Benutzerspezifische Werkzeuge

Information zum Seitenaufbau und Sprungmarken fuer Screenreader-Benutzer: Ganz oben links auf jeder Seite befindet sich das Logo der JLU, verlinkt mit der Startseite. Neben dem Logo kann sich rechts daneben das Bannerbild anschließen. Rechts daneben kann sich ein weiteres Bild/Schriftzug befinden. Es folgt die Suche. Unterhalb dieser oberen Leiste schliesst sich die Hauptnavigation an. Unterhalb der Hauptnavigation befindet sich der Inhaltsbereich. Die Feinnavigation findet sich - sofern vorhanden - in der linken Spalte. In der rechten Spalte finden Sie ueblicherweise Kontaktdaten. Als Abschluss der Seite findet sich die Brotkrumennavigation und im Fussbereich Links zu Barrierefreiheit, Impressum, Hilfe und das Login fuer Redakteure. Barrierefreiheit JLU - Logo, Link zur Startseite der JLU-Gießen Direkt zur Navigation vertikale linke Navigationsleiste vor Sie sind hier Direkt zum Inhalt vor rechter Kolumne mit zusaetzlichen Informationen vor Suche vor Fußbereich mit Impressum


Artikelaktionen

Programm 2020

In diesem Jahr führen wir die Methodentage als Online-Workshops durch. Die Workshops werden mit synchronen (z.B. LiveMeetings in Teams o.ä.) wie asynchronen Elementen (z.B. Screencasts, Lernvideos o.ä.) die Inhalte vermitteln. Für die Teilnahme an den Online-Workshops erheben wir in diesem Jahr einmalig keine Teilnehmergebühren. Die Kurse finden jeweils von 09.00 bis 17.00 Uhr statt (inkl. Pausen). In der Lernumgebung erfahren Sie mit welcher Software die Online-Meetings stattfinden.

Sie werden rechtzeitig vor den Methodentagen in die entsprechenden ILIAS-Kurse zugelassen, in denen Sie alle Materialien sowie weiteren Informationen finden. Falls Sie doch nicht an einem der geplanten Workshops teilnehmen können, bitten wir Sie um kurze Abmeldung per .

Insgesamt bieten wir Ihnen 2020 zehn Workshops an. Die Workshops decken eine Bandbreite verschiedener Methoden ab, so dass Sie während der Methodentage eine große Möglichkeit an einer diversen Weiterbildung haben. In den Kurzbeschreibungen (weiter unten auf der Seite) finden Sie jeweils das Niveau des Workshops sowie die Empfehlung für besondere Studierendengruppen. Die Empfehlungen sollen es Ihnen ermöglichen anhand der eigenen Einschätzung passende Kurse zu wählen. Die Empfehlungen für eine Studierendengruppe schließt aber keine andere Gruppe aus, sondern dienen lediglich als Orientierung.

Beschreibung der Online-Workshops 2020
Pamina Noack

Noack.jpg

Pamina Noack studierte Soziologie und Survey-Statistik in Bamberg. Ab September 2020 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Soziologie an der Universität Düsseldorf. Inhaltlich interessiert sie sich insbesondere für Migrationssoziologie und Diskriminierung. Methodisch liegen ihre Interessen im Bereich des Data Minings sowie Natural Language Processing und der Anwendung dieser Methoden in R.


Einführung in R (05. Oktober 2020)

beginner.pnglaptop

Statistikanalyseprogramme finden vorwiegend in der quantiativen Auswertung und Analyse von sozialwissenschaftlichen Daten Verwendung. Als Open Source Software bietet R Nutzenden die Möglichkeit Daten auf vielfältige Weise aufzubereiten, darzustellen und zu analysieren. R hat sich in den vergangenen Jahren zunehmend zur Standardanwendung für Datenanalyse und statistische Fragestellungen in Wissenschaft und Wirtschaft entwickelt.

Teilnehmende lernen in diesem Kurs anwendungsorientiert die Verwendung von R und der Oberfläche R Studio. Sie lernen Daten zu importieren, aufzubereiten und grafisch darzustellen. Dafür benötigen die Teilnehmenden neben Ihrem Laptop folgende kostenlose Programme, die Sie bitte vor dem Workshop installieren:

 

Lernziele:

Die Teilnehmenden können am Ende des Workshops ...

  • ... die Oberfläche von R Studio bedienen.
  • ... beherrschen grundlegende Funktionen in R.
  • ... Daten importieren und aufbereiten.
  • ... Daten deskriptiv analysieren und diese grafisch darstellen.
Erhebung und Auswertung von Social Media-Daten (05. Oktober 2020)

beginner.pnglaptop

Digitalisierung und soziale Medien eröffnen eine Vielzahl von Analysemöglichkeiten auf Grundlage relativ neuer Datenformen, z.B. in Form von Textdaten und anderen unstrukturierten Daten. Vor diesem Hintergrund richtet sich der Workshop primär an anwendungsorientierte Teilnehmende mit grundlegenden Erfahrungen im Bereich der empirischen Sozialforschung, die einen Einstieg in die systematische Erfassung und quantitative Analyse von Social Media-basierten Textdaten suchen. Der Kurs ist aber auch geeignet für Teilnehmende, die ihr bisheriges Wissen im Bereich empirischer Sozialforschung auffrischen und/oder durch innovative Verfahren erweitern möchten. Systematische Anwendungs- und Übungselemente erleichtern den Transfer des im Workshop erworbenen Wissens in die eigene Forschungspraxis.

 

Lernziele:

Die Teilnehmenden können am Ende des Workshops …

  • ... grundlegend textbasierte Social Media-Daten (wie z.B. Twitter- und Youtube-Kommentare oder Tweets) erfassen.
  • ... mithilfe von Computersoftware Social Media-Daten grundlegend inhaltsanalytisch aufbereiten und auswerten.
Prof. Dr. Elmar Schlüter

SchlueterProf. Dr. Elmar Schlüter hat die Professor für Soziologie mit dem Schwerpunkt Methoden der international vergleichenden Sozialforschung am Institut für Soziologie inne. Zuvor war er an den Universitäten Mannheim und Köln.

Manuel Kleinert

Bild folgt

Manuel Kleinert arbeitet seit April 2018 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Professur für Methoden der international vergleichenden Sozialforschung am Institut für Soziologie der Justus-Liebig-Universität Gießen. Zuvor studierte er Politikwissenschaft an der Universität Bamberg.

Einführung in die Netzwerkanalyse (06. Oktober 2020)

beginner.pnglaptop

Spätestens seit Aufkommen der „sozialen“ Netzwerke versteht man Beziehungen zwischen einzelnen Akteuren auch als Netzwerke. Die (soziale) Netzwerkanalyse beschäftigt sich mit der Analyse und Darstellung von Daten, die solche Verbindungen zwischen Akteuren erfassen. Das Ziel dabei ist, diese komplexen Datenstrukturen zu veranschaulichen und zu interpretieren. Zentrale Fragen der Netzwerkanalyse sind beispielsweise: Wer befindet sich im Kern des Netzwerks? Wer hält das Netzwerk zusammen? Welche Subgruppen gibt es?

 

In diesem Workshop durchlaufen die Teilnehmenden die einzelnen Schritte zur Durchführung einer Netzwerkanalyse. Von den Anforderungen an die Datenstruktur über die Datenaufbereitung und Einspeisung in das Analysetool bis zur graphischen Darstellung und der Berechnung zentraler Maßzahlen eines Netzwerkes. An die Interpretation der berechneten Maßzahlen schließt sich eine kritische Relexion der Netzwerkanalyse und ihrer Instrumente an.

 

Alle Analyseschritte führen die Teilnehmenden dabei praxisnah auf Ihrem eigenen Laptop durch. Dafür benötigen die Teilnehmenden neben Ihrem Laptop folgende Programmkomponenten, die Sie bitte bereits vor dem Workshop installieren:

  • ein Tabellenprogramm (Excel, LibreOffice, etc.)
  • das Netzwerkanalyse-Programm Gephi (www.gephi.org)
  • eine Aktuelle Java-Version (www.java.com)

Bitte melden Sie sich vor Beginn des Workshops bei mir, falls Sie Probleme haben sollten, die einzelnen Komponenten zu installieren.

 

Lernziele:

Die Teilnehmenden können am Ende des Workshops …

  • ... den Aufbau und die Anforderungen an Daten für eine Netzwerkanalyse benennen.
  • ... Netzwerkdaten in Gephi graphisch darstellen und zentrale Maßzahlen des Netzwerks berechnen.
  • ... zentrale Maßzahlen eines Netzwerks beschreiben und interpretieren.
  • ... die Methode der Netzwerkanalyse kritisch reflektieren.
    Kinder befragen (06. Oktober 2020)

    beginner.pnglaptop

    Der Workshop führt in qualitative und quantitative Befragungsmöglichkeiten von Kindern ein. Zunächst werden konzeptionelle Grundlagen der neueren sozialwissenschaftlichen Kinderforschung präsentiert. Im Anschluss werden die Phasen des Forschungsprozesses und die Herausforderungen bei (qualitativen und quantitativen) Befragungen mit Kindern erarbeitet. Im zweiten Teil der Veranstaltung werden die Teilnehmenden anhand eines eigenen Forschungsbeispiels entweder einen ersten Entwurf für einen qualitativen Interviewleitfaden oder für einen standardisierten Fragebogen entwickeln, der bei Kindern zum Einsatz kommen kann.

    Für die Teilnahme an diesem Workshop sollten Sie mit den Grundlagen der qualitativen und quantitativen Sozialforschung vertraut sein. Von Vorteil ist es (aber keine Voraussetzung), wenn die Teilnehmenden bereits eine Kinderbefragung planen. Er kann von allen Studierenden besucht werden.

     

    Lernziele:

    Die Teilnehmenden können bei aktiver Teilnahme am Ende des Workshops ...

    • die methodischen Besonderheiten sowie Herausforderungen sowohl qualitativer als auch quantitativer Befragungen mit Kindern nennen.
    • einen Forschungsplan für ein konkretes (qualitatives oder quantitatives) Befragungsprojekt aufstellen.
    • einen ersten Entwurf für einen Leitfaden oder einen standardisierten Fragebogen erstellen.
    Prof. Dr. Simone Abendschön

    abendschoen

    Prof. Dr. Simone Abendschön ist seit Oktober 2015 Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Methoden der Politikwissenschaft am Institut für Politikwissenschaft. Zuvor war sie an den Universitäten Mannheim und Frankfurt tätig. Ihre Forschungsinteresse liegen insbesondere in der politischen Sozialisationsforschung und vergleichenden Einstellungs- und Verhaltensforschung.

    Lars Stövsand

    Stövsand

    Lars Stövsand ist seit 2017 Projektmitarbeiter in der German Longitudinal Election Study (GLES) an der Professur für Soziologie mit dem Schwerpunkt sozialer Konflikt und sozialer Wandel an der Goethe-Universität Frankfurt. Zuvor studierte an den Universitäten Kiel und Frankfurt Politikwissenschaft.

    Angewandte Regressionsanalyse mit SPSS (06. & 07. Oktober 2020)

    beginner.pnglaptop

    Die Regressionsanalyse ist eines der wichtigsten und meistgenutzten quantitativen Verfahren der Datenauswertung und kommt in den unterschiedlichsten wissenschaftlichen Disziplinen zum Einsatz. Der Workshop bietet eine anwendungsorientierte Einführung in lineare und logistische Regressionsverfahren. Zunächst werden die Grundlagen dieser Analyseverfahren erklärt und es wird geklärt für welche Fragestellungen sich diese Analyseverfahren eignen. Daraufhin werden verschiedene Regressionsmodelle in SPSS geschätzt und interpretiert. Im Anschluss werden die geschätzten Modelle auf die Verletzung der Grundannahmen überprüft (Regressionsdiagnostik). Bei der beispielhaften Anwendung wird auf Forschungsfragen der Wahlforschung und auf Daten der German Longitudinal Election Study (GLES) zurückgegriffen.

    Für die Teilnahme werden Erfahrung im Umgang mit SPSS vorausgesetzt und Vorkenntnisse in Statistik empfohlen. Eine Beschreibung zum Download der 14-tägigen Probelizenz von SPSS finden Sie in der Lernumgebung.

     

    Lernziele:

    Die Teilnehmenden können am Ende des Workshops …

    • ... bewerten, wann die Anwendung einer Regressionsanalyse geeignet ist.
    • ... Variablen für die Regressionsanalyse in SPSS vorbereiten.
    • ... lineare und logistische Regressionsmodelle in SPSS berechnen.
    • ... die Ergebnisse von Regressionsmodellen darstellen und interpretieren.
    • ... Regressionsmodelle auf die Gültigkeit bzw. die Verletzung der Grundannahmen von Regressionverfahren überprüfen (Regressionsdiagnositk).
    Mixed Methods: Methodenintegrative Forschung planen und umsetzen (07. & 08. Oktober 2020)

    beginner.pnglaptop

    Die Kombination unterschiedlicher Datenerhebungs- und Analyseverfahren in Mixed-Methods-Designs birgt erhebliches Erkenntnispotential, geht aber auch mit spezifischen Herausforderungen einher. Nach einer kurzen Einführung in die methodologischen Grundlagen multimethodischer Forschung erarbeiten die Teilnehmenden dieses Workshops zunächst Grundfragen und Hauptdimensionen methodenintegrativer Forschungsdesigns, von der Entwicklung von Fragestellungen und „Claims“, über typische Zielsetzungen und Varianten der Methodenverknüpfung, bis hin zur wahl angemessener Sampling-, Erhebungs- und Analyseverfahren. Im zweiten Teil der Veranstaltung liegt der Fokus dann auf der praktischen Umsetzung von Methodenverknüpfungen, insbesondere hinisichtlich qualitativer und quantitativer Analyseverfahren. Hierzu können Teilnehmende ggf. mit bereits vorliegendem, eigenem Datenmaterial arbeiten, oder alternativ auf Materialien des Übungsleiters zurückgreifen. Der Workshop schließt mit einem Ausblick auf Verfahren der kombinierten bzw. integrierten Darstellung von (Teil-)Ergebnissen methodenintegrativer Forschung.

     

    Lernziele

    Die Teilnehmenden können am Ende des Workshops ...

    • ... methodologische Grundlagen methodenintegrativer Forschung verstehen.
    • ... Hauptdimensionen und Entscheidungen integrativer Forschungsdesigns planerisch anwenden.
    • ... typische Herausforderungen und Probleme methodenintegrativer Forschung kritisch reflektieren bzw. antizipieren.
    • ... grundlegende Ansätze der Verknüpfung qualitativer und quantitativer Datenanalyse verstehen.
    Dr. Felix Knappertsbusch

    knappertbuschDr. Felix Knappertsbusch ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Helmut-Schmidt-Universität Hamburg. Zuvor promovierte er an der Universität Marburg und arbeitete an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Seine Forschungsschwerpunkte liegen in der methodischen Weiterentwicklung und Anwendung von Mixed Methods-Ansätzen in der empirischen Sozialforschung.

    Prof. Dr. Christoph Spörlein

    spoerlein.png

    Prof. Dr. Christoph Spörlein ist Professor für Soziologie an der Heinrich Heine Universität Düsseldorf. Zuvor war er Juniorprofessor für Soziologie an der Universität Oldenburg sowie PostDoc-Researcher am Lehrstuhl für Soziologie (insb. Sozialstrukturanalysen) an der Universität Bamberg. Er hat 2014 an der Universität Köln promoviert und forscht derzeit u.a. zu sozialer Ungleichheit, Soziologie der Integration und quantitativen Methoden.

    Quantitative Text- und Inhaltsanalyse in den Sozialwissenschaften (07. & 08.10.2020)

    advanced.pnglaptop

    Mit der weitreichenden Ausbreitung von Onlinekommunikation (z.B. in Form von Blogs, Kommentarforen oder Textmessenger-Diensten wie Twitter) haben sich eine Fülle von neuen Datenquellen ergeben, die für eine Vielzahl von sozialwissenschaftlichen Fragestellungen nutzbar gemacht werden können. Dieser Kurs führt in die Grundlagen der quantitativen Text- und Inhaltsanalyse ein.

    Teilnehmende erlernen darin – ausgehend von einer spezifischen Fragestellung – selbständig Textdaten aus sozialen Netzwerken zu generieren, diese aufzubereiten und erste deskriptive Analysen durchzuführen. Der Kurs ist daher weitestgehend anwendungsorientiert gestaltet und vermittelt die Inhalte primär durch die eigenständige Anwendung der vorgestellten Konzepte und Ansätze durch die Teilnehmenden.

    Erste Erfahrungen mit Statistiksoftware (z.B. SPSS, Stata, R) sind von sehr großem Vorteil da der Kurs hauptsächlich eine praktische Einführung in die quantitative Text- und Inhaltsanalyse ist.

    Teilnehmende ohne Vorkenntnisse können den Workshop "Einführung in R" besuchen.

    Bitte bringen Sie Ihren eigenen Laptop zur Veranstaltung mit.

     

    Lernziele:

    Die Teilnehmenden können am Ende des Workshops …

    • ... die Grundlagen der Analyse von Social Media-Daten im Rahmen der quantitativen Text- und Inhaltsanalyse anwenden.
    • ... selbstständig Textdaten aus sozialen Netzwerken generieren, diese aufbereiten und deskriptive Analysen durchführen.
    Qualitative Datenanalyse (für Fortgeschrittene) (08. & 09. Oktober 2020)

    advanced.pnglaptop

    Der Workshop dient der Einübung der Auswertung klassischer qualitativer Daten (Transkriptionen, Dokumente, Pressetexte etc.). Er richtet sich an fortgeschrittene Studierende und Promovierende, die bereits eine Einführungsveranstaltung in qualitative Methoden besucht und Bedarf nach einer praktischen Unterstützung bei der Datenauswertung haben.

    Im ersten Teil des Workshops werden die theoretischen Grundlagen qualitativer Sozialforschung rekapituliert und ein Einblick in methodische Zugänge gegeben, v. a. Inhaltsanalyse, Kodieren im Rahmen von Grounded-Theory-Methodologie und Diskursanalyse. Im zweiten Teil üben wir gemeinsam die Analyse qualitativer Daten, wobei wir sowohl mit Papier und Stift als auch mit dem Programm MaxQDA in der Version 2020 arbeiten.

    Die Teilnehmenden werden gebeten, nach Möglichkeit eigenes Material in den Workshop einzubringen und der Workshop-Leitung hierzu eine Woche vor Beginn per E-Mail Vorschläge zuzuschicken. Falls noch keine eigenen Daten vorliegen, sollten zumindest aktuelle Forschungsinteressen/Studienschwerpunkte mitgeteilt werden. Geplant ist, zunächst gemeinsam anhand von Beispielmaterial erste Schritte in der Datenauswertung zu unternehmen und anschließend ausgewähltes Material von zwei Teilnehmenden zu analysieren.

    Die Teilnehmenden erlernen vor allem, wie sie ein Kategoriensystem anlegen, Textsegmente kodieren, Memos schreiben sowie die in MaxQDA verfügbaren Visualisierungstools nutzen können. Zum Abschluss des Workshops werden offene Fragen der Teilnehmenden besprochen, wobei auch auf aktuelle Herausforderungen bei der Datenauswertung eingegangen wird.

     

    Lernziele:

    Die Teilnehmenden können am Ende des Workshops ...

    • ... die paradigmatischen Grundlagen qualitativer Sozialforschung verstehen.
    • ... die wichtigsten Techniken der qualitativen Datenauswertung anwenden (Kodieren, Memos anschreiben).
    • ... haben einen Überblick über die zentralen Funktionen von MaxQDA.
    • ... kennen die Möglichkeiten und Grenzen der computergestützten Datenauswertung.
    Dr. Frederick de Moll

    MollDr. Frederick de Moll ist Postdoctoral Researcher in der Research Unit Education, Culture, Cognition and Society an der Universität Luxemburg. Zuvor arbeitete er im Fachbereich Erziehungswissenschaften an der Goethe-Universität in Frankfurt, an der er 2016 die Promotion erlangte.

    Jan Adam

     

    Adam.png

    Jan Paul Adam ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Public und Nonprofit Management an der Universität Potsdam. Er studierte Sozialwissenschaften an der Universität Köln und Verwaltungswissenschaften an der Uni-versität Potsdam. Sein Forschungsfokus liegt im Bereich der Digitalisierung des öffentlichen Sektors und der Frage, inwiefern Strategisches Management diesen Wandel beeinflusst. Darüber hinaus gibt er Kurse im Verfassen von Abschluss-arbeiten und betreut zahlreiche Bachelor- und Masterarbeiten

    Empirische Abschlussarbeiten erfolgreich planen und verfassen (08. & 09. Oktober 2020)

    beginner.pngBA-ICON.pnglaptop

    Für viele Studierende ist die Abschlussarbeit eine besondere Herausforderung. Ein geeignetes Thema und eine angemessene Fragestellung für die Thesis lassen sich nicht immer auf Anhieb ausmachen. Dieser Workshop hilft dabei, bestehende Interessen zu identifizieren und mit wissenschaftlich relevanten Themen zu verknüpfen. Ebenfalls bereitet der Workshop darauf vor, dieses Wissen zielgerichtet in der Vorbereitung und Bearbeitung der Thesis anzuwenden.

    Die Teilnehmenden werden gemeinsam geeignete Forschungsfragen exemplarisch erarbeiten und dazu ein geeignetes Forschungsdesign skizzieren. Darüber hinaus werden auch Grundlagen der Literaturrecherche vermittelt und häufige Fehler beim Zitieren diskutiert.

    Für die Teilnahme an diesem Workshop benötigen Sie keine spezifischen Vorkenntnisse. Er kann auch von Master-Studierenden besucht werden, die Ihre Kenntnisse kurz vor der Masterarbeit wiederauffrischen wollen.

     

    Lernziele:

    Die Teilnehmenden können am Ende des Workshops …

    • ... die Begriffe Forschungsthema, Forschungsfrage, Forschungsdesign voneinander unterscheiden.
    • ... die Stärken und Schwächen verschiedener Forschungsdesigns verstehen und können die Eignung verschiedener Forschungsdesigns zur Beantwortung einer spezifischen Forschungsfrage einschätzen.
    • ... die wichtigsten Schritte und Fallstricke für Abschlussarbeiten auf ihre eigene Arbeit anwenden.
    • ... eine erste Skizze für ein eigenes Forschungsprojekt erstellen.
    Einführung in die Mehrebenenanalyse mit R (08. & 09. Oktober 2020)

    advanced.pnglaptop

    Die Mehrebenenanalyse gewinnt in den Sozialwissenschaften immer mehr an Bedeutung. Wie stehen Wirtschaftskrisen und länderspezifische Anstiege an Fremdenfeindlichkeit im Zusammenhang? Wie beeinflussen bestimmte Lehrmethoden in Klassen das Lernverhalten der Schüler:innen? Wie wirken sich unterschiedliche Firmenpolitiken auf die Motivation von Mitarbeiter:innen aus?  All diese Fragen beziehen sich auf das Zusammenspiel mehrerer Ebenen, zum Beispiel Individuen in Ländern, Schüler:innen in Klassen oder Mitarbeiter*innen in Firmen und lassen sich mittels Mehrebenenanalyse beantworten.

    In diesem Workshop werden die Teilnehmenden durch den Forschungsprozess von Studien, die Mehrebenenanalyse nutzen, geführt. Beginnend mit der Wahl der Forschungsfrage, welche sich durch Mehrebenenanalyse beantworten lässt, über die Formulierung von unterschiedlichen Arten von Hypothesen, bis zu praktischen Analyseübungen mit ländervergleichenden Daten – dem European Social Survey – werden die Teilnehmenden mit der Programmiersprache R in die Grundlagen der Mehrebenenanalyse eingeführt. Der Fokus liegt dabei insbesondere auf einer korrekten Interpretation des Outputs, sowie einiger geeigneten Darstellung dessen.

    Dafür benötigen die Teilnehmende neben Ihrem Laptop folgende Programmkomponenten, die sie bereits vor dem Workshop installieren sollten:

    Idealerweise wurden Grundlagen in R bereits in einem Einführungskurs erlernt. Falls Sie noch keine Grundkenntnisse in R haben, empfehlen wir den Workshop "Einführung in R" von Frau Pamina Noack (Montag, 05.10.2020)  Bei Problemen bezüglich der Installation der Komponenten bitte vor Beginn des Workshops bei der Referentin (sonja.scheuring@uni-bamberg.de) melden.

     

    Lernziele:

    Die Teilnehmenden können am Ende des Workshops …

    • verstehen, für welche Art von Forschungsfragen sich die Mehrebenenanalyse eignet und wie sich Hypothesen in diesem Kontext formulieren lassen.
    • lineare und binär logistische Regressionsmodelle im Mehrerbenenkontext korrekt schätzen und den Output interpretieren.
    • ebenübergreifende Interaktionseffekte darstellen und verstehen.
    • Mehrebenenalyse im Kontext von moderner Kausalanalyse verstehen, sowie auf eigene Forschungsfragen anwenden und umsetzen.
    Sonja Scheuring

    Scheuring.png

    Sonja Scheuring ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im SECCOPA Projekt „The socio-economic consequences of temporary employment: A comparative panel data analysis“ am Lehrstuhul für Soziologie (insb. Methoden der empirischen Sozialforschung) der Universität Bamberg. Zuvor studierte sie Soziologie (BA 2016) und Survey Statistik (MSc 2018) an der Universität Bamberg. Ihre Forschungsschwerpunkte sind soziale Ungleichheit, befristete und atypische Beschäftigung sowie international vergleichende Sozialforschung.