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ECM: Nachbericht zum 4. Gießener Existenzgründertag 2017

Das Interesse an Existenzgründungen in und um Gießen ist ungebrochen, wie die Resonanz am 4. Gießener Existenzgründertag im Technologie- und Innovationszentrum Gießen zeigte: Mit 100 angemeldeten Teilnehmern war die Veranstaltung bereits im Vorfeld ausgebucht und ein voller Erfolg.

Wie in den Vorjahren suchten am Gründerwochen-Samstag zahlreiche Gründungsinteressierte aller Altersklassen und junge Gründer den regen Austausch mit Gleichgesinnten und Experten.

 

Im Aufbau blieb der Existenzgründertag seiner bisherigen Struktur treu: Während am Vormittag neben der kurzen Vorstellung verschiedener Beratungsangebote für Gründer die umfangreiche Möglichkeit zum Austausch im Fokus stand, sorgten im zweiten Block Best-Practice-Beispiele junger heimischer Unternehmen sowie der Impuls-Vortrag von Sami Sokkar, Professor für Marketing und Kommunikation an der Pop-Akademie Baden-Württemberg in Mannheim zum Thema "Erfolgsfaktoren in der Existenzgründung – Nicht die Idee allein entscheidet" für einen kurzweiligen Nachmittag.

 

In ebendiesem erläuterte er, welche Faktoren bei Gründern zum Erfolg führen. Dabei sei es nicht immer die „Killeridee“, denn selbst eine solche führe nicht zwingend zum wirtschaftlichen Erfolg. Zwar seien eine solide Ausbildung und Erfahrung oft von Vorteil und wichtig, wer eine innovative Idee habe, könne aber nicht immer auf Erfahrung oder gar eine Ausbildung zurückgreifen. Neben den oft bei xistenzgründungsberatungen genannten Skills und Aufgaben wie Marketing oder Personal komme es vor allem auf die Persönlichkeit des Gründers an. Sokkar erläuterte die unterschiedlichen Persönlichkeitsstrukturen am sogenannten DISG-Modell (englisch: DISC) mit den vier Grundtypen Dominanz, Initiative, Stetigkeit und Gewissenhaftigkeit und erklärte, wodurch sich die unterschiedlichen Typen auszeichnen und welche Kombinationen sich wie bedingen. Wem Merkmale in seiner Persönlichkeit fehlten, der müsse dafür sorgen, dass etwa das
eigene Personal diese mitbringe: „Nur Leute einzustellen, die genauso sind wie man selbst, ist ein großer Fehler“. Auch motivierte Sokkar die Zuhörer, sich bewusst zu sein, dass eine Selbstständigkeit nicht nur die maximale Freiheit und Unabhängigkeit bringe, wie das viele erwarteten. Vielmehr müsse man bereit sein, auch Dinge zu tun, die man nicht leiden könne, da man für alles selbstverantwortlich sei. Wichtig
sei auch, seine persönliche Komfortzone immer wieder zu verlassen, um das eigene Fortkommen zu sichern.

 

Neben der TIG GmbH waren das die Wirtschaftsförderungen der Stadt Gießen und des Landkreises Gießen, der Einheitliche Ansprechpartner des Regierungspräsidiums Gießen, die IHK Gießen-Friedberg, die Handwerkskammer Wiesbaden, die Kreishandwerkerschaft Gießen, das
Entrepreneurship Cluster Mittelhessen (ECM), der Verein Wirtschaftspaten, das RKW Hessen, die TransMIT GmbH sowie die GründerWerkStadt der Stadtwerke Gießen. Außerdem präsentierten die Sparkasse Gießen, die Volksbank Mittelhessen, die Bürgschaftsbank Hessen und die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen ihre Förderangebote.

 

Das ECM bedankt sich bei allen Interessierten für die anregenden Gespräche und freut sich, Euch nächstes Jahr wieder auf dem 5. Existenzgründertag  begrüßen zu können.

 (Foto: Christian Lademann)