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Artikelaktionen

Akzentbereiche am FB 03

Akzentbereich „Bildung im Lebenslauf“

Koordinator: Prof. Dr. Bernd Käpplinger (IfEW)

Stellv. Koordinatorin: Prof. Dr. Reinhilde Stöppler (IFIB)

Im Akzentbereich Bildung im Lebenslauf sind Forschungsarbeiten angesiedelt, die theoretisch fundiert mit Hilfe empirischer Methoden Fragen der Bildung über die gesamte Lebensspanne untersuchen.  Bildung ist heute weder auf schulische Bildungsinstitutionen vom Elementarbereich bis zur Weiterbildung noch auf außerschulische Lernerfahrungen in der Kindheit, Jugend oder Ausbildung begrenzt, wenngleich diese frühen Lernerfahrungen wichtig sind und nachwirken. Die Wissensgesellschaft verlangt als Konzeption eine Bildung im Lebenslauf. Bildung kann dabei zu einer Problemquelle für moderne Gesellschaften werden und wird so oft im Krisenmodus wahrgenommen und diskutiert. Lebenslanges Lernen bzw. seine Propagierung produziert zudem explizite oder implizite Lernwiderstände.

Prozesse der formellen Bildung in Bildungseinrichtungen des Elementarbereichs, des schulischen Bereichs, der außerschulischen Bildung und der Erwachsenen- und Weiterbildung, der Hochschulbildung bis hin zur Geragogik gilt es miteinander mit gelingenden Transitionen zu verzahnen und in ihren Wechselwirkungen zu verstehen. Schon vor Beginn und parallel zur Schule setzen Prozesse der Bildung ein und erstrecken sich in diversen Formen in jeder Biographie über die gesamte Lebenszeit.

Kennzeichen des Akzentbereichs ist ein breites methodisches Spektrum, das von statistisch-quantifizierenden Verfahren über Mixed-Methods-Ansätzen bis zu qualitativ-rekonstruktiven und historischen Forschungszugriffen reicht. Dieser breite methodische Zugriff ermöglicht es dem Akzentbereich, die Bildungsforschung differenziert und vielfältig zu verfolgen und Lücken in rein teildisziplinären Diskursen zu schließen.

 

Akzentbereich: „Post-Colonial Studies“

Koordinatorin: Prof. Dr. Nikita Dhawan (IfP)

Stellv. Koordinator: Prof. Dr. Jörn Ahrens (IfS)

(DE) Schwerpunkt des Forschungsbereiches ist die Untersuchung des intellektuellen Erbes sowie der historischen Konsequenzen des Kolonialismus, um auf dieser Grundlage die ökonomischen, soziopolitischen und kulturellen Verflechtungen Europas mit der postkolonialen Welt in ihrer Vielschichtigkeit erfassen zu können. Ob internationale Entwicklungsprozesse oder globale Ungleichheit, Klimawandel oder soziale und politische Transformationsprozesse, pädagogische Praktiken oder Demokratiebewegungen - der Forschungsbereich analysiert postkoloniale Konstellationen und Konflikte mehrdimensional. Weiterhin ist die Erforschung kolonialer Kontinuitäten und Brüche in der gegenwärtigen globalen Weltordnung ein zentrales Forschungsinteresse.

(EN) The focal point of the research area is to explore the intellectual legacies and historical consequences of colonialism so as to understand the economic, sociopolitical and cultural entanglements between Europe and the postcolonial world. From international development to global inequality, from climate change to social and political transformation, from pedagogical practices to democracy movements, the research area analyses postcolonial constellations and conflicts in all their complexity. Furthermore, the research focus is on colonial continuities and disjunctures in the current global age.