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ECM: Biotech-Startup Eluthia beim Gründerstammtisch am 14. April

Beim Gründerstammtisch Gießen am 14. April berichten Dr. Ramon Enríquez Schäfer und Tarrin Khairi-Taraki über den Erfolg ihres Biotech-Unternehmens aus Mittelhessen. Die Veranstaltung findet online um 19 Uhr statt. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung erforderlich bei der Stadt Gießen.

Amniozetese – ein Wort, das viele werdende Eltern fürchten. Die Fruchtwasseruntersuchung birgt viele Risiken von Infektionen über die Verletzung des Kindes bis hin zu einer Fehlgeburt. Was wäre, wenn eine Vielzahl dieser Untersuchungen zukünftig durch eine einfache Blutuntersuchung umgangen werden könnte? Diese Fragen haben sich auch die Gründer des Startups Eluthia gestellt.

Bereits zu Beginn der Unternehmensgründung arbeiteten Dr. Ramon Enríquez Schäfer (Foto links) und Tarrin Khairi-Taraki (Foto rechts) mit weiteren, auch internationalen Unternehmen zusammen. Außerdem fanden sie in der Pränataldiagnostik des Universitätsklinikums Gießen und Marburg einen wichtigen Partner. Dies ermöglichte ihnen, die Bluttests bereits 2019 in Deutschland und Österreich auf den Markt zu bringen. Die vorgeburtlichen Tests sollen in Zukunft auch um Neugeborenen-Tests ergänzt werden, die es ermöglichen, genetisch bedingte Krankheiten zu erkennen, sodass frühzeitig mit Therapien begonnen werden kann um die Lebensqualität von Betroffenen verbessern zu können.

Doch wie schafft man es, diese Idee in ein reales Unternehmen umzusetzen?

Partner:innen müssen gefunden, die eigene Forschung vorangetrieben werden. Hohe Ausgaben und zunächst keine bis sehr geringe Einnahmen. Kein Vorhaben, das mit einem einfachen Bankkredit zu finanzieren wäre. Das Zauberwort heißt Risikokapital. Der Weg dorthin ist allerdings steinig, mühsam und dauert seine Zeit.

Gründer der Eluthia GmbH: Dr. Ramon Enríquez Schäfer (links) und Tarrin Khairi-Taraki

Die beiden Gründer werden beim Stammtisch ihren Weg beschreiben. Worauf muss man bei der Unternehmensgründung achten? Wie findet man Partner:innen? Was haben die beiden im Gründungsprozess gelernt? Was würden sie heute genauso machen und was vielleicht doch lieber anders?

Klar ist, dass man Geduld mitbringen und auch mit Rückschlägen umgehen können muss. Enríquez Schäfer und Taraki haben diesen Weg erfolgreich hinter sich gebracht. Sie beschäftigen inzwischen zehn Mitarbeitende. Aber, wer rastet, der rostet. Das Motto lautet "flexibel bleiben und weiterforschen" oder auch "Bedarfe erkennen und darauf reagieren".
Nach erfolgreicher Etablierung der Tests arbeiten sie inzwischen an neuen Tests mit anderen Schwerpunkten.

Die Teilnahme am Gründerstammtisch ist kostenfrei, allerdings ist eine Anmeldung unter elke.gaub-kuehnl@giessen.de erforderlich. Die Zugangsdaten kommen per E-Mail.

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Gründer:innen schätzen den regelmäßigen Austausch und Vernetzungsmöglichkeiten – sowohl untereinander als auch mit Beratern sowie erfahrenen Unternehmern. Einen geeigneten Rahmen hierfür bietet der Gründerstammtisch Gießen“ mit wechselnden interessanten Gästen jeweils am 2. Mittwoch im Monat ab 19 Uhr. 

Der Gründerstammtisch ist eine Initiative des Technologie- und Innovationszentrums Gießen, des Entrepreneurship-Cluster Mittelhessen (ECM), der IHK Gießen-Friedberg, der Wirtschaftsförderungen von Stadt und Landkreis Gießen sowie des Vereins Region Gießener Land. Alle Jungunternehmerinnen und -unternehmer sowie Gründerinnen, Gründer und Gründungsinteressierte sind herzlich willkommen.