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Artikelaktionen

Promotionsprojekte

Religionsfreiheit als Menschenrecht - Eine qualitative Analyse religiöser Minderheiten im Iran

Bearbeiter*in: Farhood Badri
Laufzeit: seit 2011

Kurzbeschreibung:
Das Promotionsprojekt verortet sich in der kritischen Normenforschung der Internationalen Beziehungen und richtet ihren Fokus auf die globale Norm der Religionsfreiheit. Vor dem Hintergrund ihrer globalen (diskursiven) Umstrittenheit einerseits und erheblicher Varianzen im Grad der Einhaltung andererseits, geht das Promotionsvorhaben der Frage nach: Warum und unter welchen Bedingungen wird die globale Norm der Religionsfreiheit staatlich verletzt? Das theoriegeleitete, aber dennoch explorative Ziel der Arbeit ist es eine kontextspezifische Analyse kausaler Faktoren, Mechanismen, Diskurse und Narrative zu unternehmen und somit die Forschungslücke der spezifischen Kausalpfade, die der Varianz im Grad der (Nicht)Einhaltung der Norm zugrunde liegen, zu besetzen.

 

Weitere Informationen: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/institute/ifp/personen/badri

Grundbedingungen von Demokratie: Ungleichheit als Störfaktor der demokratischen Konsolidierung

Bearbeiter*in: Benedikt Philipp Kleer, M.A.
Laufzeit: seit 2016

Kurzbeschreibung:
Das Promotionsprojekt ist in der empirischen Demokratieforschung und der Regionalforschung zu Ostmitteleuropa zu verorten und richtet den Fokus auf die Entwicklung von Demokratien unter Einbezug sozialer Bedingungen/Entwicklungen. Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen in den vier Staaten Ostmitteleuropas (Polen, Tschechien, Slowakei und Ungarn) wird folgender Frage nachgegangen: Inwieweit führt die (wahrgenommene) soziale Polarisierung zur Änderung der Einstellungen der Bürger_innen weg von einer demokratieunterstützenden politischen Kultur und hin zur Instabilität der Systeme? Das Ziel der Arbeit besteht darin ein integratives Analysemodell verschiedener Forschungsstränge der empirischen Demokratieforschung zu erstellen und empirisch am Fallbeispiel Ostmitteleuropas die Relevanz von sozialen Bedingungen in Demokratien herauszuarbeiten.

Weitere Informationen: Poster (PDF)

Tropen der Freiheit. Die Haitianische Revolution und die Dekolonisierung des Politischen

Bearbeiter*in: Jeanette Ehrmann
Laufzeit:  2017 abgeschlossen

 

Förderorganisationen:
Goethe-Universität Frankfurt, Exzellencluster „Die Herausbildung normativer Ordnungen“, Deutsch-Französische Hochschule, Forschungsinstitut für Philosophie Hannover, Heinrich-Böll-Stiftung, David Nicholls Memorial Trust

 

Kurzbeschreibung:
Welche Bedeutung haben politische Ereignisse, die im Selbstverständnis der Moderne durch ihre Abwesenheit präsent sind? Die Dissertation rekonstruiert die in der Haitianischen Revolution erkämpften Selbst- und Rechtsverständnisse als eine Kritik an der Kolonialität des Politischen. Daraus werden Einsichten für eine Dekolonisierung des Politischen als auch für eine dekoloniale politische Theorie abgeleitet.

 

Weitere Informationen: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/institute/ifp/personen/ehrmann

Politische Handlungsformen der Occupy Bewegung in New York City und London

Bearbeiter*in: Johannes Diesing MA
Laufzeit:  2012-2017

 

Kurzbeschreibung:

In einer vergleichenden Analyse werden die politischen Handlungsformen der Occupy Wall Street Bewegung in New York City in den USA und London in Großbritannien untersucht. In diesem Forschungsprojekt werden die Protestcamps im Zuccotti Park in Manhattan und vor der Londoner St Pauls Kathedrale mit akteurszentrierten Theorien des politischen Handelns, Protest- und Bewegungsforschung, insbesondere der Contentious Politics Ansatz von Charles Tilly, Doug McAdam und Sidney Tarrow (McAdam et al., 2001) sowie Raumsoziologie Martina Löws (Löw, 2001) verknüpft. 

 

Weitere Informationen: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/institute/ifp/personen/diesing

Right-wing Populism in Globalization and the Postmodern Era

Bearbeiter*in: Christopher Finke, M.Litt
Laufzeit: seit 2016

 

Kurzbeschreibung:

Anhand einer vergleichenden Analyse der Fälle AfD/Pegida und Front National untersucht dieses Projekt Wirkungsmechanismen der kulturellen und ökonomischen Globalisierung, der steuernden Global Governance, und der resultierenden postmodernen Ära auf den neuerlichen Ausbruch rechtspopulistischer Ressentiments. Betrachtet werden hierbei vor allem Fragen der sozialen Ungleichheit, sozialer Identität, der Entfremdung und Reizüberflutung.

 

Weitere Informationen: https://www.uni-giessen.de/fbz/fb03/institute/ifp/personen/finke

Zwangsarbeit in globaler Produktion – Zur Erklärung der mangelnden Einhaltung der Norm zum Verbot von Zwangsarbeit

Bearbeiter*in: Julia Drubel
Laufzeit: seit 2014

 

Kurzbeschreibung:

Weltweit arbeiten 16 Millionen Menschen in privatwirtschaftlichen Zwangsarbeitsverhältnissen. Diese anhaltend hohe Zahl legt die Vermutung nahe, dass die Nichteinhaltung relevanter ILO-Instrumente durch Staaten weit verbreitet und zum Teil schwerwiegend ist. Die Arbeit geht der Frage nach, warum Staaten die Norm zum Verbot von Zwangsarbeit nicht oder nur unzureichend einhalten. Die Normenforschung der Internationalen Beziehungen stellt dafür eine Bandbreite an Erklärungen bereit, die es empirisch zu prüfen gilt. Zudem werden durch semi-strukturierte Experteninterviews auch darüberhinausgehende, fallspezifische Erklärungen und Kausalpfade erforscht. Die Arbeit leistet damit einen theoriegeleiteten sowie explorativen Beitrag zur Analyse von Zwangsarbeit als Globalisierungsproblematik.

Zivilgesellschaft unter autoritärer Herrschaft: Pluralität, soziale Bewegungen, Diskurs und Politische Kultur

Bearbeiter: Simon Rothers (IfP, GGS, GCSC)

Laufzeit: seit 2018

Kurzbeschreibung:

The doctoral projects intends to shed light on the conceptual research of civil society in authoritarian regimes, a field that has not yet found much scholarly attention. Since most of the time, civil society is associated with democratic processes and societies, in non-democratic polities it seems to exist though.

My work situates in the field of political science and political sociology and works with notions of political theory. It divides into four sub-themes that are key notions of civil society research and investigates the topic along these four points. It starts from the question of (1) pluralism, minorities and deviance, to (2) social movements and forms of contention, furthermore (3) discourse, communication, and not least (4) political culture. The work wants to figure out how we can conceptually grasp these concepts in a civil society under authoritarian rule. It is explicitly a theoretical work and does not focus on a particular area or country.


Mehr Infos zur Person

Labor policies in the post-Soviet space – a comparison of Georgia and Moldova

Writing scholar: Annemarie Ickler, M.A.

Since: 2019

 

Abstract

upcoming


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The boundaries of EU’s resilience policy vis-à-vis the domestic actors in Eastern neighborhood: case study of oligarchy in Georgia, Moldova and Ukraine

Researcher: Denis Cenusa, M.A.

Working title: "The boundaries of EU’s resilience policy vis-à-vis the domestic actors in Eastern neighborhood: case study of oligarchy in Georgia, Moldova and Ukraine"

Since: 2019

First Supervisor: Prof. Dr. Andrea Gawrich

 

More information Denis Cenusa