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Tutorienprogramm Tut!

Von Studierenden konzeptionierte Tutorien für alle Studierenden „Außerschulische Bildung“ und "Bildung und Förderung in der Kindheit" (Diese Tutorien sind Zusatzangebote und ersetzen keine Pflichtveranstaltungen)

 

Was ist das Tut?

Ein Tutorienangebot, das praktische Ansätze in den Vordergrund stellt. Die Studierenden lernen Methoden für die pädagogische Berufstätigkeit kennen. Dabei wird immer mitgedacht, wie diese im Beruf pädagogisch sinnvoll genutzt werden können. Die Tutorien werden von Studierenden erdacht, geplant und geleitet, die dabei ihr Können, Wissen und entsprechende Erfahrungen aus Hobbies, ehrenamtlicher Tätigkeit oder einem früheren Beruf thematisieren bzw. weitergeben.

 

Die aktuellen Tutorien (Wintersemester 2017/18):

    1. Lebenswege / Biografiearbeit
      (donnerstags 16-18 Uhr, B 221, ab 26.10.17, Leitung: Martin Klenner)
    2. Theaterpädagogik
      (14-tägig mittwochs 14-18 Uhr, H 205, ab 25.10.17, Leitung: Moritz Mülich)
    3. Umgang mit kultureller Vielfalt
      (Block: Sa/So 9./10.12. und 16./17.12.17, 9-14 Uhr, B 018, Leitung: Ali Can)
    4. Jonglieren
      (mittwochs, 14-16 Uhr, Rathenaustr. 8, Raum 303, ab 25.10.17, Leitung: Carl Eberhard Kraatz)
    5. Interaktive Spiele
      (mittwochs, 12-14 Uhr, Rathenaustr. 8, Raum 303, ab 25.10.17, Leitung: Silvia Beyl)

      Diese Tutorien werden im Sommersemester 2018 nocheinmal angeboten. Die Anmeldung ist ab dem Erscheinen des eVV möglich.

       

      Wie kann ich selbst ein Tutorium anbieten?

      Jede und jeder mit entsprechenden Erfahrungen aus Hobby, ehrenamtlicher Tätigkeit, Beruf o. ä. kann ein Tutorium anbieten. Man muss auch keinen fertigen Kurs anbieten: Die Konzeption und Planung der Tutorien wird gemeinsam in der Tut!-Gruppe geleistet. Das Tut! kooperiert außerdem eng mit dem Zentrum für fremdsprachliche und berufsfeldorientierte Kompetenzen der JLU (ZfbK).

       

       Warum sollte ich ein Tutorium anbieten?

      Natürlich bedeutet so ein Tutorium für die, die es leiten, auf jeden Fall eine Menge Arbeit. Auf der anderen Seite gibt es aber auch einige gute Gründe für eine solche Tätigkeit:

      1. „Qualifikation“: Du erhältst eine „TutorInnen-Schulung“, die wie eine Fort- oder Weiterbildung deine Kenntnisse in dem betreffenden Bereich erweitert, auf didaktische Vermittlung fokussiert und somit professionalisiert. Besonders interessant ist dabei die gezielte Verbindung deiner bisherigen Erfahrungen mit den Inhalten deines Studiums.

      2. „Erfahrung“: Du sammelst praktische pädagogische und didaktische Erfahrungen.

      3. "Mitgestaltung": Du kannst selbstverantwortlich an der Angebotsstruktur des Studiums mitwirken.

      4. „Vernetzung“: Du erhältst durch Engagement in einer studentisch organisierten Veranstaltung neue Eindrücke, Impulse und Kontakte, die den Bildungsbereich „Uni“ betreffen.

      5. „Zeugnis“: Du erhältst ein Zertifikat über die Tätigkeit als TutorIn.

      6. „Spaß“: Der ist bei der Arbeit in der Tut!-Gruppe und Weitergeben von Wissen & Können im Tutorium garantiert.

       

      Kann ich beim Tut! mitarbeiten, auch wenn ich kein eigenes Tutorium anbieten will?

      Ja. Das Tut! ist eine studentische Initiative und lebt von euren Erfahrungen und eurem Engagement. In der Tut!-Gruppe wird die Konzeption und Organisation des Angebots kontinuierlich weiter entwickelt. Daran sind auch Studierende beteiligt, die keine eigenes Tutorium leiten wollen. Für diese interessante und sinnvolle Arbeit freuen wir uns über alle, die mitmachen wollen.

       

      Warum wird das Tut angeboten?

      Die Idee ist, dem oft gehörten Wunsch nach „mehr Praxis im Studium“ nachzukommen. Deshalb sollen die Tutorien auch nicht einfach Kurse in irgendeiner Technik oder Methode sein, sondern mit den Studieninhalten verbunden werden. In den Tutorien sollen Bezüge zu erziehungswissenschaftlichen Theorien und pädagogischer Berufspraxis hergestellt werden. Dazu wird das Tut! von der Professur für Pädagogik des Jugendalters sowie der Professur für Weiterbildung unterstützt.

       

      mehr zum Tut!

      Für wen?

      Pflicht- oder Zusatzangebot?

      Wie melde ich mich an?

      Warum sollte ich ein Tutorium belegen?

      Warum gibt es das Tut! nur für Außerschulische Bildung?

       

      Infos & Kontakt:

       

      Carl Eberhard Kraatz (Koordination Tut!)

      E-Mail: tut@erziehung.uni-giessen.de

       

      Postanschrift:

      Koordination Tut! - C. E. Kraatz

      Professur für Pädagogik des Jugendalters
      Institut für Erziehungswissenschaft / FB 03
      Justus-Liebig-Universität Gießen
      Karl-Glöckner-Str. 21 B
      35394 Gießen

       

       

      Lebenswege/Biografie

      (donnerstags 16-18 Uhr, Phil II, B 221, ab 26.10.17, Leitung: Martin Klenner)
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      Im Tutorium Lebenswege/Methoden der Biografiearbeit für den pädagogischen Berufsalltag werden wir uns mit dem Motto des Lebenswegs auseinandersetzen und beschäftigen. Dies geschieht in dem in einzelnen Tutoriumssitzungen verschiedenen kreative Methoden der Biografiearbeit zum Lebensweg selber ausprobiert werden. Beispiele sind hier: biografische Schreibaufgaben, Legen des Lebenswegs mit Legematerialien und Bastelaufgaben zum eigenen Leben. Der Fokus liegt bei allem jedoch nicht auf der Besprechung des eigenen Lebensweges sondern vielmehr darauf kennen zu lernen, welche Methoden der Biografiearbeit es gibt und wie bzw. wo sie in der pädagogischen Arbeit (Z. B. Erwachsenenbildung, Seniorenarbeit und Jugendarbeit) eingesetzt werden können. Behandelt wird im Tutorium der gesamten Lebensweg: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft. Einhergehend mit allem werden wir uns auch mit den wichtigsten Begriffen zum Thema Biografiearbeit inhaltlich auseinandersetzen.

      Martin Klenner hat vielfältige Erfahrungen im  Bereich der Biografiearbeit. So hat er diese unter anderem in seinem Bundesfreiwilligendienst in der Tagespflegestätte eines Altenheims eingesetzt, baut sie bei seinen Kursen in der Evangelischen Familienbildungsstätte in Marburg ein oder hat sie schon bei der katholischen Kirche angeleitet sowie ausprobiert.

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      Theaterpädagogik

      (14-tägig mittwochs 14-18 Uhr, Phil II, H 205, ab 25.10.17, Leitung: Moritz Mülich)
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      Im Tutorium wird mittels praktischer theaterpädagogischer Übungen und Spiele eine schrittweise Annäherung der Teilnehmenden an das Medium Theater stattfinden. Es werden durch Improvisationsübungen kleine Szenen und Choreographien entworfen und erarbeitet und im weiteren Verlauf verfeinert. Es werden Anwendungsmöglichkeiten in verschiedenen pädagogischen Berufsfeldern thematisiert und reflektiert.

      Es wird am Ende jeder Sitzung Zeit geben, um diese Revue passieren zu lassen und in einem Probe-Tagebuch festzuhalten. Dies dient der eigenen Reflexion und der Dokumentation des Tutoriums seitens der Teilnehmenden. Die Sitzungen sind thematisch gegliedert und es werden verschiedene Aspekte, wie Körperarbeit, Mimik, Stimme fokussiert.

      Außerdem wird eine begriffliche Annäherung an den Begriff der Ästhetik vorgenommen und es werden identitätsstiftende Momente in der Theaterarbeit aufgezeigt und erkannt, hoffentlich auch erlebt.

      Moritz Mülich studiert Außerschulische Bildung (B.A.) und hat sein freiwilliges soziales Jahr im Bereich der Theaterpädagogik absolviert. Er ist Co-Leiter und Mitspieler der „Theaterfabrik“/Junge Bühne Gießen. http://www.giessen.bdp.org/?page_id=36

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      Umgang mit kultureller Vielfalt

      (Block: Sa/So 9./10.12. und 16./17.12.17, 9-14 Uhr, Phil II, B 018, Leitung: Ali Can)
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      In dem Workshop werden die TeilnehmerInnen für das Thema „Interkulturalität“ sensibilisiert. Anhand von Übungen, Rollenspielen, Interviews und Erfahrungsberichten soll es um das Miteinander von fremdkulturellen Menschen gehen – was gibt es da zu beachten? Was sind Gelingensfaktoren? Dabei werden Kultur, die kulturelle Brille, Vorurteile und wichtige Aspekte thematisiert. Es sollen Softskills wie Empathie, Perspektiv-Wechsel, Kommunikationsbewusstsein und kulturelles Wissen vermittelt werden, damit im pädagogischen Kontext interkulturelle Herausforderungen gelingen können.

      Ali Can studiert Lehramt und hat vielfältige Projekte und Initiativen im Bereich der interkulturellen Kommunikation gestartet. Soeben ist sein Buch erschienen: „Hotline für besorgte Bürger. Antworten vom Asylbewerber Ihres Vertrauens“
      ISBN 978-3-7857-2604-4

      http://ali-can.de/

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      Jonglieren

      (mittwochs, 14-16 Uhr, Rathenaustr. 8,  303, ab 25.10.17, Leitung: Carl Eberhard Kraatz)
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      Jonglieren macht Spaß, ist gesund und fördert neben Koordination und Konzentration auch Selbstlernkompetenz und Selbstvertrauen.

      In diesem Tutorium werden die TeilnehmerInnen selbst jonglieren lernen. Grundlage ist das Jonglieren mit 3 Bällen. Aber auch Tücher, Diabolos, Teller und einige andere Jonglierrequisiten stehen zur Verfügung. Die Studierenden werden von diesen verschiedenen Techniken die Grundzüge erlernen. Das Tutorium steht aber auch Fortgeschrittenen bzw. denen offen, die schon bestimmte Jongliertechniken beherrschen.

      In ersten Versuchen werden die TeilnehmerInnen auch lernen, Jonglierübungen selbst anzuleiten und entsprechende Tipps zu geben.

      Parallel werden in den Sitzungen einige theoretische Aspekte erziehungswissenschaftlicher Theorien vorgestellt: was kann pädagogisch sinnvoll sein am Jonglieren? Was hat das mit Persönlichkeitsentwicklung, Lernkompetenz oder Selbstwirksamkeitserfahrungen zu tun?


      Carl Eberhard Kraatz studiert Außerschulische Bildung (M.A.), hat über 25 Jahre als Jongleur und Clown gearbeitet und kann aus seiner Berufserfahrung mit Jonglierkursen in verschiedenen pädagogischen Settings auch konkrete Anwendungsbeispiele vorstellen.

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      Interaktive Spiele

      (mittwochs, 12-14 Uhr, Rathenaustr. 8,  303, ab 25.10.17, Leitung: Silvia Beyl)

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      Interaktive Spiele können in vielen verschiedenen pädagogischen Bereichen eine Bereicherung sein, egal ob in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen oder Erwachsenen.

      Im Tutorium werden je nach Interesse der TeilnehmerInnen passende Spiele unterschiedlicher Spielformen wie beispielsweise Kennenlernspiele, Auflockerungsspiele, Vertrauensspiele und Spiele zur Förderung der Kommunikation gespielt und dadurch kennengelernt und eingeübt. Das eigene Anleiten von Spielen wird geübt und die Rolle als SpielleiterIn wird reflektiert. Eine Spielekartei mit allen im Tutorium gespielten Spielen, die den Teilnehmenden zur Verfügung gestellt wird, dient hierbei zur Unterstützung. Außerdem werden Gruppenprozesse thematisiert, die Auswahl von passenden Spielen zur jeweiligen Gruppenhase geübt und die Grundlagen der Spielpädagogik vorgestellt.

      Silvia Beyl studiert Lehramt an Förderschulen mit den Fachrichtungen emotionale und soziale Entwicklung, Lernen und Sprache und den Unterrichtsfächern Religion und Mathematik. Sie hat über zehn Jahre verschiedene kirchliche Kinder- und Jugendgruppen geleitet.

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      Für wen?

      Alle Studierenden des Bachelor-Studiengangs „Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Außerschulische Bildung“ können an den Tutorien teilnehmen.

       

      Pflicht- oder Zusatzangebot?

      Die Tutorien sind ein Zusatzangebot. Mit der Teilnahme kann keine andere Veranstaltung ersetzt werden. Studierende im Modul (WB-2 „Handlungskompetenzen“) können jedoch ihre mündliche Prüfung über das Thema des Tutoriums statt über das Seminar (C) ablegen. Obwohl es sich also „nur“ um Zusatzangebote handelt, solltet Ihr bedenken, dass in den Tutorien kostenlos Qualifikationen erworben werden können, die außerhalb des Studiums wesentlich schwerer zu erlangen sind.

       

      Wie melde ich mich an?

      Nur über Stud.IP. Die Tutorien findet ihr im eVV im Modul „Handlungskompetenzen in der Weiterbildung (03 BA WB2) unter C: Seminar“: alle mit [Tut] gekennzeichneten Veranstaltungen kommen in Frage.

       

      Warum soll ich ein Tutorium belegen?

      In den Tutorien können Studierende praktische Methoden kennenlernen, Einblicke bekommen in interessante Themen sowie Verknüpfungen herstellen zwischen erziehungswissenschaftlichen Theorien und pädagogischer Handlungspraxis. Die Anleitung durch Studierende verspricht einen unkomplizierten Umgang und eine Menge Spaß.

       

      Warum gibt es das Tut! nur für Außerschulische Bildung?

      Das Tut! wird quasi neu entwickelt, deswegen kann es nur nach und nach vergrößert werden. Zunächst wird es nur für den Bachelor-Studiengang „Außerschulische Bildung“ angeboten. Langfristig spricht aber nichts dagegen, das Projekt auch auf andere erziehungswissenschaftliche Studiengänge (z. B. BFK) sowie das Lehramtsstudium auszuweiten.

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