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Artikelaktionen

Archiv 2016

New ideas to counter right-wing populism and political disaffection

Das Progressive Zentrum in Berlin veranstaltete um 7. Dezember 2016 einen Runden Tisch, an dem auch Prof. Dr. Dorothée de Nève teilnahm, um über Strategien gegen Rechtspopulismus zu beraten. Detailierte Informationen zu der Veranstaltung, Fotos und Aufzeichnungen finden Sie hier.

 

Foto: Alexander Probst

 

Dr. Tina Olteanu, Johannes Diesing MA und Benedikt Philipp Kleer MA

Dr. Tina Olteanu hat zum 1. Dezember 2016 die Vertretungsprofessur Gender Studies am Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität angetreten. Wir wünschen Frau Olteanu viel Erfolg! Bis zum Sommer 2017 werden nun Herr Johannes Diesing MA und Herr Benedikt Philipp Kleer MA die Elternzeitvertretung von Frau Dr. Verena Schäfer-Nerlich übernehmen. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit in unserem Team.

 

Postfaktische Missverständnisse

Am 1. Dezember 2016 ist in Die Zeit ein Leserbrief von Prof. Dr. Dorothée de Nève zur aktuellen Debatte um postfaktische Politik erschienen. Hier finden sie die ungekürzte Version des Textes.

 

Tagung Bilder von Migration

Am 2. Dezember 2016 findet die Tagung "Bilder von Medien" statt. Diese Tagung ist in einem unkonventionellen Format organisiert: Jeweils zwei ReferentInnen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen präsentieren ihre spezifische Forschungsperspektven und Gedanken zu einem gemeinsam Bild. Anschließend findet eine offene Debatte statt, an der sich auch alle Interessierten beteiligen können.

 

 

Gastbeitrag von Prof. Dr. Dorothée de Nève

Der Trumpismus bedroht auch die Demokratie in Hessen, hessenschau.de

 

 

Workshop Informalisierung

Am 10. und 11. November 2016 fand im Rahmen des Forschungsschwerpunktes Literalität und Bildung in der Mediengesellschaft (LBM) des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) ein Workshop in Rauischholzhausen statt. Ziel des Workshops war es, neue Ansatzpunkte für die gemeinsame interdisziplinäre Forschung zu entwickeln. Alexander Sander, Geschäftsführer von Digitale Gesellschaft e.V, nahm als Gastreferent an der Veranstaltung teil. 

 

 

U.S. Election Night

Das Institut für Politikwissenschaft organisierte gemeinsam mit dem Zentrum für Medien und Interaktivität die U.S. Election Night am 8. November 2016. Auch unser Team war an der Organisation der Veranstaltung aktiv beteiligt. Johannes Diesing präsentierte zu später Stunde ein Vortrag zum Thema "CNN of the Ghetto - Rap-Geschichte". Tina Olteanu organisierte ein Pub-Quiz.  Und Jutta Hergenhan trat als fiktive Korrespondentin aus Paris auf.

 

Ungleiche Wahlen: Strategien gegen informelle Exklusion

Immer mehr Wahlberechtigte gehen nicht einfach „nur“ nicht zur Wahl, sondern werden informell und gesellschaftspolitisch ausgeschlossen. Die Herausforderung der Gegenwart besteht in der Überwindung dieser Exklusionsmechanismen entlang von Bildung, Alter und Einkommen. Ein Debattenbeitrag von Prof. Dr. Dorothée de Nève Initiative "Demokratie wähle ich kreuzweise" der Friedrich-Ebert-Stiftung, der Heinrich Böll Stiftung und der Rosa-Luxemburg-Stiftung im Kontext der Bundestagswahl 2017.

 

Dr. Tina Olteanu

Zum WiSe 2016/17 begrüßen wir Dr. Tina Olteanu als Gastwissenschaftlerin in unserem Team. Frau Dr. Tina Olteanu studierte in Berlin und Bukarest und promovierte 2011 an der Universität Wien. Als Post Doc war sie an der FernUniversität in Hagen und an der Universität Wien beschäftigt. Außerdem war Dr. Tina Olteanu Visiting Scholar am Europe Center an der Stanford University und als Austrian Marshall Plan Fellow am Center for Transatlantic Relations an der Johns Hopkins University. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Frau Dr. Tina Olteanu.

 

 

Kontroversen 'Tyrannei der Mehrheit'

Am 2. November 2016 findet die nächste Veranstaltung in unserer Reihe Kontroversen statt. Jan-Bernd Baumann M.A., Johannes Diesing M.A., Benedikt Philipp Kleer M.A. und Dr. Tina Olteanu diskutieren über die aktuellen politischen Entwicklungen in Polen, Ungarn und der Türkei.

 

 

U.S. Election Night

Am 8. November 2016 ist es soweit – nach einem skandalträchtigen Wahlkampf wird in den USA ein neuer Präsident oder sogar eine Präsidentin gewählt – zum ersten Mal in der Geschichte. Das Institut für Politikwissenschaft und das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität veranstalten zu diesem Anlass die „U.S. Election Night Gießen“.

Auf dem Programm stehen natürlich in erster Linie die Übertragung und Kommentierung der Wahlergebnisse, die im Laufe der Nacht nach und nach eintreffen werden. Nach einem Grußwort des JLU-Präsidenten, Prof. Dr. Joybrato Mukherjee und einem Vortrag von Dr. Jared Sonnicksen (Technische Universität Darmstadt) zum Wahlsystem und dem Wahlkampf in den USA stehen zahlreiche unterhaltende Beiträge auf dem Programm, von einem Pub-Quiz bis zu fiktiven Korrespondentenbeiträgen. Natürlich werden die Gäste bei Musik sowie Getränken und Speisen Gelegenheit haben, miteinander ins Gespräch zu kommen, um über die politischen Ereignisse zu diskutieren. Bitte teilen Sie den Hinweis auf unsere Veranstaltung über Facebook.

 

Dr. Jutta Hergenhan

Seit Sept. 2016 arbeitet Dr. Jutta Hergenhan neu in unserem Team als Projektmitarbeiterin. Ihre Stelle ist am ZMI angesiedelt. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Frau Dr. Hergenhan.

 

LGBTIQ*-Wahlstudie zur Abgeordnetenhauswahl in Berlin

Politikwissenschaftler*innen der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Wien haben sich im Vorfeld der Abgeordnetenhauswahl 2016 mit dem Wahlverhalten und dem politischen Engagement der LGBTIQ*-Community in Berlin beschäftigt. Dabei handelt es sich um die Fortsetzung eines Forschungsprojektes zum Wahlverhalten der LGBTIQ*-Community, das 2015 mit der Wahl zum Gemeinderat in Wien begann. Das Projekt wurde in Kooperation mit dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg (LSVD) und der Arbeitsstelle Gender Studies (AGS) der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt und wurde ohne Finanzierung durch Dritte realisiert.

An der Online-Umfrage nahmen 1.058 wahlberechtigte Berliner*innen der LGBTIQ*-Community teil. Dabei handelt es sich um ein sogenanntes selbstselektives Sample –wer Lust hatte, konnte mitmachen. In die Studie gingen nur die Antworten jener Personen ein, die Angaben zu ihrer LGBTIQ*-Lebensweise gemacht haben. Mehrfachbeteiligungen wurden ausgeschlossen. Mit dieser Befragungsmethode kann man solide empirische Angaben zu den Einstellungen, Interessen und Präferenzen der LGBTIQ*-Community in Berlin machen. Die Methode dieser Online-Wahlstudie ist indes nicht geeignet, um eine Wahlprognose zu berechnen.

Die Ergebnisse zeigen, dass sich die Menschen aus der LGBTIQ*-Community überdurchschnittlich stark in Politik und Gesellschaft engagieren. Das Engagement beschränkt sich keineswegs auf Themen, die die Community bzw. LGBTIQ*-Rechte direkt betreffen. Vielmehr ist das Engagement vielfältig und vor allem im sozialen Bereich sehr hoch.

Wichtige und wahlentscheidende Themen für LGBTIQ*-Wähler*innen in Berlin sind vor allem Homophobie, Migrations-, Asyl- und Flüchtlingspolitik, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit. Dabei zeigt sich einerseits, dass LGBTIQ*-Menschen im vermeintlich weltoffenen und toleranten Berlin nach wie vor große Probleme mit Homophobie und Diskriminierung haben. Andererseits ist die gegenwärtige Spaltung der Gesellschaft in der Asylfrage und in der Begegnung mit dem Islam/Muslim*innen auch innerhalb der LGBTIQ*-Community erkennbar. Gefordert werden von der einen Seite besondere Maßnahmen für LGBTIQ*-Flüchtende sowie Schutz und soziale Inklusion, während die andere Seite den Islam für Hass und Gewalt gegen Schwule verantwortlich macht. Die Einstellungen, die von der LGBTIQ*-Community vertreten werden, decken also das gesamte politische Spektrum ab.

Die parteipolitischen Präferenzen der LGBTIQ*-Wähler*innen gelten überwiegend linken Parteien bzw. Parteien der linken Mitte (Bündnis 90/Die Grünen, Die Linke und SPD). Der Rückhalt der bürgerlichen Parteien (FDP, CDU) bzw. Rechtspopulisten (AfD) ist gering. In abgeschwächter Form spiegelt sich also auch in der Berliner LGBTIQ*-Community der gegenwärtige Erfolg der AfD wider, insbesondere bei Männern, die bei der letzten Abgeordnetenhauswahl 2011 CDU, SPD, Grüne oder FDP gewählt hatten.

Die innovative Studie wirft erstmals einen Blick auf einen Teil der Gesellschaft, der in den klassischen Wahlstudien in Berlin und Deutschland und Europa bislang unter den Tisch fällt: die LGBTIQ*-Community. Die Wahlstudie gibt damit also neue Impulse für die Politikwissenschaft und für politische Debatten.

Auch für Parteien bieten die Ergebnisse neue Möglichkeiten, sich mit den Interessen und Präferenzen ihrer LGBTIQ* Wähler*innenschaft zu beschäftigen. Parteien, die LGBTIQ*-Politik als Querschnittsthema verstehen und sich mit der Community solidarisieren, entsprechen dabei den Erwartungen der Community. Vor dem Hintergrund des überdurchschnittlichen politischen Interesses und Engagements der LGBTIQ*-Community wird offensichtlich, dass viele Parteien dieses Potenzial bislang ungenutzt lassen.

Die Ergebnisse der Studie finden sich hier.

Alle Medienberichte, die über diese Studie veröffentlicht wurden, finden Sie hier.

 

Politische Medienkompetenz – mediale Politikkompetenz

Die Evangelische Akademie Thüringen veranstaltet vom 22. bis zum 24. September 2016 eine Tagung mit dem Titel "Politische Medienkompetenz – mediale Politikkompetenz. Politikdidaktik und Medienpädagogik im Gespräch". Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève wird in diesem Rahmen einen Vortrag zu dem Thema Medien als Partizipationschance halten. Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.

 

Mehr Klarheit, weniger Durchschnitt

Die Saarbrücker Zeitung veröffentlichte am 15. August 2016 einen Artikel des Journalisten Hagen Strauß über die Zukunft von Volksparteien. Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève erläuterte darin unter dem Leitbild "Vielfalt statt Mitte", dass Volksparteien, um wieder erfolgreich sein zu können, ein integratives Konzept erstellen müssten, um heterogenen Gruppen von Wähler*innen gerecht zu werden. Der Artikel ist hier abrufbar.

 

"There’s power in a union? - Occupy Wall Street and its relationship to institutional/conventional politics”

 Wie sah die Beziehung der Occupy Wall Street Bewegung in New York City zu konventionellen politischen Akteuren wie Parteien und Gewerkschaften aus? Zu dieser Frage präsentierte Johannes Diesing M.A. am 25.07. 2016 Ergebnisse aus seiner Forschungsarbeit im Rahmen des 24. Weltkongress der International Political Sciences Association (IPSA) im polnischen Poznan. Das übergreifende Thema des IPSA Kongresses war in diesem Jahr Ungleichheit. An der Konferenz nahmen ca. 3000 Politikwissenschaftler*innen aus aller Welt statt. Die Präsentation von Johannes Diesing fand im Rahmen eines Panels zu Autonomie Bewegungen statt.

IPSA_Johannes_Diesing_Poznan.jpg 

 

Videoaufzeichnung "Brexit - Dynamiken einer Krise"

Am 11. Juli fand eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Brexit statt, welche im Zuge der Veranstaltungsreihe "Kontroversen" des Instituts für Politikwissenschaften und in Kooperation mit dem Präsidium und dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) organisiert wurde. Den Videomitschnitt der gesamten Podiumsdiskussion finden sie hier.

 

Brexit - Dynamiken einer Krise

Das Institut für Politikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität hat vor einiger Zeit eine neue Veranstaltungsreihe mit dem Namen „Kontroversen“ ins Leben gerufen. Das erklärte Ziel dieser Reihe ist es, zu tagespolitisch aktuellen Themen gesellschaftspolitische Debatten anzuregen. Die nun geplante Veranstaltung vom 11. Juli 2016 findet in Kooperation mit dem Präsidium der Justus-Liebig-Universität und dem Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) statt.

Die zahlreichen europaweiten politischen, ökonomischen und gesellschaftlichen Folgen des Brexit-Referendums sind bislang nur schwer abschätzbar. Neben den Sorgen vor einem ökonomischen Absturz Großbritanniens treten Befürchtungen möglicher Dominoseffekte in weiteren EU-Staaten. Gleichzeitig ist die allgemeine Unsicherheit über Zeitpunkt und Verfahren einer konkreten Brexit-Umsetzung sowie über eventuell doch noch vorhandene Optionen eines „Exit vom Brexit“ groß. Schließlich wird der Brexit auch als ein Signal für eine weitreichendere Krise der Demokratie bzw. der EU gedeutet.

In der geplanten Debatte werden die möglichen gesamteuropäischen Ursachen und Folgen des Referendums mit einem Vertreter der EU-Kommission, einem London-Korrespondenten, einem Europarechtsexperten der JLU sowie mit verschiedenen politikwissenschaftlichen ExpertInnen der JLU diskutiert.

Weitere Berichte zu dieser Veranstaltung finden Sie im Gießener Anzeiger und in der Gießener Allgemeinen. Fotos wurden u.a. auch auf der Seite der Pressestelle der JLU veröffentlicht.

 

 

Dr. Verena Schäfer-Nerlich

Frau Dr. Verena Schäfer-Nerlich ist seit Anfang Juli im Mutterschutz. Wir wünschen Frau Dr. Schäfer-Nerlich alles Gute!

 

LGBTIQ*Wahlstudie

Im September 2016 findet die nächste Abgeordnetenhauswahl in Berlin statt. Doch wie wählt eigentlich die LGBTIQ*-Community? Welche Unterstützung haben die Berliner Parteien von der queeren Wählerschaft und welche politischen Themen sind der queeren Community bei dieser Wahl besonders wichtig? Um all diese Fragen zu beantworten, führen wir eine wissenschaftliche Online-Umfrage durch. Es handelt sich um eine kurze Umfrage, die auf das Wahlverhalten von homosexuellen und transgeschlechtlichen Menschen in Berlin zielt. In gängigen Wahlstudien wird die Frage nach der sexuellen und geschlechtlichen Identität nie gestellt. Deshalb wissen wir aktuell nicht, welche politischen Präferenzen die queere Community eigentlich hat und welchen Parteien schwule, lesbische, bisexuelle sowie transgeschlechtliche Menschen ihre Stimme geben. Die Lücke wollen wir mit unserer Online-Umfrage schließen und möglichst viele Angehörige der queeren Community motivieren, sich an unserer Studie zu beteiligen.

Die Studie wird von der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Universität Wien gemeinsam mit unseren Kooperationspartnern, dem Lesben- und Schwulenverband Berlin-Brandenburg  (LSVD) und der Arbeitsstelle Gender Studies (AGS) der Justus-Liebig-Universität Gießen durchgeführt. Die Ergebnisse unseres Projektes werden vor der Abgeordnetenhauswahl am 12. September 2016 in einer Pressekonferenz präsentiert und auch online veröffentlicht.

Nähere Informationen zu dem Projekt sowie den Link zur Umfrage finden Sie hier oder auch auf Facebook.

 

In verschiedenen Medien wird inzwischen über unsere Wahlstudie berichtet, u.a. im rbb, bei queer.de, Siegessäule etc.

 

Simulationsspiel europäische Flüchtlingspolitik

Am 20. Juni fand im Rahmen des Simulationsseminars „Die europäische Flüchtlingspolitik“ (Dr. Verena Schäfer-Nerlich) ein Sondergipfel des Europäischen Rates zur EU-Migrations- und Asylpolitik statt. 23 Lehramtsstudierende der Fachrichtung „Politik und Wirtschaft“  hatten sich seit Beginn des Sommersemesters in Arbeitsgruppen in die Regierungspositionen von acht verschiedenen EU-Mitgliedstaaten eingearbeitet und diese bereits an der zwei Wochen zuvor simulierten Pressekonferenz vorgestellt. Die an die Pressekonferenz anschließenden Verhandlungen wurden zunächst bilateral zwischen den nationalen Delegationen geführt, bevor schließlich im Rahmen des EU-Gipfels die Staats- und Regierungschefs Deutschlands, Frankreichs, Italiens, Griechenlands, Ungarns, Österreichs, Großbritanniens und der Niederlande aufeinander trafen und über die Tagesordnungspunkte „Sicherung der Außengrenzen“ und „Europäisches Verteilungssystem“ verhandelten und die Studierenden somit ihre politikwissenschaftlichen Kenntnisse zur europäischen Migrations- und Asylpolitik und zur Verhandlungsführung praktisch anwenden konnten. Die ausgehandelten Ergebnisse des Gipfeltreffens wurden in Form einer Schlusserklärung des Europäischen Rates schriftlich festgehalten.

Gruppenbild Simulationsspiel 

 

Mit Facebook über Bande spielen...

Am 16. Juni 2016 hielt Remus Cernea einen Gastvortrag am Zentrum für Medien und Interaktivität an der Justus-Liebig-Universität Gießen. Der rumänische Parlamentsabgeordnete und Aktivist ermöglichte dabei den ZuhörerInnen interessante Einblicke in sein enthusiastisches Engagement und in aktuelle politische Entwicklungen in Rumänien. Die Veranstaltung wurde von Julia Drubel M.A. moderiert.
In seinem Vortrag mit dem Titel „The Power and Limits of Facebook as a Political Tool“ würdigte Cernea insbesondere das diskursive, partizipative und interaktive Potenzial des sozialen Netzwerkes. Cernea, dessen Handlungsspielräume als parteiunabhängiger Abgeordneter im parlamentarischen Prozess sehr beschränkt sind, nutzt Facebook gezielt, um politisch strategisch über Bande zu spielen.
Wenn er etwa als einzelner Abgeordneter Gesetzesvorlagen einbringt, die ein ums andere Mal von der parlamentarischen Mehrheit vertagt oder abgelehnt werden, so bietet Facebook dennoch die Chance, effektiv Agendasetting zu betreiben und öffentliche Debatten anzuregen. Dies gilt insbesondere für Themen wie Tier- und Umweltschutz, Queer Politics, religionspolitische Projekte zur Trennung von Staat und Kirche in Rumänien sowie Berichte über die mangelnde Qualität der parlamentarischen Arbeit in der rumänischen Abgeordnetenkammer. Auf diese Weise gewährt Cernea den BürgerInnen Einblicke in die parlamentarische Arbeit und Prozesse, die ansonsten der Öffentlichkeit verborgen blieben. Mit zahlreichen Beispielen illustrierte der Gastredner, wie er über Facebook auch BürgerInnen zu aktivem politischem Handeln mobilisiert und Facebook-Debatten letztlich in etablierten Medien, etwa TV-Talkshows, fortgesetzt werden.
Für die besondere Qualität von Cerneas Facebook-Präsenz sprechen seine bewusste Nutzung von Bildern und die Fokussierung auf konkrete politische Inhalte und Forderungen. Cernea setzt dabei bewusst auf eine strategische Verknüpfung von thematisch ähnlich gelagerten Kämpfen, mit dem Ziel, durch die Mobilisierungsprozesse auch Allianzen zu schmieden.
Für ParlamentarierInnen bringt eine solche, aktive Nutzung von Sozialen Medien ganz eigene Herausforderungen mit sich. Die durch Facebook generierte mediale Öffentlichkeit lasse, so Cernea, gerade für PolitikerInnen die Grenzen zwischen Privatsphäre und politischer Arbeit verwischen und zwinge sie daher zu besonderer Ernsthaftigkeit. Als problematisch erachtet Remus Cernea die Hetze in sozialen Netzwerken. Auch ihn erreichen aufgrund seines Engagements immer wieder üble Verleumdungen bis hin zu Morddrohungen.

 

 

TTIP - Chance für den Weltmarkt oder Trojanisches Pferd?

Flyer TTIP final 

 

Gastvortrag von Remus Cernea

Am Donnerstag, den 16. Juni 2016 um 18 Uhr hält Remus Cernea, ein parteiunabhängiger, grüner Abgeordneter des rumänischen Parlaments, an der Justus-Liebig-Universität Gießen einen Vortrag zur Nutzung von Facebook als politisches Instrument. Im Anschluss an seinen englischsprachigen Vortrag ist eine offene Diskussion geplant.
Neben seiner parlamentarischen Oppositionsarbeit setzt sich Remus Cernea als politischer Aktivist in Rumänien vor allem für Menschenrechte, Tierschutz, Trennung von Kirche und Staat und die Gleichstellung von homosexuellen Menschen ein.
Die Veranstaltung ist öffentlich.

Hörsaal 012, Alter Steinbacher Weg 44, 35394 Gießen.

 

Sexismus on Campus

Podiumsdiskussion und offene Debatte mit Prof. Dr. Eva Maria Hinterhuber, Clara Veit und Dipl.-Päd. Silke Paul am 8. Juni 2016, 18.00h.

 

"Demokratie unplugged"

Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève diskutierte am 31. Mai 2016 mit Yvonne Schroth, Vorstand Forschungsgruppe Wahlen und Juliane Seifert, Bundesgeschäftsführerin der SPD im Rahmen einer Fachtagung der Friedrich-Ebert-Stiftung mit dem Titel "Gut bekannt und unerreicht? Nichtwähler_innen und Wahlbeteiligung". Die Podiumsdiskussion drehte sich um potentielle Wege zur Mobilisierung von NichtwählerInnen. Der Vorwärts veröffentlichte auf Basis dessen am 1. Juni 2016 einen Artikel von Paul Starzmann und Vera Rosigkeit mit dem Titel "Demokratie unplugged: So kann die SPD wieder Wahlen gewinnen". Zu finden ist der Artikel hier.

 

Nichtwählen - was tun?

Am 31. Mai 2016 organisiert das Forum Politik und Gesellschaft der Friedrich-Ebert-Stiftung in Berlin eine Fachtagung zum Thema "Gut bekannt und unerreicht? Nichtwähler_innen und Wahlbeteiligung". Ab 15.45h diskutieren Dr. Yvonne Schroth, Vorstand Forschungsgruppe Wahlen, Juliane Seifert, Bundesgeschäftsführerin der SPD, und Prof. Dr. Dorothée de Nève, Institut für Politikwissenschaft und ZMI der Justus-Liebig-Universität Gießen, über mögliche Strategien der Mobilisierung von NichtwählerInnen. Zu dieser Debatte gibt es einen Livestream.

 

Debatte zu Rechtspopulismus in Europa

Am 25. Mai 2016 fand in der Reihe Kontroversen eine Debatte des Instituts für Politikwissenschaft zu Rechtspopulismus in Europa statt. Diskutiert wurden u.a. Merkmale des Rechts-/Populismus, Ursachen, Erscheinungsformen und Folgen rechtspopulistischer Tendenzen sowie mögliche Strategien gegen Rechtspopulismus im Parteienwettbewerb.

 

Leitungswechsel am ZMI

Das Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität Gießen (JLU) hat eine neue Leitung. Bei der Sitzung des ZMI-Direktoriums am 19. Mai 2016 hat sich der langjährige Geschäfts-führende Direktor, Prof. Dr. Henning Lobin, nach neun Jahren in diesem Amt nicht erneut zur Wahl gestellt. Als Nachfolgerin wurde Prof. Dr. Katrin Lehnen gewählt, die bereits seit 2011 als stellvertretende Direktorin aktiv an sämtlichen Entwicklungen und Planungen mitgewirkt hatte. Durch die Wahl von Prof. Lehnen war auch die Stellvertretung neu zu besetzen. Zur stellvertretenden Direktorin wurde Prof. Dr. Dorothée de Nève gewählt.

 

 

Neues Blockseminar "Bilder und Politik"

Herr Johannes Diesing wird in diesem Semester ein Blockseminar mit dem Titel "Bilder und Politik" an dem Wochenende vom 17.06.- 19.06. in Raum 303, Alter Steinbacher Weg anbieten. Dazu findet eine Einführungsveranstaltung am Dienstag, den 24.05. um 18 Uhr in Raum 051, Licher Straße 68 (Juwi-Campus) statt. Dieses Blockseminar ist in dem Themenmodul Kommunikation und Medien/Kulturen und Konflikt (M11) des BA Social Sciences angesiedelt. Inhalt des Seminars wird sein, anhand von viralen und memetischen Bildern und Videos, welche auf Youtube hochgeladen wurden, politische Handlungsformen in den Blick zu nehmen.

Bei Fragen, können Sie sich gerne an Herrn Johannes Diesing MA wenden, oder diese an der Einführungsveranstaltung äußern.

 

Exkursion nach Wiesbaden

Am 17. 05. 2016 haben Studierende des Instituts für Politikwissenschaft der JLU an einer Exkursion nach Wiesbaden zum Hessischen Landtag sowie ins Wiesbadener Rathaus teilgenommen. Organisiert wurde die Reise in die Landeshauptstadt vom Team des Lehrstuhls Politisches und Soziales System Deutschlands/Vergleich politischer Systeme. Neben der Teilnahme an der Plenardebatte auf der Besucher*innentribüne bot sich den Studierenden die Möglichkeit eines Gesprächs mit Abgeordneten, die dem Petitionsausschuss des Landtages angehören. Von besonderem Interesse waren dabei die Petitionen als Instrument der politischen Partizipation. Im Anschluss an den Besuch im Landtag konnten die Studierenden im nahe gelegenen Rathaus das Gespräch über Partizipation und Bürgerbeteiligung mit dem Wiesbadener Bürgermeister Sven Gerich (SPD) fortsetzen.

 

 

Sexismus im Web 2.0

Am 11. Mai 2016 fand unsere Veranstaltung zum Thema Sexismus im Web 2.0 statt. Mit dem Publikum diskutierten Franziska Schutzbach M.A., Universität Basel, und Malaika Bunzenthal, Aktivistin, Bloggerin, #schauhin. Anne-Katrin Weber M.A., Frauenbeauftragte des Instituts für Poltiikwissenschaft, moderierte die Diskussion. 

 

 

Politische Partizipation jenseits der Konventionen

Nachdruck erschienen: Unser Buch "Politischen Partizipation jenseits der Konventionen" ist jetzt wieder im Buchhandel verfügbar.

 

„Sustainability – from civic action to life style politics”

Unter dem Titel „Sustainability – from civic action to life style politics” wird Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève an der 2nd International Conference on Sustainable Development teilnehmen. Diese findet als dreitägiges Event vom 20. bis zum 22. Mai 2016 in Thessaloniki statt und wird von der International Hellenic University, insbesondere einer Gruppe Studierender mit dem Namen "Students for Sustainability", der Friedrich-Ebert-Stiftung und der Technischen Kammer Griechenlands organisiert.

Weitere Informationen finden Sie unter http://www.ihu.edu.gr/icsd/

 

Gut bekannt und unerreicht?

Am 31. Mai 2016 veranstaltet die Friedrich-Ebert-Stiftung unter dem Titel "Gut bekannt und unerreicht? Nichtwähler_innen und Wahlbeteiligung" eine Fachtagung in Berlin. Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève wird an der Podiumsdiskussion mit dem Titel "Nichtwählen - was tun?" am Ende der Veranstaltung teilnehmen.

Einladung FES 310516Einladung FES 310516 

 

Protest und Panikmache Rechtspopulismus in Europa

Am 25. Mai 2016 findet unsere nächste Veranstaltung der Kontroversen des Instituts für Politik-wissenschaft statt. Wir diskutieren u.a. über Rechtspopulismus und Demokratie, über Ursachen des Rechtspopulismus im nationalen, internationalen und globalen Kontext sowie über rechtspopulistische Parteien in verschiedenen europäischen Ländern. Nach den einleitenden Statements disktieren wir im Plenum.

 

 

Sexismus im Web 2.0

Das Web 2.0 eröffnet neue Chancen für politische Kommunikation und Partizipation. Damit verbunden sind freilich auch Risiken, die u.a. durch die technischen Möglichkeiten virtueller Interaktion, Anonymität und Entgrenzung ergeben. Insofern sind im Web 2.0 auch Sexismus, sexualisierte Gewalt, Beleidigungen und Demütigungen allgegenwärtig. Aus der Anonymität verbreiten sogenannte „Trolle“, aber auch Personen mit Klarnamen, Mord- und Vergewaltigungsfantasien; sie bezweifeln Fraulich-, Männlich- oder ganz einfach Menschlichkeit. Wer sich im Web 2.0 i den virtuellen öffentlichen Raum begibt, der muss, so scheint es, sexistischen Hass, Abscheu und Ekel ertragen können.

Wie verbreitet ist Sexismus im Web 2.0 wirklich?

Was kennzeichnet den Sexismus im Web 2.0 bzw. unterscheidet ihn von anderen Sexismen?

Welche Strategien und Möglichkeiten gibt es, Sexismus im Web. 2.0 zu bekämpfen?

 

Wir wünschen allen einen guten Start ins neue Semester!

 

 

Geduld...

Unsere Büros sehen gerade noch so aus. Falls Sie uns suchen, kontaktieren Sie bitte Frau Angelika Buchmüller, Raum E011a.

 

 

Kolloquium

Vom 1. bis 3. April 2016 fand unser Kolloquium statt, an dem PostDocs, DoktorandInnen und Studierende teilgenommen haben, die gerade Abschlussarbeiten schreiben. Auf der Agenda standen Themen wie das Rollenverständnis von BürgermeieterInnen, politische Kommunikation von Parteien via Twitter, Anonymität und Demokratie, Risikoforschung, Occupy sowie politische Gewalt. Außerdem haben wir in offenen Debatten über die Wahlen in den USA, die AfD und Pegida sowie soziale Ungleichheit in Deutschland diskutiert.

 

Kooperation mit der Universität Tokyo

Die Kooperation zwischen der Universität Tokyo und der Justus-Liebig-Universität wird demnächst weiter entwickelt. In diesem Zusammenhang besuchte uns Prof. Dr. Yuichi Morii, Direktor des Zentrums für Deutschland- und Europastudien an der Universität Tokyo, um am Fachbereich 03 und am ZMI die Möglichkeiten unserer zukünftigen Zusammenarbeit zu besprechen. Wir freuen uns über das Interesse an dieser Kooperation und hoffen, dass wir bald für die Forschung und Lehre interessante neue Formen der Zusammenarbeit entwickeln können.

 

 

Stellenausschreibung

Die dezentralen Frauenbeauftragten des Instituts für Politikwissenschaft und des Instituts für Soziologie, Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften, suchen vom 1. Mai 2016 bis zum 31. Juli 2016 eine
studentische Hilfskraft (ohne berufsqualifizierenden Abschluss) für 20 Stunden im Monat. Hinweise zur Bewerbungen finden Sie in der Stellenausschreibung auf der Seite des Stellenmarktes der Justus-Liebig-Universität.

 

Neue Frauenbeauftragte des Instituts für Politikwissenschaft

Anne-Katrin Weber M.A. und Prof. Dr. Dorothée de Nève wurden als dezentrale Frauenbeauftragte des Instituts für Politikwissenschaft gewählt.

 

Die Kisten sind gepackt, die Regale leer geräumt...

Unsere Büros werden in der vorlesungsfreien Zeit renoviert. Sie erreichen uns über die Telefonnummer des Sekretariats von Frau Angelika Buchmüller und über Email. Sprechstundentermine vereinbaren Sie bitte über studIP.

 

 

Nach Köln - Anti-Rassimus und Anti-Sexismus

Am 10. Februar 2016 fand unsere aktuelle politische Debatte statt.

 

 

Ziviler Ungehorsam in der Flüchtlingskrise

Welche Rolle spielt ziviler Ungehorsam in den Flüchtlingsprotesten der Jahr 2012-13 in der Bundes-republik Deutschland? Johannes Diesing hat einen neuen Forschungsbeitrag mit dem Titel "Reviving the Dialectics of Insurrection and Constitution - Civil Disobedience in the Current Refugee-Protests in Germany" veröffentlicht, der in dem Sammelband von Ursula Bitzegeio, Jürgen Mittag und Lars Winterberg mit dem Titel "Der politische Mensch" erschienen ist.

 

Veranstaltungshinweis

Die nächste politische Debatte des Instituts für Politikwissenschaft findet zum Thema "Nach Köln: Anti-Rassismus und Anti-Sexismus" am 10.02.2016 um 12.00h im  Phil II A025 statt.