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Artikelaktionen

Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach

Home

Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach

Ehemalige Professorin
am Institut für Politikwissenschaft 

Adresse

Justus-Liebig-Universität Gießen
Institut für Politikwissenschaft

Karl-Glöckner-Straße 21E

35394 Gießen

Lebenslauf

_Wissenschaftlicher Werdegang

Geb. 1948; zunächst Studium der Germanistik und Philosophie in Tübingen, dann Soziologie mit den Nebenfächern Politikwissenschaft, Pädagogik und Sozialpsychologie in Frankfurt/Main. Diplom in Soziologie. Promotion in Politikwissenschaft an der Freien Universität Berlin. Habilitation an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld seit Oktober 2001 Institut für Politikwissenschaft der Universität Gießen, 2001 bis 2008 Jean-Monnet-Chair für "European Governance, European Political Integration, Integration und Komparatistik der subnationalen Ebene, Politische Soziologie, Partizipation und demokratische Praxisformen in Europa", 2008 bis 2010 Professur für Internationale Integration mit dem Schwerpunkt östliches Europa, 2010 bis 2012 Professur Friedens- und Konfliktforschung, 2013/14 Ausbildung zur Mediatorin.

Arbeitsgebiete

_Arbeitsgebiete
  • Friedens- und Konfliktforschung (FuK)
  • Europäische und Internationale Integration
  • Beziehungen zwischen EU und Russland
  • Konfliktprävention und Mediation
  • Menschenrechts- und Minderheitenpolitik

 

Mitarbeit / aktive Mitgliedschaft:

Veröffentlichung

_Veröffentlichungen
  • Mut zum Frieden. Anregungen zur Konfliktbearbeitung, in: S+F Forum zur Ukraine-Krise, Blinde Flecken im Diskurs über den Ukraine-Konflikt, in Sicherheit + Frieden, 32. Jg. 3/2014.
  • Friedenslogik und friedenslogische Politik, in: Wissenschaft & Frieden – Dossier  Nr. 75 Wissenschaft & Frieden Nr. 2/2014, S. 3-7
  • Kann man sich einen „streitbaren Pazifisten“ als glücklichen Menschen vorstellen? Laudatio auf Prof. Dr. Andreas Buro, Träger des Göttinger Friedenspreises, 2013.
  • Friedenslogik statt Sicherheitslogik. Gegenentwürfe aus der Zivilgesellschaft. In: Wissenschaft  & Frieden Nr. 2 / 2012, S. 42-47.
  • Germany and European Integration. In: Reimund Seidelmann (ed.): The New Germany. History, Economy, Policies, , Baden-Baden 2011, S316-334

  • Friedensforschung und Friedenspraxis. Ermutigungen zur Arbeit an der Utopie; Frankfurt/Main: Brandes & Apsel, 2009; S. 57-77, (Hg. mit Marcel M. Baumann et.a.)

  • Subjektnahe Friedensforschung als Methode zur handlungsorientierten Erforschung konfliktträchtiger Vergangenheitsdiskurse. In: Marcel M. Baumann et.al (Hg.): Friedensforschung und Friedenspraxis. Ermutigungen zur Arbeit an der Utopie; Frankfurt/Main: Brandes & Apsel, 2009; S. 57-77 (mit Christian Wellmann).

  • Soziale Gerechtigkeit als Menschenrecht: zum Europäischen des europäischen Sozialmodells, in: Alexander Grasse, Carmen Ludwig, Berthold Dietz (Hrsg.): Soziale Gerechtigkeit. Reformpolitik am Scheideweg, Wiesbaden 2006, S. 359-372.
  • Kaliningrad - eine europäische Pilotregion? Die Perspektive der Friedens- und Konfliktforschung, in: Spiegel der Forschung, Nr. 1/2, November 2006, S. 32-40.
  • Managing Asymmetric Interdependence: A Comparative Approach on the Kaliningrad Policies of Core Actors; in: Kari Liuhto (ed.): Kaliningrad 2020 Its Future Competitiveness and Role in the Baltic Sea Economic Region; Druckversion: Turku: Pan-European Institute, 2005, pp. 5-40; Internetversion: Electronic Publications of Pan-European Institute, no. 7/2005, http://www.utu.fi/fi/yksikot/tse/yksikot/PEI/raportit-ja-tietopaketit/Documents/Liuhto_72005.pdf (mit Christian Wellmann).
  • Selbstbindung neu denken. Europa muss sich hinterfragen lassen, in: Rainer Steinweg (Redaktion), EU-Verfassung Frieden? Die Europäische Union im Spannungsfeld zwischen Friedensauftrag und Kriegsbeteiligung; Linz: 2005; S. 55-68.
  • Die politik- und sozialwissenschaftliche Friedens- und Konfliktforschung als Geschlechterforschung. Anfänge - Erfolge - Perspektiven, in: Karen Hagemann, Jennifer Davy und Ute Kätzel (Hrsg.), Frieden - Gewalt - Geschlecht: Friedens- und Konfliktforschung als Geschlechterforschung; Essen: 2005.
  • Escaping from the Kaliningrad dilemma through responsiveness and constructiveness; in: Kosmopolis, vol. 34 (2004): UV60, pp. 227-238.
  • Is there a Role for International Organizations? The Case of the Russian Exclave Kaliningrad; in: Konstantin K. Khudoley (ed.), New Security Challenges as Challenges to Peace Research. St Petersburg: St Petersburg State University School of International Relations, 2004; pp. 300-311.
    Deutsche Vorfassung: Für ein europäisches Haus in Kaliningrad. Internationale Organisationen und die Zukunft der russischen Oblast; Kiel: Schleswig-Holsteinisches Institut für Friedenswissenschaften, 2003 (= SCHIFF-texte, 72); 16 S auch verfügbar in russischer Übersetzung.
  • Mehr als political correctness? Gender- und friedenstheoretische Überlegungen zur Betrachtung, Erforschung und Bearbeitung von Gewaltkonflikten, in: Loccumer Protokolle 27/2003, S. 9-20.
  • EU- und NATO-Osterweiterung und die Oblast Kaliningrad. Konflikterzeugung ohne Eskalationsprävention? in: Peter Schlotter (Hrsg.): Macht Europa Frieden?, Baden-Baden: Nomos, 2003 (= AFK-Friedensschriften, 30); S. 213-238 (mit Christian Wellmann).
  • The Kaliningrad Challenge. Options and Recommendations, Münster: Lit, 2003 (= Kieler Schriften zur Friedenswissenschaft, 10); 298 pp. (Hrsg., mit Christian Wellmann) Inhaltsverzeichnis und Download-Möglichkeit für ausgewählte Beiträge hier.
  • Kaliningrad im Brennpunkt. Empfehlungen der Kieler internationalen ad-hoc Expertengruppe zu Kaliningrad; in: Osteuropa - Zeitschrift für Gegenwartsfragen des Ostens, 53. Jg., Nr. 2-3 (Februar/März 2003), S. 376-380 plus dokumentarischem Anhang S. 381-386 (mit Christian Wellmann).
  • Stichworte Europäische Integration, Friedensforschung, Deutsch-französische Zusammenarbeit, OSZE, Europarat, GASP, Europäische Verfassung, Grundrechtecharta; in: Drechsler/Hillingen/Neumann (Hrsg.), Gesellschaft und Staat - Lexikon der Politik; München: Franz Vahlen 2003.
  • Kiel international ad-hoc group of experts on Kaliningrad: Kaliningrad in Focus Policy Recommendations in the Perspective of Problem-Solving; Kiel: Schleswig-Holsteinisches Institut für Friedenswissenschaften, 2002 SCHIFF-texte, 67/English; 24pp. Auch erschienen in Deutsch und in Russisch.
  • Geschlechterverhältnisse in der Konfliktprävention, in: Cilja Harders, Bettina Roß (Hrsg.)
    Geschlechterverhältnisse in Krieg und Frieden, Perspektiven der feministischen Analyse internationaler Beziehungen, Opladen 2002, S. 189-198.
  • Das Dilemma der EU-Osterweiterung. Perspektiven Europäischer Politik am Beispiel der nordwestlichen Grenze Russlands und seiner Exklave Kaliningrad, in: Ruth Stanley (Hrsg.): Gewalt und Konflikt in einer globalisierten Welt. Wiesbaden: Westdeutscher Verlag, 2001; S. 232-257 (mit Christian Wellmann).
    Auch in polnischer Übersetzung verfügbar.
  • Civil Society Around the Baltic Rim edited by Hanne-Margret Birckenbach and Christian Wellmann on occasion of the 10th Baltic Sea Parliamentary Conference (BSPC) by order of the BSPC Standing Committee; Kiel: Schleswig-Holsteinisches Institut für Friedenswissenschaften, 2001 (= SCHIFF-texte Special); 55pp.
  • Über Funktionen und Kernelemente einer Kultur der Krisen- und Gewaltprävention, in: Jörg Calließ (Hrsg.), Europa nach dem Kosovo-Krieg; Loccum: 2001 (= Loccumer Protokolle 17/00); S. 317-328.
  • Zivilgesellschaft in Kaliningrad. Eine Explorationsstudie zur Förderung partnerschaftlicher Zusammenarbeit erstellt im Auftrag des Schleswig-Holsteinischen Landtages, Kiel: SCHIFF, Juni 2000 (= SCHIFF-texte, Spezial); 145 S. (mit Christian Wellmann unter Mitarbeit von Leonid Karabeshkin).
  • Kaliningrader suchen Weltbürger. Über Kant, seine Schrift "Zum Ewigen Frieden" und die heutigen Schwierigkeiten in der russischen Stadt; in: Frankfurter Rundschau. Nr. 257, 4. November 2000, S. 9 (Manuskript verfügbar in Deutsch und in Polnisch).
  • Die Verknüpfung der Ebenen. Über den Zusammenhang zwischen staatlicher und nicht-staatlicher Projektarbeit n der Krisenprävention - Beispiele aus Estland; in: Tilman Evers (Hrsg.), Fachleute für den Frieden. Ziviler Friedensdienst - Idee, Erfahrungen, Ziele. Leverkusen: Leske + Budrich, 2000; S. 97-115.
  • Citizenship oder Hospitalität. Was sind Weltbürgerrechte? in: Ulrich Menzel (Hrsg.), Vom Ewigen Frieden und vom Wohlstand der Nationen. Frankfurt/M: Suhrkamp, 2000 (= edition suhrkamp, 2173), S. 262-290.
  • Half Full or Half Empty? The OSCE Mission to Estonia and its Balance Sheet 1993-1999; Flensburg: European Centre for Minority Issues, 2000 (= ECMI Working Paper, 6); 86 pp.
  • Zur Geschlechterstruktur präventiver Diplomatie; in: femina politica - Zeitschrift für feministische Wissenschaftspolitik, Jg. 9. (2000), Nr. 1, S. 48-57.
  • Warum kein Krieg? Ein Beitrag zur Kriegsursachenanalyse, in: Thomas Greven / Oliver Jarasch (Hrsg.), Für eine lebendige Wissenschaft des Politischen. Umweg als Methode, Frankfurt/M: Suhrkamp 1999 (= edition suhrkamp, 2129), S. 151-165.
  • Präventive Diplomatie im Spannungsfeld zwischen Konfliktbewältigung und Menschenrechtsschutz am Beispiel der jüdischen Minderheit in Estland und Lettland, in: Die vergessenen Juden in den baltischen Staaten, hrsg. von der Buber-Rosenzweig-Stiftung, Köln: Verlag Wissenschaft und Politik 1998, S. 123-132.
  • "Russians" in the Newly Independent States: A Bibliography on Conflicts and Preventive Diplomacy, Kiel: Schleswig-Holsteinisches Institut für Friedenswissenschaften, 1998 (= SCHIFF-texte Special) (mit Boris Tsilevich) Internetversion: www.minelres.lv/biblio/Bib.htm
  • The Tackling of Minority Issues in the Baltic Sea Region in the Context of OSCE and CBSS, in: L. Hedegaard and B. Lindström (eds.): The NEBI Yearbook 1998 - North European and Baltic Sea Integration, Heidelberg: Springer 1998, pp. 537-550.
  • Preventive Dplomacy through Fact-Finding: How International Organisations Review the Conflict over Citizenship in Estonia and Latvia, Münster/Hamburg/London: Lit Verlag, 1997 (= Kieler Schriften zur Friedenswissenschaft, 6); 421 S.
    Russische Übersetzung des Analyseteils und eines Teils der Dokumente: Rassledovanije faktov kak sredstvo preventivnoi diplomatii. Vzglyad mezhdunarodnikh organizatsii na konflikt po voprosu grazhdanstva v Estonii i Latvii. Moscow: Institute of Ethnology and Anthropology, RAS, Conflict Management and Study Center 1998. 272 p.

Forschung

_Forschung

Forschungsprojekte:

 

Pilotregion Kaliningrad? Prozessbegleitende Forschung über Konfliktprävention (in Zusammenarbeit mit Christian Wellmann, Universität Kiel; finanziell gefördert durch die Berghof-Stiftung für Konfliktforschung GmbH, München).
Kurzbeschreibung: deutsch, englisch, russisch


Internationales Workshop- und Publikationsprojekt "The Kaliningrad Challenge" (in Zusammenarbeit mit Christian Wellmann, Universität Kiel; finanziell gefördert durch die Deutsche Stiftung Friedensforschung (DSF), Osnabrück, ergänzt einen Zuschuss des russischen Teils des Programms für Grenzüberschreitende Kooperation des EastWest Instituts, New York/Prag/Moskau).
Kurzbeschreibung: deutsch

Lehre

Das Monitoring Projekt

Im Gießener Monitoringprojekt haben Studierende der Justus-Liebig-Universität Gießen im Rahmen der Lehrforschung unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach Möglichkeiten zur zivilen Konfliktbearbeitung erkundet und in Form von Dossiers veröffentlicht.

 

Grundlage und Inspiration der Dossiers ist das Monitoring-Projekt der Kooperation für den Frieden unter Federführung von Prof. Dr. Andreas Buro. Dieses wurde im Jahr 2005 von der Kooperation für den Frieden ins Leben gerufen. Die Intentionen dieses Projekts liegen in der zivilen Konfliktbearbeitung sowie in der Gewalt- und Kriegsprävention. Mittels Dossiers soll der Öffentlichkeit ein ziviler Umgang mit Konflikten nahe gebracht werden. Langfristig soll mit dem Monitoringprojekt ein Beitrag geleistet werden, zivile Konfliktbearbeitung sowie Gewalt- und Kriegsprävention als Leitkonzepte in Politik, Medien und in der Öffentlichkeit zu verankern. Darüber hinaus soll der noch immer vorherrschenden Aufrüstungs- und Interventionspolitik entgegengetreten werden, um damit auf eine Ablösung der weitgehend militärgestützten Außen- und Sicherheitspolitik durch Konzepte ziviler Konfliktbearbeitung hinzuwirken.

 

Folgende Dossiers der Kooperation für den Frieden liegen vor: Dossier I – Der Iran-Konflikt (Stand April 2006), Dossier Ib - Iran-Verhandlungen: Legitimation für einen Angriffskrieg? (Stand Oktober 2012) , Dossier II – Der türkisch-kurdische Konflikt (Stand März 2007), Dossier III zum Israel-Palästina-Konflikt (Stand Juni 2010) und Dossier IV zum Konflikt in Afghanistan (Stand Dezember 2009), Dossier V - Syrien zwischen gewaltfreiem Aufstand und Bürgerkrieg (Stand August 2012), Dossier VI - Der Mali-Konflikt oder: Der Kampf um die Kontrolle von Nord- und Westafrika (Stand Juli 2013).

Das Gießener Monitoringprojekt hat weitere Dossiers zu folgenden Konflikten vorgelegt:

Darfur (2008),

Tschetschenien (2008),

die Migration von Afrika in die EU (2008),

China-Tibet (2008),

die „Kurdenfrage(n)“ in allen vier Siedlungsstaaten (2008),

Kolumbien (2010),

Kosovo (2011),

Paraguay (2011),

Baskenland (2011)

Asyl- und Migrationspolitik in Europa (2012)

Brasilien (2013).

Die Studierenden Markus Schupp und Sebiha Dogan haben in ihrer Funktion als Projektkoordinatoren ihre Erfahrungen und Erkenntnisse, wie auch unsere Schwierigkeiten bei der Erstellung der Dossiers in einem Bericht (2009) zusammengefasst.

 

 

Kontakt: Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach

Seminar Konfliktanalyse und Konfliktprävention

 Gruppenbild vor dem Zeughaus

 

Internationales Seminar „Konfliktanalyse und Konfliktprävention“

[Englische Version des Abschlussberichts / English version of the Final Report]

 

 

„Wie kann verhindert werden, dass Konflikte eskalieren und sich zu manifesten gewalttätigen Krisen bis hin zum Krieg ausweiten? Welche Voraussetzungen sind notwendig, um eine Kultur der internationalen Konfliktprävention und des gewaltfreien Konfliktaustrags zu etablieren?“ Mit diesen Kernfragen befasste sich das internationale Seminar „Konfliktanalyse und Konfliktprävention“ vom 20. – 29.11.2009 an der JLU Gießen. Es wurde von Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach vom Institut für Politikwissenschaften in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für internationale Entwicklungs- und Umweltforschung (ZEU) konzipiert und durchgeführt. Insgesamt nahmen 39 Studierende und Doktoranden sozialwissenschaftlicher Fächer, insbesondere Politikwissenschaft, Soziologie und Internationale Beziehungen aber auch Jura, Journalismus und Psychologie der JLU Gießen und aus den Partneruniversitäten in Georgien (Tbisili State University), Kirgistan (Kyrgyz National University), Republik Moldau (Moldova State University) und Russland (Kazan State University) am Seminar teil. Die Finanzierung erfolgte überwiegend durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und wurde vom Hessischen Ministerium der Justiz, für Integration und Europa sowie der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung ergänzt.

 

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen die Vermittlung und Erarbeitung methodischer Grundlagen zur Analyse und Transformation von Konflikten sowie die Anwendbarkeit der Theorien und einschlägigen Erfahrungen in der Praxis.

Das Programm gliederte sich in vier aufeinander folgende Blöcke. 

Der erste Block „Kultur der Konfliktprävention“ wurde von Uli Jäger und Nadine Heptner vom Institut für Friedenspädagogik Tübingen (IFP) geleitet. Sie legten die Grundlagen für eine präventionsorientierte Konfliktanalyse anhand der zentralen Begriffe „Konflikt“, „Gewalt“ und „Frieden“. Die Posterausstellung des Peace Counts Projects (www.peacecounts.org) brachte den TeilnehmerInnen auf besondere Weise nahe, dass eine konstruktive Konfliktbearbeitung und Friedensstiftung weltweit, und nicht nur in den Herkunftsregionen der TeilnehmerInnen, eine besondere Herausforderung ist.

Während des zweiten Abschnitts „Internationale Konfliktprävention“ vermittelte Prof. Dr. Birckenbach gemeinsam mit Dr. Mara Ustinova von der Russian Academy of Sciences (RAS) die theoretischen Grundkenntnisse über Ziele, Akteure und Methoden internationaler Konfliktprävention.

Der zentrale Bestandteil des dritten Abschnitts des Seminars war die „Integrative Konflikttransformation“. Shyamika Jayasundara vom Institute for Integrative Conflict Transformation and Peacebuilding (IICP) führte in die Methodik der Analyse von Konfliktkonstellation, Konfliktdynamik und deren Tiefendimension ein, welche als Voraussetzung für die Erarbeitung kreativer Konfliktlösungsansätze gilt.

Im vierten Block „Perspektiven für die Anwendung und Kooperation“ ermittelten die TeilnehmerInnen die Möglichkeiten, eine Kultur der Konfliktprävention in ihrer gegenwärtigen und zukünftigen Arbeit zu fördern und die Ausweitung der internationalen Kooperation zu unterstützen. Gemeinsam erörterten sie die längerfristige Vernetzung in Arbeit und konkreten Projekten und entwickelten Ideen, an deren Umsetzbarkeit im universitären Rahmen in Zukunft weiter gearbeitet werden soll.

 

Das Seminarprogramm beinhaltete außerdem eine eintägige Exkursion nach Frankfurt Eschborn zur GTZ sowie nach Frankfurt zur KfW. Begleitend zum Seminarprogramm wurde ein vielseitiges Freizeit- und Kulturprogramm angeboten, denn neben dem inhaltlichen Programm des Seminars sollte vor allem auch der kulturelle Austausch zwischen den Beteiligten gefördert werden.

Da die TeilnehmerInnen aus Ländern stammten, die sich z.T. unmittelbar in Konflikt miteinander befinden, konnte, durch den räumlichen Abstand zu den Konfliktregionen, ein geschützter Dialograum geschaffen werden, was Diskussionen über die aktuelle Konfliktentwicklung erleichterte. Für alle TeilnehmerInnen war insbesondere der Austausch der unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven in Bezug auf den Fünftagekrieg zwischen Georgien und Russland im August 2008 besonders wertvoll.

Während der zehn sehr intensiven Tage entwickelte sich in der heterogenen Gruppe so viel Vertrauen, dass viele mitgebrachte Vorurteile überwunden werden konnten und die TeilnehmerInnen mit neuen Anregungen sowie dem festen Wunsch, die neuen Perspektiven in der zukünftigen Arbeitsweise wirksam werden zu lassen, nach Hause fuhren.

 

 

 

 

Übersetzung des Artikels einer Seminarsteilnehmerin aus Kasan über ihre Eindrücke vom Seminar in Gießen

 

Von Anastasia Rossol

Originalartikel siehe: http://www.ksu.ru/podrobnee.php?id=6522

 

Gießen 29. November 2009, es beginnt zu regnen, vor uns liegt die Strecke Gießen – Frankfurt – Kazan. Georgische Freunde umarmen uns herzlich und reichen uns zum Abschied die Hand. Noch vor zehn Tagen war solch ein Abschied kaum vorstellbar.

Genau vor zehn Tagen begann in der Giessener Universität ein internationales Seminar zur Konfliktanalyse und Konfliktprävention, bei dem Vertreter aus sieben Ländern zusammenkamen. Folgende russische Studenten und Dissertantinnen und Dissertanten nahmen teil: Aliya Khusnullina, Ilnur Rakhimov, Kiyasov Arkadiy, Liya Khanipova, Toropova Maria, Olga Ivshina.

 

Den Organisatoren des Seminars ist es gelungen aus dem Universitären Alltag auszubrechen. Das Seminar war sehr informativ und gleichzeitig sehr emotional. Das interessante und wichtige an diesem Seminar war die Zusammensetzung der Teilnehmer: Sie kamen aus unterschiedlichen Ländern die aktuell im  Konflikt miteinander stehen wie zum Beispiel Georgien, Moldau und Russland.

 

Die Erzählungen der Psychologen und Studenten, die in den Konfliktgebieten arbeiteten, ließen keinen der Seminarteilnehmer unberührt.

Vor allem Timurs Erlebnis, dass er während den Ausschreitungen in Zchinwali war und diese überlebt hat. Zwei seiner Kollegen wurden am selben Tag getötet, er selbst wurde verletzt. Seine bildlichen Schilderungen des Geschehens riefen großen Respekt sowie Interesse bei allen Teilnehmern hervor.

 

Hervorzuheben ist die Wichtigkeit der Diskussion gerade solch schwieriger Themen, wie des Georgisch-Südossetischen Krieges 2008. In solchen Diskussionen haben die Teilnehmer, mit ihren unterschiedlichen Positionen, stets bemüht sich zu kontrollieren und ihre Emotionen zu beherrschen. In der Diskussion um den Fact Finding Bericht der EU eskalierte die Diskussion fast während einer Auseinandersetzung um die Frage, wer den Krieg begonnen hat. Diese Frage bewegte vor allem die Teilnehmer, die in den Krisengebieten aufgewachsen sind. Es wurde betont, dass jede Seite eine subjektive Wahrheit besitzt ebenso wie einen individuellen Standpunkt. Die Höflichkeit und der Respekt gegenüber den Meinungen der anderen Teilnehmer führten zu einem konstruktiven Umgang mit den Konflikten.

 

In diesen zehn Tagen wurden Themen behandelt wie beispielsweise das Wesen und die Beschaffenheit von Konflikten, internationale Konfliktprävention sowie integrative Konflikttransformation und vieles andere.

 

Die Teilnehmer bekamen die Gelegenheit Professoren aus Deutschland, Russland und den Niederlanden kennen zu lernen. Dabei fand die Sitzung von Ulli Jäger besonderen Anklang. Die Ausstellung handelt von einfachen Menschen, die in ihrem Leben zu Friedensstiftern geworden sind. Uns beeindruckte die Geschichte von Joe, einem ehemaligen Terroristen der IRA, der einen Mord an einem britischen Soldaten im Gefängnis verbüßt hat und trotzdem die Kraft aufbrachte seinen Hass und seinen Wunsch nach Rache zu überwinden. Joe wurde zum Sozialarbeiter in seinem Viertel, in dem er geboren wurde. Er trifft sich täglich mit schwer erziehbaren Kindern und potentiellen IRA-Mitgliedern, also mit solchen wie er früher selbst gewesen war.

 

Eine Einheimische aus Sri Lanka war unsere letzte Lektorin und brachte uns mit Hilfe von Theorie den Konflikt in Sri Lanka näher.

Den Hauptorganisatoren Matthias Höher und Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach ist es auf hohem Niveau gelungen die Balance zwischen der theoretischen Analyse und den Ergebnissen der realen Ereignisse und Diskussionen zu halten.

 

Alle Seminarteilnehmer waren interessiert an der Situation in Tatarstan, als Beispiel für friedliche Koexistenz von Völkern ebenso wie deren präventive Lösungen für Konflikte. Die deutschen Teilnehmer beschäftigte die Frage, wie es für die Regierung möglich ist mit zwei unterschiedlichen Völkern in einer Republik soziale Gerechtigkeit entstehen zu lassen. Ilnur antwortete auf diese Frage mit dem Beispiel, dass in Tatarstan zwei offiziell anerkannte Sprachen nebeneinander existieren, um allen einen umfangreichen Zugang zu Informationen zu gewähren. Außerdem fügte Arkadi hinzu, dass die tatarische Regierung ihr Interesse nicht nur auf russische und tatarische Bürger beschränkt, sondern auch auf andere Nationalitäten innerhalb der Republik.

 

Die Meinungen, dass das Abendprogramm mindestens genauso wichtig war, wie das akademische Programm, teilten alle Teilnehmer. Gemeinsam feierten wir den georgischen Nationalfeiertag, machten einen Ausflug in die schöne Nachbarstadt Marburg, ebenso wie eine Besichtigungstour durch Gießen und besuchten den Frankfurter Weihnachtsmarkt.

 

Kriege beginnen für gewöhnlich die Politiker und nicht die Bürger. Diese Wahrheit lag über dem gesamten Seminar und verinnerlichte sich noch mal in den Köpfen jedes einzelnen Teilnehmers.

Das bedeutendste an dem Programm, in dem die Beispiele theoretisch analysiert wurden, war die Tatsache, dass wir uns alle als gleichwertige Menschen betrachteten, die zusammen wohnten und arbeiteten. Dabei lernten wir die Kulturen und Bräuche der anderen Teilnehmer besser kennen und verabschiedeten uns immer mehr von den stereotypen Vorstellungen über die anderen. Eine der Teilnehmerinnen fasste diesen Fortschritt am Abschlussabend zusammen und betonte die Wichtigkeit, dass die Teilnehmer sich nun niemals an den Grenzgebieten bekämpfen könnten. Möglicherweise ist diese Feststellung zwar nur ein kleiner aber doch wichtiger Schritt in eine friedliche Konfliktlösung.

Linkliste

_Linkliste
  • Institute/Forschung

- www.bkge.de

Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, Schwerpunkt historische preußische Ostprovinzen Schlesien, Ostbrandenburg, Hinterpommern, Ost- und Westpreußen. Die Internetseite informiert über Publikationen, die Bibliothek, Kooperationen, Projekte, Veranstaltungen, das "Forum Ostmitteleuropa" und den wissenschaftlichen Informationsdienst des Instituts. 

 

- www.cbos.pl

Das polnische CBOS ist ein öffentlich finanziertes, unabhängiges „Public Opinion Research Center“ mit Sitz in Warschau. Es führt Studien zu sozial-ökonomischer, Unternehmens- sowie Konsum- und Marktforschung durch. Auf der Homepage werden in Polnisch und teilweise in Englisch zahlreiche Studien und Trendprognosen des öffentlichen Meinungsklimas in Polen veröffentlicht.

 

- www.ceeol.com

Die „Central and Eastern European Online Library“ bietet Zugang zu zahlreichen digitalisierten sozial- und geisteswissenschaftlichen Zeitschriften die sich mit Ost- und Südost- Europa befassen. Hier lässt sich auch das „Yearbook of Polish Foreign Policy“ finden.

 

- www.cerc.unimelb.edu.au

Contemporary Europe Research Centre an der Universität Melbourne. Seminare, Forschungsprojekte, Veranstaltungen am CERC, Publikationen, Service- und Studienangebote. Linksammlungen zur EU und zu den ehemals kommunistischen Staaten Europas und Zentralasiens sowie ein e-mail-Bulletin des CERC zugänglich.

 

- www.depts.washington.edu/aabs

Die Association for the Advancement of Baltic Studies (AABS) ist eine Forschervereinigung und beschäftigt sich mit dem Studium von Gesellschaft, Politik und Geschichte der Nordseeanrainer.

 

- www.deutsches-polen-institut.de

Das Deutsche Polen Institut mit Vereinssitz in Darmstadt versteht sich als Forschungs-, Informations-, und Veranstaltungszentrum für polnische Kultur, Geschichte, Politik, Gesellschaft und die deutsch-polnischen Beziehungen. Es werden Veranstaltungen, Tagungen und Sommerkurse angeboten, sowie aktuelle Publikationen zum Thema vorgestellt. Das DPI schreibt pro Jahr vier Forschungsstipendien aus.

 

- www.dgo-online.org

Die Deutsche Gesellschaft für Osteuropakunde (DGO) bietet auf ihrer Homepage eine Fülle an Informationen, Newsletter und Datenbanken zum Thema.

 

- www.doi-online.org

Dresdner Osteuropa Institut e.V., Informationen zum Verein und seinen Veranstaltungen sowie eine umfangreiche Linksammlung.

 

- www.english.fom.ru

Die Stiftung Öffentliche Meinung (FOM) in Russland ist eine der wenigen englischsprachigen Seiten über die Demoskopie im Land.

 

- www.eu-russiacentre.org

Das EU-Russland Zentrum informiert auf englisch über die Aspekte der Zusammenarbeit zwischen Russland und den europäischen Institutionen.

 

- www.forost.de

Forost, der Forschungsverbund Ost- und Südosteuropa. Einzelprojekte zu Fragen von Wandel und Kontinuität in den Ländern Ost- und Südosteuropas, Erweiterung der Europäischen Union. Die Seite informiert in deutscher, englischer und russischer Sprache über Forschung, Publikationen, Aktuelles und Mitarbeiter.

 

- http://www.forschungsstelle.uni-bremen.de/

Die Website der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen informiert über laufende und abgeschlossene Projekte, Publikationen, Veranstaltungen und die Sammlungsbestände des Archivs, außerdem bietet sie Arbeitspapiere zum download.

 

- www.hsfk.de

Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung (HSFK). Umfangreiche Linkliste, Mailinglisten, frei zugängliche Publikationen und Veranstaltungskalender, jedoch befassen sich nur einzelne Teilbereiche mit Osteuropa.

 

- www.ibs.ee

Das Institute of Baltic Studies bietet zahlreiche Dokumente über Forschung und Entwicklung der Baltischen Studien auf englisch, lettisch und russisch.

 

- www.icds.ee

Das International Centre for Defense Studies bietet auf englisch Publikationen zu Studien über baltische Sicherheitspolitik und Bündnissystemintegration.

 

- www.isn.ethz.ch

Auf der Seite des „International Relations and Security Network“ der ETH Zürich finden sich unter der Digital Library englische und deutsche Publikationen sortiert nach Regionen.

 

- www.lai.lv/Angliski/Par_mums_A.html

Das lettische Institut für Internationale Beziehungen ist ein Forschungszentrum für die lettische Außenpolitik sowie die Integration auf internationalem Level. Die Seite enthält Links zu verschiedenen Institutionen und Publikationen auf englisch.

 

- www.minelres.lv

Forum Eastern Europe ist eine unabhängige, internationale und interdisziplinäre Forschungsgruppe. Nationalismus, ethnische Konflikte, Minderheitenpolitik, Migration und demographische Entwicklung im Zusammenhang mit dem gesellschaftlichen Wandel der postkommunistischen Länder Europas. Die Website informiert über Ziele und Arbeitsweise des FEE, Forschung und Publikationen sowie Workshops und Seminare.

 

- www.osteuropa-wissenschaften.ch

Das Portal zu den osteuropawissenschaftlichen Institutionen der Schweiz bietet Informationen und Links zu Projekten, wissenschaftlichen Publikationen und Veranstaltungen der schweizerischen Osteuropawissenschaftlichen Instituten sowie Instrumente zur wissenschaftlichen Recherche: Bibliothekskataloge, Datenbanken und Zeitschriften.

 

- www.osw.waw.pl

Centre for Eastern Studies. Forschungsinstitut, Aufgabe ist die Beobachtung und Analyse der politischen, wirtschaftlichen und sozialen Situation der Länder Osteuropas, Südosteuropas (Balkan) und Zentralasiens. Die Informationsdienste und Publikationen des Zentrums können über die Internetseite abonniert bzw. eingesehen und heruntergeladen werden. Nach Ländern geordnete Linkliste, vor allem Verweise zu den Medien in Osteuropa.

 

- http://www.owwz.de/science_news.html

Das Ost-West-Wissenschaftszentrum in Kassel bietet vor allem Informationen über Belarus, Polen, Russland, Tschechien, Ukraine, Ungarn.

 

- http://www.pism.pl/

Das Polnische Institut für Internationale Beziehungen in Warschau steht unter der Aufsicht des Außenministers. Mit den PISM Strategic Files (als PDF angeboten) werden strategische Überblicke zu internationalen Problemfeldern aus polnischer Perspektive veröffentlicht. Die Seite ist in Polnisch, als auch in Englisch aufzurufen.

 

- www.politika.lv

Politika. Politische Studien, Rezensionen und Artikel auf englisch rund um Lettland-spezifische Themen und darüber hinaus.

 

- www.schiff.uni-kiel.de

Das Schleswig-Holsteinische Institut für Friedenswissenschaften (SCHIFF) an der Universität Kiel bietet zahlreiche Studien und Publikationen zum Thema im Bereich Ostseeregion.

 

  • Stiftungen

www.boell.de

www.fes.de

www.fnst.de

www.hss.de

www.kas.de

www.rosaluxemburgstiftung.de

 

Die politischen Stiftungen in Deutschland, also die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Konrad-Adenauer-Stiftung, die Heinrich-Böll-Stiftung, die Rosa-Luxemburg-Stiftung sowie in geringerem Umfang die Friedrich-Naumann-Stiftung sowie die Hanns-Seidel-Stiftung produzieren, zum Teil in Regionalbüros in Osteuropa, Publikationen und organisieren Veranstaltungen vor Ort und in Deutschland. Teilweise sind umfangreiche Links sowie andere Hinweise auf den jeweiligen Seiten zu finden.

 

  • NGOs 

- http://www.d-k-g.de/abchasien.html

Die Deutsch-Kaukasische Gesellschaft informiert auf ihrer Seite über Politik und Kultur des Kaukasus.

 

- www.osteuropa-netzwerk.de

Das Osteuropa-Netzwerk bietet einen umfangreichen Zugang zu Datenbanken, Mailinglisten, Veranstaltungen und Linksammlungen, die im deutschsprachigen Raum zur Unterstützung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kooperation mit Osteuropa erstellt wurden.

 

- www.southeasteurope.org

Southeast Europe Online ist ein Portal für auf dem Balkan tätige NGOs. Das Projekt betrifft sieben Länder: Albanien, Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Kroatien, Serbien, Montenegro, Mazedonien und Rumänien.

 

  •  Länderinformationen

- http://www.bri.gov.md/English/Secondary/about.htm

Die Seite des Department of Interethnic Relations informiert über die interethnischen Beziehungen in der Republik Moldau.

 

- http://ec.europa.eu/commission_barroso/rehn/index_de.htm

Die Homepage des EU-Erweiterungskommissars ist die Informationsplattform zu allen Aspekten, die mit der Erweiterung der Europäischen Union verbunden sind. Vor allem wird die Beitrittsperspektive der assoziierten Staaten behandelt.

 

- www.ecmi.de

Das European Centre for Minority Issues in Flensburg hat eine große Datenbank zu Minderheitenfragen in Osteuropa und darüber hinaus.

 

- www.eurasianet.org

Das Eurasische Magazin sowie das Eurasia Net verbinden aktuelle Entwicklungen im postsowjetischen Raum sowie in Asien.

 

- www.forumnetukraine.org

ForumNET-Ukraine, Infoportal und Datenbank über die deutsch-ukrainische Zusammenarbeit.

 

- http://www.jubomio.de/links.html

Junge Botschafter Mittel- und Osteuropa. Umfangreiche Linkliste mit Länderinformationen.

 

- http://www.laender-analysen.de/

Die Länderanalysen bieten regelmäßig kompetente Einschätzungen aktueller politischer, wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Entwicklungen in Ostmitteleuropa und der GUS.

 

- www.laenderkontakte.de

Die Informationsplattform Länderkontakte liefert nach verschiedenen geographischen Rubriken gegliederte Kontaktadressen für die Staaten Mittel- und Osteuropas.

 

- www.n-ost.de

n-ost ist ein Korrespondenten-Netzwerk zum östlichen Europa mit umfangreichen Archiven.

 

- www.tol.cz

Transitions online gibt auf englisch Informationen zu den Staaten, Ländern und Regionen Mittel-, Südost- und Osteuropas, zum Baltikum, zu Russland, dem Kaukasus und Zentralasien.

 

  • Zeitungen/Medien

- www.adz.ro 

Die Bukarester Allgemeine Deutsche Zeitung bietet Informationen auf deutsch.

 

- www.baltictimes.com

The Baltic Times Online. Online Ausgabe der englisch-sprachigen Wochenzeitung Baltic Times. Die Zeitung spezialisiert sich auf Nachrichten aus Politik, Wirtschaft und Kultur aus allen drei baltischen Staaten.

 

- www.baltische-rundschau.de

Baltische Rundschau. Deutschsprachige Monatszeitung aus Litauen, veröffentlicht in erster Linie Reportagen zu Themen rund um die baltischen Staaten und die deutsche Sprache.

 

- http://www.belarusnews.de/

Bietet einen Wochenreport über die aktuelle Lage in Belarus und informiert über Hintergründe.

 

- http://www.caucaz.com/home_de/

Die Wochenzeitschrift Caucaz.com veröffentlicht Artikel, Dossiers und Analysen über das Tagesgeschehen und relevante Themen über den Kaukasus.

 

- http://www.gusnews.net/

Bietet Informationen über Osteuropa, Südkaukasus und Zentralasien.

 

- http://www.koenigsberger-express.com

Der Königsberger Express ist eine deutschsprachige Zeitung aus Kaliningrad.

 

- www.pesterlloyd.net 

Aus Ungarn ist die Pester Lloyd in deutscher Sprache zugänglich.

 

- www.radio.cz/deutsch  

- www.praguepost.com

Nützliche Portale und Zeitungen zu/aus Tschechien sind ohne spezielle Sprachkenntnisse zugänglich, so zum Beispiel Radio Prag oder die The Prague Post.

 

- www.regnum.ru/english

Die Nachrichtenagentur Regnum bietet Nachrichten sortiert nach Regionen.

 

- www.de.rian.ru 

Die Ria-Novosti bietet Agenturmeldungen, Berichte und Dossiers sowie umfangreiches Bildmaterial auf deutsch.

 

- www.sofiaecho.com

Eine bulgarische Zeitung, die auf englisch informiert.

 

- www.ukrainenews.com

Die Ukraine News informiert auf englisch.

 

  • Studium/Praktika

- www.austausch.org/freiwilligenagentur/osteuropa.html

Austausch direkt mit Russland bietet der Deutsch-Russische Austausch e.V., auf deren Homepage ist auch eine Linkliste zu anderen Institutionen in dem Bereich zu finden

 

- www.bosch-stiftung.de/content/language1/html/index.asp

Dem internationalen Austausch mit Osteuropa hat sich die Robert-Bosch-Stiftung verschrieben und bietet vielfältige Möglichkeiten an, Aufenthalte in Osteuropa zu absolvieren und dort zumeist als Mittler deutscher Sprache und Kultur tätig zu sein.

 

- www.gfps.org

Die Gemeinschaft für studentischen Austausch in Mittel- und Osteuropa (GFPS) e.V. ist Anlaufstelle für die Suche nach Praktikumsplätzen in Osteuropa. Auch werden Stipendien für Aufenthalte in Polen und Tschechien vergeben.

 

- http://goeast.daad.de

Speziell für Aufenthalte in Osteuropa ist das GoEast-Programm des DAAD entworfen worden. Das Angebot reicht von Semesteraufenthalten über Sprachkurse bis zu Sommerschulen. Auch können auf der Seite Erfahrungsberichte abgerufen werden.

 

- http://praktika.oei.fu-berlin.de

Die Praktikumsbörse Osteuropa der Freien Universität Berlin hat eigens eine Seite angelegt, auf der zentral Praktikumsangebote aus Osteuropa veröffentlicht werden und man direkt Kontakt zu den Institutionen/Personen aufnehmen kann. Im Archiv sind ältere Angebote aufgelistet, welche teilweise immer noch aktuell sind.