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The Future of Labour: Arbeitswelten rund um die Geburt zukunftsfähig gestalten!

Gewinnerprojekt beim Hochschulwettbewerb im Wissenschaftsjahr 2018

Das Kooperationsprojekt „The Future of Labour – Arbeitswelten rund um die Geburt zukunftsfähig gestalten!“ wurde im April 2018 beim Hochschulwettbewerb zum Wissenschaftsjahr 2018 – Arbeitswelten der Zukunft „Zeigt eure Forschung!“ als eines von 15 Gewinner-Teams ausgezeichnet. Die zentrale Frage des Wissenschaftsjahres und des Hochschulwettbewerbs, der von „Wissenschaft im Dialog (WiD)“ ausgelobt und vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert wird, lautet: Wie kann Wissenschaft den Berufsalltag von Morgen mitgestalten? 



Thema des Wissenschaftsjahres 2018: Arbeitswelten der Zukunft 


Im Zentrum des laufenden Wissenschaftsjahres stehen die „Arbeitswelten der Zukunft“. Das Projekt „The Future of Labour“ macht hierbei auf die Situation in der Geburtshilfe aufmerksam. „Labour“ bedeutet übersetzt „Arbeit“; „to be in labour“ bedeutet zugleich aber auch „in den Wehen liegen“ und bezieht sich auf die Geburt. Geburt hat sich in den letzten Jahrzehnten unter anderem durch Technisierung, Modernisierungen, neues Wissen und veränderte Arbeitsbedingungen tiefgreifend gewandelt. Nicht zuletzt deshalb ist auch die Zukunft der Arbeiten rund um die Geburt zu einer aktuellen gesellschaftlichen Herausforderung geworden. Darauf verweisen die öffentlichen und politischen Diskussionen über die Ökonomisierung des Gesundheitswesens, die Haftpflichtprämie bei Hebammen und das gestiegene Sicherheits- und Partizipationsbedürfnis. An dieser Stelle setzt das interdisziplinäre Kooperationsprojekt „The Future of Labour! Arbeitswelten rund um die Geburt zukunftsfähig gestalten“ an, das unter dem Hashtag #thefutureoflabour auch im Netz und in den sozialen Medien präsent sein wird.  



The Future of Labour – ein Partizipationsprojekt zur Zukunft der Arbeit rund um die Geburt 


Mit dem offenen Dialog- und Partizipationsprojekt gehen wir neue Wege, um die konkreten Erfahrungen derer, die die Arbeit rund um die Geburt machen oder auch in Anspruch nehmen, in neue Forschungsfragen zu übersetzen. Wir sind davon überzeugt, dass die zukunftsfähige Gestaltung dieser Arbeitswelten nur dann gelingen kann, wenn diejenigen zu Wort kommen und auch in der Forschung Gehör finden, die ganz konkret mit diesen Arbeitswelten in Berührung sind.  

Das Herzstück des Projekts bildet ein eigens für das Wissenschaftsjahr 2018 entwickeltes Format von Erzählcafés. Die  bundesweiten ‚Erzählcafés – Der Start ins Leben‘ stellen bereits seit 2014 das Erfahrungswissen von Eltern rund um Schwangerschaft und Geburt in den Vordergrund. Mit „The Future of Labour“ wird das Erzählcafé-Format nun von unserem interdisziplinären wissenschaftlichen Team als Ansatz partizipativer Forschung erprobt, die die Erfahrungen derjenigen in den Fokus rückt, die unmittelbar mit den Arbeitswelten rund um die Geburt zu tun haben. Die ca. dreistündigen „The Future of Labour“-Erzählcafés stehen für alle Interessierten offen und bieten so neue Möglichkeiten, einen gesellschaftlichen Dialog zur Zukunft der Arbeit rund um die Geburt anzustoßen und mitzugestalten. 

Im Laufe des Wissenschaftsjahres 2018 „Arbeitswelten der Zukunft“ werden  gemeinsam mit lokalen Kooperationspartner_innen  in verschiedenen Städten „The Future of Labour“-Erzählcafés stattfinden und vom "The Future of Labour"-Projektteam mit Ansätzen partizipativer Forschung im Schnittfeld von Arbeits-, Gesundheits-, Geschlechter- und Zukunftsforschung verbunden. Die Ergebnisse werden Ende des Jahres 2018 durch das Projektteam in einer "The Future of Labour"-Zukunftswerkstatt an der JLU Gießen gebündelt der Öffentlichkeit vorgestellt.