahrtssteigernde Wirkung von  Maßnahmen hervor, die auf den ersten Blick wettbewerbs- und Verbraucherschädigend erscheinen. Er verwies insbesondere darauf, dass von Herstellern gegenüber Einzelhändlern durchgesetzte Beschränkungen in der Preissetzung, die sogenannte Preisbindung der zweiten Hand, ebenso wie eine Untersagung oder Verteuerung des Onlinevertriebs im Endeffekt zu höherer Konsumentenwohlfahrt führen können als unbeschränktes Verhalten auf der Ebene des Einzelhandels. Maßgeblich ist hierfür der Trittbrettfahrereffekt, der sich negativ auf die Verfügbarkeit der entsprechenden Produkte im stationären Handel sowie insbesondere auf die dort erbrachte Beratungsleistung auswirkt. 

 

Weitere Informationen zum European Competition Day, unter anderem auch der von Prof. Götz verwendete Foliensatz, finden sich auf den Seiten des österreichischen Wirtschaftsministeriums unter https://www.bmdw.gv.at/Wirtschaftspolitik/wettbewerbspolitik/Seiten/Competition-Day.aspx. Die offizielle Einladung sowie weitere Bilder von der Veranstaltung finden sich auf https://www.eu2018.at/calendar-events/political-events/BMDW-2018-09-24-Competition-Day.html.

 

Am 25. September 2018 nahm Professor Götz im Netzquartier des Übertragungsnetzbetreibers 50Hertz in Berlin an der Fachkonferenz des Arbeitskreises Regulierung in Netzindustrien der Schmalenbach-Gesellschaft in Berlin teil. Die Veranstaltung nahm sich unter dem Titel „20 Jahre sektorspezifische Regulierung, 10 Jahre Arbeitskreis Regulierung“ dem Status quo und den aktuellen Herausforderungen für die Regulierung der Netzindustrien an. Neben einer Keynote durch Jochen Homann, den Präsidenten der Bundesnetzagentur, gab es eine Reihe von Panels, die die gegenwärtige und vergangene Regulierungspraxis kritisch beleuchteten (s. den Programmüberblick unter https://www.schmalenbach.org/index.php/veranstaltungen/2018-fachkonferenz-ak-regulierung). Professor Götz moderierte das Panel „Exponentielle Digitalisierung – Herausforderungen an die Regulierung“, unter anderem mit den Podiumsteilnehmern  Philip Lowe, dem langjährigen Generaldirektor der Generaldirektion Wettbewerb der Europäischen Kommission, sowie Heinrich Arnold, CEO der Detecon International GmbH.