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Lehre am IfK

Die drei Säulen Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft, Kunstdidaktik und künstlerische Praxis bilden den Kern der kunstpädagogischen Ausbildung am IfK. Hier finden Sie Informationen dazu, welche allgemeinen Lehrinhalte Sie in den einzelnen Bereichen erwarten.
Lehre im Bereich der Kunstdidaktik (Fachdidaktik)

Kunstdidaktik ist die theoriegeleitete Reflexion kunstpädagogischen Handelns im Spannungsfeld zwischen Kunst und Bildung. Was es zu lernen gibt, zu welchen Zielen Bildung geschehen kann und in welch innovativer Weise gute kunstpädagogische Praxis in der Schule und im außerschulischen Bereich entwickelt werden kann, sind Inhalte der Kunstdidaktik. Die historische und aktuelle Kunst sowie die Reflexion der eigenen künstlerischen Arbeit sind wesentliche Bezugsgrößen der kunstdidaktischen Lehre.

Kunstdidaktik ist nicht ohne ihre interdisziplinäre Vernetzung u.a. mit der Kunst, der Kunstgeschichte, Philosophie, Bildungswissenschaft und Soziologie denkbar. Daher werden in der Lehre solche Verknüpfungen hergestellt und deren Perspektiven für die Kunstpädagogik konzeptionell erarbeitet, praktisch erprobt und kritisch reflektiert.

Besondere kunstdidaktische Lehrschwerpunkte des Instituts liegen im Bereich der Theorie künstlerischer Bildung und der Praxis des künstlerischen Projekts. Die Entwicklung einer transkulturellen Kunstpädagogik, die von der Diversität der Kinder und Jugendlichen ausgeht, stellt ebenso einen Lehrschwerpunkt dar wie die Entwicklung von Lehrforschungsprojekten u.a. zum ästhetischen Verhalten von Kindern und Jugendlichen oder zu ästhetischen Bildungsprozessen.

Vorlesungen, Seminare und begleitete Praktika der Kunstdidaktik befähigen dazu, kunstpädagogische Praxis wissenschaftlich zu reflektieren, sinnvoll zu planen und in Auseinandersetzung mit aktuellen Kontexten weiter zu denken.

Lehre Fachdidakitk

Im Studium gliedert sich dies in folgende Bereiche:

  • Grundfragen, Theorien und Positionen der Kunstdidaktik
  • Ästhetisches Verhalten von Kindern und Jugendlichen und alltagsästhetische Phänomene
  • Entwicklung, Planung und Evaluation von Kunstunterricht
  • Theorie und Praxis künstlerischer Projektarbeit
  • Empirisch-forschende Zugänge zu kunstpädagogischen Prozessen

 

 

 

Lehre im Bereich Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft (Fachwissenschaft)

Gegenstand der Lehre in diesem Bereich ist die Geschichte und Theorie der Bildenden Künste und der visuellen Medien seit dem Mittelalter bis heute. Bei zeitgenössischen Phänomenen ist der Blickwinkel ein globaler; bei älteren Phänomenen gilt eine Beschränkung auf Europa bzw. Europa und Amerika (seit ca. 1500).

Mithilfe eingeführter wie avancierter Methoden werden diese Gegenstände in unterschiedlicher Weise befragt: im Hinblick auf ihre Produktion und Rezeption, ihren Kontext und ihre Funktion sowie auf ihre bildtheoretische und ästhetische Dimension.

In den Lehrveranstaltungen erlernen Sie eigenständiges wissenschaftliches Arbeiten und bilden die Fähigkeit aus, künstlerische, kulturelle und kulturpolitische Sachverhalte kompetent in historischer und systematischer Perspektive beurteilen zu können.

Lehre Kunstgeschichte

Grundlegende Kenntnisse erwerben Sie auf folgenden Gebieten:

  • Methoden der Analyse von Kunstwerken und visuellen Medien
  • Bildtheorie und Ästhetik
  • Geschichte der Malerei, Skulptur und Architektur, der angewandten Kunst und des Designs sowie der neuen Medien
  • Vergangene und gegenwärtige Bedingungen der Entstehung, Erscheinung und Nutzung von Kunst und visuellen Medien
  • Kunstinstitutionen und Kunstdiskurse in Geschichte und Gegenwart
  • Kunstgeschichte und Globalisierung

 

Bitte beachten Sie unsere Hinweise und Tipps zur kunsthistorischen Literaturrecherche.

Lehre im Bereich der künstlerischen Praxis (Fachpraxis)

Die Ausbildung im künstlerich-praktischen Bereich zielt auf eine breit angelegte Ausbildung in verschiedenen künstlerischen Disziplinen, die im Hauptstudium in einer der Disziplinen eine Vertiefung erfahren soll.

In der künstlerischen Praxis sollen die Studierenden durch die klassischen künstlerischen Medien (Malerei, Graphik, Plastik, Fotografie) und die transklassischen künstlerischen Medien (Neue Medien, Aktion, Performance) die Vielfalt der Orientierungen im Verhältnis zu inhaltlicher und formaler Auseinandersetzung studieren. Dabei finden Umweltgestaltung, Architektur und Design eine adäquate Berücksichtigung. Die Möglichkeiten verschiedener künstlerischer Ausdrucksformen sollen erprobt und in ihrer Wirkungsweise gezielt eingesetzt werden. Hierbei kommen traditionelle und transklassische künstlerische Verfahrensweisen zum Einsatz:

- experimentelle Verfahrensweisen

- kontrolliertes Chaos

- Realität und Abstraktion

- Bild und Bildbegriff

- Umgang mit traditionellen Bildformen und Stilen

Lehre FP


Die künstlerische Praxis soll dazu befähigen

  • die eigene bildnerische Ausdrucksfähigkeit durch exemplarisches Lernen zu fördern
  • Vorstellungsinhalte, Phantasie und subjektive Erfahrungen angemessen in künstlerischer Form darzustellen
  • Arbeitsansätze im Rahmen ästhetischer Problemstellungen zu entwickeln, zielgerichtet und methodisch reflektiert zu arbeiten.

Die Fähigkeit methodisch und analytisch zu arbeiten, schließt die Reflexion über den Entstehungsprozess und die Präsentation der Arbeitsergebnisse mit ein und ermöglicht fachübergreifendes und fächerverbindendes Arbeiten.

 

Bereiche der künstlerischen Praxis

Klassische Medien (künstlerische Darstellungsformen und Techniken):

  • zweidimensionales Gestalten (Zeichnung, Malerei, Drucken, analoge Fotografie)
  • dreidimensionales Gestalten (Plastik, Skulptur, Installation)

Weitere Bereiche:

  • Transklassische künstlerische Medien: Digitale Fotografie, Film, Neue Medien, Aktion, Performance
  • Architektur, Umweltgestaltung/Gestaltung im öffentlichen Raum, Design

 Zur künstlerischen Praxis gehören Ateliers und Werkstattbereiche, in denen die Befähigung zu selbständigem Arbeiten durch Werkstattscheine nachgewiesen wird.

 

Die Werkstattpraxis umfasst folgende Sachbereiche:

  • Holz, Metall, Keramik, Stein, Papier
  • Freie Druckgrafik in den Techniken des Tiefdrucks, Hochdrucks, Siebdrucks und der Lithografie
  • Fotografie, Video, Computergrafik
  • Mal- und Zeichenateliers