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Entwicklung von kultureller Bildung zwischen Schule und externen Partnern im Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“

Projektbeschreibung

Das Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ findet in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen statt. Ziel des Programms ist es, bei Kindern und Jugendlichen Neugier für Kunst und Kultur zu wecken und Kenntnisse und Fähigkeiten in Kunst und Kultur zu vermitteln. Damit soll eine Bildung und Stärkung der Persönlichkeit ermöglicht werden ebenso wie die Chance, Akteure einer kulturinteressierten Öffentlichkeit zu werden. Im Zeitraum von 2011 bis 2015 werden 46 Kulturagentinnen und Kulturagenten gemeinsam mit insgesamt 138 Schulen, Künstlerinnen und Künstlern sowie Kulturinstitutionen ein umfassendes und fächerübergreifendes Angebot der kulturellen Bildung entwickeln, kreative Vermittlungsformate erproben sowie eine nachhaltige Zusammenarbeit zwischen den Schulen und Kultureinrichtungen aufbauen.

Das Forschungsprojekt gliedert sich in drei Teilprojekte, die an zwei Standorten (Justus-Liebig-Universität Gießen und Universität Duisburg-Essen) durchgeführt werden. Im Programmmonitoring (beide Standorte) werden Schulakteure in einem quantitativen Design nach schulspezifischen Bedingungen, Ressourcen und Arbeitsweisen online befragt. In  qualitativen Fallstudien am Standort Duisburg-Essen werden Rahmenbedingungen, die zum Erfolg  von Kooperationen und Projekten beitragen, vertiefend untersucht. Die Wirkungsanalysen, die am Standort Gießen durchgeführt werden, untersuchen in einem quantitativen Forschungsdesign Effekte von Kunst- und Kulturprojekten auf Schülerinnen und Schüler.

Durch die Verbindung qualitativer und quantitativer Forschungsansätze und der Mehrperspektivität werden belastbare Aussagen zu Möglichkeiten erfolgreicher Integration kultureller Bildung in die Schulprogrammarbeit möglich, die evidence based policies im Anschluss an das Programm begründen können.

Die Teilstudie 3 – Wirkungsanalysen

Im Rahmen der Wirkungsanalysen des dritten Teilprojekts werden an bis zu 36 Schulen „Kunstgeldprojekte“ im Schuljahr 2013/14 näher in den Blick genommen. Kunstgeldprojekte sind neben den Kulturagentinnen und Kulturagenten konstituierendes Merkmal des Modellprogramms. In den „Kunstgeldprojekten“ arbeiten Lehrpersonen mit Künstlerinnen und Künstlern sowie Kultureinrichtungen  zusammen in Projekten in und außerhalb des Unterrichts. Im Zentrum steht die Frage nach Wirkungen und Effekten kultureller Bildung auf Schülerinnen und Schüler, die sich beobachten und untersuchen lassen. Erwünschte Effekte sind beispielsweise Veränderungen hinsichtlich prosozialen Verhaltens, Steigerung von Schulfreude, Selbstwirksamkeitserwartung in Bezug auf Kunst und Kultur und Kreativität. Ebenfalls ist von Interesse, welche Gruppen von Schülerinnen und Schülern ggf. mehr als andere Gruppen von der Teilnahme an solchen Kulturprojekten profitieren. Nicht zuletzt geht es auch darum, ob es gelingen kann, Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Kunst und Kultur zu eröffnen, die aus wenig kunst- und kulturaffinen Elternhäusern stammen. Inwiefern kann also das Ziel der kulturellen Teilhabe für eine möglichst große Anzahl von Schülerinnen und Schülern erreicht werden?

Diese leitenden Forschungsfragen lassen sich in einem Pre-Post-Design mit Kontrollgruppen untersuchen. Eine mehrperspektivische Einschätzung wird durch die Befragung von Lehrpersonen und Künstlerinnen und Künstlern, die die jeweiligen „Kunstgeldprojekte“ leiten, gewonnen.

Befunde

Abs, Hermann Josef; Stecher, Ludwig; Hohmann, Julia; Knoll, Katrin; Golsch, Katharina (2013): Bericht zum Programmmonitoring 2012/13 im Modellprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“. Frankfurt am Main : GFPF ; DIPF 201. (Materialien zur Bildungsforschung; 32). Online verfügbar unter http://www.pedocs.de/volltexte/2013/8425/