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Artikelaktionen

Aktuelles (2019)

Podiumsdiskussion: #Fridays for Future (05.11.2019)

Im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Kontroversen" des Instituts für Politikwissenschaft findet am Dienstag, den 5. November 2019 eine Podiumsdiskussion zur Protestbewegung "Fridays for Future" statt. Es diskutieren Prof. Dr. Simone Abendschön, Dr. Johannes Diesing, Prof. Dr. Wolfgang Sander, Kilian Tatsch (Fridays for Future Gießen) und Deborah Weinbuch (freie Journalistin und Autorin). Moderiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Dorothée de Nève.

Die öffentliche Veranstaltung findet ab 19 Uhr in der Aula der Universität (Ludwigstraße 23, 35390 Gießen) statt.

 

Veranstaltungsplakat Kontroverse Friudays for Future Nov. 2019

Podiumsdiskussion zum öffentlich-rechtlichen Rundfunk (29.10.19)

Am 29.10. um 18 Uhr veranstaltet Forschungsverbund „antidemokratische Haltungen – Herausforderungen für Bildung und Sozialisation“ des Fachbereichs 03 in Kooperation mit der Sektion „Macht – Medium – Gesellschaft“ des Zentrums für Medien und Interaktivität (ZMI) in der Aula des Hauptgebäudes der JLU die Podiumsdiskussion „,Einseitig, teuer, überflüssig…‘ Öffentlich-Rechtlicher Rundfunk in der Kritik“. Als ReferentInnen nehmen an dieser Veranstaltung Frau Prof. Ulrike Weckel (JLU), Frau Prof. Nicole Zillien (JLU), Herr Dr. Leonard Novy (Institut für Medien und Kommunikationspolitik Köln) und Herr Prof. Tanjev Schultz (Universität Mainz) teil. Letzterer begleitet auch die „Langzeitstudie Medienvertrauen“. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Verena Schäfer-Nerlich (JLU).

Workshop: Dorothée de Nève, Johannes Diesing und Verena Schäfer-Nerlich bei DAAD-Konferenz in Seoul/Korea (15.-18.10.2019)

Dorothée de Nève, Johannes Diesing und Verena Schäfer-Nerlich nehmen vom 15. bis zum 18. Oktober 2019 an einem Wokshop des Deutschen Akademischen Austauchdienstes (DAAD) an der Chung-Ang University in Seoul (Südkorea) teil. Im Rahmen des trinationalen PAJAKO-Austauschprogramms des DAAD kommen Wissenschaftler*innen der Chung-Ang University, der University of Tokyo (Japan) und der JLU unter dem Titel "Democracy, Governance, and Public Spheres in Europe and East Asia" zusammen.


Das vollständige Programm des Workshops mit den Beiträgen der Gießener Delegation finden Sie hier.

Podiumsdiskussion: Autoritäre Populisten gegen Gender - Trump, Bolsonaro und die AfD (24.10.2019)

Autoritäre Populisten erfahren in vielen Ländern wachsenden Zuspruch durch die Wahlbevölkerung. Staaten von weltpolitisch zentraler Bedeutung wie die USA und Brasilien werden mit Donald Trump und Jair Bolsonaro inzwischen von autoritären Populisten regiert. Auch in Europa wird mit Ungarn durch die langjährige Regierung Victor Orbans ein Land durch die Herrschaft eines autoritären Populisten seit Jahren stark umstrukturiert. In Deutschland wachsen die Tendenzen ebenfalls hin zu einem autoritären Populismus: Indikatoren dafür sind die bundesweiten Wahlerfolge der AfD, die es als Partei erst seit wenigen Jahren gibt.

Zentrale Elemente des politischen Handelns autoritärer Populisten sind Angriffe gegen demokratische und egalitäre Geschlechtervorstellungen, und ganz konkret gegen Frauen und LGBTIQ*. Diese Angriffe finden in verschiedensten Formen statt: verbal, physisch, diskursiv, symbolisch, institutionell und nicht zuletzt durch Regierungshandeln. Ein Charakteristikum dieses genderfeindlichen populistischen Handelns ist seine mediale Dimension, und insbesondere die direkte Kommunikation autoritärer Populisten über soziale Medien.

Die Podiumsdiskussion möchte das Phänomen der „autoritären Populisten“ anhand der zentralen Akteure Donald Trump und Jair Bolsonaro im Hinblick auf deren Gender-Handeln und ihre damit verbundenen medialen Strategien beleuchten. Im Hinblick auf Deutschland wird gefragt, inwiefern Angriffe auf Geschlechtergleichheit, Frauen und LGBTIQ* auch hier Teil eines autoritären Populismus sind, oder ob die in Deutschland beobachtbaren Phänomene kategorial anders eingeordnet werden müssen. Nicht zuletzt interessieren auch Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der medialen Strategie sowie die Bedeutung unterschiedlicher Medien und Medienformate für den Erfolg autoritärer Populisten.

Die Veranstaltung wird vom Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) organisiert und findet am 24. Oktober um 18 Uhr in der Aula im Universitätshauptgebäude (Ludwigstraße 23, 35390 Gießen) statt. Die Referierenden sind Dr. Dinah Leschzyk (Institut für Romanistik), Prof. Dr. Dorothée de Nève (Institut für Politikwissenschaft) und Prof. Dr. Greta Olson (Institut für Anglistik).

 

Im Onlineangebot der Frankfurter Rundschau finden Sie unter dem Titel "Antifeminismus und die bedrohte Männlichkeit der Rechten" einen Hinweis (22.10.2019) auf die Veranstaltung.

 

 

Veranstaltungsplakat Populisten und Gender Oktober 2019

Vortrag: Dorothée de Nève spricht an der Tokyo University über Herausforderungen politischer Partizipation (30.09.2019)

Dorothée de Nève hält am 30. September 2019 am DESK - Zentrum für Deutschland- und Europastudien der Tokyo University, Japan, einen Vortrag mit dem Titel Political Participation - Challenges of the Present.

Plakat DdN Vortrag Tokyo 2019 Political Participation

Interview: Dorothée de Neve zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg (Stimme.de, 11.09.2019)

Dorothée de Nève hat der Heilbronner Stimme ein Interview zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg gegeben. Darin erklärt sie die durch die Wahlen artikulierten antidemokratischen Haltungen unter anderem mit dem Versäumnis der Bundespolitik, nicht stärker in die östlichen Bundesländer investiert zu haben. Zudem analysiert sie die Ausgangslage vor den anstehenden Regierungsbildungsprozessen. Das Interview findet sich in Gänze hier.

Interview: Dorothée de Nève zur Rolle der Kirchen nach den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg (EKHN.de, 03.09.2019)

Dorothée de Nève hat mit der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau über den Wahlausgang der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg und die Rolle der Kirchen innerhalb einer zunehmend polarisierten Gesellschaft gesprochen. Demnach sollten Kirchen nicht als politische, sondern als zivilgesellschaftliche Akteure fungieren, die „das gesellschaftliche Miteinander, einen sorgsamen Umgang mit der Natur sowie Toleranz und Frieden“ fördern.

Der gesamte Artikel findet sich hier.

Fernsehinterview: Dorothée de Nève bei phoenix zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg (02.09.2019)

Dorothée de Nève war am 2. September 2019 als Expertin in der Sendung phoenix vor Ort zu den Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg (1. September 2019). Moderiert hat Klaus Weidmann; nähere Informationen zur Sendung finden sich hier.

Die Analysen zu den Wahlergebnissen drehten sich unter anderem um die Frage, ob die Alternative für Deutschland (AfD) inzwischen eine Volkspartei sei und welche Rolle Bündnis90/Die Grünen in den neuen Bundesländern spiele.

Ausschnitte der Sendung können auf YouTube angeschaut werden:

Interview: Dorothée de Nève zu den aktuellen Entwicklungen im deutschen Parteiensystem (El País, 16.08.2019)

Dorothée de Nève hat der spanischen Zeitung El País ein Interview zu aktuellen Entwicklungen im deutschen Parteiensystem gegeben. Darin erörtert sie unter anderem die Gründe für den Mitgliederschwund und die sinkende Zustimmung für die Regierungsparteien CDU, CSU und SPD einerseits und die aktuellen Erfolge von Bündnis90/Die Grünen und der AfD andererseits.
Der spanischsprachige Artikel ist hier frei zugänglich.

Ausschreibung: Studentische Hilfskraft ab 01.11.2019 (Bewerbungsfrist: 29.08.2019)

An der Professur Politisches und soziales System der BRD/Vergleich politischer Systeme (Prof. Dr. Dorothée de Nève) des Instituts für Politikwissenschaft ist vom 01.11.2019 befristet bis zum 31.03.2020 eine Stelle einer studentischen Hilfskräfte mit oder ohne Abschluss (mit 20 bis 30 Monatsstunden) zu besetzen.

Die mit der Stelle verbundenen Tätigkeiten umfassen Zuarbeit in Forschung und Lehre sowie Datenaufbereitung und Datenanalyse. Die Ausschreibung richtet sich an Studierende sozialwissenschaftlicher Studiengänge mit oder ohne Abschluss.

Erforderlich sind sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse, souveräner Umgang mit Microsoft Office-Anwendungen sowie Erfahrungen in der Anwendung von Methoden empirischer Sozialforschung. Wünschenswert sind Vorerfahrungen mit Statistiksoftware (bspw. SPSS). Teamfähigkeit, Verlässlichkeit, Selbstständigkeit, Engagement, Interesse an politischen Prozessen und politikwissenschaftlicher Forschung sowie soziale Kompetenz setzen wir voraus.


Die Bewerbungsfrist endet am 29. August 2019. Details entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Interview: Dorothée de Nève zu Politikverdrossenheit und Medien (Drehscheibe, 01.08.2019)

Dorothée de Nève hat der Drehscheibe, dem vom Lokaljournalistenprogramm der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) herausgegebenen Magazin für gute Ideen und Konzepte im Lokaljournalismus, ein Interview zu Politikverdrossenheit gegeben. Darin gibt sie eine Einschätzung, wie seitens der Bürger*innen Unzufriedenheit mit Politik entsteht und wie Zeitungen dagegen vorgehen können.

Das Interview wurde von Sascha Lübbe geführt und erscheint in der Septemberausgabe der Drehscheibe, das sich dem Thema Demokratie widmet (Paywall).

Ausschreibung: 2 Studentische Hilfskräfte ab 01.10.2019 (Bewerbungsfrist: 10.08.2019)

An der Professur Politisches und soziales System der BRD/Vergleich politischer Systeme (Prof. Dr. Dorothée de Nève) des Instituts für Politikwissenschaft sind vom 01.10.2019 befristet bis zum 31.03.2020 zwei Stellen für Studentische Hilfskräfte ohne Abschluss (mit jeweils 20 Monatsstunden) zu besetzen.

Die mit den Stellen verbundenen Tätigkeiten umfassen Zuarbeit in Forschung und Lehre sowie Gestaltung und Pflege der Webseite der Professur. Die Ausschreibung richtet sich an Studierende der Studienrichtungen Sozialwissenschaften und Lehramt (mit Fächerkombination Politik & Wirtschaft) ohne Abschluss.

Erforderlich sind sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse und ein souveräner Umgang mit Microsoft Office-Anwendungen. Wünschenswert sind außerdem Vorerfahrungen mit Content-Management-Systemen (idealerweise das von der JLU genutzte Plone). Teamfähigkeit, Verlässlichkeit, Selbstständigkeit, Engagement, Interesse an politischen Prozessen und politikwissenschaftlicher Forschung sowie soziale Kompetenz setzen wir voraus.


Die Bewerbungsfrist endet am 10. August 2019. Details entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Neues Booklet über Pionierinnen der JLU mit Zeichnungen von Dorothée de Nève (22.07.2019)

Im Kontext des Internationalen Frauentags 2019 haben das Akademisches Auslandsamt, die Zentrale Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte und das Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität Gießen gemeinsam ein Booklet mit dem Titel Wissenschaftlerinnen der Universität Gießen: Unkonventionelle Wege verändern die akademische Welt herausgebracht, das eine Bildreihe von bedeutenden Wissenschaftlerinnen der Universität Gießen präsentiert, die für die Jubiläumsveranstaltung zu 100 Jahre Frauenwahlrecht am 12. November 2018 in der Universitätsaula gestaltet wurde.

Zum Anlass dieses besonderen frauenpolitischen Ereignisses zeichnete Professorin Dorothée de Nève zwölf weibliche Persönlichkeiten der JLU, die sowohl in ihren Fachdisziplinen als auch in ihren hochschul- und gesellschaftspolitischen Funktionen Pionierarbeit geleistet haben. Die Portraits wurden inhaltlich durch eine Posterausstellung bei den Feierlichkeiten zur Jubiläumsveranstaltung ergänzt, die über die biographischen Lebensdaten der Frauen informierte.

Beides wird nun veröffentlicht in Gestalt eines Booklets. Diese Dokumentation sowohl kleiner als auch großer frauengeschichtlicher Meilensteine stellt eine Chance dar, gesellschaftliche Debatten anzuregen und damit für demokratische Werte einzutreten.

Das Booklet kann hier herunter geladen werden.

Cover Booklet Wissenschaftlerinnen Frauentag 2019


Exkursion: "Spurensuche - 30 Jahre nach dem Mauerfall" mit Lehramtsstudierenden (18.06.2019)

Mitte Juni 2019 organisierte das Team um Prof. Dr. Dorothée de Nève eine dreitägige Exkursion für Lehramtsstudierende nach Halle (Saale), Leipzig, Chemnitz und Bad Schlema, um anlässlich des 30. Jubiläums der friedlichen Revolution in der ehemaligen DDR auf "Spurensuche" zu gehen. Die Exkursion, an der rund 30 angehende Politiklehrer*innen teilnahmen, war eingebettet in Seminare zum politischen und sozialen System der ehemaligen DDR, die Dorothée de Nève und Niklas Ferch im laufenden Sommersemester im Lehramt anbieten.

Die Fahrt mit eigenem Reisebus startete am Morgen des 11. Juni (Dienstag) am Gießener Mathematikum und führte die Gruppe zunächst nach Halle an der Saale, wo die dortige Außenstelle der Stasi-Unterlagenbehörde sowie das Museum in der Gedenkstätte des NS- und Stasi-Gefängnisses "Roter Ochse" besichtigt wurden. Anschließend ging es weiter nach Leipzig, wo die Gruppe gemeinsam in einer "ostalgischen" Gaststätte mit typischen DDR-Gerichten zu Abend aß und in einem zentral gelegenenen Hostel übernachtete. Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen begann der Mittwoch mit einer Stadtführung durch eine Zeitzeugin auf den Spuren der friedlichen Revolution und der Montagsdemonstrationen in der Leipziger Innenstadt, bevor die Gruppe durch die multimediale Ausstellung im Zeitgeschichtlichen Forum geführt wurde. Nach einem Mittag zur freien Verfügung wurde das Programm südlich von Leipzig im Freilichtmuseum "Bergbau-Technik-Park" fortgesetzt, wo ein ehemaliger Bergmann die Gruppe mitnahm auf einen informativen Rundgang zum Tagebau im Leipziger Umland und die sich daran anschließenden Strukturwandelprozesse. Danach fuhr die Gruppe weiter nach Chemnitz, wo der Abend zur freien Verfügung stand. Nach einer Übernachtung in der Chemnitzer Jugendherberge begab sich die Gießener Exkursionsgruppe auf eine politische Stadtführung zu den Schauplätzen der Vorkommnisse des vergangenen Jahres in der Chemnitzer Innenstadt, bevor die angehenden Politiklehrer*innen die Gelegenheit hatten, mit der Leiterin des Kriminalpräventiven Rates der Stadt Chemnitz über Demokratiearbeit und Extremismusprävention ins Gespräch zu kommen. Nachmittags absolvierte die Gruppe noch eine mehrstündige Wanderung auf dem Bergau-Sanierungslehrpfad rund um die Gemeinde Bad Schlema im Erzgebirge, bevor sie schließlich erschöpft und mit vielfältigen neuen Eindrücken die Rückreise nach Gießen antrat.

Die Exkursion wurde mit Mitteln des Landes Hessen aus dem Programm zur Qualitätssicherung in der Lehre (dezentral; QSL-d) gefördert.

Die Exkursionsgruppe bei der Führung im Bergbau-Technik-Park, rund 30km südlich von Leipzig

Podiumsveranstaltung „Europa vor der Wahl“

Am 13. Mai fand in der Aula der JLU Gießen die Podiumsdiskussion „Europa vor der Wahl“ statt. Anlass für diese Veranstaltung sind die aktuellen Wahlen zum Europäischen Parlament am 26. Mai, denen vor dem Hintergrund aktueller Tendenzen der Desintegration innerhalb der EU und eines in Teilen durch Fake-News gestützten anti-europäischen Populismus eine besondere Relevanz als „Richtungsentscheidung“ für die künftige Ausgestaltung der Europäischen Union zugeschrieben werden können.

 

Als ReferentInnen nahmen Tanja Binder, M.A. (Berlin), Steffen Fritzsche, M.A. (Pulse of Europe, Frankfurt a. M.), Julia Klein, M.A. (Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg) und Prof. Dr. Claus Leggewie (JLU Gießen) an der Podiumsdiskussion teil. Moderiert wurde die Veranstaltung von Dr. Verena Schäfer-Nerlich (JLU Gießen).

 

Die Podiumsdiskussion war Teil der Veranstaltungsreihe Kontroversen“ des Instituts für Politikwissenschaft der JLU Gießen und wurde im Rahmen der „Europawoche 2019“ von der Hessischen Landesregierung gefördert. Als Kooperationspartner waren das Regierungspräsidium Gießen (Europe-Direct-Informationszentrum) und die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF Hessen e. V.) mit Infoständen vertreten.

 

Das Video finden Sie hier.


Uniforum: Bericht über die Trilaterale Partnerschaft mit Universitäten in Tokio und Seoul

Im aktuellen Uniforum findet sich ein Bericht über die im ausgehenden Wintersemester gestartete trilaterale Partnerschaft des Instituts für Politikwissenschaft mit den Zentren für Deutschland und Europa Studien an der Tokio University und der Chung-Ang University.

 

Podiumsdiskussion: „Parteiensysteme im Umbruch – Wie umgehen mit Rechtspopulismus?“ am 9. Mai 2019

Das Institut für Politikwissenschaft (IfP) der Justus-Liebig-Universität Gießen lädt im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Kontroversen“ am Donnerstag, den 9. Mai 2019 zu einer abendlichen Podiumsdiskussion zu Strategien im Umgang mit Rechtspopulismus ein. Die wachsende Präsenz rechtspopulistischer Parteien in Parlamenten und Diskursen verändert Politik und Gesellschaft nachhaltig, wie die Entwicklungen in vielen Ländern Europas und auch hierzulande zeigen. Aus einer vergleichenden Perspektive diskutieren Prof. Dr. Christian Krell (Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung), Madeleine Myatt (Universität Bielefeld), Michael Hunklinger (Donau-Universität Krems), Randi Becker (Referentin für politische Bildungsarbeit, Gießen) und Dr. Alexandra Kurth (JLU), wie Politik und Gesellschaft auf rechtspopulistische Akteure reagieren. Die Moderation übernimmt Niklas Ferch (JLU).

Das Format „Kontroversen“ des IfP richtet sich gleichermaßen an Angehörige der JLU und an die interessierte Öffentlichkeit, wobei der Diskussionsmodus bewusst partizipativ gestaltet ist und zur Debatte einlädt. Die Veranstaltung findet am Donnerstag, 9. Mai von 18:30 bis 20:00 in der Aula des Universitätshauptgebäudes (Ludwigstr. 23, 35390 Gießen) statt.

Wann
Donnerstag, 9. Mai 2019
von 18:30 bis 20:00 Uhr

Wo
Aula des Universitätshauptgebäudes,
Ludwigstr. 23, 35390 Gießen

 

Veranstaltungsplakat Rechtspopulismus Mai 2019

Kolloquium in Rostock im April 2019

Vom 6. bis 8. April reisten Mitarbeiter*innen und Studierende des Instituts für Politikwissenschaft zu einem gemeinsamen Kolloquium nach Rostock. Das von Prof. Dr. Dorothée de Nève und Dr. Johannes Diesing konzipierte Kolloquium bot den Rahmen, eigene Dissertations- und Forschungsprojekte vorzustellen und durch den fachlichen Austausch neue Perspektiven auf diese zu gewinnen. Die Beschäftigung mit politischer Partizipation nahm sowohl in den Vorträgen – etwa zur japanischen Protestkultur, zu Partizipationsinstrumenten in Parteien, aber auch zu den Partizipationsmöglichkeiten von LGBTIQ*-Bürger*innen – einen großen Raum ein und bildete auch einen Schwerpunkt des Rahmenprogramms. Dr. Diesing, der selbst in Rostock lebt, bot der Gruppe einen Stadtrundgang entlang der sogenannten Lichtenhagen-Stelen, die von einer Künstlergruppe im Jahr 2017 anlässlich des 25. Jahrestags des Pogroms von Rostock Lichtenhagen errichtet wurden. Die fünf Stelen markieren zentrale Erinnerungsorte und verweisen auf die Rolle der Politik, der Staatsgewalt, der Medien und der Gesellschaft bei den fast sieben Tage andauernden rassistischen Ausschreitungen gegenüber osteuropäischen und vietnamesichen Asylbewerberinnen und Asylbewerbern im nahegelegenen Sonnenblumenhaus in Lichtenhagen. Ein anschließender Ausflug in das nahe gelegene Warnemünde und ein Spaziergang an der Ostsee ermöglichten eine Auseinandersetzung mit diesen Eindrücken rundeten die Reise nach Rostock ab.

Tagung "Ambiguität. Demokratische Haltungen bilden in Kunst und Pädagogik" am 23. Februar 2019

Prof. Dr. Dorothée de Nève hält am 23. Februar 2019 in der Düsseldorfer Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen einen Vortrag über "ZuMUTungen in der Demokratie". Der Vortrag ist Teil der öffentlichen Tagung "Ambiguität. Demokratische Haltungen bilden in Kunst und Pädagogik", die von der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen gemeinsam mit der Justus-Liebig-Universität Gießen und der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) organisiert wird.

Die interdisziplinäre Tagung arbeitet konzeptionelle und praktische Möglichkeiten der Vernetzung von Kunstpädagogik und politischer Bildung heraus. In verschiedenen Panels wird Bezug auf Werke in der Ausstellung "museum global. Mikrogeschichten einer ex-zentrischen Moderne" genommen, die ausgehend von einer kritischen Auseinandersetzung mit den Sammlungsbeständen der Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen ausgewählte Beispiele einer transkulturellen Moderne jenseits des westlichen Kanons präsentiert. In Mikrogeschichten aus Japan, Georgien, Brasilien, Mexiko, Indien, dem Libanon und Nigeria hinterfragt das Museum nicht nur eurozentrische Narrative der Kunstgeschichte, sondern auch seine eigenen Perspektiven.

Das Angebot richtet sich an Kunstpädagog*innen aus verschiedenen Schulformen sowie aus der außerschulischen und musealen Vermittlungsarbeit und kulturellen Bildung; politische Bilder*innen; Personen aus dem Kreis hochschulbezogener Forschung Lehre v.a. der Disziplinen Kunstpädagogik, Kunstwissenschaften, Kulturwissenschaften, Pädagogik, Politikwissenschaften und -didaktik sowie die interessierte Öffentlichkeit.

Weitere Informationen finden sich bei der Bundeszentrale für politische Bildung;
das Programm der Tagung hier.


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Gastvortrag "Zum pädagogischen und beraterischen Haltungsbegriff in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung"

Am 29. Januar 2019 schließt Herr Dr. Reiner Becker (Leiter des Demokratiezentrums im Beratungsnetzwerk Hessen, Philipps-Universität Marburg) die Vortragsreihe des interdisziplinären Forschungsverbundes "antidemokratische Haltungen - Herausforderungen für Bildung und Sozialisation" im Wintersemester 2018/19 ab. Herr Dr. Reiner Becker spricht zu dem Thema "Zum pädagogischen und beraterischen Haltungsbegriff in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung". Der Gastvortrag mit anschließender Diskussion findet um 18:00 Uhr im Biologischen Hörsaal des Hauptgebäudes statt (Ludwigstr. 23) statt.

 

Neues Projekt: Trilaterale Partnerschaft Gießen-Tokyo-Seoul

Prof. Dorothée de Nève, Dr. Verena Schäfer-Nerlich und Dr. Johannes Diesing haben im Rahmen des DAAD-Programms Partnerschaft mit Japan und Korea (PaJaKo) das Projekt „Trilaterale Partnerschaft Gießen-Tokyo-Seoul“ eingeworben. Partneruniversitäten dieses Projekts sind die Tokyo University in Japan und die Chung-Ang University in Seoul´(Südkorea) mit ihren beiden Zentren für Deutschland und Europastudien (DESK und ZeDES). Die Laufzeit des Projektes beträgt zwei Jahre. Im Rahmen der trilateralen Partnerschaft werden unterschiedliche Formate gefördert, die ein Co-Teaching sowie den Austausch von Professor*innen, Nachwuchswissenschaftler*innen und Studierenden umfasst. Das Projekt bietet damit Möglichkeiten, für die Studierenden am Institut für Politikwissenschaft ein interessanteres Lehrangebot anzubieten sowie ambitionierte Nachwuchsforschungsvorhaben zu unterstützen.

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Projektteam Trilaterale Partnerschaft Gießen-Tokyo-Seoul

Wahljahr 2019: Prof. Dr. Dorothée de Nève bei Phoenix

Am 9. Januar 2019 war Prof. Dr. Dorothée de Nève als Expertin zu Gast im Studio bei Phoenix plus zum Thema "Wahljahr 2019 - TÜV für die Demokratie?". Neben den anstehenden Landtagswahlen in Brandenburg, Bremen, Thüringen und Sachsen ging es um die Wahlen zum Europaparlament und die Rolle der rechtspopulistischen AfD in den anstehenden Wahlkämpfen. Zu Gast im Studio war außerdem Dr. Hubertus Bardt, Geschäftsführer des Institutes der Deutschen Wirtschaft in Köln; moderiert hat das Gespräch Hans-Werner Fittkau.
Weitere Informationen zur Sendung findet sich hier.

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Neue Veröffentlichung: Reclaiming Action - Strategien gegen Rechtspopulismus (deutsch)

Der Sammelband zu progressivem Umgang mit rechtspopulistischen Parteien in Dänemark, Norwegen, Schweden und Deutschland, den Niklas Ferch im Sommer 2018 für die Friedrich-Ebert-Stiftung mitherausgegeben hatte, ist mittlerweile in einer aktualisierten Fassung auch auf Deutsch erschienen:

Ausgehend von der Identifizierung idealtypischer Strategien, die für progressive Parteien in der Vergangenheit und in der Gegenwart im Umgang mit rechtspopulistischen Parteien beobachtbar sind, bewerten die Autorinnen und Autoren den Erfolg verschiedener Strategien und entwickeln Empfehlungen für progressive und nachhaltige Initiativen, um das Heft des Handelns beim Umgang mit rechtspopulistischen Parteien wieder in die eigene Hand zu nehmen.

Der Sammelband ist bei der Friedrich-Ebert-Stiftung und im Netz der Universitätsbibliothek der JLU kostenfrei als eBook zum Download verfügbar; eine Printausgabe folgt.


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Neues Drittmittel-Forschungsprojekt zu Instrumenten innerparteilicher Demokratie

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Niklas Ferch. Foto: Ralph Zoth/ZMI

 

Prof. Dorothée de Nève und Niklas Ferch MA haben von der Friedrich-Ebert-Stiftung den Zuschlag erhalten, Instrumente innerparteilicher Partizipation und Kommunikation in verschiedenen Parteien in Europa und Kanada zu untersuchen. Das Drittmittelprojekt läuft sechs Monate ab Dezember 2018 und die Fördersumme beträgt rund 40.000 Euro (zuzüglich Reisekosten).

Gastvortrag "Learning Activism?! - Knowledge production, education and action in social movement contexts" am 17.12., 18.00 Uhr

Am 17.12. setzt Aziz Choudry, Ph.D. (Associated Professor, Faculty of Education, McGill University, Montreal, Canada) mit seinem Gastvortrag "Learning Activism?! - Knowledge production, education and action in social movement contexts" die Vortragsreihe des Forschungsverbundes im Wintersemester fort. Herr Choudry zieht eine Verbindung zwischen Bildung und sozialen Bewegungen und hebt die Relevanz von Lernprozessen hervor. Er argumentiert, dass das im Kontext von Aktivismus und sozialen Bewegungen gewonnene Wissen die Grundlage für die Einordnung aktueller Entwicklungen in der Migrationspolitik ist. Der Gastvortrag mit anschließender Diskussion findet um 18.00 Uhr im Margarete-Bieber-Saal statt.

 

Vortrag Choudry FV

CDU im Wandel: Prof. Dr. Dorothée de Nève bei Phoenix

Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève war als Expertin in einer Sondersendung zu "CDU im Wandel" im Studio von Phoenix zu Gast. Im Gespräch mit Professor Stefan Marschall, Politikwissenschaftler an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, ordnet sie die Entwicklungen der letzten Wochen innerhalb der CDU ein und analysiert die Auswirkungen auf die Bundespolitik.

Zu finden ist der gesamte Beitrag hier.

 

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Dr. Verena Schäfer-Nerlich bei Phoenix zur Rede Merkels zur Zukunft Europas

Live-Studiogast bei PHOENIX "vor Ort" (14-17.30 Uhr) und "der Tag" (17.30-18 Uhr, 23 Uhr) am 13. November mit Interviews zur Rede von Bundeskanzlerin Angela Merkel zur Zukunft Europas vor dem Europäischen Parlament in Straßburg.

 

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Prof. Dr. Dorothée de Nève bei Phoenix zur Einordnung der Wahlen in Hessen

Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève war anlässlich der Hessischen Landtagswahl als Studiogast bei Phoenix zu sehen. Sie ordnete am Wahlsonntag und am nächsten Morgen die Ergebnisse der Wahlen ein und kommentierte die Entwicklungen.

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Die verschiedenen Sequenzen finden Sie hier:

Interview zum Verzicht Angela Merkels auf den Parteivorsitz der CDU

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Zu den Koalitionsoptionen nach der Landtagswahl in Hessen

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Zur Interpretation der Wahlergebnisse der Hessischen Landtagswahl

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Gastvortrag „Homolobby, Genderwahn, Zerstörung der Familie" – Einstellungen gegenüber LSBTIQ* als Facette antidemokratischer Haltungen"

Am 27.11. eröffnet Frau Prof. Beate Küpper (Professorin für Soziale Arbeit in Gruppen und Konfliktsituationen, Hochschule Niederrhein, Mönchengladbach) die Vortragsreihe des interdisziplinären Forschungsverbundes „antidemokratische Haltungen – Herausforderungen für Bildung und Sozialisation" im Wintersemester 2018/19. Frau Prof. Küpper spricht zum Thema „Homolobby, Genderwahn, Zerstörung der Familie" – Einstellungen gegenüber LSBTIQ* als Facette antidemokratischer Haltungen" und berichtet dabei über empirische Befunde zur Verbreitung abwertender Einstellungen gegenüber LSBTIQ* und ihre Verknüpfung zu anderen Ausdrucksformen antidemokratischer Haltungen. Der Gastvortrag mit anschließender Diskussion findet um 18.00 Uhr im Biologischen Hörsaal des Hauptgebäudes (Ludwigstr. 23) statt.

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Landtagswahl in Hessen

In Hessen ist noch alles möglich und politische Partizipation von großem Wert. Darum auch die einleitenden Worte: „Diskutieren Sie weiter!“ des Präsidenten der JLU Joybrato Mukherjee am vergangenen Dienstag. Das ZMI organisierte gemeinsam mit der Reihe Kontroversen des Instituts für Politikwissenschaft eine offene Podiumsdiskussion mit dem Titel „Wirf Deine Stimme in die Waagschale! Zur Bedeutung der hessischen Landtagswahl“. Die Veranstaltung wurde von rund 250 Personen besucht. Das Publikum war eingeladen, Fragen, Zweifel und Ideen zu artikulieren und gemeinsam mit den Gästen auf der Bühne zu diskutieren. Die Aufzeichnung der Veranstaltung finden Sie hier

Interview: Wahlkampf im Internet

Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève führte mit der Gießener Allgemeinen ein Interview über die Nutzung des Internets im Kontext des hessischen Landtagswahlkampfes 2018. Welche Sozialen Medien besonders genutzt werden, welche Strategien die Parteien verfolgen und wieso der Onlinewahlkampf nicht die erhofften Potentiale freisetzt können Sie hier im gesamten Interview nachlesen.

Marx revisited

Im Wintersemester wird an der Justus-Liebig-Universität Gießen die Debatten-Reihe Kontroversen unter dem Thema „Marx revisited” fortgesetzt. Am 05. Mai 1818, vor nunmehr 200 Jahren, wurde Karl Marx in Trier geboren. Im Jahre 2018 lassen sich aufgrund der Vielschichtigkeit und des Umfangs des Marxschen Werks sehr viele Fragen stellen. Die erste und schwierigste ist vielleicht schon die Frage danach, über welchen Marx gesprochen werden soll? Über den  kritischen Journalisten, der ins Exil flüchten musste; über den deutschen Philosophen, der die hegelsche Lehre vom Kopf auf die Füße stellt; über den Ökonomen, der den Kapitalismus mit wissenschaftlichen Methoden kritisieren wollte oder über den Gesellschaftstheoretiker, der eine der wichtigsten politischen Strömungen der Moderne prägte? Was lässt sich 200 Jahre nach dem Geburtstag von Karl Marx an dessen Werk mit Gewinn lesen? Wie stellt sich das politische Vermächtnis des Werks von Marx im Jahr 2018 dar?

Es diskutieren auf dem Podium Johannes Diesing, MA, Prof. Dr. Regina Kreide und Prof. Dr. Claus Leggewie. Die einführenden Worte wird Prof. Dorothée de Nève sprechen. Moderiert wird die Veranstaltung von Niklas Ferch, MA. Die Kontroversen sind eine Veranstaltungsreihe von politischen- und politikwissenschaftlichen Debatten, die vom Institut für Politikwissenschaft organisiert wird.

 

Kontroversen Marx

Hessische Landtagswahl 2018

Vor den anstehenden Landtagswahlen hegen viele Bürgerinnen und Bürger Zweifel, ob sich der Weg zur Wahlurne überhaupt lohnt. Es scheint fraglich, ob es zwischen den konkurrierenden Parteien noch Unterschiede gibt, ob es auf eine einzelne Stimme mehr oder weniger ankommt und ob der Landtag überhaupt politische Gestaltungsspielräume hat. Gleichzeitig finden diese Landtagswahlen in einem aufheizten politischen Klima statt, das von eskalierenden Protesten in den Straßen und Regierungskrisen in Berlin geprägt ist.

Das Zentrum für Medien und Interaktivität organisiert zu diesem Anlass gemeinsam mit dem Institut für Politikwissenschaft eine öffentliche Podiumsdiskussion zum Thema „Wirf Deine Stimme in die Waagschale!“ um die politische Ausgangslage kurz vor der Wahl kontrovers zu diskutieren. Zu Gast werden Dr. Ossip Fürnberg von der Friedrich-Schiller-Universität Jena und Prof. Dr. Wolfgang Schroeder von der Universität Kassel sein. Außerdem diskutieren auf dem Podium Dr. Verena Schäfer-Nerlich und Prof. Dr. Dorothée de Nève von der Justus-Liebig-Universität. Moderiert wird der Abend von Prof. Dr. Julia Schwanholz, ebenfalls von der Universität Kassel. Der Präsident der Justus-Liebig-Universität Prof. Dr. Joybrato Mukherjee wird zu Beginn sein Grußwort sprechen. Die Veranstaltung beginnt pünktlich um 19:00 Uhr in der Aula des Hauptgebäudes der Justus-Liebig-Universität in der Ludwigstraße 23. Die Veranstaltung ist öffentlich, der Eintritt ist frei. Hier können Sie sich zur Veranstaltung anmelden und weitere Interesent*innen einladen.

Landtagswahl Hessen

Japans Vergangenheit, Koreas Gegenwart und Chinas Zukunft

Nach den gemeinsamen Konferenzen in China und Japan kamen die Zentren für Deutschland- und Europastudien der Universität Tokyo, Peking Universität und Chung-Ang-Universität Seoul sowie Professor*innen und Doktorand*innen deutscher Universitäten dieses Jahr in Korea zusammen, um inhaltlich zu diskutieren und den freundschaftlichen Austausch in der Region zu fördern. Die vom DAAD und dem Auswärtigen Amt geförderte Doktorand*innenkonferenz im Rahmen der 3. Ostasiatischen Zentrenkonferenz widmete sich dem Thema „Herausforderungen der neuen Welt – Imaginationen der neuen Generation: 1968-2018“. Vorträge und Podiumsdiskussionen von den 68ern als globales Phänomen, über aktuelle Herausforderungen der Demokratie, bis hin zu Feminismus in Korea ermöglichten einen intensiven Austausch und angeregte Debatten weit über den Rahmen der Panels hinaus. Prof. Dr. Nury Kim, Direktor des Zentrums für Deutschland- und Europastudien (ZeDES) an der Chung-Ang-Universität, erstaunte die Teilnehmenden mit einem besonders kritischen Blick auf die Demokratie seines Landes und betonte nachdrücklich die Bedeutung der Kooperation der Zentren für die Region Ostasiens. Das Kulturprogramm des letzten Konferenztages brachte die Delegationen an die „Northern Limit Line“ – die Wassergrenze zu Nordkorea. Nachdem bereits 2016 eine Kooperation mit der Universität Tokyo geschlossen und eine Delegation zur Ostasiatischen Zentrenkonferenz im vergangenen Jahr entsandt wurde, ist auch die Chung-Ang-Universität Seoul seit Juni 2018 Partneruniversität der JLU.

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3. Ostasiatische Zentrenkonferenz in Seoul 2018

Vom 4. bis 8. Oktober 2018 findet in an unserer Partneruniversität, der Chung-Ang University, in Seoul die 3. Ostasiatische Zentrenkonferenz statt. Doktorand*innen aus China, Deutschland, Japan und Korea präsentieren hier ihre aktuellen Forschungsarbeiten zum Thema "Herausforderungen der neuen Welt - Imaginationen der neuen Generation 1968 - 2018". Aus unseren Team nehmen Prof. Dr. Dorothée de Nève, Benedikt Philipp Kleer M.A. sowie Isabell Kuhn M.A. an der Konferenz teil.

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Good News: Kontroversen verstetigt

Aus Mitteln des Zentralen Budgets zur Verbesserung der Qualität der Studienbedingungen und der Lehre an der Justus-Liebig-Universität in Gießen wird die Veranstaltungsreihe Kontroversen für die Zeit von Oktober 2018 bis Juni 2021 finanziell gefördert. Wir freuen uns sehr über diese Mitteilung der Vergabekommission.

Neue Veröffentlichung: LGBTIQ* Wähler*innen in Berlin und Wien

Eine neue explorative Studie von Niklas Ferch und Dorothée de Nève widmet sich dem Wahlverhalten von LGBTIQ*-Personen im Kontext der Abgeordnetenhauswahl in Berlin (2016) und der Gemeinderatswahl in Wien (2015). Untersucht wird erstens die queer-politische Agenda der Parteien und zweitens das Wahlverhalten von LGBTIQ*, einer bislang in der Wahlforschung weitestgehend ignorierten Bevölkerungsgruppe. Der Vergleich der untersuchten Wahlprogramme zeigt, dass queer-politische Themen Marker für Differenz und Konkurrenz im Parteienwettbewerb darstellen. Die Ergebnisse der Onlinebefragung zeigen, dass die Methode eines selbstselektiven Samples geeignet ist, um die politischen Präferenzen von LGBTIQ*-Personen zu untersuchen. Die Parteipräferenz für grüne Parteien ist sowohl in Berlin als auch in Wien ausgeprägt. Jenseits dessen gibt es indes in Berlin wie auch in Wien LGBTIQ*-Personen, die rechtspopulistische Parteien und Positionen unterstützen.

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Auf geht's!

Auf geht's

Mitarbeit am ersten Wahl-O-Mat für Hessen

Dr. Verena Schäfer-Nerlich war Teil des fünfköpfigen ExpertInnen-Teams, das das Redaktionsteam bei der Suche und der Formulierung der Thesen für den Wahl-O-Mat zur Landtagswahl in Hessen 2018 beraten hat. Der Ende September online gestellte erste hessische Wahl-O-Mat wurde von der Bundeszentrale für Politische Bildung und der Landeszentrale für Politischen Bildung Hessen zusammen mit einem Redaktionsteam aus 18 JungwählerInnen und unter Beteiligung von fünf landespolitischen BeraterInnen entwickelt. Bei der Auswahl der 38 Thesen des Wahl-O-Mats wurde darauf geachtet, dass diese neben einem breiten Themenspektrum auch die wichtigsten Themen der Wahl, die von den Parteien kontrovers beantwortet werden und so Unterschiede zwischen den Parteien aufzeigen können, abdecken. Zum Wahl-O-Mat, der es ermöglicht, im Vorfeld der Landtagswahl am 28. Oktober spielerisch persönliche Standpunkte mit den Antworten der Parteien zu vergleichen, geht es hier.

Vortrag Seoul

Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève wird am 2. Okt. 2018 einen Vortrag an der Ewha Womans University in Seoul halten. Unter dem Titel "Potentials of Political Participation in a Comparative Perspective" spricht sie vor Studierenden der Koreanischen Universität.

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Save the Date: 23. Oktober 2018, 19 Uhr!

Am 23. Okt. 2018 findet um 19 Uhr eine Diskussion zur Bedeutung der hessischen Landtagswahl 2018 statt. Mit dabei sein werden Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève und Frau Dr. Verena Schäfer-Nerlich von der JLU, Herr Prof. Dr. Wolfgang Schroeder, Frau Prof. Dr. Julia Schwanholz (beide Uni Kassel) und Dr. Ossip Fürnberg (Friedrich-Schiller-Universität Jena).

Hessenwahl 2018

Neue Veröffentlichung: Reclaiming Action - Strategien gegen Rechtspopulismus (englisch)

In einer Publikation der Friedrich-Ebert-Stiftung hat sich Niklas Ferch gemeinsam mit anderen Wissenschaftler*innen mit Strategien progressiver Parteien in Dänemark, Norwegen, Schweden und Deutschland gegen den wachsenden Rechtspopulismus auseinander gesetzt.

"Reclaiming Action- Progressive Strategies in Times of Growing Right-Wing Populism in Denmark, Norway, Sweden and Germany" finden Sie hier als kostenfreies eBook sowie als Printfassung im Bestand der Bibliothek der JLU.

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Herausforderungen der neuen Welt - Imaginationen der neuen Generation: 1968-2018

Vom 4. bis 8. Oktober 2018 findet am Zentrum für Deutschland- und Europastudien (ZeDES) an der Chung-Ang-Universität in Seoul die 3. Ostasiatischen Zentrenkonferenz statt. Diese Doktorandenkonferenz wird uns Gelegenheit bieten, unsere bereits bestehenden Beziehungen zum Zentrum für Deutschland und Europastudien der Universität Tokyo (DESK) sowie dem Zentrum für Deutschland- und Europastudien (ZeDES) weiter zu vertiefen. Frau Isabel Kuhn MA, Herr Benedikt Philipp Kleer MA sowie Prof. Dr. Dorothée de Nève werden zu diesem Anlass nach Seoul reisen. Weitere Informationen zu der Konferenz finden Sie hier.

Good News: Exkursion Spurensuche

Die QSL-Kommission des Fachbereichs 03 hat unseren Antrag zur Finanzierung einer Exkursion genehmigt. Wir werden im SoSe 2019 für Studierende im Studiengang Politik und Wirtschaft Seminare zum politischen System der DDR anbieten. In Ergänzung des Lehrprogramms wird es eine Exkursion geben, um Politik und Gesellschaft in der DDR besser kennenzulernen und Zeitzeugen zum Gespräch zu treffen. Vierzig Jahre nach dem Mauerfall ist dies eine gute Gelegenheit, auch den Osten Deutschlands in unserem Lehrprogramm mit im Blick zu behalten. Wir bedanken uns für die Unterstützung dieses Projektes!

ECPR General Conference 2018

Die ECPR General Conference fand vom 22. bis 25. August 2018 an der Universität Hamburg statt. Auch an dieser Konferenz präsentierte unser Team aktuelle Ergebnisse unserer Arbeit: Prof. Dr. Dorothée de Nève und Johannes Diesing MA stellten erste Ergebnisse ihres gemeinsamen Forschungsprojektes zu Demonstrationen zur Diskussion. In dem Vortrag „Saucepan and Tractor – Media Transformation of political Demonstrations“ ging es um eine Fallstudie zu der Demonstration „Wir haben es satt“, die im Januar 2018 in Berlin stattfand. Johannes Diesing MA hielt außerdem einen Vortrag zum Thema „Welcome to Hell – Hamburg St Pauli as a ‘Terrain of Resistance’?“, indem er die Dynamik der Eskalation im Kontext der G20-Proteste untersuchte. Prof. Dr. Dorothée de Nève war außerdem Chair eines Panels zum Thema „Perspectives on political protest“. Weitere Informationen finden Sie hier

Die ECPR bot auch Gelegenheit, unsere Kooperationspartner aus Taiwan zu treffen, um weitere gemeinsame Aktivitäten für 2019 zu planen.

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IPSA 2018

Vom 21. bis 25. Juli 2018 fand in Brisbane in Queensland/Australien der 25. World Congress der International Political Sciences Organisation unter dem Thema "Borders and Margins" statt, an der 2.500 Politikwissenschaftler*innen teilnahmen. Das Gießener Zentrum für Medien und Interaktivität und das Institut für Politikwissenschaft war auf der IPSA Konferenz mit einem Panel zu politischen Demonstrationen und deliberativer Demokratie und Partizipation vertreten, das von Johannes Diesing MA moderiert wurde. Weitere Informationen finden Sie hier.

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Einstieg mit Erfolg 2020

Im Rahmen des Programms "Einstieg mit Erfolg 2020" haben wir erfolgreich Mittel für zwei Lehraufträge eingeworben. Ziel dieses Projektes ist es, Studierenden im Lehramtsstudium Politik und Wirtschaft den Einstieg ins Studium zu erleichtern. Zu diesem Zweck werden im Modul 1 "Das politische, rechtliche und soziale System der BRD" parallel zum Proseminar im WiSe 2018/19 erstmals Study-Skills-Kurs angeboten.

Vorlesungsfreie Zeit

Wir wünschen Ihnen eine produktive und erholsame vorlesungsfreie Zeit. Die Sprechstundentermine entnehmen Sie bitte unseren studIP Seiten. Unabhängig davon erreichen Sie uns natürlich auch - mit Ausnahme von unseren Urlaubszeiten - über E-Mail.

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Europäische Desintegration im Fokus

Bereits zum zweiten Mal besuchte eine Delegation unter der Leitung von Prof. Dr. Dorothée de Nève (IfP/ZMI) das College of Humanities and Social Sciences an unserer Partner-Universität der National Dong-Hwa Universität (NDHU) Hualien (Taiwan). Beim Besuch unserer Partner-Universität stand der wissenschaftliche Austausch im Fokus: So diskutierten Prof. Dr. Dorothée de Nève, Prof. Dr. Simone Abendschön, Ina Dassbach und Benedikt Philipp Kleer aktuelle Entwicklungen mit Kolleg*innen der NDHU in einem Workshop zum Thema „Merkel´s fourth term and European Integration“ ab. Neben dem wissenschaftlichen Austausch mit unserer Partner-Universität nahm die Delegation erstmals gemeinsam mit den Partnern der NDHU an der Konferenz der European Union Studies Association Asia Pacific teil. Gemeinsam mit den Partnern der NDHU organisierten die Mitglieder der JLU das Panel „Disintegration in Europe“ auf der EUSAAP Conference 2018 „The Future of the EU and European Integration in the Aftermath of Crises“. Thema der Panelbeiträge waren die Partizipation von Jugendlichen und das Steigen sozialer und politischer Ungleichheit in Europa, Demokratie und Repräsentation in Deutschland sowie Theorien der Disintegration, Rechtspopulismus und Digitalisierung und der Wandel demokratischer Einstellungen in Ostmitteleuropa. Zum Abschluss der Delegationsreise wurden Antragsformate diskutiert, um die weitere wissenschaftliche Kooperation und Austausch zu stärken. Weitere Berichte zu unseren Aktivitäten auf dieser Reise finden sich auf der Website der National Dong Hwa University, bei Yahoo News und Eastern Daily News.

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Zusammenarbeit mit Chung-Ang Universität

Das Institut für Politikwissenschaften und das Zentrum für Medien und Interaktivität der Justus-Liebig-Universität Gießen haben mit dem Zentrum für Deutschland- und Europastudien sowie dem Soziologischen Institut der Chung-Ang Universität Seoul in Südkorea ein Memorandum of Understanding unterzeichnet. Mit dem Papier legen die beiden Universitäten den Grundstein für einen Austausch und Kooperation in Forschung und Lehre. Die JLU Gießen weitet damit ihre Internationalisierung aus und nimmt neue Beziehungen zu einer weiteren Universität in der ostasiatischen Region auf. Ansprechpartnerin für diese neue Zusammenarbeit mit den Partnern in Seoul ist Prof. Dr. Dorothée de Nève.

Neuerscheinung in der Zeitschrift Femina Politica 1/2018

In der Neuausgabe der Zeitschrift Femina Politica ist ein Beitrag von Dorothée de Nève, Niklas Ferch, Michael Hunklinger und Tina Olteanu mit dem Titel "LGBTIQ*-Wahlstudie 2017 zur Bundestagswahl in Deutschland und zur Nationalratswahl in Österreich" erschienen. Der Text ist im Open Access hier verfügbar.

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Queerying Japan

Jedes Individuum gehört mehreren sozialen Gruppen gleichzeitig an. Wie gestalten Gender und Sexualität diese sozialen Beziehungen und wie bestimmen sie die Lebenschancen der Menschen? Diese Fragen wurdenan einer Konferenz an der Universität Düsseldorf mit Bezug auf aktuelle politische und gesellschaftliche Entwicklungen in Japan diskutiert. Ziel der Konferenz war es, ein neues Licht auf die Sexualpolitik zu werfen. Dieses internationale Symposium bringt Wissenschaftler aus Japan, Deutschland, Australien und Kanada zusammen, um queere Lebenschancen im heutigen Japan zu diskutieren und transnationale und ländervergleichende Perspektiven zu diskutieren. Prof. Dr. Dorothée de Nève hat an dieser Konferenz einen Vortrag zur Debatte um die Ehe für alle in Deutschland halten.

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EUSAAP

Am 28. und 29.06.2018 findet in Taipei die 2018 EUSAAP Conference statt. An dieser Konferenz werden u.a. in einem Panel Fragen der europäischen Desintegration debattiert. Dieses Panel bestreiten Prof. Dr. Simone Abendschön, Ina Daßbach MA., Benedickt Philipp Kleer MA und Prof. Dr. Dorothée de Nève gemeinsam mit den Partnern von der National Dong Hwa University in Taiwan.

Merkel’s fourth term and European Integration

Am 27.06.2018 findet an unserer Partneruniversität in Hoalien, der National Dong Hwa University, ein Workshop zum Thema Merkel’s fourth term and European Integration statt. Hier wird u.a. Prof. Dr. Dorothée de Nève einen Vortrag zu Partizipation und Repräsentation

100 Tage GroKo

Die Bundesregierung ist inzwischen 100 Tage im Amt, doch gerade eskalieren die Auseinandersetzungen in der Großen Koalition. Prof. Dr. Dorothée de Nève war am 20.06.2018 als Studiegast bei Phoenix. Im Gespräch ging es u.a. um Flüchltingspolitik in der EU.

Niemand vertritt die NichtwählerInnen

Auf kommunaler Ebene werden viele Dinge entschieden, die für die Lebensqualität der BürgerInnen unmittelbar bedeutend sind. Das Interview von Prof. Dr. Dorothée de Nève in der Wetzlaer Zeitung zur Bedeutung sogenannter Second Order Elections finden Sie hier.

Beste Rednerin

Prof. Dr. Dorothée de Nève wurde beim DebattierDuell 3.0 - Studis gegen Profs von der Jury als beste Rednerin ausgezeichnet. Den Bericht im Gießener Anzeiger vom 07.06.2018 finden Sie hier und den im Lauterbacher Anzeiger vom 07.06.2018 hier

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Das DebattierDuell 3.0 - Studis vs. Profs

Der Gießener Debattierclub lädt am 5. Juni 2018 zum dritten Mal zu einem öffentlichen Redewettstreit unter dem Motto "Studis vs. Profs" in die Aula (Ludwigstr. 23) der JLU ein. Zu Veranstaltung kann man sich hier anmelden.

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Antidemokratisches Denken: Stationen – Systematik – Spannungen

Am 17.5. um 18 Uhr findet im Margarete-Bieber-Saal (Ludwigstraße 34, 35390 Gießen) ein Gastvortrag von Prof. Dr. Karsten Fischer zum Thema „Antidemokratisches Denken: Stationen – Systematik – Spannungen“ statt. Prof. Fischer, der Inhaber des Lehrstuhls für Politische Theorie am Geschwister-Scholl-Institut der Ludwig-Maximilians-Universität München ist, wird nach einer kurzen ideengeschichtlichen Bestandsaufnahme den Fragen nachgehen, was unter „antidemokratisch“ zu verstehen ist und welche gegenwärtigen Diagnosen sich daraus – auch mit Blick auf den Rechtspopulismus – ergeben. Dieser Gastvortrag soll zur öffentlichen Debatte beitragen, die der am Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften und am Zentrum für Medien und Interaktivität (ZMI) der Justus-Liebig-Universität angesiedelte interdisziplinäre Forschungsverbund Antidemokratische Haltungen – Herausforderungen für Bildung und Sozialisation mit seiner Arbeitstagung und einem ersten Gastvortrag zu den Traditionen deutscher Demokratiekritik im April angestoßen hat.

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Breaking News: Haus E hat endlich einen Aufzug!

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It’s all about Power, Stupid!

Der in Folge des Arabischen Frühlings 2011 ausgebrochene Bürgerkrieg in Syrien gilt vielen Experten mittlerweile als der komplexeste Krieg seit 1945. Neben einer kaum mehr über- und durchschaubaren Konfliktkonstellation zwischen unterschiedlichsten lokalen Kriegsparteien (Assad-Truppen, Al-Nusra-Front, syrische Kurden, Hisbullah) mischen auch regionale Mächte wie die Türkei und der Iran sowie Großmächte wie Russland, Frankreich und die USA mit und verfolgen ihre jeweils eigenen machtpolitischen Interessen. Diese Interventionen scheinen den Krieg eher zu verlängern und zu eskalieren denn zu beenden. Die Veranstaltung zielt darauf ab, etwas Licht ins im wahrsten Sinne des Wortes Dunkle zu bringen und u.a. Fragen – nach den Kriegsursachen, den Gründen für die Tatenlosigkeit der Staatengemeinschaft sowie den Interessen der intervenierenden Großmächte – zu diskutieren. Die Diskutanten sind Dr. Hussein Almohamad, Prof. Dr. Andreas Dittmann, Dr. Falk Ostermann sowie Dr. Alexander Reichwein. Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Dorothée de Nève.

 

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Talkshow Politik

Im Sommersemester 2018 bietet Prof. Dr. Dorothée de Nève im Masterstudiengang Demokratie und Governance ein Seminar zum Thema Talkshow Politik an. Studierende dieses Seminars saßen bei der Sendung von Hart aber Fair im Publikum, um die Produktion einer politischen Talkshow live mit zu erleben. Im Anschluss an die Sendung wurde die Gruppe zur After Show Party eingeladen und hatte Gelegenheit, mit dem Moderator Frank Plasberg zu sprechen.

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Orte der Revolte 1968

Studierende der Politikwissenschaft haben in Frankfurt Orte der Revolte von 1968 besucht. Auf dem Programm standen u.a. ein Besuch des weltberühmten Instituts für Sozialforschung, das Studierendenhaus, die Karl-Marx Buchhandlung, der Frauenbuchladen sowie die Kneipen Volks Wirtschaft und Doctor Flotte. Norbert Saßmannshausen führte die Gruppe und erläuterte die Ereignisse jener Tage.

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Politik und Religion

Studierende des Masters Demokratie und Governance trafen am 7. Mai 2018 Kurt-Helmuth Eimuth, Marion Eimuth sowie Conny von Schumann zu einem Gespräch über Politik und Religion. Dabei ging es im Kontext sogenannter Sekten um grundsätzliche Fragen der Religionsfreiheit und die Problematik der Einschränkung von Religionsfreiheit. Im Gespräch ging es insbesondere auch um praktische Erfahrungen in der Beratung von Personen und deren Angehörigen, die in materielle und/oder emotionale Abhängigkeit von bestimmten Glaubensgemeinschaften gerieten. Im Kontext der Diskussion wurden interessante Parallel zu aktuellen religiösen Radikalisierungstendenzen sowie esoterische Praktiken reflektiert.

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Treffen der Fraktionsspitzen von CDU/CSU und SPD

Am 7./8. Mai 2018 tagten die Fraktionsspitzen von CDU/CSU sowie SPD. Phoenix berichtete live von dem Treffen. Prof. Dr. Dorothée de Nève war als Studiogast bei Phoenix und kommentierte einerseits die gemeinsame Pressekonferenz von Volker Kauder, Alexander Dobrinth sowie Andrea Nahles und andererseits die Prioritätensetzung der Fraktionen bei der Umsetzung der gemeinsamen Koalitionsvorhaben.

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Sektion 1 Macht - Medium - Gesellschaft

Prof. Dr. Dorothée de Nève war seit Oktober 2016 Sprecherin der Sektion 1 des ZMI. Von diesem Amt ist sie Ende April 2018 zurück getreten, um sich anderen Aufgaben am ZMI intensiver widmen zu können. Als neue Sprecherin der Sektion 1 Macht - Medium - Gesellschaft wurde Prof. Dr. Simone Abendschön gewählt.

Tagung und Gastvortrag Prof. Charlotte Klonk

Die Sektion 1 des Zentrums für Medien und Interaktivität der JLU veranstaltet am 3. und 4. Mai gemeinsam mit der Ludwig Börne-Professur einen Workshop mit dem Titel "Darstellbarkeit". Frau Prof. Dr. Dorothée de Nève wird diese Veranstaltung eröffnen und Herr Johannes Diesing referiert gemeinsam mit Elif Özmen zum Thema "Protest".

Im Rahmen dessen findet ein öffentlicher Gastvortrag mit Frau Prof. Dr. Charlotte Klonk (HU Berlin) "Opfer- statt Täterbilder. Aber wie und welche?" am 3. Mai um 18 Uhr im Margarete-Bieber-Saal statt. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Homepage des ZMIs.

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Dr. Verena Schäfer-Nerlich bei Phoenix

Dr. Verena Schäfer-Nerlich gab am 2. Mai 2018 als Live-Studiogast in der Phoenix-Nachrichtensendung "der Tag" zwei Interviews zu innen- und außenpolitischen Haushalts- und Finanzthemen. Sie analysierte den von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgestellten Kabinettsentwurf für den Bundeshaushalt und den Vorschlag der Europäischen Kommission zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU 2021-2017.

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Tagung des Forschungsverbundes Antidemokratische Haltungen

Dr. Verena Schäfer-Nerlich hat im Gespräch mit dem Gießener Anzeiger die Arbeit des Forschungsverbundes Antidemokratsiche Haltungen vorgestellt. Prof. Dr. Dorothée de Nève wurde gemeinsam mit Prof. Dr. Ansgar Schnurr von der Gießener Allgemeinen interviewt.

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Niklas Ferch im UniSpiegel

Niklas Ferch hat sich in seiner Bachelorarbeit am Institut für Poltitikwissenschaft der Justus-Liebig-Universität mit dem deutschen und dem dänischen System der finanziellen Unterstützung von Studierenden befasst. Im UniSpiegel 2/2018 wird Niklas Ferch zu seinen Ergebnissen befragt.

Demokratie kann die Kritiker aushalten

Mika Beuster interviewte für mittelhessen.de Prof. Dr. Dorothée de Nève zur Arbeit des Forschungsverbundes antidemokratische Haltungen.  Download hier.

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Traditionen deutscher Demokratiekritik

Am 19. April 2018 findet um 19.00h s.t. ein öffentlicher Gastvortrag von Prof. Dr. Klaus Tanner, Universität Heidelberg, statt. 

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Tagung des Forschungsverbundes Antidemokratische Haltungen

Am 19./20.04.2018 findet die erste Tagung des Forschungsverbundes Antidemokratische Haltungen statt. Nähere Informationen zum Forschungsverbund finden Sie hier.

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Semesterauftakt

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Dr. Verena Schäfer-Nerlich in der Hessenschau

Für den am 31.03.2018 ausgestrahlten Beitrag der Hessenschau „25 Jahre Direktwahlen in Hessen“ wurde Dr. Verena Schäfer-Nerlich zu den Vor- und Nachteilen von direkt gewählten BürgermeisterInnen und LandrätInnen interviewt. Neben den grundsätzlich erweiterten Partizipationsrechten für Bürgerinnen und Bürgern auf kommunaler Ebene hätten die Direktwahlen auch den Vorteil, dass es einen Wahlkampf mit verschiedenen Vorstellungen zur Zukunft der Gemeinde, der Stadt bzw. dem Kreis gebe und die Bürgerinnen und Bürger durch die Wahl Politik vor ihrer Haustüre mitgestalten könnten. Das Video der Hessenschau finden Sie hier.

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Gastvortrag an der Macquarie University in Sydney

Am 15.03.2018 hat Prof. Dr. Dorothée de Nève an der Macquary University in Sydney, Partneruniversität der Justus-Liebig-Universität seit 1999, einen Gastvortrag zum Thema "The End of Certainties – Turbulence in German Politics" gehalten.

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Von der Nostalgie zum Aufbruch...

Zum Internationalen Frauentag am 08.03.2018 organisierte die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Justus-Liebig-Universität gemeinsam mit dem Akademischen Auslandsamt eine Festveranstaltung.  Prof. Dr. Dorothée de Nève hielt einen Vortrag zum Thema "Von der Nostalgie zum Aufbruch...". Die anschließende Podiumsdiskussion wurde von Louisa A. Süß moderiert. Der Gießener Anzeiger und die Gießener Allgemeine haben über diese Veranstaltung berichtet.

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"Die Partei ist tief gespalten..."

SPD-Mitglieder haben abgestimmt:Bildet die Partei erneut eine Regierung mit der Union? Das TAGEBLATT hat für das Interview am Sonntag die Politikwissenschaftlerin Dorothée de Nève gefragt, wie sie die Debatte bewertet. Interview im Weilburger Tageblatt vom 04.03.2018.

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Aktuelle Forschungsprojekte von NachwuchswissenschaftlerInnen

Vom 28.02. bis 03.03. 2018 reisten MitarbeiterInnen und Studierende des Instituts für Politikwissenschaft nach Österreich zu einer gemeinsamen Nachwuchstagung mit dem Thema „Krisen der Demokratie“. Auf einem Gasthof auf der Hohen Wand in Niederrösterreich debattierte die Gießener Gruppe mit DoktorandInnen und AbsolventInnen des Lehrstuhls für Vergleichende Politikwissenschaft mit Schwerpunkt Ost-und Südosteuropa von Prof. Dr. Tina Olteanu der Universität Wien über aktuelle Krisen der Demokratie und über eigene Forschungs- sowie Abschlussarbeiten.  Durch die aus unterschiedlichen Perspektiven vorgenommene Beschäftigung mit dem Populismus nahm dabei ein Thema großen Raum ein, das in der politikwissenschaftlichen Debatte seit einiger Zeit eine Konjunktur erlebt. Eine Wanderung im tief verschneiten Naturpark und ein ausführliches Eintauchen in die lokale Küche boten eine Abwechslung zu den inhaltlichen Vorträgen und Diskussionen.

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Prof. Dr. Dorothée de Nève bei Phoenix

Inzwischen gab Angela Merkel die Namen der designierten CDU Ministerinnen und Minister bekannt. Am 26.02.2018 fand außerdem der 30. Parteitag der CDU statt. Im Studiogespräch mit Klaus Weidmann und Mareike Bokern bei Phoenix vor Ort hatte Prof. Dr. Dorothée de Nève am 25. sowie 26.02.2018 Gelegenheit, diese aktuellen Entwicklungen zu analysieren. 

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Dr. Verena Schäfer-Nerlich bei Phoenix

Dr. Verena Schäfer-Nerlich kommentierte am 23. Februar 2018 bei Phoenix die aktuellen politischen Entwicklungen in der Europäischen Union im Kontext des informellen Treffens der Europäischen Staats- und Regierungschefs.

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Interview mit Niklas Ferch im UNI SPIEGEL

Über das deutsche Bafög und das dänische Äquivalent hat Niklas Ferch mit einer Autorin des UNI SPIEGELS gesprochen. Welche Parallelen und Unterschiede es gibt, können Sie hier nachlesen.

 

#GroKo

Zur Zeit wird in den Parteien, in den Medien und in der Öffentlichkeit kontrovers über das Zustandekommen einer neuen großen Koalition diskutiert. Wir wollen wissenschaftlich untersuchen, welche Gründe aus der Sicht der Bürgerinnen und Bürger für oder gegen eine große Koalition sprechen. Machen Sie mit bei unserer unabhängigen, nicht kommerziellen Studie. Hier geht's zur Onlineumfrage.

Johannes Diesing

Am 2. Februar 2018 hat Johannes Diesing M.A. an der Universität Rostock seine Dissertation zum Thema "Die politischen Handlungsformen der Occupy Bewegung in New York City und London" erfolgreich verteidigt. Wir gratulieren Herrn Diesing herzlich zu diesem Erfolg!

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Michel Zörb

Wir haben seit dem 1.1.2018 ein neues Mitglied in unserem Team: Herr Michel Zörb studiert Philosophie, Politikwissenschaft und Volkswirtschaftslehre und unterstützt uns bei unseren Recherchen für Forschung und Lehre. Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!